Alle Artikel mit dem Schlagwort: 3D

Warnhinweise wie zum Beispiel beim Einparken sollen den Fahrer von den Bosch-3D-Bildschirmen aus entgegenspringen, um schneller wahrgenommen zu werden. Abb.: Bosch

Bosch setzt auf 3D-Bildschirme fürs Auto

Displays sollen für mehr Sicherheit und schnellere Reaktionen sorgen Hildesheim, 12. August 2019. Künftig werden 3D-Bildschirme Autofahrer schneller und intuitiver vor Gefahren warnen und auf Verkehrsprobleme hinweisen. Davon geht zumindest der deutsche Elektronik-Konzern und Automobilzulieferer Bosch aus, der solche Displays nun vorgestellt hat.

Reinraum für die Herstellung dünner Schichten für die Mikroelektronik. Foto: Jürgen Lösel/IFW Dresden

Sachsen falten 3D-Elektronik mit Magnet-Origami

Forscher aus Chemnitz und Dresden kommen mit neuem Verfahren auf 90 % Ausbeute Dresden/Chemnitz, 8. Juli 2019. Sächsische Ingenieure und Nanotechnologen haben eine Magnet-Origamitechnik entwickelt, um hauchdünne Mikroelektronik dreidimensional zu falten – und damit mehr Schaltungen auf kleinstem Raum unterzubringen. Das haben heute die TU Chemnitz und das Leibniz-Institut für Festkörper- und Werkstoffforschung (IFW) Dresden mitgeteilt.

Das Konekt-Team: Dr.-Ing. Andreas Krause (Technologieentwicklung); Dipl.-Ing. Sebastian Lüngen (Anlagentechnik); M.Sc. Friedrich Hanzsch (kaufmännische Geschäftsleitung); Dipl.-Ing. Tobias Tiedje (technische Geschäftsleitung). Foto: Lukas Lorenz, www.lupics.com

Elektronik schmiegt sich in Gehäuse-Höhlen

Dresdner TU-Ausgründung „Konekt“ will als Auftragsfertiger für innovative 3D-Chipaufbauten punkten Dresden, 3. Juli 2019. Statt Computerchips, Sensoren und Mini-Sender auf eine kleine Leiterplatte zu löten und dann zu umhüllen, haben sich Elektronik-Ingenieure vom Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik (IAVT) der TU Dresden ein neues Verfahren ausgedacht: Die Elektronik und Mikrotechnik verschwindet bei ihnen in kleinen „Höhlen“ („Kavitäten“) im Chipgehäuse. Die einzelnen Bauelemente vernetzt das „Konekt“-Team um Tobias Tiedje dann über Mikrokanäle im Gehäusematerial. Nun wollen die Dresdner Ingenieure eine GmbH aus der Uni ausgründen, um das Konzept kommerziell zu vermarkten. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor.

Die Maus öffnet für Kinder die 3D-Höhle im „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD). Foto: CSBD

Der Wurm wird für Kinder zum 3D-Kino

Dresder Systembiologen öffnen ihre Höhle zu virtuellen Welten Dresden, 1. Oktober 2018. Wie in einem 3D-Kino können Kinder zum Nationalfeiertag am 3. Oktober 2018 in Dresden durch das Innere eines Fadenwurms oder über die Leber einer Maus spazieren. Möglich macht dies eine Hightech-Höhle („Cave“) für „Virtuelle Realität“ (VR) im „Zentrum für Systembiologie Dresden“ (CSBD), die an diesem Tag für kleine Besucher geöffnet ist.

3D-Modell des antiken Pergamon, Blick auf den Bezirk des Großen Altars Visualisierung (bearbeitet): Lehrstuhl Darstellungslehre, Prof. Dominik Lengyel, BTU Cottbus

Pergamon in 3D wiederauferstanden

Neue Ausstellung im Antikenmuseum Leipzig zeigt eine räumliche Computer-Rekonstruktion der antiken Stadt Pergamon/Leipzig, 13. April 2018. Über antike Metropolen wie Rom, Athen oder Alexandria zu lesen ist das eine – etwas ganz anderes, die wie ein Zeitgenosse zu sehen, zu durchschreiten. Für das antike Pergamon machen Forscher der Unis Leipzig, Cottbus sowie das Deutsche Archäologische Institut dies nun möglich: Sie haben die untergegangene Stadt, die bis heute vor allem durch ihren riesigen Altar bekannt ist, in einem 3D-Computermodell nachgebaut. In einer Sonderausstellung im Antikenmuseums der Universität Leipzig können Besucher ab dem 21. April diese Rekonstruktion in einem 3D-Film vom Stadttor bis zur Akropolis erkunden. Das hat die Uni Leipzig heute angekündigt.

Da ist etwas gründlch schief gelaufen: Kaum haben die amerikanischen Rebellen das deutsche Atom-U-Boot eingenommen, wird es auch schon von einer fliegenden Nazi-Festung aufgespürt. Sind Verräter an bord? Abb.: Bethesda

Wolfenstein II: Als die Nazis New York schmolzen

Vom Haudrauf zum Selbstzweifler – neuer 3D-Shooter aus der Wolfenstein-Reihe veröffentlicht Wenn US-Elitesoldat Blazkowicz irgendwo auftaucht, dann kracht es ganz gewaltig und bald liegt die halbe Stadt in Trümmern. Dieser Tradition ist das nun veröffentlichte Computerspiel „Wolfenstein II – The New Colossus“ treu geblieben. Ansonsten aber hat die 3D-Actionspielserie „Wolfenstein“ in den vergangenen 25 Jahren eine ganz erstaunliche Metamorphose durchgemacht, die archetypisch für das gesamte Genre steht.

Ingenieur Marcel Wollmann testet im Dresdner Unternehmen FAB-Bertelmann eine AR-Brille aus, die Maschinenkonstruktionen und andere Objekte dreidimensional in den Raum als "Erweiterte realität" 8Augmented reality = AR) einspiegelt. Foto: Heiko Weckbrodt

Ingenieur der Zukunft konstruiert in erweiterter Realität

FAB Bertelmann und TU Dresden entwickeln 3D-Projektionstechnologie für den Industrieeinsatz Dresden, 25. Juli 2017. Mitten im historischen Strehlener Dorfkern steht ein Neubau, eingerückt zwischen beschaulichen Altbauten. Eine Etage in diesem gelben Würfel steckt voller Ingenieure – und genau dort verschwimmen für den Besucher die Grenzen zwischen realer und virtueller Welt: Ist das nun ein Hologramm oder tatsächlich der lustig fiepende Roboter „R2D2“ aus „Starwars“, der da neben dem Schreibtisch mitten im Raum steht, während von draußen die Julisonne durchs Fenster lugt? Der Gast geht um den kleinen Kerl herum, senkt den Kopf, will den tapferen kleinen Überbringer der Todesstern-Baupläne am liebsten tätscheln – so plastisch wirkt er vor dem staunenden Auge.

Zu Spielbeginn müssen wir uns entscheiden, ob wir in Prey Mann oder Frau sein wollen. Abb.: Bethesda

Prey: Vertrau nicht deinen Erinnerungen!

Ego-Shooter entrollt alternative Zeitlinie Mit „Prey“ haben die „Arkane Studios“ nun eine Neuauflage des gleichnamigen Ego-Shooters aus dem Jahr 2006 veröffentlicht. In einem Verwirrspiel um falsche Erinnerungen und außerirdische Bedrohungen versucht der Spieler hier, eine Raumstation von Aliens zu säubern – und dies mit teils recht originellen Waffen und übermenschlichen Fähigkeiten.

Gelegentlich blitzen auch schräge Momente auf, wie bei diesem bissigen Hasen. Abb.: Tiberius Film

„Cabin Fever” neu verfilmt – noch blutiger und in 3D

Hüttenfieber im Horror-Neuaufguss auf 3D-Bluray erschienen Das mörderische Hüttenfieber ist zurück: Nach einigen mäßigen Fortsetzungen von „Cabin Fever“ hat nun Regisseur Travis Zariwny den Horror-Klassiker von Eli Roth („Hostel“) aus dem Jahr 2002 kurzerhand neu verfilmt. Nur dass er im neuen „Cabin Fever – The New Outbreak“ eine Gruppe von Großstadt-Teenagern, die in der Wildnis verseuchtes Wasser trinken, noch aufreizender, blutrünstiger und ekliger durch ein gewebezersetzendes Virus bei lebendigem Leibe zersetzt – und dies in 3D.

Auf dem Mars ist die Hölle los. Abb. Bildschirmfoto aus Doom 2016

„Doom“ rebootet, Höllenschlund auf dem Mars geöffnet

Egoshooter-Klassiker neu programmiert 23 Jahre nach dem ersten „Doom“ (Verhängnis) ist der Actionspiel-Klassiker zurück – vollkommen neu programmiert und optisch massiv aufgemotzt. Und wer schon einige Zeit im Genre herumspielt, weiß natürlich: Wenn die texanische Egoshooter-Schmiede „id Software“ wieder mal die Kreaturen der Hölle auf die Spieler loslässt, hängt die Messlatte hoch. Unser Testfazit vorab: Konzeptionell oder grafisch innovativ ist Doom 2016 nicht wirklich – aber es macht dennoch enorm Spaß, sich durch die dämonischen Horden zu kämpfen.

Während die andere Inseltiere lieber tagein-tagaus Parties feiern, träumt Papagei Mick alias "Dienstag" von fernen Welten jenseits des Horizonts. Da kommt der Zweibeiner Robinson gerade richtig. Abb.: Studiocanal

Robinson Crusoe 3D: Schiffbruch aus tierischer Perspektive

3D-Animationsabenteuer dreht den Spieß auf der Insel um Eisvogel Kiki, die Tapir-Dame Rosie und die anderen Tiere sind anfangs gar nicht begeistert, als ein Schiff vor ihrer Insel strandet: Ein Zweibeiner kriecht an Land, schleppt allerlei seltsame Gegenstände aus dem Wrack, entzündet ein Feuer, geht gar mit einem Donnerstock auf die Jagd nach essbarer Fauna. Nur Papagei Mick, der bald den Namen „Dienstag“ verpasst bekommt, freundet sich rasch mit dem zweibeinigen Wesen an. Und bald erkennt auch Dienstags tierische Clique, dass dieser seltsam unbeholfene „Robinson“ für ein klares Plus an inulsarer Lebensqualität gut ist: Er sorgt für fließendes Wasser, baut eine Hütte für die Regenzeit und dergleichen mehr. Wenn nur nicht immer wieder bösartige Schiffskatzen und Piraten in das schöne neue Inselparadies hereinplatzen würden…

Bildschirmfoto aus dem Video (s. u.) von MEVIS

Video zeigt faszinierende 3D-Reise durch das Herz

Fraunhofer animierte Herztätigkeit aus echten CT-Scans Bremen, 8. August 2015. Es pocht, es schlägt, es pumpt die Blutströme durch unseren Körper: Fraunhofer-Bildexperten aus Bremen haben für das Medienkunst-Zentrum „Ars Electronica“ ein faszinierendes Video mit einer 3D-Reise durch das menschliche Herz produziert. Die Animationen basieren auf echten Computertomografie-Scans und wurden mit einer Spezialsoftware zu einem 3D-Film verknüpft, wie das Fraunhofer-Institut für Bildgestütze Medizin (MEVIS) betonte.

Da freut sich heidi: Schmetterlinge auf der Alm! Abb.: Universum

Heidi in 3D: Alpenkinderkitsch in neuer Dimension

ZDF und Belgier jagen Heidi durch den Computer Dass wir das noch erleben dürfen: Heidi, das riesenäugig-naive Stadtkind aus den Spyri-Kinderbüchern und den gleichnamigen Animes der 1970er, tollt nun in 3D auf der Alm! Als ob die Japaner den Süßheitsfaktor damals noch nicht hoch genug geschraubt hätten, haben das belgische „Studio 100“ und das ZDF die Heidi nun durch den Computer gejagt und herausgekommen ist ein mehr oder minder plastischer Fratz, der mit den brummigen Alm-Öhi bezirzt und fröhlich unbekümmert durch exzessiv grüne Wiesen tobt, die niemals sauren Regen gesehen haben.

Die nanobeschichteten Scheiben sollen künftig quadratmetergroße und sehr flache 3D-Bildschirme ermöglichen. Foto: Jürgen Lösel, Fraunhofer FEP Dresden

Dresdner entwickeln flache 3D-Bildschirme auf Laser-Basis

Neue Nanoschicht-Scheiben projizieren Holobilder ganz ohne 3D-Brille Dresden, 11. Mai 2015: Dresdner Ingenieure arbeiten an flachen Laser-Bildschirmen, die holografische Bilder, Filme und Spiele ganz ohne 3D-Brillen darstellen können. Die Basis-Technologie dafür wurde zwar bereits Mitte der 1990er Jahre an der TU Dresden erforscht und wird nun in der Firma „SeeReal Technologie“ weiterentwickelt. Ein Problem war aber bisher, die dünnen Laserstrahlen, die die 3D-Bilder erzeugen, ohne sperrige Linsensysteme so zu vergrößern, dass sie auch Großbildschirme ausleuchten können. Dafür hat das “Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik” (FEP) in Dresden nun aber eine Lösung gefunden: Die Forscher haben Glasscheiben mit reflexionsarmen Nano-Schichten versehen, die den Laserstrahl auffächern, ohne das Licht dabei zu verschlucken.

Deutsche Soldaten ergeben sich den Engländern - ein zeitgenössisches Stereofoto. Abb.: Neue Visionen

Der 1. Weltkrieg in 3D: Stereopuzzle aus der Hölle

3D-Bluray zeigt plastisch den Marsch in die Katastrophe 3D gilt vielen als neumodische Erfindung von blauen Kino-Wesen vom Planeten Pandora. Doch tatsächlich wurde die Kunst der Stereobilder schon vor über 150 Jahren erfunden. Und so entstand auch im technik- und kriegsbegeisterten Europa des frühen 20. Jahrhunderts eine große Zahl stereoskopischer Aufnahmen, die im Nachhinein oft von Hand nachcoloriert wurden – und heute Zeitzeugnisse von einzigartiger Dichte und Nähe für uns sind. Eine Auswahl solcher Stereofotos aus den Jahren 1914 bis 1918 hat Regisseur Nikolai Vialkowitsch nun in einem berührenden Dokumentarfilm verarbeitet: Die nun veröffentlichte 3D-Bluray „Im Krieg – Der 1. Weltkrieg in 3D“ komponiert die restaurierten Stereofotos, spätere 3D-Videos von den Kriegsschauplätzen, zeitgenössische 2D-Filmschnipsel, Auszüge aus damaligen Frontbriefen und Tagebüchern und symphonische Musik zu einem einzigartigen visuellen und akustischen Erlebnis.