Alle Artikel mit dem Schlagwort: Inflation

Auch viele Reinigungsfrauen und -männer sind gar nicht angestellt, sondern arbeiten in Kleinstfirmen oder sind Solo-Selbstständige. Für solche Einzelkämpfer hat sich die Lage besonders stark verschlechtert. Abb.: Dall-E

Unter Solo-Selbstständigen mehren sich Existenzängste

Ifo-Geschäftsklima für Freiberufler und Kleinst-Unternehmen sackt weiter ab München, 14. November 2022. Freiberufler, Besitzer von Mini-Läden und andere Solo-Selbstständige schauen zunehmend pessimistisch in die Zukunft: Wegen Inflation und Energiekrise kürzen Privatpersonen wie auch Firmen viele Ausgaben, dadurch bekommen selbstständige Reinigungskräfte wie auch freiberufliche Künstler weniger Aufträge – und manch kleines Geschäft weniger Umsatz. Das Geschäftsklima in diesem Sektor hat sich daher erneut deutlich verschlechtert, meldet das Wirtschaftsforschungsinstut „Ifo“ aus München. Dessen „Jimdo-ifo- Geschäftsklimaindex“ fiel im Oktober auf minus 25,0 Punkte, nach minus 20,9 im September 2022.

Industrie muss sich auf langfristige Materialknappheit einstellen

Ifo Dresden: Aktuelle Krisen-Verknüpfung ist nur Teil des Lieferketten-Problems Dresden, 18. Oktober 2022. Die Materialknappheit in der Industrie könnte noch längere Zeit dauern und ist nicht allein auf die aktuelle Verkettung von Energie- und Lieferketten-Krisen, Corona-Lockdowns in China sowie Krieg und Inflation zurückzuführen. Darauf hat Prof. Joachim Ragnitz vom Ifo-Wirtschaftsforschungsinstitut in Dresden hingewiesen.

Der Finanzierungsbedarf junger Unternehmen in Deutschland steigt. Foto: Heiko Weckbrodt

Ifo: Inflation steigt bald zweistellig

Kleider, Schuhe, Reisen und Restaurantbesuche werden noch teurer / MP Kretschmer fordert Bund-Länder-Absprachen wie in der Corona-Krise München/Dresden, 7. September 2022. Klamotten, Gaststättenbesuche, Schuhe, Reisen und viele andere Produkte und Dienste werden sich in den kommenden Monaten noch einmal deutlich verteuern und zu zweistelligen Inflationsraten führen. Das hat das Wirtschaftsforschungs-Institut „Ifo“ aus München nach einer Unternehmens-Umfrage prognostiziert. Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hat derweil – über das Bundes-Entlastungspaket für die Bürger – auch bessere Hilfen und verkraftbare Energiepreise für die Industrie und den Mittelstand plädiert. Außerdem forderte er regelmäßige Krisentreffen zwischen Kanzler und Ministerpräsidenten wie in Hochzeiten der Corona-Krise.

Die welt steht bei China viel tiefer in der kreide als bisher angenommen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

IfW: Handelskrieg von USA und China für Deutschland gefährlich

Jüngste Eskalation belastet die ohnehin geschwächte deutsche Konjunktur, warnt ein Experte Kiel, 6. August 2019. Die jüngste Eskalation des US-chinesischen Handelskrieges in den vergangenen Tagen wird nicht nur die Weltwirtschaft belasten, sondern speziell auch „die ohnehin bereits geschwächte deutsche Konjunktur zusätzlich“ schwächen. Das hat Dr. Klaus-Jürgen Gern vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) Kiel heute eingeschätzt.

Braucht die EU einen eigenen Finanzminister mit eigenem Haushalt? Frankreich ist dafür, Deutschland eher dagegen, Foto: Heiko Weckbrodt

Preise in Sachsen steigen

Teuerungsrate steigt auf 2,1 % Kamenz, 29. Juni 2018. Die Sachsen müssen tiefer in die Tasche greifen, um ihre üblichen Einkäufe und anderen Ausgaben zu bezahlen: „Den zweiten Monat in Folge wird die sächsische Jahresteuerungsrate im Juni die Zweiprozentmarke übersteigen und aller Voraussicht nach bei 2,1 Prozent liegen“, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz heute mit.

Abb.: Statist. Landesamt Sachsen

Preise blieben 2015 in Sachsen stabil

2015 war die Teuerungs-Rate unterm Strich auf Tiefstand, sagen die Landesstatistiker Kamenz, 4. Januar 2016. Die Preise in Sachsen sind im vergangenen Jahr nahezu stabil geblieben, wenn man alles zusammenrechnet, meinen die Landesstatistiker in Kamenz: Mit einer Inflationsrate von nur 0,3 Prozent habe die Teuerung im Freistaat im Jahr 2015 einen Tiefstand erreicht.

Foto: Heiko Weckbrodt

Inflation fällt in Sachsen auf Null

Kamenz, 29. September 2015. Erstmals seit 16 Jahren ist die Inflation in Sachsen auf Null gefallen. Vor allem die sinkenden Energiepreise haben leichte Teuerungen in anderen Bereichen für die Verbraucher unterm Strich ausgeglichen, teilte das Statistische Landesamt in Kamenz eine vorerst vorläufige Berechnung mit.

Die Teuerung in Sachsen seit 1991. Zu sehen sind insbesondere auch gut die Preisschübe durch die Miet-Erhöhungen Anfang der 1990er und durch die Mehrwertsteuer-Erhöhungen. Quelle: Stat. Landesamt Sachsen, Montage: hw

Preise in Sachsen seit 1991 verdoppelt

Euro-Teuerung ist und bleibt indes eine Mär Kamenz, 8. September 2015. Der Lebensunterhalt in Sachsen ist heute etwa doppelt so teuer wie 1991. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz errechnet. Dass daran der „Teuro“-Euro schuld ist, sei aber eher eine Mär: Im Januar 2002, als der Euro die D-Mark ersetzte, lag die Teuerungsrate nur bei 0,2 Prozent und damit unter dem Monats-Durchschnitt von 0,3 Prozent in den vergangenen 24 Jahren.

Foto: Heiko Weckbrodt

Inflation in Sachsen fällt nahe Null

Vor allem sinkende Energiepreise drücken Teuerungs-Rate Kamenz, 28. August 2015. Die Inflation, also die durchschnittliche Teuerungsrate, ist in Sachsen im August nahe Null gefallen: auf nur noch 0,2 Prozent. Das hat eine vorläufige Berechnung des Statistischen Landesamtes in Kamenz ergeben.