Alle Artikel mit dem Schlagwort: Photonik

Prof. Karl Leo und Dr. Jan Blochwitz-Nimoth im "Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Material" (IAPP). Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Organikelektroniker schöpfen Hightech-Firmen in Serie

TU-Rektor: Gründungsfieber des Leo-Teams sollte Schule machen Dresden, 18. September 2019. Das Dresdner Zentrum für angewandte Physik und Photonik (IAPP) gehört zu den erfolgreichsten Instituten der TU Dresden – gemessen an Forschungsergebnissen, Ausgründen, Patenten und Preisen. „Das IAPP ist vorbildgebend“, belobigte Uni-Rektor Hans Müller-Steinhagen das Team rund um den Dresdner Organikelektronik-Papst Prof. Karl Leo während einer Feier am Dienstagabend zum 111. Jubiläum des Instituts. „Hier wird nicht nur Forschung im Elfenbeinturm betrieben, sondern auch immer gefragt: Was können wir aus unseren Erkenntnissen machen?“.

Dr. Tobias A.F. König. Foto: Jürgen Jeibmann, IPF Dresden

Dresdner Freigeist forscht an selbstwachsenden Licht-Chips

Volkswagen-Stiftung vergibt Freigeist-Stipendium an den IPF-Physiker König Dresden, 25. August 2017. Der freigeistige Physiker Tobias A. F. König will im Leibniz-Institut für Polymerforschung (IPF) Dresden Optikchips entwickeln, die sich weitgehend von selbst zusammenbauen. Diese innovativen optischen Bauelemente sind eine Art winzig kleine Stellweichen für Licht. Sie könnten in Zukunft für schnellere Computer und Internetzugänge sorgen. Für sein Projekt erhält König rund eine Million Euro. Den größten Teil (775.000 Euro) bekommt er von der Volkswagen-Stiftung als „Freigeist-Stipendium“.  Mit dem Geld möchte er in Dresden binnen fünf Jahren eine neue Nachwuchs-Forschergruppe aufbauen.

Licht-Kickerspiel in den Technischen Sammlungen Dresden. Foto: Stephan Floss, TSD

Klänge sehen, Licht hören

Technische Sammlungen Dresden bauen nach dem Lichtjahr ein neues opto-akustisches Experimentierfeld auf Dresden, 28. Januar 2016. Auch wenn das internationale Lichtjahr nun zu Ende ist: Einen Teil der schicken photonischen Experimente aus der Sonderausstellung „Hi Lights!“ werden die Technischen Sammlungen Dresden (TSD) behalten können, darunter auch die interaktive (und recht teure) Wand aus Organischen Leuchtkacheln (OLEDs). Das hat TSD-Direktor Roland Schwarz auf Oiger-Anfrage mitgeteilt. Einige der interaktiven Licht- und Laser-Exponate und Experimente werden im Spätsommer in ein neues „opto-akustisches Experimentierfeld“ installiert, das der Direktor am 17. September 2016 zur Dresdner Museums-Sommernacht eröffnen will.

Anke Lemke von der Dresdner OLED-Firma Novaled probiert die sehende Organikleuchtwand in den Technischen Sammlungen Dresden aus: Lichtsensoren erfassen ihre Bewegungen und übersetzen sie in die leuchtenden Quadratkonturen der Organikkacheln. Foto: Heiko Weckbrodt

60.000 feierten in Dresden das Lichtjahr 2015

Große Resonanz auf photonisches Veranstaltungsprogramm Dresden, 28. Dezember 2015. Die Dresdner haben anscheinend besonders großen Erleuchtungs-Bedarf: Über 60.000 Besucher haben nämlich die speziellen Ausstellungen, Aufführungen, Kurse und anderen photonischen Angebote gefunden, die über 30 Institute, Museen, Theater und andere Einrichtungen in der sächsischen Landeshauptstadt zum „Jahr des Lichts 2015“ organisiert hatten. Diese Bilanz hat heute das „theater junge generation“ (tjg) gezogen, das zu den Organisatoren des Dresdner Lichtjahrs gehört.

Impression von der nationalen Abschlussveranstaltung zum Lichtjahr 2015 in Berlin. Foto: DPG, ZAB, Marschalsky

Deutsche feierten Lichtjahr besonders hell

Berlin/Bad Honnef/Dresden, 22. Dezember 2015. Das internationale Jahr des Lichts 2015 nähert sich dem Ende – aber nirgends wurde das Lichtjahr so intensiv gefeiert wie in Deutschland. Das schätzt jedenfalls die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ (DPG) ein. „Ohne Übertreibung kann man sagen, dass das Internationale Jahr des Lichts nirgendwo auf der Welt so dynamisch und vielfältig umgesetzt wurde wie in Deutschland“, sagt Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission. „Dies ist ein klares Indiz dafür, wie intensiv in unserem Land an technologischen Innovationen im Bereich des Lichts geforscht und gearbeitet wird.“

Besucher probieren die Körperscanner in der Lichtausstellung "HiLights!" in Dresden aus. Foto: Carla Arnold, TSD

Lichtskalpelle, Laserschwerter & leuchtende Gen-Bäume

Mitmach-Ausstellung „HiLights!“ in Dresden zeigt Licht als Lebens- und Technologie-Quell Dresden, 8. September 2015. Was ist eigentlich Licht? Banale Frage, möchte man meinen, weiß doch jeder: Licht ist, wenn es hell ist. Doch wer sich dem Licht nähert, wird rasch feststellen, wie dieses Phänomen immer neue Fragen aufwirft, in physikalischer, künstlerischer wie ökologischer Hin-Sicht: Ist Licht eine Welle, besteht es aus Teilchen, ist es beides zugleich – oder schwebt Schrödingers untote Katze aus einem ganz anderen Grund zwischen Leben und Tod? Was geschieht mit unserer Zivilisation, wenn die Sonne eines Tages beschließt, ihr Licht ganz auszuschalten? Können wir von den Pflanzen lernen, Licht viel effektiver zu nutzen als bisher? Diesen und anderen strahlenden Aspekten geht derzeit die Mitmach-Ausstellung „HiLights!“ derzeit in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD) nach. Und diese Schau zum „Jahr des Lichts 2015“ führt uns vor Augen, wie eng Licht und Leben verknüpft sind und wie sehr dieses Naturphänomen die Fantasie von Forscher und Visionären beflügelt.

Dr. Hartmut Fröb (links) und Finanzminister Georg Unland entrollen schon mal eine der Solarfolien aus der Dresdner Helaitek-Fabrik, mit denen die Südfassade am Institutsneubau gepflastert werden sollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Ein Mammut und ein Ufo für die Photophysiker

Neues Physikinstitut der TU Dresden wird von organischen Stromsammlern umrankt und saugt sich Wärme vom Superrechner Dresden, 13. August 2015. Das neue Physikinstitut der TU Dresden wird im Herbst 2016 bezugsbereit sein. Es soll dann neben Physikern und Elektronikforschern unter anderem auch ein „Ufo“ und ein „Mammut“ beherbergen. Seine Heizungswärme wird das Institut aus dem benachbarten Supercomputer der Uni saugen, einen Teil seines Stroms durch organische Solarzellen, die das Haus umranken. Das haben der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) und Dr. Hartmut Fröb vom Institut für angewandte Photophysik (IAPP) angekündigt.

Das Photonik-Cluster Sachsen sieht sich vor allem mit OLED-Technologien im Aufwaind. Grafik: Light Jumps

Dresdner Nano-Firmen in Rom ausgezeichnet

Organik-Netzwerk will Investorenkonferenz nun nach Sachsen locken Dresden/Rom, April 2015: Auf der Kapitalgeberkonferenz „European Photonics Venture Forum“ in Rom sind zwei Dresdner Nanotech-Unternehmungen für ihre vielversprechenden Projekte und Präsentationen ausgezeichnet worden. Das teilte das sächsische Organikelektronik-Netzwerk „Organic Electronics Saxony“ (OES) mit.

Licht- und Laser-Forschungen sind ein Schwerpunkt in Dresdner Instituten - hier ein Hochleistungslaser im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Foto: HZDRLicht- und Laser-Forschungen sind ein Schwerpunkt in Dresdner Instituten - hier ein Hochleistungslaser im Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf. Foto: HZDR

Dresden wird 2015 erleuchtet

Forscher und Künstler planen blendendes Programm im „Lichtjahr“ Dresden, 26. November 2014: Forscher und Künstler feiern 2015 in Dresden das von der Unesco ausgerufene Jahr des Lichts. Mit Lichttheater, Illuminationen, einer neuen Lasertechnik-Ausstellung und Dutzenden anderen Veranstaltungen wollen sie die Dresdner und andere Besucher erleuchten und blendend unterhalten. „Licht ist eine Essenz unserer Kultur“, betonte Direktor Roland Schwarz von den „Technischen Sammlungen Dresden“, die gemeinsam mit dem „Theater Junge Generation“ (tjg) und dem laser-freudigen Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) die Hauptveranstalter des „Dresdner Lichtjahres 2015“ sind.

Der Dresdner Datentransfer per Licht könnte auch Wohnzimmer-Elektronik schnell vernetzen. Abb.: Fraunhofer IPMS

1 Gigabit pro Sekunde per Licht-Hotspot

Dresdner Photonikern zeigen „Li-Fi“ auf der „Elektronica“ Dresden/München, 25. Oktober 2014: Die gute alte Infrarot-Technik meldet sich zurück: Fraunhofer-Forscher des Dresdner Photonik-Instituts „IPMS“ wollen auf der Fachmesse „Electronica“ (11. bis 14. November 2014) in München ihren neuen Gigabit-Datenfunk per Licht vorstellen.

Neue 10-Euro-Banknote in verschiedenen Wellenlängenbereichen. Foto: Fraunhofer-IPMS

Kampf gegen Geldfälscher: Fraunhofer Dresden entwickelt „Blüten“-Fresser

Scanner-Elektronik zieht Fälschungen im Supermarkt automatisch ein Dresden, 18. Oktober 2014: Damit falsche und zerschlissene Banknoten gar nicht erst weiter im Geldumlauf weiter zirkulieren, entwickelt das Dresdner Photonik-Institut IPMS der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam mit sechs europäischen Partnern derzeit eine Box, die solche „Blüten“ gleich an der Supermarktkasse erkennt und verschluckt. Das Gerät durchleuchtet Banknoten wie den neuen Zehn-Euro-Schein unter anderem auf verschiedenen Wellenlängen, ein Spezialprozessor entscheidet dann, ob die Note gleich vor Ort automatisch eingezogen wird.

Logo: Lichtjahr 2015

2015 wird in Dresden ein “Lichtjahr”

Theaterleute und Forscher planen Reihe photonischer Perlen Dresden, 9. August 2014: In Dresden spielt Licht in der Forschung – und teils auch in der Wirtschaft – eine besonders wichtige Rolle: Fraunhofer unterhält hier beispielsweise mit dem Photonikinstitut IPMS (Mikrolichtsysteme), dem Strahltechnik-Institut IWS (Laserstrahlen) und dem Comedd (Organische Leuchtdioden und Solarzellen) drei Einrichtungen, die sich mit dem Thema beschäftigen, ähnlich auch das Photophysik-Institut IAPP der TU Dresden, das Helmholtz-Zentrum in Dresden-Rossendorf baut derzeit einen der stärksten Forschungslaser Europas auf, auch gibt es in der sächsischen Landeshauptstadt zahlreiche LED-, OLED– und andere photonisch orientierte Technologieunternehmen. Deshalb richten Dresdner Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen im kommenden Jahr auch das „Lichtjahr 2015“ aus.

3D-Mikroskop von Zeiss schaut mit Dresdner Spiegelchips Organismen beim Wachsen zu

Dresden/Jena, 26. September 2013: Zeiss hat aus Mikrospiegel-Chips des Dresdner Fraunhofer-Photonikinstituts IPMS ein Lichtblatt-Mikroskop entwickelt, das über Tage hinweg Organismen dreidimensional beim Wachsen zuschauen kann, ohne sie zu zerstören. Das teilten Zeiss Microscopy Jena und das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) Dresden mit.

Organik-Papst Leo will nach Arabien-Exkurs zur TU Dresden zurück

Uni: Bleibe-Verhandlungen erfolgreich, Arabien wird als Sabbat gewertet Dresden, 20. September 2013: Der Dresdner „Organik-Papst“ Prof. Karl Leo wird nach seinem arabischen Intermezzo doch wieder nach Dresden zurückkehren. Das haben die TU und der renommierte Photonik-Physiker nun ausgehandelt und auf Oiger-Anfrage bestätigt. Demnach wird der Forscher den Ruf der „King Abdullah University of Science and Technology“ (KAUST) in Saudi-Arabien annehmen, bleibt aber formal auch Angehöriger der Technischen Universität. Er wird in der KAUST ein Jahr lang als Gast-Professor tätig sein. Seine arabische Zeit wird von der TU als Forschungs-Sabbat deklariert.