Alle Artikel mit dem Schlagwort: OLED

Weiße OLEDs auf flexiblem Metallband. Foto: COMEDD

Foto: COMEDD

Anders als klassische LEDs werden „Organische Leuchdioden“ (OLEDs) nicht aus Silizium, sondern aus organischen Molekülen gefertigt. Sie sind keine Punkt- sondern Flächenstrahler und können biegsam und sehr dünn produziert werden. Bisher sind sie allerdings noch sehr teuer und haben eine kürzere Lebensdauer als siliziumbasierte LEDs.

Prof. Karl Leo mit einem organischen Leuchtpaneel in der Hand, davor stehen Proben der speziellen Farbstoffe, mit der er und seine Kollegen die Oleds verbessern. Foto: Epa

Europäischer Erfinderpreis für Dresdner Organik-Papst Leo

Der Physiker sorgte für den Marktdurchbruch organischer Elektronik Dresden/München, 18. Juni 2021. Professor Karl Leo von der Technischen Universität Dresden (TUD) hat gestern Abend den „Europäischen Erfinderpreis 2021“ für sein Lebenswerk bekommen. Das haben das europäische Patentamt in München als Ausrichter sowie das sächsische Wissenschaftsministerium und das TUD-Zentrum für fortgeschrittene Elektronik Dresden (Cfaed) mitgeteilt.

Nächtliche Leuchteffekte am Fahrrad dank organischer Technologie der TU Dresden. Foto: Max Gmelch, Felix Fries, Sebastian Reineke

Das Phosphor-Rad sieht jeder

TU Dresden hat nachleuchtende Folien entwickelt, die Fahrrädern mehr Chic verleihen Dresden, 12. Mai 2021. Einen neuen Pfad hin zu einer neuen Organikelektronik-Generation haben Prof. Sebastian Reineke und seine 20-köpfige „Lexos“-Gruppe (steht für „Light-Emitting and eXcitonic Organic Semiconductor“) vom Institut für Angewandte Physik (IAP) der TU beschritten. Die Forscher und Forscherinnen haben wiederbeschreibbare Leuchtetiketten entwickelt, die für eine gewisse Zeit Firmengeheimnisse verstecken können, und organische Reifen-Beschichtungen, die Fahrräder in der Nacht stimmungsvoll leuchten lassen.

Prof. Karl Leo mit einem organischen Leuchtpaneel in der Hand, davor stehen Proben der speziellen Farbstoffe, mit der er und seine Kollegen die Oleds verbessern. Foto: Epa

Dresdner Organikpapst Karl Leo für Europäischen Erfinderpreis nominiert

Patentamt würdigt Verdienste des Professors um organische Leuchten und Elektronik München/Dresden, 4. Mai 2021. Das Europäische Patentamt (Epa) in München hat den Dresdner Photonik-Professor Karl Leo für den „Europäischen Erfinderpreis 2021“ in der Kategorie „Lebenswerk“ nominiert. Die Behörde würdigt damit die besonderen Verdienste des 60-jährigen Physikers um die Weiterentwicklung organischer Elektronik, Leuchtdioden und Solarzellen. Das geht aus Mitteilungen des Epa und der TU Dresden hervor.

Prof. Karl Leo leitet das "Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Material" (IAPP). Foto: Heiko Weckbrodt

Amerikaner zeichnen Dresdner Organik-Papst Leo aus

Oled-Experte der TU Dresden erhält als 1.  Deutscher den Jan-Rajchmann-Preis der SID Dresden, 12. April 2021. Professor Karl Leo von der TU Dresden bekommt den Jan-Rajchmann-Preis der US-amerikanischen „Society for Information Display“ (SID). Das hat die Dresdner Uni heute mitgeteilt. Damit erhalte der 60-jährige Physiker als erster deutscher Wissenschaftler diese Auszeichnung.

Dr, Hans Kleemann überprüft ein Ventil an einer Cluster-Anlage im IAP-Labor der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Organische Elektronik auf dem Weg in die Gigahertz-Liga

Dresdner TU-Professor Leo: Unsere Kohlenstoff-Elektronik wird nicht nur schnell sein, sondern auch biologisch abbaubar Dresden, 31. März 2021. Optoelektroniker und Physiker der TU Dresden arbeiten derzeit an einer neuen Generation organischer Elektronik. Dabei verfolgen die Teams verschiedene Lösungspfade. Einiger dieser Innovationen zielen auf besonders schnelle organische Steuerelektronik für aufrollbare Bildschirme. Andere sollen beispielsweise Fahrradreifen ermöglichen, die in der Dunkelheit chic leuchten. Auch extrem preiswerte Umweltsensoren und biologisch abbaubare medizinische Schaltkreise rücken nun in greifbare Nähe. Das hat Prof. Karl Leo mitgeteilt, der als Dresdner Organikelektronik-Papst gilt und an der TU das Institut für Angewandte Physik (IAP) und das „Dresden integrated center for applied physics  and photonic materials“ (DC-IAPP) leitet. „Unsere Vision ist eine breit einsetzbare kohlenstoff-basierte Elektronik“, betont Karl Leo. „Eine Elektronik, die anders als die heutigen Siliziumhalbleiter auch bioverträglich und natürlich abbaubar ist.“

Flexible Elektronik - hier eine biegsame OLED-Leuchte - eröffnet Wege zu neuen Produktkonzepten. Foto: Fraunhofer-FEP Dresden

Organische Steuerelektronik der TU Dresden für rollbare Bildschirme

Physiker verschmelzen Oled und organische Steuerelektronik zu einem „OPB-LET“ Dresden, 2. März 2021. Hauchdünne Bildschirme, die sich aufrollen lassen wie ein Blatt Papier, rücken nun endlich in greifbare Nähe: Dr. Zhongbin Wu, Dr. Yuan Liu und Doktorandin Erjuan Guo von der TU Dresden haben nun nämlich eine rein organische Ansteuer-Elektronik für organische Leuchtdioden (Oleds) entwickelt. Dafür haben sie Oled und einen vertikal konstruierten organischen Transistor zu einem einzigen, hauchdünnen Bauelement vereint, einem „organischen permeablen Leucht-Basistransistor“ (OPB-LET). Das hat das Institut für Angewandte Physik (IAP) mitgeteilt.

Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin untersucht eine biegsame Oled an einer Pilotlinie in Dresden. Foto: Fraunhofer FEP

Fraunhofer Dresden beteiligt sich an Photonik-Verbund

EU gibt 13 Millionen Euro für „Photon Hub Europe“ Dresden/Brüssel, 6. November 2020. Die EU fördert mit 19 Millionen Euro aus dem Programm „Horizon 2020“ den „Photon Hub Europe“. An diesem neuen europäischen Lichttechnologie-Netzwerk beteiligen sich 53 Unternehmen und Institute, darunter auch das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden.

Dem Team um Dr. Hans Kleemann ist es erstmals gelungen, leistungsfähige vertikale organische Transistoren mit doppelter Steuerelektrode zu entwickeln. Foto: IAPP

Vertikale Transistoren sollen organische Elektronik schneller machen

Lösung der TU Dresden mit Doppelelektrode soll lahme organische Schaltungen auf Trab bringen Dresden, 22. September 2022. Physiker der TU Dresden haben vermutlich einen wichtigen Durchbruch erzielt, um einen alten Nachteil organischer Elektronik endlich zu überwinden: Das Kollektiv um Dr. Hans Kleemann vom „Institut für angewandte Physik“ (IAP) der TU Dresden hat dafür vertikale organische Transistoren konstruiert, die sehr schnell schalten. Das geht aus einer Mitteilung der Technischen Universität Dresden (TUD) hervor.

Flexible Elektronik - hier eine biegsame OLED-Leuchte - eröffnet Wege zu neuen Produktkonzepten. Foto: Fraunhofer-FEP Dresden

Photoniker aus Dresden entwickeln leuchtende Speicher

Statt nur Nullen und Einsen können sich die neuen „PinMOS“-Zellen viele verschiedene Zahlen merken – und empfehlen sich für gehirnähnliche Computer Dresden, 26. November 2019. Kleine Leuchten mit eingebautem Gedächtnis könnten künftig helfen, künstlichen Intelligenzen das Denken beizubringen – oder wenigstens ein paar Tricks und Kniffe des menschlichen Gehirns. Dafür haben Photoniker der Technischen Universität Dresden (TUD) nun innovative Speicherzellen entwickelt. In diesen Zellen verheiraten sie die besonderen Fähigkeiten der organischen Welt mit klassicher Elektroniktechnik. Das haben das „Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials” (IAPP) sowie das “Center for Advancing Electronics Dresden” (Cfaed) mitgeteilt.

Claudia Keibler-Willner vom Institut FEP zeigt im Fraunhofer-Institutszentrum an der Winterbergstrasse in Dresden Organische Lechtdioden der neuesten Generation. Foto: Heiko Weckbrodt Foto: Heiko Weckbrodt

„Oled-Potenzial ist noch längst nicht ausgeschöpft“

Fraunhofer Dresden will organische Elektronik für lässige Klamotten und warnende Hirnimplantate einsetzen Dresden, 21. Oktober 2019. Mit einer neuen Generation organischer Leuchtdioden (Oled) wollen Dresdner Fraunhofer-Forscher die Träume von Autodesignern und Modeschöpfern wahr machen: Sie haben biegsame lange Leuchtstreifen aus organischer Elektronik entwickelt, deren Farbe und Leuchtstärke sich Segment für Segment einzeln verändern lässt. Mit solchen Oled-Streifen lassen sich beispielsweise Jacken entwerfen, die in veränderbaren Farb-Nuancen leuchten, erklärt Ingenieurin Claudia Keibler-Willner vom Dresdner „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP).

Prof. Karl Leo und Dr. Jan Blochwitz-Nimoth im "Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Material" (IAPP). Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Organikelektroniker schöpfen Hightech-Firmen in Serie

TU-Rektor: Gründungsfieber des Leo-Teams sollte Schule machen Dresden, 18. September 2019. Das Dresdner Zentrum für angewandte Physik und Photonik (IAPP) gehört zu den erfolgreichsten Instituten der TU Dresden – gemessen an Forschungsergebnissen, Ausgründen, Patenten und Preisen. „Das IAPP ist vorbildgebend“, belobigte Uni-Rektor Hans Müller-Steinhagen das Team rund um den Dresdner Organikelektronik-Papst Prof. Karl Leo während einer Feier am Dienstagabend zum 111. Jubiläum des Instituts. „Hier wird nicht nur Forschung im Elfenbeinturm betrieben, sondern auch immer gefragt: Was können wir aus unseren Erkenntnissen machen?“.

Wirkt futuristisch und ist bisher auch erst ein Prototyp, könnte aber die Verkehrssicherheit verbessern: Durch diese leuchtenden Oled-Jacke sollen Motorradfahrer besser im Dunkeln sichtbar sein. Foto: Fraunhofer FEP und Emde

Leuchtende Motorrad-Jacken und Lichtschmuck

Dresdner Oled-Pilotlinie füllt Lücke zwischen Forschung und Massenproduktion Dresden, 12. September 2019. Organisch leuchtende Jacken sollen Motorradfahrer künftig besser im Dunkeln sichtbar machen – und letztlich Unfälle zu vermeiden helfen. Möglich ist das durch biegsame organische Leuchtdioden (Oleds), die Fraunhofer Dresden und die „Emde development of light GmbH“ aus Frankfurt am Main gemeinsam entwickelt haben. Die dünnen, flexiblen Leuchten können direkt in Lederjacken oder Textilien eingebettet werden. Absehbar seien aber auch viele andere Anwendungen in Autos, Flugzeugen, auf Möbeln und für Designerleuchten, sind die Partner der Dresdner Oled-Pilotanlage „Lyteus“ überzeugt.

Designer-Leuchten mit Novaled-Oleds. Foto: Heiko Weckbrodt

TU Dresden erreicht mehr Lichtausbeute für weiße Oled

Effizienz durch Nanostruktur von 40 auf 76 Prozent hochgeschraubt Dresden, 11. Juli 2019. Physiker der TU Dresden haben ein Verfahren entwickelt, die Lichtausbeute von weißstrahlenden „Organischen Leuchtdioden“ (OLEDs) deutlich zu steigern. Das hat die Dresdner Universität heute mitgeteilt. Gebraucht werden weiße OLEDs unter andere für besonders elegante Leuchten in Autos und Designerlampen.

Laborantin Cornelia Wuttke trennt im Novaled-Technikum die Dotierstoffe für Oleds. Foto: Heiko Weckbrodt

Samsung startet Oled-Forschungsfabrik in Dresden

Nach einem 30 Millionen Euro teuren Um- und Ausbau forscht die Dresdner Samsung-Tochter Novaled nun an der früheren Heersbäckerei an Oled-Zutaten Dresden, 12. Juni 2019. Novaled hat am Mittwoch seine neue Forschungsfabrik für organische Leuchtdioden (Oled) im Dresdner Norden offiziell in Betrieb genommen. In den vergangenen Jahren hatte der Mutterkonzern Samsung rund 30 Millionen Euro an der Elisabeth-Boer-Straße investiert. Mit dem Geld ließen die Koreaner die Mühle der früheren Heeresbäckerei zu einem modernen Firmensitz umbauen und durch ein 110 Meter langes Reinraum-Technikum ergänzen. 135 Spezialisten sorgen dort dafür, dass die Spitzen-Smartphones von Samsung, Apple, LG und Co. Bilder und Videos in immer satteren Farben zeigen.

Oled-Mikrobildschirm für Datenbrillen vom Fraunhofer FEP Dresden. Foto: Claudia Jacquemin für das Fraunhofer-FEP

Fraunhofer Dresden verspricht scharfe Bilder in Datenbrillen

FEP-Ingenieure stellen neue Stromspar-Oled-Displays in USA vor San Jose/Dresden, 30. April 2019. Fraunhofer Dresden wird auf der Messe „SID Display Week“ Mitte Mai in San Jose in den USA neue, hochauflösende organische Mini-Bildschirme vorstellen, die sich besonders für den Industrieeinsatz eignen. Das geht aus einer Ankündigung des „Fraunhofer-Instituts für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) hervor.