Alle Artikel in: Wirtschaft

Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Das IKTS-Team um André Wufka hat zusammen mit Sachsenmilch und wks ein recycling-Verfahren entwickelt, um den Molkerei-reststoff Schlempe (links) in Dünger, Brennstoff und Trinkwasser (rechts) zu zerlegen. Foto: Fraunhofer IKTS

Fraunhofer zerlegt die Schlempe

Innovatives Recycling-Verfahren recycelt Molkerei-Abfälle zu Wasser, Dünger und Bio-Brennstoff Dresden, 8. Mai 2017. Dresdner Keramikforscher und Anlagen-Ingenieure haben ein neues Recycling-Verfahren entwickelt, um Molkerei-Abfälle in Wasser, Bio-Dünger und erneuerbare Brennstoffe zu zerlegen. „Das ist eine Win-Win-Technologie“, ist Projektleiter André Wufka vom Dresdner Fraunhofer Keramikinstitut IKTS überzeugt. „Die Molkerei hat dadurch extreme Kostenersparnisse und leistet gleichzeitig wichtige Beiträge zum Umweltschutz.“ Die Entwickler haben dafür nun auf der Landwirtschaftsausstellung „agra 2017“ einen „agra-Preis der Innovation“ erhalten. Eine Pilotanlage entsteht demnächst bei Sachsenmilch in Leppersdorf bei Dresden. Innovatives Recycling-Verfahren recycelt Molkerei-Abfälle zu Wasser, Dünger und Bio-Brennstoff Dresden, 8. Mai 2017. Dresdner Keramikforscher und Anlagen-Ingenieure haben ein neues Recycling-Verfahren entwickelt, um Molkerei-Abfälle in Wasser, Bio-Dünger und erneuerbare Brennstoffe…






Volkswagen-Markenchef Herbert Diessvor vor einem Studien-Modell des I.D. CROZZ. Foto: Volkswagen

Volkswagen baut Elektroauto ID Neo in Zwickau

Dresden/Zwickau, 5. Mai 2017. Der zweite Paukenschlag für die elektromobile Zukunft Sachsens: Volkswagen will sein neues Elektroauto „I.D. Neo“ in Zwickau bauen. Das hat der Konzern aus Wolfsburg heute angekündigt. Erst vorgestern hatte zudem der chinesische Automobil-Zulieferer „Beijing WKW Automotive“ angekündigt, ein neues Elektroauto in Rothenburg in der sächsischen Lausitz zu bauen. Dresden/Zwickau, 5. Mai 2017. Der zweite Paukenschlag für die elektromobile Zukunft Sachsens: Volkswagen will sein neues Elektroauto „I.D. Neo“ in Zwickau bauen. Das hat der Konzern aus Wolfsburg heute angekündigt….






Der neue Elektro-Mittelklassewagen "Model 3" von Tesla soll ab 35.000 Dollar zu haben sein. Foto: tesla Motors

Chinesen wollen Elektroautos in der Lausitz bauen

Beijing WKW Automotive investiert 1,13 Milliarden Euro Peking/Dresden/Rothenburg, 3. Mai 2017. Das chinesische Unternehmen Beijing WKW Automotive will 1,13 Milliarden Euro in der Oberlausitz investieren. Das deutsch-chinesische Joint Venture plant in Rothenburg eine Fabrik für hochwertige Elektroautos für den europäischen Markt. Das geht aus einer Mitteilung der sächsischen Staatsregierung hervor. Die Chinesen haben angekündigt, rund 1000 neue Jobs durch die Investition zu schaffen. Beijing WKW Automotive investiert 1,13 Milliarden Euro Peking/Dresden/Rothenburg, 3. Mai 2017. Das chinesische Unternehmen Beijing WKW Automotive will 1,13 Milliarden Euro in der Oberlausitz investieren. Das deutsch-chinesische Joint Venture plant…






Foto: NXP

NXP nun führender Mikrocontroller-Anbieter

Freescale-Übernahme katapultierte Niederländer auf Platz 1 Scottsdale, 28. April 2017. Seit der Übernahme des Konkurrenten Freescale (USA) im Dezember 2015 ist NXP nun der weltweit führende Anbieter von Mikrocontrollern (MCU) – also Steuerchips, wie sie im „Internet der Dinge“ massenhaft benötigt werden. Der niederländische Halbleiter-Konzern konnte dadurch seinen MCU-Umsatz auf 2,9 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln und kommt in diesem Mikroelektronik-Segment jetzt auf 19 Prozent Marktanteil. Das haben die Analysten des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale errechnet. Freescale-Übernahme katapultierte Niederländer auf Platz 1 Scottsdale, 28. April 2017. Seit der Übernahme des Konkurrenten Freescale (USA) im Dezember 2015 ist NXP nun der weltweit führende Anbieter von Mikrocontrollern (MCU)…






Inradios-Ingenieur Kai Rücknagel prüft die Signalqualität an der Hauptplatine des Vogel-Computers, der 2016 zur ISS geschossen wird. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieure gehören zu den Bestverdienern in Deutschland

Hamburg/Hannover, 25. April 2017. Ingenieure verdienen in Deutschland überdurchschnittlich hohe Gehälter. Das hat das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de aus Anlass der Hannovermesse ermittelt. Demnach kann ein Ingenieur hierzulande mit durchschnittlich 67.681 Euro pro Jahr rechnen – das sind rund 10.000 Euro mehr als vor zehn Jahren. „Die Gehälter für Ingenieure haben sich seit 2007 sehr positiv entwickelt. Der Markt boomt weiterhin und dies wird sich in den nächsten Jahren nicht ändern“, schätzte Gehalt.de-Chef Philip Bierbach ein. Hamburg/Hannover, 25. April 2017. Ingenieure verdienen in Deutschland überdurchschnittlich hohe Gehälter. Das hat das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de aus Anlass der Hannovermesse ermittelt. Demnach kann ein Ingenieur hierzulande mit durchschnittlich 67.681…






Theo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko WeckbrodtTheo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko Weckbrodt

Milch-Müller favorisiert Leppersdorf

Sachsen bestätigt Ansiedlungsverhandlungen für halbe Milliarde teure Homann-Salatfabrik Dresden/Leppersdorf, 21. April 2017. Die Müllermilch-Gruppe und deren Feinkost-Tochter Homann haben es nun auch offiziell bestätigt: Theo Müller will bis zu 500 Millionen Euro in eine neue Salatfabrik  investieren und dafür die unrentablen Werke in Dissen, Lintorf, Bottrop und Floh-Seligenthal bis zum Jahr 2020 schließen. Der Standort steht zwar noch nicht fest, aber vermutlich wird Sachsen das Rennen machen: „Die favorisierte Lösung ist das sächsische Leppersdorf, wo die Unternehmensgruppe Theo Müller bereits Europas modernste Molkerei betreibt“, informierte die Müller-Gruppe. Sachsen bestätigt Ansiedlungsverhandlungen für halbe Milliarde teure Homann-Salatfabrik Dresden/Leppersdorf, 21. April 2017. Die Müllermilch-Gruppe und deren Feinkost-Tochter Homann haben es nun auch offiziell bestätigt: Theo Müller will bis zu 500…






Eine südvietnamesische Delegation bei einem Besuch in einer Outlaw-Kita an der Rehefelder Straße in Dresden. Foto: Outlaw

Sachsen und Südvietnam wachsen zusammen

Motivation & Multikulti: Outlaw will mit Asien-Praktika Azubis locken und Mekong-Klinik will mit deutscher Qualität punkten Dresden/ Cao Lãnh, 21. April 2017. Um trotz Fachkräftemangels neue Kindergärtnerinnen und andere Fachkräfte zu gewinnen und zu halten, will die gemeinnützige Jugendhilfe-Gesellschaft „Outlaw“ ab 2018 einen Mitarbeiter-Austausch zwischen Sachsen und Südvietnam erproben. Wenn die vietnamesischen Partner einverstanden sind, und das Pilotprojekt in Dresden gelingt, dann steht zur Debatte, dieses Motivations- und Multikulti-Programm bundesweit auszurollen. Motivation & Multikulti: Outlaw will mit Asien-Praktika Azubis locken und Mekong-Klinik will mit deutscher Qualität punkten Dresden/ Cao Lãnh, 21. April 2017. Um trotz Fachkräftemangels neue Kindergärtnerinnen und andere Fachkräfte…






Theo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko WeckbrodtTheo Müller bei einem Besuch im Leppersdorfer Sachsenmilch-Werk. Er erwägt nun, hier aiuch eine große Feinkost-Fabrik zu bauen. Foto: Heiko Weckbrodt

Theo Müller plant Feinkostfabrik für halbe Milliarde Euro

Leppersdorf bei Dresden ist als Standort in der engeren Wahl Dresden/Leppersdorf, 17. April 2017. Milch-König Theo Müller erwägt, in Leppersdorf bei Dresden eine halbe Milliarde Euro zu investieren, um dort Salate und andere Feinkost-Waren zu produzieren. Das haben Bild.de und die Lebensmittelzeitung berichtet – Branchenkenner bestätigten diese Pläne gegenüber dem Oiger. Leppersdorf bei Dresden ist als Standort in der engeren Wahl Dresden/Leppersdorf, 17. April 2017. Milch-König Theo Müller erwägt, in Leppersdorf bei Dresden eine halbe Milliarde Euro zu investieren, um dort…






Ein Sachenwerk-Mitarbeiter justiert einen Läufer in einem tonnenschweren Walzwerk-Motorgehäuse. Foto: Arno Burgi, VEM

Chinesen kaufen Sachsenwerk

Investor will Personal und Marke übernehmen Dresden, 14. April 2017. Ein chinesischer Investor hat das Sachsenwerk in Dresden und die gesamte VEM-Gruppe von der Unternehmerfamilie Merckle agekauft. Das teilte der ostdeutsche Elektromaschinenhersteller zu Ostern mit. Über die Identität des Käufers und über den Kaufpreis machte das Unternehmen allerdings noch keine Angaben. Investor will Personal und Marke übernehmen Dresden, 14. April 2017. Ein chinesischer Investor hat das Sachsenwerk in Dresden und die gesamte VEM-Gruppe von der Unternehmerfamilie Merckle agekauft. Das teilte der…






Der Energiesektor von Siemens konnte erst kürzlich wieder Großaufträge in Ägypten und in Belgien an Land ziehen - hier ein Blick in die Turbinenmontage im Berliner Siemens-Werk. Das IfW rechnet damit, dass sich das Wirtschaftswachstum in Deutschland noch beschleunigen wird. Foto: Siemens

Aufschwung in Deutschland setzt sich fort

Wirtschaftsinstitute rechnen weiter mit moderatem Wachstum Halle/Berlin, 12. April 2017. Der moderate Wirtschaftsaufschwung in Deutschland wird sich 2017 fortsetzen – und damit zum fünften Jahr in Folge. Davon gehen die Wirtschaftsforschungs-Institute DIW Berlin, das ifo Institut, das IfW, das IWH und das RWI in ihrer heute veröffentlichten Gemeinschaftsprognose aus. Wirtschaftsinstitute rechnen weiter mit moderatem Wachstum Halle/Berlin, 12. April 2017. Der moderate Wirtschaftsaufschwung in Deutschland wird sich 2017 fortsetzen – und damit zum fünften Jahr in Folge. Davon gehen die…






Die Stromspar-Chips von Globalfoundries sollen eine Schlüsselrolle in der hochautomatisierten Fabrik der Zukunft und im "Internet der Dinge" spielen. Foto: Sven Döring, Globalfoundries

Dresden bricht zur Industrie 4.0 auf

Stadt will nicht mehr „nur“ Mikroelektronik-Standort sein, sondern Hub für die vernetzte Zukunft werden Dresden, 11. April 2017. In der Dresdner Hightech-Branche macht sich wieder „Aufbruchstimmung“ breit – und Globalfoundries-Manager Gerd Teepe ist nicht der einzige, der solch optimistische Worte führt. Denn ganz abgesehen von neuen Förderzusagen aus Berlin – zum Beispiel für die Forschungsfabrik Mikroelektronik, von der große Teile in Dresden konzentriert werden – haben Wirtschaft und Wissenschaft hier zu einem neuen Selbstbild gefunden: Dresden präsentiert sich künftig als DER deutsche Standort für die Basistechnologien für das Internet der Dinge (englisch: IoT). Stadt will nicht mehr „nur“ Mikroelektronik-Standort sein, sondern Hub für die vernetzte Zukunft werden Dresden, 11. April 2017. In der Dresdner Hightech-Branche macht sich wieder „Aufbruchstimmung“ breit – und Globalfoundries-Manager…






Blick in die Lithografie der X-Fab in Erfurt. Foto: Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen, Fotograf Michael Voigt

X-Fab erlöst Viertelmilliarde an der Börse

Chipfirma will Geld in Investitionen und Firmenkäufe stecken Erfurt/Paris, 5. April 2017. Das ostdeutsche Halbleiter-Unternehmen „X-FAB Silicon Foundries SE“ hat durch die Ausgabe neuer Aktien an der Pariser Börse rund eine Viertelmilliarde Euro eingenommen. Das teilte der Chip-Auftragsfertiger aus Erfurt heute mit. Chipfirma will Geld in Investitionen und Firmenkäufe stecken Erfurt/Paris, 5. April 2017. Das ostdeutsche Halbleiter-Unternehmen „X-FAB Silicon Foundries SE“ hat durch die Ausgabe neuer Aktien an der Pariser Börse rund…






Der neue Manufaktur-Chef Lars Dittert. Foto: Heiko Weckbrodt

Lars Dittert ist neuer Chef der VW-Manufaktur Dresden

Dresden, 3. April 2017. Der Dresdner Wirtschaftsingenieur Lars Dittert ist der neue Standortleiter für die Gläserne Volkswagen-Manufaktur in Dresden. Der 43-Jährige sieht vor allem zwei Fokus-Themen für seine Arbeit: Die Serien-Produktion des neuen e-Golfs soll rasch in die Gänge kommen. Außerdem will er gemeinsam mit der Stadt Dresden und dem Freistaat Sachsen Volkswagen als Vorreiter für Elektromobilität und autonomes Fahren profilieren. Dresden, 3. April 2017. Der Dresdner Wirtschaftsingenieur Lars Dittert ist der neue Standortleiter für die Gläserne Volkswagen-Manufaktur in Dresden. Der 43-Jährige sieht vor allem zwei Fokus-Themen für seine Arbeit: Die…






Meister Rainer Jopp bei der Endkontrolle für den 1. e-Golf in der Gläsernen VW-Manufaktur Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

VW startet Serienproduktion des e-Golfs in Dresden

Volkswagen eröffnet Gratis-Elektrotankstelle neben Gläserner Manufaktur Dresden, 3. April 2017. Auf dem Weg zur Vorzeigestadt für Elektro- und Roboter-Autos ist Dresden seit heute ein ganzes Stück weiter gekommen: Volkswagen hat nun auch mit der Serienproduktion des neuen e-Golfs in der Gläsernen Manufaktur am Straßburger Platz begonnen. Gleichzeitig eröffnete der Konzern gestern neben der Manufaktur die leistungsstärkste Elektrotankstelle der Stadt, an der jeder E-Auto-Besitzer für vorerst ein Jahr kostenlos Strom zapfen kann. „Für Volkswagen beginnt jetzt in Dresden das Zeitalter der Mobilität“, betonte der neue Manufaktur-Chef Lars Dittert. Volkswagen eröffnet Gratis-Elektrotankstelle neben Gläserner Manufaktur Dresden, 3. April 2017. Auf dem Weg zur Vorzeigestadt für Elektro- und Roboter-Autos ist Dresden seit heute ein ganzes Stück weiter gekommen: Volkswagen hat…






Zeitarbeit hat in den vergangenen Jahren einen deutlichen Aufschwung erlebt. Durch neue gesetzliche Vorgaben und den Fachkräftemangel verringert sich das Wachstums-Tempo der Branche nun allerdings spürbar. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Zeitarbeits-Branche rechnet mit 3 % Wachstum

Regulierung und Fachkräfte-Mangel bremsen, Branche bleibt dennoch vorsichtig optimistisch Köln, 3. April 2017. Die Zeitarbeitsbranche rechnet im Jahr 2017 mit drei Prozent Wachstum, für 2018 nur noch mit einem Prozent Zuwachs. Vor allem von den neuen Regulierungen für Zeitarbeit, die gerade in Kraft getreten sind, erwarten die Unternehmen dämpfende Effekte. Das geht aus einer Analyse der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft „PwC“ hervor. Zuletzt starkes Wachstum der Leiharbeit Zum Vergleich: Noch im Jahr 2016 konnte die Zeitarbeitsbranche mit rund sechs Prozent kräftig zulegen. „Die Anzahl der Zeitarbeitnehmer erreicht mit knapp einer Million ein Allzeithoch“, berichtet PwC-Zeitarbeitsexperte Ralph Niederdrenk. „Gründe für diesen positiven Trend sind zum einen die gute konjunkturelle Entwicklung. Zum anderen sind Unternehmen stark daran interessiert, ihre Personalkosten weiter zu flexibilisieren. Und nicht zuletzt hat die Akzeptanz von Zeitarbeit in der Gesellschaft zugenommen.“ Arbeitsagentur geht von 5,2 % mehr Zeitarbeitern aus Von etwas anderen absoluten Zahlen, aber ähnlichen Trends geht die Bundsarbeitsagentur aus. Demnach waren bei der jüngsten Erhebung im Januar 2017 rund 824.600 Zeitarbeiter in Deutschland tätig. Das waren rund 5,2 Prozent mehr als ein …