Autor: Heiko Weckbrodt

Dr. Aliaksei Charnukha. Foto: IFW Dresden

Leibniz-Forscher suchen in Dresden nach lernfähiger Elektronik

Neue Nachwuchsforschergruppe um Dr. Aliaksei Charnukha gegründet Dresden, 15. August 2018. Eine neue Forschergruppe um Dr. Aliaksei Charnukha begibt sich am Leibniz-Institut für Festkörperforschung und Materialforschung (IFW) in Dresden auf die Suche nach einer neuen Elektronikgeneration, die ihre eigene Vergangenheit kennt. Daraus konstruierte Computer könnten dadurch lernfähig werden.

Neben den Rätsel-Labyrinthen im Steampunk-Stil durcheilt Leo auch hübsch animierte grüne Landschaften. Abb.: Bildschirmfoto

Marktanteil deutscher Spiele sinkt

Anteil fällt unter 6 % Berlin, 14. August 2018. Seit der Erfindung der Heimcomputer haben digitale Spiele aus deutscher Produktion ohnehin meist nur in wenigen Sparten zu punkten vermocht. Ihr Marktanteil fällt immer mehr. 2017 lag ihr Umsatzanteil an allen in Deutschland verkauften Digitalspielen nur noch bei 5,4 Prozent – im Vorjahr waren es noch 6,4 Prozent. Das geht aus einer Analyse des deutschen Spieleindustrie-Verbandes „Game“ aus Berlin hervor.

Zentrum für Materialwissenschaft an TU Dresden geplant

Neubau soll rund 90 Millionen Euro kosten Dresden, 13. August 2018. Um Dresdens Gewicht als Standort der Materialforschung zu stärken und die Exzellenz-Initiative der TU zu unterstützen, soll auf dem Uni-Campus ein rund 90 Millionen Euro teures Zentrum für Materialwissenschaften entstehen. Die TU Dresden habe dieses Vorhaben angemeldet, bestätigte das sächsische Wissenschaftsministerium. Die Finanzierung ist allerdings noch nicht gesichert. „Ziel und Aufgabe des Zentrums für Materialwissenschaft ist die Integration verschiedener Disziplinen zum Thema Materialforschung, bei dem TUD führend ist“, erklärte Ministeriumssprecher Andreas Friedrich.

Eric Pankenin, Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Materialsysteme der Nanoelektronik, überprüft in einem Reinraum die Funktion einer hermetisch und gasdicht abgeschlossenen Glovebox. In dieser Box, die auch als Handschuhkasten bezeichnet wird, kann mit empfindlichen oder gefährlichen Materialien in einer abgeschotteten Schutzgas-Atmosphäre gearbeitet werden. Foto: Jacob Müller

Neues Nanomembran-Forschungszentrum in Chemnitz

Main-Laborbau kostete 34,3 Millionen Euro Chemnitz, 13. August 2018. Die Chemnitzer Materialforscher haben heute offiziell ein neues „Zentrum für Materialien, Architekturen und Integration von Nanomembranen“ (Main) in Betrieb genommen. Das haben die TU Chemnitz und das sächsische Finanzministerium mitgeteilt. Der rund 34,3 Millionen Euro teure Laborbau biete etwa 100 Wissenschaftlern modernste Forschungs- und Arbeitsbedingungen, hieß es. Baubeginn war im Sommer 2015.

Kernkomponenten wie der elektromotor und die Langzeit-Speicherkraft des Akkus bestimmen wesentlich die Leistungskraft eines Elektrofahrrades. Foto: Heiko Weckbrodt

E-Bikes gute Wahl für Pendler

Umfrage: In Städten sollten Autofahrer auf Elektroräder umsteigen Berlin, 13. August 2018. Elektro-Fahrräder (E-Bikes) sind eine gute Wahl für Berufspendler – vor allem in Städten sollten Autofahrer auf Elektroräder wechseln. Dies meinen rund drei Viertel der Deutschen, hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ ergeben.

Laborräume im neuen Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung. Foto. Frank Bierstedt, HZDR

Präzisionsinstrumente gegen Metastasen

35 Millionen Euro teures Zentrum für Mini-Strahlenwaffen gegen Krebs startet bald in Rossendorf Dresden-Rossendorf, 10. August 2018. Ein neues „Zentrum für Radiopharmazeutische Tumorforschung“ (ZRT) geht Anfang September am Stadtrand von Dresden in Betrieb: In dem rund 35 Millionen Euro teuren Zentrum wollen rund 60 Radiochemiker und -pharmazeuten sowie Biologen, Physiker und andere Wissenschaftler unter anderem neue radioaktive Arzneimittel gegen Krebs entwickeln.

Wissenschaftler Alfredo Aguilar vom IWS bedient das weltweit größte 3D-DLIP-System an der TU Dresden. Foto: Fraunhofer-IWS Dresden

Laser malt Lotuseffekt auf Flugzeuge

Fraunhofer und TU Dresden wollen Flugverspätungen durch vereiste Tragflächen mindern Dresden, 9. August 2018. Filigrane Gravuren auf Außenflächen von Flugzeugen sollen sicherstellen, dass sich dort kein Eis und kein Dreck festsetzen können. Dies soll den Luftwiderstand des Flugzeugs gering halten und letztlich auch dafür sorgen, dass weniger Flieger wegen vereister Tragflächen verspätet starten können. Dafür haben Ingenieure am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS, an der Technischen Universität Dresden und bei Airbus ein Laserverfahren entwickelt, das schnell solche strukturierte Oberflächen erzeugt.

Minimalinvasive OP im Diako Dresden. Foto: Ben Gierig für das Diakonissenkrankenhaus Dresden

Diako-Bauklinik Dresden für minimalinvasive OPs belobigt

Viszeralchirurgie als “Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie“ zertifiziert Dresden, 8. August 2018. Die „Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie“ (DGAV) hat das Diakonissen-Krankenhaus (Diako) Dresden für dessen hervorragende minimalinvasive Operations-Methodik ausgezeichnet: Die Klinik für Viszeralchirurgie ist nun als „Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie“ zertifiziert. Dies teilte das Krankenhaus nun mit.

Blick in einen Reinraum der "First Sensor"-Gruppe. Foto: First Sensor

First Sensor Dresden rechnet mit Wachstum im Autosektor

Elektronikbetriebe bekommen Großaufträge aus Mobilitätssektor Dresden/Berlin, 8. August 2018. Zertifikatoren haben den Dresdner Elektronikschmieden von „First Sensor“ bescheinigt, dass sie den strengen Qualitätsstandard „IATF 16949“ erfüllen. Sie hoffen, dadurch nun mehr Aufträge aus der Automobilindustrie an Land ziehen zu können. Das geht aus einer Pressemitteilung der Berliner Unternehmenszentrale hervor.

Prof. Andreas Peichl vom Ifo-Institut. Foto: Ifo

Ifo: Stütze-Empfänger sollten aus Hilfebezug sachte rausgleiten

München, 8. August 2018. Statt Sozialleistungen „schlagartig an bestimmten Einkommensgrenzen zu stoppen“, sollten Stütze und andere Leistungen langsam abgebaut werden, wenn ein Langzeit-Arbeitsloser endlich einen Job bekommt oder ein Geringverdiener etwas mehr Geld einnimmt. Dafür setzt sich das Wirtschaftsforschungsinstitut Ifo aus München ein.