Alle Artikel mit dem Schlagwort: Industrie 4.0

Für die Fabrik der Zukunft werden KIs, cyberphysikalische Systeme und neuartige Mensch-Maschine-Schnittstellen gebraucht, wie sie das Fraunhofer CPS in Dresden entwickeln will. Foto: Fraunhofer IWU

Fraunhofer gründet neues Zentrum CPS in Dresden: KI ab in die Produktion!

Lernende und sparsame Fabriken sollen Weg der Industrie zurück in die Städte ebnen Dresden, 2. Dezember 2019. Fraunhofer hat am Montag ein neues Forschungszentrum für Cognitive Produktionssysteme (CPS) in Dresden gegründet. Die Forscher wollen dort mit Hilfe von „Künstlicher Intelligenz“ (KI) digitale Technologien für die Fabriken der Zukunft entwickeln. „Als Zielgruppe sehen wir vor allem den Mittelstand“, kündigte Prof. Steffen Ihlenfeldt von der TU Dresden an, der das neue Fraunhofer-Zentrum leitet.

5G-Antennenmast von Vodafone an der Overbeckstraße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

VW testet 5G-Fabrikvernetzung in Dresden

Vodafone startet derweil 1. öffentlichen 5G-Sender in Dresden – Telekom zieht wohl erst 2020 nach Dresden, 1. Oktober 2019. Der Mobilfunk der fünften Generation (5G) startet nun auch in Dresden. Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter hat heute an der Overbeckstraße die erste öffentliche 5G-Antenne in der sächsischen Landeshauptstadt in Betrieb genommen. Die Telekom wird Dresden voraussichtlich erst ab 2020 mit 5G versorgen. Damit ist die Kommune zwar im Vergleich zu Seoul, Shanghai, Madrid, Berlin und anderen Großstädten etwas spät dran, gehört aber immer noch zu den Pionieren dieser neuen Vernetzungstechnologie.

Cobotics: Mensch und Maschine sollen künftig enger zusammenarbeiten, auch ohne Schutzzäune. Foto: Kuka

Deutschland hat Jobverluste seit den 1970ern durch Automatisierung immer wieder ausgeglichen

IAB-Forscher erwarten ähnlichen Umbau durch Digitalisierung Nürnberg, 16. Juli 2019. Allen Unkenrufen zum Trotz hat die Automatisierung in Deutschland seit den 1970er Jahren unterm Strich zu mehr Arbeitsplätzen geführt. Das hat eine Studie des Arbeitsagentur-nahen Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) aus Nürnberg ergeben.

Das erste Entwicklungsprojekt fpr das neue VW-Software-Entwicklungszentrum Dresden: Sebastian Werner von Wandelbots hat auf der Produktionsschuppe in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden einen Roboter angelernt. Der trägt zunächst eine "Primer" genannte Grundierungspaste dort auf. Bevor dann dort ein Seitenfenster am E-Golf eingeklebt wird, mustert der Roboter sein Werk mit einer Kamera. Die Bilder überträgt er zur Qualitätskontrolle per Funk in eine Rechnerwolke ("Cloud"). Foto: Oliver Killig für Volkswagen

VW entwicklelt in Dresden Cloud-gestützte Produktion

Amazon, Volkswagen, Siemens und Wandelbots wollen in neuem Forschungszentrum Qualitätskontrolle mit KI-Hilfe verbessern und vernetzen Dresden, 20. Juni 2019. Volkswagen hat heute in Dresden nun auch offiziell sein neues Software-Entwicklungszentrum für cloud-gestützte Produktion eröffnet. Gemeinsam mit Amazon, Siemens und der Dresdner Uni-Ausgründung „Wandelbots“ entwickeln in der gläsernen VW-Manufaktur zunächst 30 Spezialisten produktivitätssteigernde Digitalisierungs-Lösungen für den gesamten Konzernverbund. Bis Ende 2020 soll das Team auf 80 Entwickler wachsen – oder vielleicht auch mehr“, hat VW-Softwareentwicklungschef Peter Garzarella angekündigt.

Wie sieht die Zukunft der Arbeit aus? Wie können sich Wohnen, Forschen udn Arbeiten sinnvoll miteinander in einer Stadt verbinden? Diuese und weitere Fragen soll die "Siemensstadt 2.0" in Berlin-Spandau beantworten. Foto: Siemens AG

Siemens investiert 600 Millionen Euro in Zukunftsstadt in Berlin

Pilotviertel „Siemensstadt 2.0“ soll zeigen, wie sich Wohnen, Forschen und Arbeiten im Digitalzeitalter verbinden Berlin, 31. Oktober 2018. Siemens investiert 600 Millionen Euro, um sein altes Firmengelände in Berlin-Spandau in ein Pilotviertel der Digital-Ära umzubauen. Das hat der – inzwischen in München ansässige – Technologiekonzern heute mitgeteilt.

Conimon-Chef Dr. Jakob Krause demonstriert an einer Beispiel-Anlage in Dresden, wie die KI aus Dresden die Vibrationen rotierender Teile analysiert und dann warnt, welches Teil wann kaputt gehen kann. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner KI erkennt in der Glaskugel den Maschinentod

TU-Ausgründung „Conimon“ entwickelt Diagnose-System, das Zugausfälle und Maschinenschäden prognostizieren kann Dresden, 13. September 2018. Eine Uni-Ausgründung aus Dresden will die Züge der Deutschen Bahn pünktlicher machen und Millionen Euro Wartungskosten zu sparen. Die Firma „Conimon“ hat dafür eine spezielle Maschinen-Diagnosetechnologie entwickelt, wie sie auch in den hochautomatisierten und vernetzten Fabriken der „Industrie 4.0“ benötigt wird. Deren „Künstliche Intelligenz“ (KI) erkennt mittels Vibrationssensoren und anhand mathematischer Modelle, wenn welches Wälzlager oder anderes rotierendes Bauteil zu versagen droht, warnt vor einem nahenden Maschinentod und schlägt Reparaturen vor.

HAP-gründer Steffen Pollack (links), Roland Giesen und Heinz Martin Esser (rechts) vor der Fabmatics-Fabrik im Dresdner Norden. Foto: Sven Claus für Fabmatics

Fabmatics Dresden bekommt neuen Chef

Chemnitzer Mana ger Giesen löst HAP-Gründer Pollack ab Dresden, 14. August 2018. Im Automatisierungs-Unternehmen „Fabmatics“ in Dresden zeichnet sich ein Chefwechsel ab: Der 49-jährige Chemiker und Manager Roland Giesen vom Chemnitzer Technologieunternehmen 3D-Micromac wird sich ab dem 1. September 2018 in Dresden einarbeiten und löst dann am 1. Januar 2019 den 60-jährigen Geschäftsführer Steffen Pollack ab.

Bosch entwickelt "Industrie 4.0"-Lösungen - und will deren Konzepte auch in der eigenen Chipfabrik in Dresden einsetzen. Foto: Bosch

Auf der Werbetrommel steht jetzt „Industrie 4.0“ statt „Chipstadt Dresden“

Wirtschaftsförderer wollen fortan mit Geldeseln statt Kernkompetenzen die Investoren locken Dresden, 2. August 2018. Die Stadt Dresden wird sich künftig potenziellen Investoren als Wirtschaftsstandort für die „Industrie 4.0“ präsentieren, also als Hightech-Problemlöser für hochautomatisierte und vernetzte Fabriken. Zur Halbleiter-Messe „Semicon Europe“ im November 2018 in München werde die Stadt erstmals offensiv damit für sich werben. Das hat Dresdens Chef-Wirtschaftsförderer Robert Franke angekündigt.

Robotron-Geschäftsführer Ulf Heinemann. Foto: Heiko Weckbrodt Foto: Heiko Weckbrodt

Robotron durchleuchtet Datenfluten der Industrie 4.0

Weltweiter Trend zu hochautomatischen Fabriken lässt Dresdner Software-Konzern wachsen Dresden, 27. Juli 2018. Robotron spezialisiert sich nun stärker auf die Analyse großer Datenfluten („Big Data“), die in den hochautomatisierten Fabriken der „Industrie 4.0“ entstehen. „Aus diesem Industriesektor kommt für uns derzeit das größte Wachstum“, sagte Ulf Heinemann, einer der Geschäftsführer des Dresdner Datenbank-Konzerns. Dieses Geschäftsfeld werde Robotron ausbauen.

Dipl.-Inf. Manfred Austen (SYSTEMA Systementwicklung; rechts) erklärt Thomas Tettenborn (Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen) anhand eines Modells die Automatisierungsprozesse in einer Fabrik. Foto: meeco Communication Services

Systema baut in Dresden aus

Wachstumsfonds Mittelstand Sachsen beteiligt sich mit Millionenbetrag an Automatisierungsfirma Dresden, 2. Juli 2018. Wegen wachsender Marktnachfrage für seine Automatisierungs-Lösungen expandiert das Dresdner Software-Unternehmen „Systema”. Geplant ist ein über 2,5 Millionen Euro teurer Anbau im Technopark Nord. Der Bürokomplex soll 2019 auf einem Nachbargrundstück am Manfred-von-Ardenne-Ring errichtet werden. Das teilte Systema-Chef Manfred Austen mit.

Das Maskottchen von Xenon ist eine Roboterin. Zwar arbeitet das Dresdner Unternehmen nicht wirklich mit humanoiden Robotern, rechnet aber damit, das solche künstlichen Arbeitskollegen in vielen Fabriken Einzug halten werden. Visualisierung: Xenon

Industrie 4.0 befeuert Xenon Dresden

Automatisierungs-Unternehmen baut an, weil die Aufträge wachsen und wachsen Dresden, 27. Dezember 2017. Xenon Dresden baut derzeit für elf Millionen Euro einen weiteren Fabrik- und Bürokomplex im Gewerbegebiet Coschütz-Gittersee. Das Automatisierungs-Unternehmen reagiert damit auf wachsende Auftragseingänge vor allem aus der Automobil- und Halbleiter-Industrie. In diesem Jahr werde die Gruppe voraussichtlich 55 Millionen Euro umsetzen – etwa 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Das hat Geschäftsführer Hartmut Freitag eingeschätzt, der Xenon gemeinsam mit Tobias Reißmann leitet. „Und wir wachsen weiter – wenn auch nicht mehr ganz so schnell.“ Treiber seien vor allem der Hunger vieler Kunden nach „Industrie 4.0“-Lösungen, die zunehmenden Xenon-Aktivitäten auf internationalem Parkett und wachsende Projekt-Volumina.

Ohne nanoelektronik, moderne Sensoren und schnelle Datenverbindungen - zum Beispiel über 5G-Funk oder Licht-WLAN (Li Fi) - werden die hochautomatisierten Fabriken der "Industrie 4.0" nur schwer realisierbar sein. Das Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS in Dresden arbeitet in der „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ (FMD) aich an solchen Lösungen. Abb.: IPMS

Barkhausen-Institut für Industrie-Digitalisierung entsteht 2018 in Dresden

Land verspricht 5,3 Millionen Euro im Zuge der „Smart Systems Hub“-Initiative Dresden, 29. November 2017. Ein neues Barkhausen-Institut soll ab dem Jahr 2018 auf dem Campus der Technischen Universität Dresden (TUD) entstehen. Das Institut ist Teil des sächsischen „Smart Systems Hub“ und soll sich auf die Grundlagenforschung für die Industrie-Digitalisierung konzentrieren. Für die Aufbauphase bis 2020 hat der Finanzausschuss im Sächsischen Landtag nun rund 5,3 Millionen Euro zugesagt.

Ifo-Chef: Maschinensteuer für Industrie 4.0 wäre absurd

Jeder fünfte Industrie-Arbeitsplatz könnte wegfallen – doch Massenarbeitslosigkeit hält Clemens Fuest für unwahrscheinlich Dresden, 8. Juni 2017. Die nahende vierte Industrielle Revolution („Industrie 4.0“) wird nicht nur Arbeitsplätze vernichten, sondern auch neue schaffen. „Ich halte die gelegentlich geäußerten Befürchtungen, dass dadurch massenhaft Jobs verloren gehen, für übertrieben“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest auf Oiger-Anfrage in Dresden.

Fliegende Roboter und Produktionsfarmen aus 3D-Druckern

Infineon startet in Dresden Schlüsselprojekt für Industrie 4.0 Dresden, 19. Mai 2017. Infineon-Konzerchef Reinhard Ploss und der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) haben heute in Dresden mit „Productive 4.0“ die bisher größte europäische Forschungs-Initiative für die vernetzten und hochautomatischen Fabriken der Zukunft gestartet. Dotiert ist das Projekt mit 106 Millionen Euro. Davon steuern EU und beteiligte Mitgliedsländer 51 Millionen Euro bei. Weitere 9,6 Millionen Euro kommen vom Freistaat Sachsen und vom Bundesforschungsministerium. Den Rest legen die Industriepartner in den Topf.