Alle Artikel mit dem Schlagwort: Exzellenz

Die italienische Physikerin Dr. Francesca Moresco leitet am cfaed der TU Dresden die Forschungsgruppe für Einzelmolekül-Maschinen. Foto: Jürgen Lösel, cfaed

Nano-Rechenmaschine in Molekülgröße

Elektronik-Forschungsgruppe der TU Dresden arbeitet an Zahnrädern und Rechenwerken aus einzelnen Molekülen   Dresden, 13. März 2018. Stellen Sie sich ein mechanisches Uhrwerk aus Glashütte vor oder eine jener wunderbar anzusehenden Rechenmaschinen, wie sie Blaise Pascal oder Gottfried Wilhelm Leibniz einst konstruieren: Dutzende, Hunderte gold- und silberschimmernde Zahnräder greifen ineinander, treiben vordigitale Computer an, um mechanisch zu addieren und zu dividieren. Und jetzt stellen Sie sich solch Wunderwerk millionenfach verkleinert vor, geschrumpft auf weniger als Haaresbreite. Eben solch eine diffizile Nanomaschine zu bauen hat sich ein noch junges Dresdner Forschungsteam um Dr. Francesca Moresco auf die Fahnen geschrieben.

Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

TU Dresden beantragt Exzellenzmillionen für 6 Cluster

Forschungsanträge reichen von der Physik des Lebens bis zum erlebbaren Internet Dresden, 21. Februar 2018. Die Technische Universität Dresden (TUD) hat Exzellenz-Fördermillionen für sechs Forschungszentren bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) beantragt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf der Elektronik von übermorgen, Bio-Forschung und neuen Materialien. Das hat die Uni heute mitgeteilt. Außerdem will sie im nächsten Schritt auch um eine Querschnitts-Sonderförderung als Exzellenz-Universität ersuchen. Nun „richten sich alle Hoffnungen auf den 27. September, an dem das Ergebnis bekanntgegeben wird“, erklärte TUD-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen.

Robert Böhm, Hanna Zinner, OB Dirk Hilbert, Evelyn Zinnatova und Tim Erdmann (von links nach rechts) bei der Verleihung des Wissenschaftspreises „Dresden Excellence Award“ im Rathaus Dresden. Foto: André Wirsig, LHD

Dresden vergibt erstmals Exzellenz-Wissenschaftspreis

Nachwuchsforscher mit 30.000 Euro für herausragende Abschlussarbeiten geehrt Dresden, 11. Februar 2018. Ertastbare Kunst für Blinde, schlau-leichte Elektroautos, Tempo-Booster für organische Elektronik und die Exegese von Xi Jinping: Eine Jury aus Wissenschaftlern, Wirtschaftsförderern und Behördenvertretern hat vier herausragende Nachwuchsforscher am Wochenende mit dem erstmals vergebenen und mit insgesamt 30 000 Euro dotierten Wissenschaftspreis „Dresden Excellence Award“ geehrt. Preisträger sind Dr. Robert Böhm von der Fakultät Maschinenwesen der TU Dresden, Dr. Tim Erdmann vom Center for Advancing Electronics Dresden (cfaed) der TU, Evelyn Zinnatova vom Fachbereich Informatik/Mathematik der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden und Hanna Zinnervom TU-Zentrum für Internationale Studien.

IWH-Vizepräsident Oliver Holtemöller . Foto: IWH

IWH: Osten hat zu wenig Spitzenforschung – außer Sachsen

Forscher sieht engen Zusammenhang zum stagnierenden Aufholprozess Ost Halle, 6. Oktober 2017. Mit Ausnahme von Sachsen sind ostdeutsche Bundesländer in der Spitzenforschung unterrepräsentiert. Darauf hat Oliver Holtemöller hingewiesen – er ist Leiter der Abteilung Makroökonomik am Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH). Dies hänge indirekt auch mit dem schleppenden Aufholprozess Ost zusammen, meint er.

Wollen die Exzellenzbewerbung der Technischen Universität Dresden unterstützen: Robert Franke (Leiter des Amts für Wirtschaftsförderung der Landeshauptstadt Dresden), Herr Dr. Wolfgang Göhler (Vorstandsvorsitzender des Kompetenzzentrums Luftund Raumfahrttechnik Sachsen/Thüringen e.V.), Herr Prof. Dr.- Ing. habil. DEng/Auckland Hans Müller-Steinhagen (Rektor der Technischen Universität Dresden) und Frau Dr. Bettina Bunge (Geschäftsführerin der Dresden Marketing GmbH). Foto: André Wirsig für die Landeshauptstadt Dresden

Stadt Dresden will TU im Exzellenz-Wettbewerb helfen

Uni hat sich mit acht Projekten in aktueller Vergaberunde beworben Dresden, 3. August 2017. Die Stadt Dresden will der TU Dresden helfen, sich in der nächsten Vergaberunde um die Exzellenz-Fördermillionen des Bundes wieder durchzusetzen. Sie will in diesem Wettbewerb auch die Dresdner selbst einbinden. Die Verwaltung hat deshalb nun eine Internetseite dresden.de/exzellenz gestartet. Die soll die Bürger über die Exzellenz-Uni und deren Bemühungen um weitere innovative Forschungsschwerpunkte informieren.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsens Unis beantragen Exzellenz-Millionen

Dresden/Bonn, 3. April 2017. Die Unis Dresden, Leipzig, Freiberg und Chemnitz haben insgesamt 14 Anträge bei der „Deutschen Forschungsgemeinschaft“ (DFG) in Bonn eingereicht, um in der nächsten Förderrunde Millionenzuschüsse außer der Reihe für exzellente Forschungsprojekte zu ergattern. „Die derzeit von der Exzellenzinitiative geförderten Universitäten in Sachsen haben eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sich Exzellenzniveau in der Forschung auf internationalem Spitzenniveau und regionale Verantwortung vor Ort nicht ausschließen, sondern sich gegenseitig bedingen“, kommentierte die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange die Antragswelle. „Auf diesen Impuls bauen wir auch in der Exzellenzstrategie.“

Forschungsverbund „Dresden-concept“ wächst

2 weitere Fraunhofer-Einrichtungen beigetreten Dresden, 17. Februar 2017. Zwei weitere Fraunhofer-Einrichtungen sind „Dresden-concept“ beigetreten. Damit besteht der Forschungs-Verbund nun aus 24 Instituten. Das geht aus einer Meldung des Verbundes hervor. Die neuesten Mitglieder sind das 3D-Chip-Zentrum „All-Silicon System Integration Dresden (ASSID) und das Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM).

Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nöchsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

TU Dresden will mehr Exzellenz-Projekte

„Härtester Wettbewerb“ erwartet Dresden, 2. Mai 2016. Der Dresdner Uni-Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen rechnet in der 3. Exzellenz-Förderrunde des Bundes mit dem bisher härtesten Wettbewerb der über 100 Unis in Deutschland. Die Dresdner wollen sich mindestens ein neues Forschungs-Cluster sichern und einen neuen Zuschlag als Exzellenz-Uni einheimsen.

Aline Bergert und Uwe Schellbach vom Medienzentrum der Bergakademie Freiberg arbeiten am Projekt "Videocampus Sachsen". Foto: TU Freiberg

Halbe Milliarde für kleine Hochschulen

Geplantes Programm soll Innovationstransfer in die Region belohnen Berlin/Dresden, 5. April 2016. Der Bund plant ein besonderes Förderprogramm „Innovative Hochschulen“, das mit einer halben Milliarde Euro dotiert sein soll, verteilt über zehn Jahre. Damit sollen Fachhochschulen sowie kleinere Unis und Hochschulen – jenseits der Exzellenz-Initiative für die Groß-Unis – eine Chance auf einer Sonderförderung erhalten. Das hat die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria-Stange (SPD) eingeschätzt.

Die TU Dresden hat einen Großteil ihrer Forschungen an der Elektronik der Zukunft im Exzellenz-Cluster cfaed konzentriert. Die Forscher dort hoffen, dass es auch in der nöchsten Vergaberunde Exzellenz-Millionen für ihre Arbeit gibt. Foto: Jürgen Lösel, TU Dresden

Gute Chancen auf Exzellenzmillionen für Sachsens Unis

Über 40 Millionen Euro pro Jahr winken Dresden, 5. April 2016. Gute Chancen für die Unis in Sachsen bei der nächsten Verteilrunde für die Exzellenzfördergelder sieht die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD). Mit Finanzminister Georg Unland (CDU) sei bereits abgesprochen, dass der Freistaat dafür in den nächsten Jahren jeweils zehn Millionen Euro-Kofinanzierung einplant. Sollte Sachsen zum Zuge kommen, würde der Bund auf diese Summe mindestens das Dreifache an Exzellenzförderung drauflegen. Sprich: Im Erfolgsfall könnten den auserwählten sächsischen Unis pro Jahr mehr als 40 Millionen Euro über die Landes-Grundfinanzierung und ihre eigenen Drittmittel-Akquisen hinaus zur Verfügung stehen. Das Geld würde reichen, um eine Exzellenz-Uni im Ganzen und drei bis vier exzellente Forschungscluster zu finanzieren.

Wundersame Regeneration: Der Lurch Axolotl kann ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen. Abb.: CRTD

Exzellenz-Gelder sollen 2 Jahre länger fließen

Imboden-Kommission rät zu echtem Fokus auf Spitzenforschung / Gute Chancen auch für TU Dresden Berlin/Dresden, 25. Januar 2016. Der Bund sollte die Exzellenzförderung für acht bis zwölf ausgewählte deutsche Unis mindestens wie bisher weiterführen, übergangsweise für zwei Jahre (also bis Ende 2019) die bereits laufenden Exzellenz-Projekte weiterfinanzieren, sich dann aber mehr auf echte Spitzenforschung konzentrieren. Das hat die Exzellenz-Expertenkommission unter Leitung von Prof. Dieter Imboden heute in Berlin vorgeschlagen. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) und Rektor Prof. Hans Müller-Steinhagen von der TU Dresden begrüßten den Bericht und die Empfehlungen. Denn damit haben auch sächsische Unis gute Chancen, auch künftig Exzellenzfördermittel zu bekommen.

Nachwachsende Muskeln beim Axolotl unterm Mikroskop. Foto: CRTD

2 Millionen Extra-Euros für Exzellenz-Unis in Sachsen

Freistaat will Hochschulen für nächste Fördermittel-Schlacht rüsten Dresden/Chemnitz, 24. November 2015. Die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) hat den Technischen Universitäten Dresden und Chemnitz heute zwei Millionen Euro zugesagt, mit denen sie sich auf die nächste Runde der Exzellenzinitiative vorbereiten sollen.

Ministerin Stange: Exzellenzgeld nicht nur auf drei Elite-Unis konzentrieren

Über halbe Milliarden Euro im Zuge der Exzellenzinitiative in Sachsen geflossen – vor allem TU Dresden profitierte Dresden, 13. November 2015. Wenn der Bund im Jahr 2017 rund fünf Milliarden Euro Exzellenz-Fördergelder verteilt, dann soll nicht nur ein ganz kleiner Zirkel von Elite-Unis zum Zuge kommen. Das hat die sächsische Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) gefordert. „In Deutschland gibt es mehr als nur drei oder fünf exzellente Universitäten“, betonte sie heute in Dresden.

Wundersame Regeneration: Der Lurch Axolotl kann ganze Gliedmaßen nachwachsen lassen. Abb.: CRTD

Sachsen will Regenerationsforschung in Dresden notfalls allein finanzieren

Wenn nach 2017 keine Exzellenzmillionen mehr fließen, springt Freistaat ein Dresden, 1. November 2015. Der sächsische Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) und Wissenschaftsministerin Eva-Maria-Stange (SPD) hoffen zwar auf weitere Exzellenz-Fördermillionen vom Bund über das Jahr 2017 hinaus. Aber sollte der Geldstrom versiegen, werden der Freistaat Sachsen und die TU Dresden das „Zentrum für Regenerative Therapien Dresden“ (CRTD) notfalls auch auf eigene Rechnung weiterführen. Das haben Tillich und Stange heute in einer gemeinsamen Erklärung zugesagt.