Alle Artikel mit dem Schlagwort: Corona

Die Plattform "Scoolio Web" soll den Hausunterricht ("Home Schooling") in Corona-Zeiten erleichtern. Foto: Scoolio

Scoolio Dresden startet Fernunterrichts-Plattform für 2. Corona-Welle

Einstige Wochenplan-App zur Rechnerwolke für den Hausunterricht ausgebaut Dresden, 11. Januar 2021. Die Dresdner Software-Schmiede „Scoolio“ hat ihre gleichnamige Unterrichtsplaner-App laut eigenen Angaben jetzt so erweitert, dass sie als internetgestützte Lernplattform auch für den Hausunterricht in Corona-Zeiten geeignet ist. Die Rechnerwolke „Scoolio Web“ unterstützt demnach beispielsweise getrennte virtuelle Klassenzimmer, über die Lehrer und Schüler Lerninhalte, Projektarbeiten und Hausaufgaben teilen sowie Direktoren ihre Schulnachrichten verbreiten können – gestaffelt nach einzelnen Klassen, Fächern, Kursen, Arbeitsgemeinschaften und Projekten.

Die Übersterblichkeit n Corona-Zeiten spielt sich zum größten Teil in der Altersgruppe 80+ ab, die anscheinend nicht genug geschützt wurde. Grafik: Ifo

Ifo Dresden: Sieben von zehn Corona-Toten über 80 Jahre alt

Hochbetagte nicht ausreichend geschützt Dresden, 7. Januar 2020. Deutschland ist es in der Corona-Pandemie bisher nicht ausreichend gelungen, seine Hochbetagten ausreichend zu schützen. Das geht aus dem Aufsatz „Hat die Corona-Pandemie zu einer Übersterblichkeit in Deutschland geführt?“ hervor, den Prof. Ragnitz vom Ifo-Institut in Dresden nun publiziert hat.

Begrüßungsbildschirm für Gäste in der App. Abb.: pass4all

App „Pass4all“ führt zu Weihnachten Corona-Tagebuch

Dresdner Unternehmen will damit Kontaktverfolgung erleichtern Dresden, 23. Dezember 2020. Die Corona-Passierschein-App „Pass4all“ führt zu Weihnachten als neue Funktion ein Kontakt-Tagebuch ein. Ab der Version 1.6 des Smartphone-Programmes können Nutzer nun manuell eintragen, wann sie Oma. Opa und andere Verwandte neben dem Weihnachtsbaum getroffen haben. Das hat die Softwareschmiede „Pass4all“ aus Dresden mitgeteilt, die die App programmiert hatte.

Für den Transport des Covid-19-Impfstoffs von Biontech und Pfitzer hat Schaumaplast stromlose Kühlboxen entwickelt, die das Vakzin für fünf Tage bei minus 70 Grad Celsius halten. Foto: Schaumaplast

Schaumaplast Nossen stellt Kühlboxen für Corona-Impfstoff her

Stromlose Isolierbehälter halten das Vakzin tagelang unter -70 Grad Nossen/Reilingen, 15. Dezember 2020. Damit der neue deutsch-amerikanische Anti-Corona-Impfstoff in einwandfreiem Zustand die Impfzentren erreicht, hat das badisch-sächsische Unternehmen “Schaumaplast” spezielle Tiefkühlboxen entwickelt. Die kommen ohne Stromversorgung aus und sollen das Vakzin mittels Trockeneis für mindestens fünf Tage bei einer Temperatur bei – 70 Grad Celsius halten. Die Fabrik im sächsischen Nossen produziert nun mehrere Varianten dieser Boxen, darunter die Maxi-Variante “Pallet Transporter” mit 1200 Litern Packvolumen, wie die Schaumaplast-Gruppe heute mitgeteilt hat.

Die Globalfoundries-Fabrik im Dresdner Norden aus der Luft betrachtet. Foto: Globalfoundries Dresden

Stiller Streik bei Globalfoundries Dresden

Halbleiter-Unternehmen wirft Gewerkschaftern “Realitätsverlust” in der Corona-Krise vor Dresden, 13. Dezember 2020. Die Chipfabrik von Globalfoundries in Dresden ist am Wochenende erneut bestreikt worden. Wegen Corona stellten sich die Protestierenden diesmal aber nicht vors Werktor, sondern veranstalteten vom Freitag zum Sonnabend einen sogenannten “stillen” Weihnachtsstreik: Sie kamen nicht zur Arbeit, sondern meldeten sich online bei den Gewerkschaften als Streikteilnehmer. Die Chipfabrik-Leitung kritisierte die Aktion als besorgniserregend in der aktuellen Krise.

Nur ein reichliches Viertel der Deutschen nutzen die Bundes-Corona-App. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden: Bereits über 100 Corona-Warn-Apps im Umlauf

De-Facto-Zwang: Fast zwei Drittel der Chinesen nutzen Staats-App, in Deutschland nur 28 Prozent Dresden, 10. Dezember 2020. Mittlerweile gibt es weltweit mindestens 103 verschiedene Corona-Warn-Apps. Aber nur wenige davon werden im jeweiligen Land von einer Bevölkerungsmehrheit genutzt. Und davon überschreiten nur ganz wenige die vielzitierte 60-Prozent-Marke, ab der solche Apps die Infektionsketten für ein ganzes Land halbwegs zuverlässig rekonstruieren können. Das geht aus Untersuchungen eines Forschungsteams um Professor Alfred Benedikt Brendel, der an der Technischen Universität Dresden (TUD) den Lehrstuhl für „Intelligente Systeme und Dienste“ inne hat, hervor.

Forscher am US-Seuchenkontrollzentrum CDC haben dieses 3D-Modell des neuen Corona-Virus (2019nCoV) entworfen, das eine schwere Lungenkrankheit auslösen kann. Die Angst vor dem Krankheitserreger lähmt mittlerweile weltweit das öffentliche Leben, die Wirtschaft, den Tourismus, selbst die Forschung in vielen Ländern. Illustration: CDC/ Alissa Eckert, MS; Dan Higgins, MAMS, Lizenz: Public Domain, https://phil.cdc.gov/Details.aspx?pid=23312 / Wikipedia https://commons.wikimedia.org/wiki/File:2019-nCoV-CDC-23312.png

Corona reduziert Mobilität in Deutschland um 40 %

Humboldt-Uni: Mobilitätseinschränkungen können Pandemie in Frühphase ausbremsen Berlin, 4. Dezember 2020. Corona hat die Mobilität der Deutschen drastisch reduziert – vor allem über längere Distanzen. Das hat ein Team um Professor Dirk Brockmann von der Humboldt-Universität Berlin ermittelt. Die Forscherinnen und Forscher hatten dafür die anonymen Mobilfunkdaten und Bewegungsmuster von über 40 Millionen Nutzern in Deutschland ausgewertet. Ihre Folgerung: Dieser Mobilitätsverlust hat dazu beigetragen, dass sich der Virusausbruch in der Frühphase der Pandemie verlangsamt hat.

Prof. Joachim Ragnitz ist Stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Jedes 5. ostdeutsche Unternehmen durch Corona existenzgefährdet

Ifo Dresden: Gefahr einer Pleitewelle im Osten ist längst nicht gebannt Dresden, 4. Dezember 2020. In jedem fünften Unternehmen in Ostdeutschland schauen die Chefs mit großen Sorgen in die Zukunft. Das geht aus einer Umfrage des Ifo-Instituts in Dresden hervor. Demnach stuft die ostdeutsche Wirtschaft die Corona-Krise als existenzbedrohlicher für sich ein als westdeutsche Unternehmer.

Neue Methoden der Trauerbewältigung etablieren sich. Foto: Heiko Weckbrodt

Beerdigung per Livestream – Corona schafft neue Trauerrituale

Psychosomatikerin: Pandemie erschwert  Abschiednehmen, wir brauchen neue Trauerstrategien Leipzig, 22. November 2020. Weil zu viele Menschen in der Corona-Pandemie einsam sterben, brauchen auch die Angehörigen neue Strategien, um Abschied zu nehmen und mit ihrer eigenen Trauer klar zu kommen. Das hat Prof. Anette Kersting von der Uni Leipzig in einem universitären Interview eingeschätzt.

Jörg Dittrich, Präsident der Handwerkskammer Dresden, im November 2015. Foto: André Wirsig, Handwerkskammer Dresden

Handwerker warnen vor Schul- und Kitaschließungen wegen Corona

Kammerpräsident: „Das alles macht die Wirtschaft kaputt“ Dresden, 13. November 2020. Mit Blick auf die jüngsten Diskussionen um eine weitere Verschärfung des Ausnahmezustands, um Corona in den Griff zu bekommen, hat die Handwerkskammer Dresden vor Kita- und Schulschließungen zur Pandemie-Bekämpfung gewarnt: Dies käme einem erneuten Herunterfahren der Wirtschaft nahezu gleich.

Prof. Joachim Ragnitz ist Stellvertretender Leiter der ifo-Niederlassung Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo Dresden: Corona schädigt deutsche Wirtschaft langfristig

Investitionen bleiben aus und dies sorgt für eine Ausbremsspirale, warnt Wirtschaftsforscher Ragnitz Dresden, 12. November 2020. Die Corona-Pandemie und die staatlichen Gegenmaßnahmen werden die deutsche Wirtschaft nicht nur kurzfristig, sondern auch auf längere Sicht schädigen. Das hat Prof. Joachim Ragnitz vom Ifo-Institut in Dresden prognostiziert.

Frank Jülicher. Foto: Katrin Boes

Uneinheitliche Bevölkerung wird schneller immun gegen Seuchen

Planck-Forscher aus Dresden haben Verlauf von Pandemien à la Corona neu berechnet Dresden, 2. November 2020. Wenn die Menschen in einem Land unterschiedlich empfindlich für Krankheitserreger sind, entwickelt solch eine „heterogene“ Bevölkerung schneller eine Herdenimmunität gegen neue Seuchen wie Covid-19 als in „homogenen“ Ländern. Zu diesem Schluss ist ein Team Prof. Frank Jülicher vom Max-Planck-Institut für die Physik komplexer Systeme (MPI-PKS) in Dresden gekommen.

Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf verfügt Supercomputer, mit denen sich Algorithmen für noch leistungsstärkere Rechner schon mal testen lassen. Foto: Detlev Müller für das HZDR

Casus Görlitz entwickelt Test-Planungssoftware für Corona

Sachsen schießt eine Million Euro für neues Helmholtz-Zentrum zu Görlitz/Dresden, 28. Oktober 2020. Um Corona-Testkapazitäten künftig effektiver auszulasten, entwickeln sächsische Helmholtz-Forscherinnen und -Forscher am „Casus“-Zentrum für das Verständnis fortgeschrittener Systeme in Görlitz nun eine neue Planungssoftware. Der Freistaat Sachsen unterstützt dieses Projekt mit einer Million Euro. Das geht aus Mitteilungen des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) als Casus-Mutterinstitut und des sächsischen Wissenschaftsministeriums hervor.