Alle Artikel mit dem Schlagwort: Protektionismus

Huawei. Foto: Heiko Weckbrodt

USA verhängen Boykott gegen Huawei

Trump schlägt wieder zu: Bald keine Android-Smartphones von Huawei mehr? Washington/Bejing/Dresden, 20. Mai 2019. Der Streit um Huawei ist zum Wochenstart weiter eskaliert: Die US-Regierung hat das chinesische Elektronikunternehmen auf eine schwarze Liste gesetzt und jede Kooperation verboten. Daraufhin haben Google, Intel, Qualcomm und weitere Technologiekonzerne angekündigt, die Zusammenarbeit mit Huawei einzustellen. Das geht aus Berichten der Nachrichtenagenturen Reuters und Bloomberg hervor. Eine Folge ist demnach wohl auch, dass künftige Huawei-Smartphones nur noch begrenzt „Android“ und andere Google-nahe Software verwenden können.

Selbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: GesisSelbst in eher leichter Schutzkleidung ist es im Stahlwerk nicht gerade leicht, alles Gefahrenquellen im Auge und Ohr zu behalten. Der Cyberhelm soll die Arbeiter in solchen Fällen vor Risiken warnen. Foto: Gesis

Ifo: Stahl-Schutzzölle der EU schaden Europa und dem Welthandel

Zoll-Spirale dreht sich seit Trump auch auf europäischer Seite München, 19. Juli 2018. Die Zölle auf Stahl und Aluminium ais allen Ländern, die die EU ab heute einführt, schaden der europäischen Wirtschaft und dem Welthandel. Das hat Außenwirtschafts-Experte Gabriel Felbermayr vom Wirtschaftsforschungs-Institut „Ifo“ in München eingeschätzt.

Das elektrische EQ-Modell von Mercedes. Foto: Heiko Weckbrodt Deutsche Accumotive / Daimler Kamenz

Trumps Autozölle würden Deutschland 5 Milliarden Euro kosten

Ifo: Kein Land würde so viel verlieren wie wir München, 24. Mai 2018. US-Präsident Donald Trump (Republikaner) erwägt, Autoimporte mit 27,5 % Schutzzoll zu belegen. Dies würde vor allem die deutsche und die japanische Wirtschaft treffen. Wie stark, hat für die BRD auch gleich das Ifo-Institut in München berechnet. Demnach würde das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) um fünf Milliarden Euro niedriger ausfallen, wenn die Trumpschen Abwehrzölle kommen. Dies entspreche etwa 0,16 Prozent des deutschen BIPs.

US-Präsident Donald trump. Foto: Weißes Haus

Ifo: Deutschland sollte nicht Trumps Handelskriege mitausfechten

Möglicherweise Deal gegen China? / Experte Uni Leipzig rät EZB derweil zu Zinserhöhungen, um Konflikt mit USA zu entschärfen München/Leipzig, 23. März 2018. Deutschland und die EU sollte keine Handelskriege von US-Donald Trump (Republikaner) gegen China und anderer Länder mitmachen, nur um kurzfristig Strafzöllen Trumps zu entgehen. Darauf hat Außenwirtschafts-Experte Gabriel Felbermayr vom Wirtschaftsforschungs-Institut Ifo in München hingewiesen. Wenn sich Europa mit den USA gegen China und andere Länder verbünde und damit die Freihandels-Regeln der Welthandelsorganisation WTO mit aushebele, könne dies Deutschland langfristig nur schaden.

Susann Hirschberg und Marcel Kowallik bei der Entkontrolle am 5.000.000sten Volkswagen aus Sachsen im Werk Zwickau. Foto: Volkswagen

Deutsche profitieren von Freihandel

IAB-Studie: Exportboom gen Osten sicherte in Deutschland 300.000 Industriejobs Nürnberg, 4. Juli 2017. Etwa jeder zweite Deutsche hält der Freihandel für keine gute Idee. Tatsächlich aber profitieren die deutschen Arbeitnehmer viel stärker von Handelsverflechtungen und Globalisierung als zum Beispiel die Menschen in den USA. Das geht aus einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) der Arbeitsagentur in Nürnberg hervor. „Die Arbeitnehmer in Deutschland profitieren unterm Strich vom Außenhandel“, betonen die Studienautoren Wolfgang Dauth, Sebastian Findeisen und Jens Südekum.

Die Umsätze von europäischen Töchtern von US-Unternehmen übersteigen die US-Exporte gen EU um ein Vielfaches. Abb.: IFW, Quelle: US-Büro für wirtschaftliche Analysen

IfW: Trumps Handelskrieg mit Europa würde US-Wirtschaft hart treffen

Hälfte aller US-Investitionen konzentrieren sich bisher auf Europa Kiel, 8. März 2017. Ein Handelskrieg mit der EU würde die US-Wirtschaft weit härter treffen als bisher angenommen. Darauf haben Ökonomen des Instituts für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel und Berlin hingewiesen. Demnach wurde in der aktuellen Diskussion über die Exportüberschüsse Deutschlands und Europas in den USA bisher kaum beachtet, dass die Verflechtung der amerikanischen Wirtschaft mit dem EU-Raum weit über bloßen Handel hinausgeht.

IBMs Chipforschungen gelten als weltweit führend. Foto: IBM

Europa kann Wettlauf mit „More than Moore“-Konzept nicht gewinnen

Kommentar: USA schützen zurecht ihre Chipindustrie Dresden/Washington, 17. Januar 2016. Die scheidende Regierung von Barack Obama (Demokraten) bereitet in letzter Minute noch einen Bericht mit Empfehlungen zum Erhalt der US-Chipindustrie vor, die insbesondere den Ausverkauf der amerikanischen Chipindustrie an chinesische Unternehmen mit Staatsbeteiligung verhindern soll. Diese Vorschläge dürften sicher auf große Zustimmung bei der neuen Regierung unter Donald Trump (Repubikaner) stoßen.

Abb.: Apple

China streicht wegen NSA-Schnüffelei US-Hightech von Einkaufslisten

Reuters: Cisco, Apple und Intel-Tochter McAfee betroffen Peking, 26. Februar 2015: Die chinesische Regierung hat diverse US-Hightechmarken von der Einkaufsliste für den staatlichen Bedarf gestrichen, berichtet die Nachrichtenagentur „Reuters“. Betroffen seien unter anderem der Netzwerkausrüster „Cisco“ sowie Apple und die Intel-Tochter „McAfee“, die auf Sicherheitssoftware spezialisiert ist.

Solarkrieg: SEMI-Verband dringt auf internationale Verhandlungslösung

Brüssel, 30. März 2013: Um den internationalen Konflikt zwischen China und den westlichen Industrieländern um die Marktanteile in der Photovoltaik-Produktion zu entschärfen, der Europas und Amerikas Solar-Industrien in eine tiefe Krise gestürzt hat, spricht sich der Halbleiterverband SEMI für einen Handelsdialog und gegen Protektionismus aus.