Alle Artikel in: Medizin & Biotech

Prof. Dr. Dr. Michael Bauer, Foto: MF TUD

Hormon aus Schilddrüse gut gegen Depression

Dresden, 20. Juni 2916. Das Schilddrüsen-Hormon „Levothyroxin“ (L-T4) kann gegen Depressionen helfen. Anscheinend regt dieses Hormon den Zucker-Stoffwechsel im „Limbischen System“ an – einem Netzwerk im menschlichen Gehirn, das für die Steuerung von Emotionen, Gedächtnis und Angst verantwortlich ist. Dieser Medchanismus geht aus einer Studie unter Leitung von Prof. Michael Bauer hervor, dem Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie am Universitätsklinikum „Carl Gustav Carus“ in Dresden. Dresden, 20. Juni 2916. Das Schilddrüsen-Hormon „Levothyroxin“ (L-T4) kann gegen Depressionen helfen. Anscheinend regt dieses Hormon den Zucker-Stoffwechsel im „Limbischen System“ an – einem Netzwerk im menschlichen Gehirn, das für…






Dr.-Ing. Thomas Schmidt (rechts) mit Doktorvater Prof. Daniel Balzani (links) nach der Notenverkündung. Foto: Monika Keil

Bauingenieur simuliert Blutgefäße

Commerzbank-Preis für Doktor der TU Dresden Dresden, 3. Juni 2016. Weil er geschickt Simulationsmethoden, wie sie im Bauingenieurwesen längst üblich sind, auf die Biologie der Blutgefäße übertrug, hat der Doktor-Ingenieur Thomas Schmidt von der TU Dresden nun den Dr.-Walter-Seipp-Preis der Commerzbank-Stiftung bekommen. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und würdigt Schmidts Promotion „Modellierung der Biomechanik von Arterienwänden unter supra-physiologischer Belastung” (2015). Das hat die TU Dresden heute mitgeteilt. Commerzbank-Preis für Doktor der TU Dresden Dresden, 3. Juni 2016. Weil er geschickt Simulationsmethoden, wie sie im Bauingenieurwesen längst üblich sind, auf die Biologie der Blutgefäße übertrug, hat der Doktor-Ingenieur…






Biene auf einem Blütenzweig eines Manuka-Baums in Neuseeland. Foto: Avenue, Wikipedia, GNU- und CC3-Lizenz

Manuka-Honig soll Magengeschwür-Bakterie töten

Dresdner TU-Professor Henle: Allgemeine Wundheilung ist inzwischen recht gut belegt – Wirkung im Magen ist denkbar, aber umstritten Dresden, 19. April 2016. Der neuseeländische Manuka-Honig kann äußerliche Wunden heilen und Bakterien abtöten. Dagegen konnten Biologen und Chemiker viele andere Wirkungen, die Manuka-Fans dem neuseeländischen Honig oft und gern zuschreiben, bisher nicht bestätigen. So fanden sich kaum echte Nachweise, dass Manuka-Honig im Darm, in Ohren und Nase oder im Magen antibakteriell wirke oder das menschliche Immunsystem generell stärke. Das hat Prof. Thomas Henle von der Lebensmittelchemie der TU Dresden heute in einem Exzellenz-Vortrag der Volkshochschule Dresden eingeschätzt. Dresdner TU-Professor Henle: Allgemeine Wundheilung ist inzwischen recht gut belegt – Wirkung im Magen ist denkbar, aber umstritten Dresden, 19. April 2016. Der neuseeländische Manuka-Honig kann äußerliche Wunden heilen und…






Die Online-Versandhäuser haben den klassischen Apotheken bisher nur wenig Marktanteile abnehmen können, zumindest bei den verschreibungspflichtigen Medikamenten. Foto: ABDA

Online-Konkurrenz hat Sachsen Apotheker bisher kaum angekratzt

Digitalisierung ist ein Schwerpunkt beim sächsischen Apothekertag in Annaberg-Buchholz Annaberg-Buchholz/Leipzig, 15. April 2016. Die Konkurrenz durch den Online-Arzneimittelhandel hat bisher in Sachsen nicht zum befürchteten massenhaften Aus für niedergelassene Apotheken geführt. „Befürchtungen, dass die Distribution vor allem von verschreibungspflichtigen Arzneimitteln großflächig in den Online-Handel abwandern und die Existenz der Apotheken vor Ort massiv gefährden könnte, haben sich nicht bewahrheitet“, schätzten der Vorsitzende Thomas Dittrich und Geschäftsführer Peter Schreiber vom Sächsischen Apothekerverband in Leipzig auf Anfrage gemeinsam ein. Digitalisierung ist ein Schwerpunkt beim sächsischen Apothekertag in Annaberg-Buchholz Annaberg-Buchholz/Leipzig, 15. April 2016. Die Konkurrenz durch den Online-Arzneimittelhandel hat bisher in Sachsen nicht zum befürchteten massenhaften Aus für niedergelassene Apotheken…






Weibliches Küken- geschlüpft aus einem vorher untersuchten Ei. Foto: Stephan Wiegand, TUD

Hahn oder Henne? Sterben oder leben?

Sächsische Forscher entwickeln Methode, um Kükengeschlecht noch im Ei zu erkennen Dresden, 26. März 2016. Man muss kein überzeugter Vegetarier sein, um die Legehennen-Industrie für ethisch verwerflich zu halten: Die deutschen Landwirte töten jährlich rund 40 Millionen männliche Küken kurz nach dem Schlüpfen, weil sie für die Legehennen-Produktion nicht gebraucht werden. Forscher aus Dresden und Leipzig haben deshalb nun im Auftrag des Bundes-Landwirtschaftsministeriums ein lasergestütztes Verfahren entwickelt, um das Geschlecht der Küken noch im Ei zu ermitteln: 72 Stunden nach der Bebrütung, wenn die Embryonen noch keinen Schmerz empfinden. Das hat die Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU Dresden mitgeteilt. Sächsische Forscher entwickeln Methode, um Kükengeschlecht noch im Ei zu erkennen Dresden, 26. März 2016. Man muss kein überzeugter Vegetarier sein, um die Legehennen-Industrie für ethisch verwerflich zu halten: Die…






Visualisierung von Haus 32 im Uniklinikum. Links ist der Übergang zur Klinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde zu sehen. Parallel zur Straße befindet sich die Auffahrt für die Rettungswagen. Illustration: RRP Architekten und Ingenieure

Neuer Chirurgiekomplex in Uniklinik Dresden rohbaufertig

Über 100 Millionen Euro teures Haus 32 soll Mitte 2018 in Betrieb gehen Dresden, 24. März 2016. Der neue Chirurgiekomplex in Uniklinikum Dresden nimmt Formen an: Heute haben Klinikmitarbeiter und Bauarbeiter das Richtfest für das Haus 32 gefeiert. Es soll Mitte 2018 fertig sein und dann Platz für 17 OP-Säle, eine Chirurgische Notaufnahme, eine Ambulanz sowie eine Intensiv- und drei reguläre Pflegestationen für insgesamt 120 Patienten bieten. Über 100 Millionen Euro teures Haus 32 soll Mitte 2018 in Betrieb gehen Dresden, 24. März 2016. Der neue Chirurgiekomplex in Uniklinikum Dresden nimmt Formen an: Heute haben Klinikmitarbeiter und…






Ein Ko-Chirurg sitzt während der OP die ganze Zeit am Patienten und beim Roboter, um dort einzugreifen, wo der Roboter an seine Grenzen stößt. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen setzt auf Telemedizin

Gesundheitsministerin Klepsch winkt mit 28 Millionen Euro für neue Ansätze Dresden, 18. März 2016. Ohne computergestützte Fernmedizin (Telemedizin) könnte es in Sachsen in Zukunft schwer werden, den medizinischen und Pflegebedarf bis in die ländlichen Gebiete hinein voll zu decken. Das hat die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) heute zur Jahrestagung des „Gesundheitsökonomischen Zentrums“ (GÖZ) der Technischen Universität Dresden prognostiziert. „Digitale Gesundheitsdienste und Assistenzsysteme haben großes Potenzial“, betonte sie vor den Medizinern und Wirtschaftswissenschaftlern. „Nicht nur für die Patienten, sondern auch für eine höhere Effizienz im sächsischen Gesundheitswesen.“ Gesundheitsministerin Klepsch winkt mit 28 Millionen Euro für neue Ansätze Dresden, 18. März 2016. Ohne computergestützte Fernmedizin (Telemedizin) könnte es in Sachsen in Zukunft schwer werden, den medizinischen und Pflegebedarf…






Abb.: Ribolution

Krebserkennung per Molekulardiagnose

Forscher aus Dresden und Leipzig gründen Biotech-Firma Ribolution Health Leipzig/Dresden, 7. März 2016. Per Molekulardiagnose wollen Bioingenieure aus Leipzig und Dresden Prostatakrebs und andere schwere Krankheiten künftig besonders früh erkennen. Ihre Testmethode basiert auf „Biomarkern“ aus der Molekülklasse der unkodierten Ribonukleinsäuren (RNAs). Forscher aus Dresden und Leipzig gründen Biotech-Firma Ribolution Health Leipzig/Dresden, 7. März 2016. Per Molekulardiagnose wollen Bioingenieure aus Leipzig und Dresden Prostatakrebs und andere schwere Krankheiten künftig besonders früh erkennen….






Abb.: hw

Mehr Leben für die Deutschen

Lebenserwartung für Jungen auf 78 Jahre gestiegen, für Mädchen auf 83 Jahre Wiesbaden, 4. März 2016. Seien es nun der medizinische Fortschritt oder dass die Deutschen im Schnitt gesünder leben als früher – ihre Lebenserwartung ist binnen einer Dekade jedenfalls deutlich gestiegen: Jungs, die jetzt geboren werden, haben gute Chancen, über 78 Jahre alt zu werden, für neugeborene Mädchen sind es reichlich 83 Jahre. Damit hat sich die Lebenserwartung für Männer zwischen 2004 und der jüngsten Erhebung 2014 um 2 ¼ Jahre erhöht, für Frauen um anderthalb Jahre. Dies hat heute das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden mitgeteilt. Lebenserwartung für Jungen auf 78 Jahre gestiegen, für Mädchen auf 83 Jahre Wiesbaden, 4. März 2016. Seien es nun der medizinische Fortschritt oder dass die Deutschen im Schnitt gesünder leben…






Abb.: hw

Teufelskreis aus Hänselei und Frustessen

Leipziger Studie über Stigmatisierung und Dickleibigkeit Leipzig, 29. Februar 2016. Werden übergewichtige Kinder und Jugendliche viel gehänselt, fällt es ihnen besonders schwer, abzunehmen. Das hat eine Studie des „Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums“ (IFB) für Adipositas-Erkrankungen der Uni Leipzig ergeben. Leipziger Studie über Stigmatisierung und Dickleibigkeit Leipzig, 29. Februar 2016. Werden übergewichtige Kinder und Jugendliche viel gehänselt, fällt es ihnen besonders schwer, abzunehmen. Das hat eine Studie des „Integrierten Forschungs-…






Ein Adipositas-Patient lässt sich von einem Mediziner in Leipzig beraten. Foto: IFB Adipositas

Leipzig will neues Helmholtz-Institut für Stoffwechsel-Forschung

Leipzig, 23. Februar 2016. Die Uni Leipzig will weitere Medizinforschung in Sachsen konzentrieren und sich beim Bund um die Ansiedelung eines neues Helmholtz-Instituts bewerben. Das außeruniversitäre Institut soll Fettgewebs-, Stoffwechsel- und Gefäßerkrankungen wie beispielsweise Adipositas untersuchen. Als Kooperationspartner ist das Deutschen Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (HMGU) in München vorgesehen. Leipzig, 23. Februar 2016. Die Uni Leipzig will weitere Medizinforschung in Sachsen konzentrieren und sich beim Bund um die Ansiedelung eines neues Helmholtz-Instituts bewerben. Das außeruniversitäre Institut soll Fettgewebs-, Stoffwechsel-…






Lobna Deeb lauscht aufmerksam dem Vortrag im Uniklinik-Hörsaal. Sie will als Apothekerin in Deutschland arbeiten. Foto: Martha Malinski

Apotheker aus Syrien pauken für Zulassung in Dresden

Zuwanderer bereiten sich im Uniklinikum Dresden auf eine berufliche Perspektive in Sachsen vor Dresden, 23. Februar 2016. Sie kommen aus Damaskus und Tartus: Junge Apotheker lernen in Sachsen für die Anerkennung ihres Abschlusses und könnten ganz nebenbei deutsche Nachwuchsprobleme lösen. Lobna Deeb sitzt im Hörsaal des Haus Nummer 19 des Dresdner Uniklinikums. Der Beamer wirft die Anforderungen der Apothekenbetriebsordnung an die Wand. Lobna folgt konzentriert. Sie ist jung, trägt kein Kopftuch und ist Apothekerin. Zusammen mit elf anderen Pharmazeuten aus Syrien und Ägypten hat sie am Montag den ersten Lehrgang zur Anerkennung ihrer Approbation (Zulassung) begonnen. Solch eine Zulassung braucht sie, damit ihr syrischer Berufsabschluss in Deutschland anerkannt wird. Zuwanderer bereiten sich im Uniklinikum Dresden auf eine berufliche Perspektive in Sachsen vor Dresden, 23. Februar 2016. Sie kommen aus Damaskus und Tartus: Junge Apotheker lernen in Sachsen für die…






HIV-infizierte T-Zelle unterm Elektronenmikroskop. Foto: NIAID, Wikipedia, CC2-Lizenz

Heilmittel gegen HIV in Sicht

Forscher aus Dresden und Hamburg entwickeln molekulares Skalpell gegen AIDS-auslösendes Virus Dresden/Hamburg, 22. Februar 2016. Wissenschaftler des Uniklinikums Dresden und des Heinrich-Pette-Instituts Hamburg haben laut eigenen Angaben weltweit erstmals einen echten Ansatz gefunden, um eine HIV-Infektion nicht nur zu unterdrücken, sondern auch zu heilen. Das teilte Prof. Frank Buchholz vom Universitäts-Krebs-Centrum der TU Dresden mit, der die entsprechende Studie geleitet hatte. Forscher aus Dresden und Hamburg entwickeln molekulares Skalpell gegen AIDS-auslösendes Virus Dresden/Hamburg, 22. Februar 2016. Wissenschaftler des Uniklinikums Dresden und des Heinrich-Pette-Instituts Hamburg haben laut eigenen Angaben weltweit erstmals einen…






Am Anatomage-Table können die Dresdner Professoren und Lernenden virtuell sezieren. Foto: Stephan Wiegand, TUD

Unblutiges Sezieren per Fingerwisch

Dresdner TU-Anatomen bekommen Tablet-ähnlichen „Anatomage-Table“ für die Lehre Dresden, 9. Februar 2016. Studenten und andere Lernende können am Anatomie-Institut der Technischen Universität Dresden nun ganz unblutig Sezieren üben: Die Medizinische Fakultät „Carl Gustav Carus“ der TU hat dafür einen „Anatomage-Table“ angeschafft, an dem man mit bloßen Wischbewegungen wie auf einem übergroßen Tablet Knochen, Muskeln, Organen, Blutgefäßen oder Nervenfasern freilegen kann. Dresdner TU-Anatomen bekommen Tablet-ähnlichen „Anatomage-Table“ für die Lehre Dresden, 9. Februar 2016. Studenten und andere Lernende können am Anatomie-Institut der Technischen Universität Dresden nun ganz unblutig Sezieren üben: Die Medizinische…






13 % der Deutschen nutzen Fitness-Apps auf dem Smartphone, etwa 18 % tragen Fitness-Armbänder und 6 % nutzen Smartwatches für die Aufzeichnung ihrer sportlichen Leistungen. Foto: Heiko Weckbrodt

Jeder dritte Deutsche nutzt Fitness-Aufzeichner

Justizminister Maas: Krankenkassen dürfen keine Smartwatch-Daten einfordern Berlin, 9. Februar 2016. Elektronische Aufzeichnungsgeräte für Freizeitsportler sind bemerkenswert beliebt in der Bundesrepublik: Inzwischen nutzt fast jeder dritte Deutsche (31 %) digitale Fitness-Armbänder, Smartphones mit Sport-App, Smart-Watches oder andere „Fitness-Tracker“. Das hat „Bitkom Research“ durch eine Umfrage unter 1236 Bundesbürgern ermittelt. Justizminister Maas: Krankenkassen dürfen keine Smartwatch-Daten einfordern Berlin, 9. Februar 2016. Elektronische Aufzeichnungsgeräte für Freizeitsportler sind bemerkenswert beliebt in der Bundesrepublik: Inzwischen nutzt fast jeder dritte Deutsche (31 %) digitale…