Alle Artikel in: Wirtschaft

Berichte und Kurznachrichten aus der Hightech-Branche

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Intel steckt jeden fünften Umsatz-Dollar in Forschung

Top 10 von „IC Insights“ zeigt: Wer Marktführer bleiben will, buttert viel in F/E hinein Scottsdale, 20. Februar 2017. Gut beraten ist, wer in einer Hochtechnologie-Branche mitmischt und jährlich viel in Forschung und Entwicklung investiert, statt hohe Dividenden aus dem Unternehmen abzuzwacken. Dieser Zusammenhang spiegelt sich auch in einer aktuellen Auflistung aus der Halbleiter-Industrie, die das US-Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale nun erstellt hat: So gab Weltmarktführer Intel im Jahr 2016 insgesamt 12,7 Milliarden Dollar (12 Mrd. €) für Forschung und Entwicklung (F/E) aus – soviel wie die nächstfolgenden drei Konzerne zusammen. Was man so interpretieren mag, dass sich Marktführerschaft nur durch hohe F/E-Ausgaben behaupten lässt. Top 10 von „IC Insights“ zeigt: Wer Marktführer bleiben will, buttert viel in F/E hinein Scottsdale, 20. Februar 2017. Gut beraten ist, wer in einer Hochtechnologie-Branche mitmischt und jährlich viel…






Im vernetzten Straßenverkehr der Zukunft sollen Roboterautos und intelligente Ampeln automatisch erkennen, wenn Fußgänger unbedacht auf die Straße rennen - und dafür sorgen, dass die Fahrzeuge rechtzeitig autonom bremsen. Abb.: hw

Mehrheit will Tests mit Roboterautos

Berlin, 15. Februar 2017. Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, autopilot-gesteuerte Autos auf öffentlichen Straßen im Praxiseinsatz zu testen. 44 Prozent erhoffen sich von solchen automom fahrenden Autos einen besseren Verkehrsfluss, ein drittel rechnet sich mehr Sicherheit durch solche Roboterautos aus. Das hat eine repräsentative Umfrage von „Bitkom Research“ ergeben. Berlin, 15. Februar 2017. Eine große Mehrheit der Deutschen ist dafür, autopilot-gesteuerte Autos auf öffentlichen Straßen im Praxiseinsatz zu testen. 44 Prozent erhoffen sich von solchen automom fahrenden Autos einen…






i2s-Elektronikerin Cornelia Lehmann überprüft mit der Mikroskopkamera, ob die 75 Mikrometer dünnen Chip-Kontaktierungen stimmen. Die Bonding-Technologie dafür hat Anlagenbauer Xenon der Halbleiterindustrie entlehnt. Abb.: hw

Japaner investieren in Sachsen

Nagano Keiki will Dresden zu Kompetenzzentrum für Auto-Drucksensoren machen Tokio/Dresden, 14. Februar 2017. Der Präsident des japanischen Sensortechnik-Unternehmen „Nagano Keiki“, Shigeo Yoda, will weiter in Sachsen investieren: „Wir wollen Dresden zum Kompetenzzentrum für Drucksensoren für die Automobilindustrie ausbauen“, kündigte er an, als ihn nun der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) besuchte. Nagano Keiki will Dresden zu Kompetenzzentrum für Auto-Drucksensoren machen Tokio/Dresden, 14. Februar 2017. Der Präsident des japanischen Sensortechnik-Unternehmen „Nagano Keiki“, Shigeo Yoda, will weiter in Sachsen investieren: „Wir wollen Dresden…






Intel will seine Fabrik 42 in Chandler in Arizona für 7 Milliarden Dollar ausbauen. Foto: Intel

Amerika rüstet sich für die Mikroelektronik-Zukunft

Intel investiert 7 Milliarden $ in neue US-Fabrik Washington/Dresden, 13. Februar 2017. Der US-Halbleiterkonzern Intel investiert sieben Milliarden Dollar in eine neue Fab in Arizona. Diese Fabrik soll für die nächste Chipgeneration ausgerüstet sein, deren Strukturen nur noch sieben Nanometer (nm = Millionstel Millimeter) messen. Die erklärten Ziele dabei sind die Schaffung von 3.000 hochqualifizierten, gut bezahlten Jobs in der Fab selbst, sowie insgesamt mehr als 10.000 langfristige Jobs in Arizona durch dieses Investment. Intel investiert 7 Milliarden $ in neue US-Fabrik Washington/Dresden, 13. Februar 2017. Der US-Halbleiterkonzern Intel investiert sieben Milliarden Dollar in eine neue Fab in Arizona. Diese Fabrik soll für die…






Gedruckte organische Leiterbahnen, die sich an bleibige Oberflächenkurven anpassen. Foto: Fabian Kayatz, Fraunhofer IVV

Werbeposter wird zum Energiesammler

Japaner und Sachsen arbeiten gemeinsam an druckbaren Werbe-Solarzellen und organischer 3D-Elektronik Tokio/Dresden, 12. Februar 2017. Ingenieure aus Japan und Sachsen entwickeln gemeinsam hauchdünne organische Solarzellen und Bildschirme, die sich direkt auf Werbeposter, Kartons und Papier drucken lassen. Außerdem arbeiten sie zusammen an dreidimensionaler (3D) organischer Elektronik, die sich auf runde und andere beliebig geformte Objekte aufbringen lässt. Derzeit tauschen sich Vertreter aus Sachsen und Nippon in Tokio über die Chancen und den stand dieser und weiterer Projekte aus, teilte das Technologienetzwerk „Organic Electronics Saxony“ aus Dresden mit. Beteiligt sind über 30 Partner. Japaner und Sachsen arbeiten gemeinsam an druckbaren Werbe-Solarzellen und organischer 3D-Elektronik Tokio/Dresden, 12. Februar 2017. Ingenieure aus Japan und Sachsen entwickeln gemeinsam hauchdünne organische Solarzellen und Bildschirme, die sich direkt…






Ein Wafer-Test im Globalfoundries-Werk Dresden, das schon heute als hochautomatisiert gilt. Der Chip-Auftrasgfertiger will diesen Automatisierungsgrad noch erhöhen. Foto: Globalfoundries

Globalfoundries investiert 1,5 Milliarden Euro in Dresden

Auftragsfertiger erweitert FDX-Produktion im sächsischen Chipwerk Dresden/Santa Clara, 10. Februar 2017. Der US-Mikroelektronikkonzern Globalfoundries (GF) aus Santa Clara hat ein milliardenschweres Aus- und Neubau-Programm für seine Fabriken weltweit beschlossen. Allein in sein Dresdner Werk wird der Halbleiter-Auftragsfertiger über 1,5 Milliarden Euro investieren, um mehr seiner sogenannten FDX-Chips herstellen zu können. Hier will die Unternehmensleitung bis zum Jahr 2020 oder 2021 die Produktionskapazität um 40 Prozent erhöhen: von derzeit rund 700.000 auf dann rund eine Million Siliziumscheiben (Wafer) pro Jahr. Auftragsfertiger erweitert FDX-Produktion im sächsischen Chipwerk Dresden/Santa Clara, 10. Februar 2017. Der US-Mikroelektronikkonzern Globalfoundries (GF) aus Santa Clara hat ein milliardenschweres Aus- und Neubau-Programm für seine Fabriken weltweit beschlossen. Allein…






Deutsche Exporte auf Rekordkurs. Abb.: Destatis

Deutsche Exporte auf Rekordniveau

Wiesbaden, 9. Februar 2017. Die deutschen Ausfuhren haben einen neuen Rekordwert erreicht: Die Bundesrepublik exportierte im Jahr 2016 Waren und Leistungen im wert von 1,207 Billionen Euro. Das waren 1,2 Prozent mehr als im Vorjahr, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) heute in Wiesbaden mit. Die deutschen Importe stiegen nur um 0,6 Prozent auf 954,6 Milliarden Euro. Wiesbaden, 9. Februar 2017. Die deutschen Ausfuhren haben einen neuen Rekordwert erreicht: Die Bundesrepublik exportierte im Jahr 2016 Waren und Leistungen im wert von 1,207 Billionen Euro. Das waren 1,2…






Der Golfcaddy von GolfQuant und Wolfram bekommt einen Designpreis. Foto: Wolfram Dresden

Designpreis für Dresdner Golfcaddy-Entwurf

Dresden/Frankfurt am Main, 9. Februar 2017. Für einen schicken Golfcaddy aus Titan und Aluminium, den sie gemeinsam entworfen haben, bekommen das Dresdner Studio „Wolfram“ und die hessische Firma „GolfQuant“ morgen in Frankfurt am Main den „German Design Award“ in der Kategorie Sport verliehen. „Der Golf-Caddy ist exzellent gemacht“, begründete die Jury ihre Entscheidung. „Er ist extrem leicht, lässt sich einfach zusammenklappen und bietet hervorragende ergonomische Eigenschaften.“ Dresden/Frankfurt am Main, 9. Februar 2017. Für einen schicken Golfcaddy aus Titan und Aluminium, den sie gemeinsam entworfen haben, bekommen das Dresdner Studio „Wolfram“ und die hessische Firma „GolfQuant“ morgen…






Die Visualisierung zeigt das Prinzip beim Oberflächenschliff: Roboterarme führen ein System über den Wafer, das per Unterdruck ein Strahlmittel beschleunigt und auf die Oberfläche schleudert. Wie bei einem Sandstrahler im Bauwesen werden dadurch Oberflächen abgeschliffen - die Überreste wandern mit dem Strahlmittel durch ein Abflussrohr. Abb.: GP Anlagenbau

Globalfoundries will Kundenchips von Wafern wegsaugen

Vakuumsauger sollen intellektuelles Eigentum von Elektronikkunden schützen Dresden, 8. Februar 2017. Der Chip-Auftragshersteller Globalfoundries will in Dresden gemeinsam mit der brandenburgischen Firma „GP Anlagenbau“ eine neue Recycling-Technologie für gebrauchte Siliziumscheiben (Wafer) entwickeln. Roboter sollen dabei Kunden-Schaltkreise von Alt-Wafern in einem Vakuum-Verfahren wegsaugen. Bisher musste Globalfoundries viele dieser Wafer zerstören, um das intellektuelle Eigentum (IP) seiner Kunden vor Industriespionage zu schützen. Vakuumsauger sollen intellektuelles Eigentum von Elektronikkunden schützen Dresden, 8. Februar 2017. Der Chip-Auftragshersteller Globalfoundries will in Dresden gemeinsam mit der brandenburgischen Firma „GP Anlagenbau“ eine neue Recycling-Technologie für gebrauchte Siliziumscheiben…






Im Großwerkzeug-Bau für die Automobilindustrie ist Präzision gefragt, betonen die Italiener. Foto: Franci

Franci baut Werkzeugfabrik im Erzgebirge

Italienischer Automobilbau-Zulieferer investiert sechs Millionen Euro in Grünhain-Beierfeld Grünhain-Beierfeld, 7. Februar 2017. Franci SpA investiert im Erzgebirge: Der italienische Werkzeugbauer, der große Autokonzerne wie Volkswagen, Daimler, Porsche und BMW ausrüstet, richtet für sechs bis sieben Millionen Euro eine Fabrik im sächsischen Grünhain-Beierfeld nahe Chemnitz ein. Das teilte die „Wirtschaftsförderung Erzgebirge“ mit. Der Stadtrat habe den Verkauf eines 18.000 Quadratmeter großen Grundstücks nun genehmigt. Italienischer Automobilbau-Zulieferer investiert sechs Millionen Euro in Grünhain-Beierfeld Grünhain-Beierfeld, 7. Februar 2017. Franci SpA investiert im Erzgebirge: Der italienische Werkzeugbauer, der große Autokonzerne wie Volkswagen, Daimler, Porsche und BMW ausrüstet,…






Auch in der Sparte "Healthcare & Industry" - hier einé Aufnahme aus einem Laser-Applikationslabor - konnte Jenoptik zulegen. Foto: Torsten Pross, Jeibmann Photographik/ Jenoptik

Jenoptik wächst

Jena, 7. Februar 2017. Der thüringische Technologiekonzern Jenoptik wächst: Im Geschäftsjahr 2016 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,5 Prozent auf 685 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern und Abgaben (EBIT) stieg sogar um 12 % auf 68 Millionen Euro. Jena, 7. Februar 2017. Der thüringische Technologiekonzern Jenoptik wächst: Im Geschäftsjahr 2016 steigerte das Unternehmen seinen Umsatz um 2,5 Prozent auf 685 Millionen Euro. Der Gewinn vor Steuern und Abgaben…






Das US-Unternehmen Amkor Technology hat die europäische Backend-Fabrik Nanium übernommen. Amkor ist auch in der 3D-Integration aktiv - hier im Bild ein verdrahteter Chip-Stapel. Abb. (verändert): Amkor

Europas Mikroelektronik verabschiedet sich aus der End-Montage

Nach Nanium-Verkauf kein größeres „Backend“ mehr in Europa Dresden/Porto, 7. Februar 2017. Europas Mikroelektronik hat sich bereits weitgehend aus dem globalen Wettlauf um immer kleinere Computerchip-Strukturen ausgeklinkt. Nun verabschiedet sich die europäische Mikroelektronik aus weiteren Gliedern der Wertschöpfungskette wie der Chip-Endmontage („Backend“). Der letzte größere Backend-Anbieter, Nanium, wird nun vom US-Unternehmen Amkor aufgekauft. Nach Nanium-Verkauf kein größeres „Backend“ mehr in Europa Dresden/Porto, 7. Februar 2017. Europas Mikroelektronik hat sich bereits weitgehend aus dem globalen Wettlauf um immer kleinere Computerchip-Strukturen ausgeklinkt. Nun verabschiedet sich…






Der Großkunde "Deutsche See" klagt wegen der Abgas-Manipulationen gegen Volkswagen. Foto: deutsche See GmbH

Abgasskandal: Deutsche See klagt gegen Volkswagen

Fischverarbeiter werfen VW wegen Diesel-Manipulationen arglistige Täuschung vor Bremerhaven, 5. Februar 2017. Der Abgas-Skandal zieht für Volkswagen immer weitere Kreise: Die „Deutsche See GmbH“ aus Bremerhaven hat nun beim Landgericht Braunschweig eine Millionenklage gegen VW wegen der Abgas-Manipulationen an Diesel-Fahrzeugen angestrengt. Das Fischverarbeitungs-Unternehmen klagt wegen „arglistiger Täuschung“ gegen den Auto-Konzern. Fischverarbeiter werfen VW wegen Diesel-Manipulationen arglistige Täuschung vor Bremerhaven, 5. Februar 2017. Der Abgas-Skandal zieht für Volkswagen immer weitere Kreise: Die „Deutsche See GmbH“ aus Bremerhaven hat nun beim Landgericht…






Carsten Bether studierte Betriebswirtschaft und Maschinenbau an der TU Dresden und gründete 2008 die Kiwigrid. Benannt hat der Gründer sein Unternehmen nach dem dezentralen Muster in der Kiwi-Frucht. Foto: Kiwigrid

LG und RWE investieren in Dresdner Kiwigrid

Millionenspritze für sächsische Softwareschmiede Dresden/Essen, 2. Februar 2017. Die Dresdner Software-Schmiede Kiwigrid bekommt eine kräftige Kapitalspritze, um ihre Energiemanagement-Systeme für das „Internet der Dinge“ weiterzuentwickeln und international zu vermarkten. Dafür investieren mehrere Investoren einen zweistelligen Millionenbetrag in die 2008 von einem Dresdner TU-Absolventen gegründete Firma. So steigen der koreanische Elektronikriese LG und die RWE-Tochter bei Kiwigrid ein. Der bisherige Anteilseigner AQTON SE baut seine Beteiligung aus, während der High-Tech Gründerfonds und die Risikokapitalgesellschaft „Innogy Venture Capital“ ihre Anteile verkauft haben. Millionenspritze für sächsische Softwareschmiede Dresden/Essen, 2. Februar 2017. Die Dresdner Software-Schmiede Kiwigrid bekommt eine kräftige Kapitalspritze, um ihre Energiemanagement-Systeme für das „Internet der Dinge“ weiterzuentwickeln und international zu vermarkten. Dafür…






Seit 2014 ist der Anteil der Unternehmen mit Heimarbeits-Plätzen von 20 auf 30 Prozent gestiegen. Abb.: Bitkom

Immer mehr Menschen arbeiten im Heimbüro

Jedes 3. Unternehmen bietet auch Homeoffice an Berlin, 2. Februar 2017. Immer mehr Menschen arbeiten von daheim aus, Tendenz: steigend. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Research“ in 1534 deutschen Unternehmen hervor. Demnach arbeiten in 30 Prozent der Firmen Mitarbeiter ganz oder teilweise im „Homeoffice“. 2014 lag diese Quote erst bei 20 Prozent. Jedes 3. Unternehmen bietet auch Homeoffice an Berlin, 2. Februar 2017. Immer mehr Menschen arbeiten von daheim aus, Tendenz: steigend. Das geht aus einer Umfrage von „Bitkom Research“ in 1534…