Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marktanteil

Blick in eine Chipfabrik vom Samsung. Die Koreaner gehören zu den Treibern in der Mikroelektronik-Industrie. Foto. Samsung

Umsatz der größten Chip-Foundries schrumpft um 1,1 %

Trendforce: Schwächelnde Nachfrage für Konsumelektronik, Autobau und Industrie treffen aufeinander Taipeh, 24. September 2023. Der Umsatz der weltweit größten Chip-Auftragsfertiger („Foundries“) ist im zweiten Quartal 2023 um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal geschrumpft. Das hat das taiwanesische Marktforschungs-Unternehmen „Trendforce“ aus Taipeh mitgeteilt. Die Analysten rechnen allerdings mit einer Erholung in diesem Sektor gegen Jahresende.

In den Städten entstehen - wie hier in Dresden-Striesen - zwar mehr Ladesäulen für Elektroautos und auch Mobilitätspunkte, an denen man von einem umweltfreundlichen Verkehrsmittel auf das andere umsteigen kann. Doch auf dem Lande und für den Weg in die Stadt sieht das vielerorts ganz anders aus. Foto: Heiko Weckbrodt

Trendforce: Chinesen erobern 9 % des Elektroauto-Marktes in Westeuropa

Chinesische Hersteller punkten mit Erfahrung, stabilen Lieferketten und niedrigen Preisen Taipeh, 12. Juli 2023. China ist derzeit dabei, mit einer massiven Exportoffensive die Dominanz europäischer, amerikanischer, japanischer und koreanischer Branchengrößen in der globalen Automobilindustrie zu beenden. Darauf hat das taiwanesische Marktforschungsunternehmen „Trendforce“ aus Taipeh hingewiesen.

Teurere Stromspar-Speicher für mobile Geräte sind gefragt - hier ein Low-Power-DDR3-Chip von Hynix. Foto: Hynix

Speicherchip-Markt schwächelt

Trendforce meldet 21 % Umsatzrückgang für die dRAM-Branche Taipeh, 4. Juni 2023. Die Speicherchip-Branche schwächelt weiter: Im ersten Quartal 2023 sind die Umsätze der führenden dRAM-Speicher-Hersteller weltweit um etwa 21 Prozent gesunken, hat das taiwanesische Marktforschungsunternehmen „Trendforce“ aus Taipeh errechnet. Damit seien die dRAM-Umsätze zum dritten Mal in Folge gefallen.

NXP-Chef Kurt Sievers beim Globalfoundries-Technologiegipfel in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Europa müsste halbe Billion investieren, um 20 % Chipmarktanteil zu erreichen

Laut NXP wäre eine Verzehnfachung der bisher im EU-Chipgesetz avisierten Summen nötig Dresden, 30. September 2022. Wenn die EU ihr eigenes „Chipgesetz“ („European Chips Act“) ernst nehmen würde und das von EU-Chefin Ursula von der Leyen (CDU) erneut ausgerufene Ziel wirklich erreichen wollte, Europas Anteil an der weltweiten Chipproduktion bis 2030 auf 20 Prozent zu verdreifachen, dann müssten Wirtschaft und Staat zehnmal soviel investieren wie bisher avisiert. Das geht aus Kalkulationen hervor, die NXP-Chef Kurt Sievers beim „Globalfoundries-Technologiegipfel 2022“ in Dresden vorgestellt hat. „Wir haben das mal durchgerechnet“, sagte der Geschäftsführer des niederländischen Elektronikkonzerns. „Man müsste dafür rund 500 Milliarden investieren. Die Frage ist: Wer soll das bezahlen?“ Tatsächlich nämlich sieht der jüngste Chipgesetz-Entwurf der EU-Kommission nur elf Milliarden Euro Subventionen für die europäische Mikroelektronik vor, weitere 32 Milliarden soll die Industrie selbst aufbringen – macht in Summe 43 Milliarden Euro.

Foto: NXP

Halbleiter-Multis wachsen um 26 %

Starke Chipnachfrage im Corona-Jahr II lässt die Branchengrößen noch größer werden – außer Ex-Primus Intel Scottsdale, 30. Dezember 2021. Die starke Nachfrage für Auto- und Unterhaltungselektronik, Sensoren und anderen mikroelektronischen Produkten hat der globalen Chipindustrie im Jahr 2021 neue Rekorde beschert. Vor allem die ganz großen Halbleiterkonzerne haben erheblich zugelegt, wie eine Analyse des US-amerikanischen Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale ergeben hat. Demnach wuchsen die 17 umsatzstärksten Unternehmen weltweit um durchschnittlich 26 Prozent.

Foto: NXP

Europas Mikroelektronik-Anteil sinkt weiter

IDTechEx: China holt weiter auf Scottsdale, 18. Juli 2021. Der Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik ist weiter gesunken: Lag er vor einer Dekade noch bei etwa zehn Prozent, sank er in den vergangenen Jahren zunächst auf sieben Prozent, Ende 2020 waren es dann nur noch 5,7 Prozent. Das geht aus einem aktuellen Bericht des US-Marktforschungsunternehmens „IDTechEx“ aus Scottsdale hervor.

Besonders ins Auge fällt der steile Abstieg Japans als einst führende Halbleiter-Nation. Aber auch Europa hat sich hier nicht mit Ruhm bekleckert: Statt bis 2020 auf 20 % Marktanteil zu kommen, wie 2013 von EU-Kommissarin Neelie Kroes verkündet, ist Europas Halbleiteranteil auf 6 % gesunken. Grafik: IC Insights

Mikroelektronik: Nur 5 % Anteil für China

„IC Insights“ zeigt Verschiebungen im Weltmarkt seit 1990 bis heute Scottsdale, 14. April 2021. Während sich China in anderen Industriesektoren weltweit auf Spitzenpositionen vorgearbeitet hat, kommt das Reich der Mitte im globalen Halbleiter-Markt auf nur fünf Prozent Anteil. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor.

Die Weltmarktanteile der Regionen in der Mikroelektronik ingesamt (grüne Balken), alternativ gemessen nur mit fabriklosen Elektronikfirmen (rot) bzw. jenen Unternehmen wie Intel oder Samsung, die sowohl Chips entwickeln wie auch selbst herstellen (blau). Grafik: IC Insights

Nur 6 % Marktanteil für Europas Mikroelektronik

Selbstgestecktes 20-%-Ziel für EU weiter entfernt denn je Scottsdale, 22. Juni 2019. Wer die bessere Steuer- und Sensorelektronik in seine Autos, Werkzeugmaschinen und Flugzeuge einbaut, hat einen Wettbewerbsvorteil gegenüber der Konkurrenz. Dieser Zusammenhang gilt heute als weitgehend unbestritten. Und durch Trends wie das autonome Fahren, Künstliche Intelligenz und die Elektromobilität wird zum Beispiel in der Autoindustrie der Wertanteil der eingebauten Halbleiter-Technik in den kommenden Jahren weiter steigen. Mit diesen Wertschöpfungs-Zusammenhängen haben die Sachsen schon seit Jahren argumentiert, um für ihre Elektronikfabriken vor allem in Dresden mehr Förderung zu bekommen. Diese Positionen teilen eigentlich inzwischen auch Berlin und Brüssel. Doch vom 2013 durch EU-Kommissarin Neelie Kroes formulierten Ziel, den europäischen Weltmarktanteil in der Mikroelektronik bis 2020 von zehn auf 20 Prozent zu verdoppeln, ist der Kontinent weit entfernt: Derzeit liegt der europäische Anteil an der globalen Chipindustrie bei gerade mal sechs Prozent. Tendenz: stagnierend bis fallend. Das geht aus einer aktuellen Analyse des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale hervor.

Foto: NXP

NXP nun führender Mikrocontroller-Anbieter

Freescale-Übernahme katapultierte Niederländer auf Platz 1 Scottsdale, 28. April 2017. Seit der Übernahme des Konkurrenten Freescale (USA) im Dezember 2015 ist NXP nun der weltweit führende Anbieter von Mikrocontrollern (MCU) – also Steuerchips, wie sie im „Internet der Dinge“ massenhaft benötigt werden. Der niederländische Halbleiter-Konzern konnte dadurch seinen MCU-Umsatz auf 2,9 Milliarden Dollar mehr als verdoppeln und kommt in diesem Mikroelektronik-Segment jetzt auf 19 Prozent Marktanteil. Das haben die Analysten des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale errechnet.

Mehr als ein Fünftel der weltweiten Chipproduktion sind in Taiwan konzentriert. Im Übrigen bleibt generell Asien führend in der Mikroelektronik-Fertigung. Tabelle: IC Insights

Taiwan überholt Südkorea in Mikroelektronik-Produktion

Scottsdale, 1. März 2016. Taiwan hat Südkorea in der Halbleiter-Fertigung erstmals überholt: Gemessen in Siliziumscheiben (Wafer) pro Monat, waren zum Jahresende 2015 in Taiwan rund 21,7 Prozent an den weltweit verfügbaren Produktionskapazitäten konzentriert. Südkorea kommt nur noch auf 20,5 % Anteil. Das geht aus einer Analyse des Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale (USA) hervor.

Die US-Mikroelektronik - hier ein Intel-Wafer - dominiert mit 55 % Anteil ganz klar den Halbleiter-Weltmarkt. Europas Antel wrd auf nur 6 % geschätzt. Foto: Intel

Europas Mikroelektronik mit nur 6 % Weltmarkt-Anteil

IC Insights rechnet mit leichter Erhöhung Scottsdale, 3. April 2015: Welch geringe Rolle die europäische Mikroelektronik im globalen Maßstab spielt, zeigt eine Analyse des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona. Demnach haben Halbleiter-Konzerne mit Hauptsitz in Europa lediglich sechs Prozent Weltmarkt-Anteil – und damit ein ganzes Stück weniger, als von der EU immer wieder geschätzt. Absolut dominant sind die US-Halbleiterunternehmen mit 55 % Weltmarktanteil.

5 % der deutschen Buchumsätze mit eBooks

Wachstum laut GfK abgeflacht Baden-Baden/Frankfurt am Main, 8. Oktober 2014: Die Nachfrage für digitalisierte Bücher (eBooks) steigt – wenn auch nicht mehr ganz so stark wie bisher: Mittlerweile erlösen deutsche Verlage und Händler etwa jeden 20. Euro mit eBüchern. Deren Marktanteil ist zwischen 2013 und Mitte 2014 von 3,9 auf nun 4,9 Prozent gestiegen ist. Das teilten die „GfK Entertainment“ und der Börsenverein mit.

Die Visualisierung zeigt, wie sich IBM künftige 3D-Chipstapel vorstellt, die mit Mikrowasserkanälen gekühlt werden und in Zuckerwürfelgröße die Leistung eines heutigen Supercomputers vereinen sollen. Abb.: IBM

Kommunikations-Branche löst Computerindustrie als Chip-Hauptabnehmer ab

Smartphone- und Cloud-Boom sowie Auto-Elektronisierung verändern Halbleiter-Markt Scottsdale, 14. September 2014: Aus der Sicht der Halbleiter-Industrie hat das Internet-Zeitalter erst jetzt richtig begonnen: Erstmals nämlich wird in diesem Jahr wohl mehr Mikroelektronik in Kommunikations-Systemen verbaut als in klassischen Computern. Das hat eine Prognose des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insight“ aus Scottsdale in Arizona für das Jahr 2014 ergeben.