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DHL will neue weiße Paketautomaten zusammen mit Konkurrenz betreiben

So sollen die Onestopboxen aussehen, für die DHL auch die anderen Paketdienste und Einzelhändler begeistern will. Foto: DHL
So sollen die Onestopboxen aussehen, für die DHL auch die anderen Paketdienste und Einzelhändler begeistern will. Foto: DHL

Anbieterunabhängige Onestopboxen sollen gelbe DHL-Stationen ergänzen

Bonn, 19. März 2024. Künftig will DHL neben seinen eigenen gelben Paketstationen auch weiße Abholautomaten aufstellen, die dann andere Kurierdienste und Händler mitnutzen sollen. Das geht aus einer Mitteilung der Post-Tochter DHL in Bonn hervor. Die Post-Tochter hat diesen Abholstationen den Namen „OneStopBox“ – so die neudeutsche Eigenschreibweise – gegeben.

Auch als Angebot für stationären Einzelhandel gedacht

„Die Onestopbox ist der erste anbieteroffene Automat, der von DHL genutzt wird und auch jedem anderen Paketdienstleister zur Verfügung steht“, erklärte Lukas Beckedorff, der Geschäftsführer der eigens dafür durch DHL neugegründeten Tochtergesellschaft „Innovative und nachhaltige Automations-Lösungen GmbH“. Auch könnten dort beispielsweise normale Läden in den Boxen jene Einkäufe einlagern, die ihre Kunden zuvor per Internet gekauft haben („Click & Collect“). „Unser Ziel ist es, dass Verbraucherinnen die Automaten immer nutzen können – unabhängig davon, mit welchem Paketdienst sie ihre Waren verschicken und wer die bestellten Waren in die Onestopbox einliefert.“

Auch dm und Amazon haben bereits Abholstationen

Im ersten Schritt will die DHL-Tochter rund 100 Onestopboxen in deutschen Großstädten aufbauen. 2025 sollen dann etwa 2.000 folgen. Neben DHL betreiben in Deutschland unter anderem auch die Drogeriemarkt-Kette „dm“ und der US-Onlinehändler Amazon eigene Abholstationen.

Autor: hw

Quellen: DHL, Oiger-Archiv

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger