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Fraunhofer Dresden beteiligt sich an Photonik-Verbund

Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin untersucht eine biegsame Oled an einer Pilotlinie in Dresden. Foto: Fraunhofer FEP

Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin untersucht eine biegsame Oled an einer Pilotlinie in Dresden. Foto: Fraunhofer FEP

EU gibt 13 Millionen Euro für „Photon Hub Europe“

Dresden/Brüssel, 6. November 2020. Die EU fördert mit 19 Millionen Euro aus dem Programm “Horizon 2020” den „Photon Hub Europe“. An diesem neuen europäischen Lichttechnologie-Netzwerk beteiligen sich 53 Unternehmen und Institute, darunter auch das Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik (FEP) in Dresden.

Kommission spekuliert auf 1000 neue Jobs

Ab 2021 wollen die Projektpartner den Einsatz von lichtbasierten Technologien im Mittelstand fördern, Mitarbeiter von Unternehmen in diesen Verfahren schulen, Pilotlinien bereitstellen und bei der Investorensuche für neue Photonik-Produkte und –Betriebe helfen. Die EU verspricht sich davon rund 1000 neue Jobs in Europa und etwa eine Milliarde Euro Einnahmen und Risikokapital-Investitionen.

OLEDs von der Druckrolle: Flexible organische Leuchtdioden (OLED) mit transparenten Elektroden. Foto: Fraunhofer-Comedd

OLEDs von der Druckrolle: Flexible organische Leuchtdioden (OLED) mit transparenten Elektroden. Foto: Fraunhofer-Comedd

Dresden auf organische Leuchtdioden spezialisiert

„Das Fraunhofer-FEP bringt mehrere renommierte Forscher in den Expertenpool von Photon Hub Europe ein“, kündigte Dr. Christian May an, der in dem Dresdner Institut das Geschäftsfeld für flexible organische Elektronik leitet. „Außerdem unterstützen wir die Projektpartner bei der Vorbereitung spezialisierter oder maßgeschneiderter Schulungen für Unternehmen, die eine dedizierte oder anwendungsspezifische Mitarbeitertrainings wünschen.“ Das FEP gilt als Erfahrungsträger für organische Leuchtdioden (Oleds) und deren Produktion im schnellen „Rolle zu Rolle“-Verfahren.

Autor: Heiko Weckbrodt

Quelle: FEP