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Millionenzuschuss für „Internet der Dinge“-Firma Packwise Dresden

Ein Gittertank (englisch: Intermediate Bulk Container = IBC) mit nachgerüstetem "Smart Cap", der Sensordaten vom Container sammelt und weiterfunkt. Foto: Packwise

Ein Gittertank (englisch: Intermediate Bulk Container = IBC) mit nachgerüstetem “Smart Cap”, der Sensordaten vom Container sammelt und weiterfunkt. Foto: Packwise

Technologiegründerfonds Sachsen, Hüttenes hoch drei und Golzern Holding investieren in sächsische Lösungen für die digitale Lieferkette

Dresden/Leipzig, 29. März 2021. Die auf digitale Transportbehälter-Nachverfolgung spezialisierte Technologiefirma „Packwise“ aus Dresden sammelt weitere Millioneninvestitionen von Risikokapitalisten ein. Mit dem Geld wollen die Gründer ihre Softwareplattform ausbauen, neue Jobs schaffen, ihre Marktposition in Europa ausbauen und die Expansion nach Nordamerika vorbereiten. Das geht aus Mitteilungen von Packwise und des Technologiegründerfonds Sachsen (TGFS) hervor.

TGFS-Chef sieht viel Wachstumspotenzial

Demnach investieren der TGFS sowie die Familienvermögensgesellschaften („Family Offices“) „Hüttenes hoch drei“ aus Düsseldorf und „Golzern Holding“ aus Leipzig zusammen einen – nicht näher bezifferten – siebenstelligen Betrag in das junge Dresdner Unternehmen. „Aufgrund der starken Fokussierung auf das Management mobiler Container und Containerflotten mit hohen Stückzahlen hat Packwise das Potenzial, die Digitalisierung der Prozessindustrie international und in großem Umfang zu treiben“, schätzt TGFS-Chef Sören Schuster ein.

Die Packwise-Gründer Felix Weger (links), Gesche Weger und René Bernhardt (rechts) mit einem Flüssigkeits-Container. Foto: Christian Juppe für Packwise

Die Packwise-Gründer Felix Weger (links), Gesche Weger und René Bernhardt (rechts) mit einem Flüssigkeits-Container. Foto: Christian Juppe für Packwise

Über Packwise

René Bernhardt, Felix Weger und Gesche Weger hatten Packwise im Jahr 2017 in Dresden gegründet. Inklusive der Gründer beschäftigt das Unternehmen inzwischen 15 Menschen. Kernprodukt ist ein „Smart Cap“ genanntes vernetztes Gerät. Damit lassen sich Saftcontainer sowie andere Lebensmittel- und Chemietransportbehälter für das „Internet der Dinge“ (englisch: IoT) nachrüsten. Die Module melden mittels integrierter Sensoren den Füllstand, die Position und die Bewegung der Behälter. Dann melden sie diese Daten par Funk an die Logistik-Software „Packwise Flow“. Diese Plattform gleich die Echtzeit-Daten mit den „digitalen Zwillingen“ der Behälter ab und visualisiert die weltweiten Containerflüsse. Dadurch können die Eigentümer beziehungsweise Nutzer ihre Behälterflotten effektiver koordinieren, automatische Nachfüllaufträge auslösen und dergleichen mehr.

Autor: hw

Quellen: Packwise, TGFS, Oiger-Archiv