Alle Artikel mit dem Schlagwort: TUD

3D gestrickte Mund-Nasen-Maske mit integrierter Filtereinlage – entwickelt und hergestellt an der TU Dresden während des Notbetriebs. Foto: Mirko Krziwon für das ITM der TU Dresden

Textilforscher entwickeln Strick-Schutzmaske gegen Corona

Nun verhandeln die TU-Wissenschaftler über eine Serienproduktion Dresden, 31. März 2020. Textilforscher der TU Dresden haben während des Corona-Notbetriebs an der Uni eine Mundschutzmaske entwickelt, die in einem Stück gestrickt werden kann und nicht erst zugeschnitten und genäht werden muss. Das hat das Dresdner “Institut für Textilmaschinen und Textile Hochleistungswerkstofftechnik” (ITM) mitgeteilt.

Das Fundament für das weltweit erste Karbonbetonhaus ist gegossen, nun beginnt der Hochbaus auf dem Grundstück nahe am Fritz-Foerster-Platz in Dresden. Foto: Institut für Massivbau der TU Dresden

Baustart für weltweit erstes Karbonhaus

Dresdner TU-Forscher wollen extravagantes Gebäude im Frühjahr 2021 einweihen Dresden, 30. März 2020. Das Fundament aus Kohlenstofffasern, Kies und Zement ist gegossen. Nun startet die TU Dresden den Rohbau für das weltweit erste Karbon-Haus. Das hat Sprecherin Sandra Kranich vom federführenden Institut für Massivbau mitgeteilt. Obwohl jetzt eigentlich ein Grundsteinlegung fällig gewesen wäre, haben die Forscher allerdings wegen der Corona-Krise auf eine Feier vorerst verzichtet.

Doktorand Anthony Beck, Mit-Entwickler der Technologie, hält einen chemischen Schaltkreis mit gefärbten Analysemedien. Auf dem Monitor im Hintergrund ist das Mikroskopiebild eines der chemischen Transistoren zu sehen. Foto: TU Dresden

Chemische Schaltkreise für Blutkrebs-Schnelldiagnose

Team der TU Dresden arbeitet an neuartigen Diagnose-Chips für den Kampf gegen schwere Krankheiten Dresden, 14. Januar 2020. An innovativen Chemie-Molekularcomputern arbeiten derzeit Forscher der TU Dresden. Sie wollen chemische Schaltkreise für die individuelle Blutkrebs-Diagnose entwickeln. Das Bundesforschungsministerium wird diese Forschungsgruppe im Zuge der Hightech-Strategie 2025 „Forschung und Innovation für die Menschen“ mit 1,4 Millionen Euro für drei Jahre mitfinanzieren, teilte Prof. Andreas Richter vom Institut für Halbleiter- und Mikrosystemtechnik mit.

Wollen im neuen Entwicklungszentrum "Schubert Motion" in Dresden die Bahneigenschaften und Bewegungen von Robotern verbessern: Abteilungsleiter Michael Döring (links), und Ralf Schubert (rechts), der geschäftsführender Gesellschafter der Gerhard Schubert GmbH. Foto: Tobias Vogt für die Gerhard Schubert GmbH

Schubert gründet Robotik-Entwicklungszentrum in Dresden

Roboter sollen schneller arbeiten: Fränkischer Maschinenbauer schwört auf Uni-Expertise Dresden, 10. Januar 2020. Der Robotik-Standort Dresden gewinnt eine weitere Facette hinzu: Der fränkische Verpackungsmaschinenbauer Gerhard Schubert richtet in der sächsischen Landeshauptstadt ein Entwicklungszentrum ein. Das teilte die Schubert-Gruppe aus Crailsheim heute mit.

Prof. Bruno Henriques. Foto: Danielle Cezar

Anti-Keim-Tattoos für Keramikzähne

Maschinenbauexperte Henriques aus Brasilien will in Dresden mit Lasern Zahnimplantate gegen Bakterien immun machen Dresden, 17. Dezember 2019. Der brasilianische Maschinenbau-Professor Bruno Henriques ist nach Dresden gekommen, um hier Zahnimplantate hauchfein mit Lasermustern zu gravieren. Dadurch sollen künstliche Zähne in Zukunft länger halten und Bakterien zum Teufel jagen können. Für dieses Entwicklungsprojekt hat er nun ein Humboldt-Stipendium und anderthalb Jahre Zeit bekommen. Das hat die TU Dresden als Gastgeber des brasilianischen Ingenieurs mitgeteilt.

Schmelzwasserstrom in Grönland. Foto: Ian Joughin

Grönlands Eispanzer schmilzt immer schneller

Dresdner Forscher an internationaler Studie beteiligt Dresden/Nuuk, 10. Dezember 2019. Grönland verliert heute siebenmal schneller Eis als noch in den 1990er Jahren. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie, die ein Wissenschaftlerteam – darunter Dresdner Forscher – heute in der Fachzeitschrift „Nature“ veröffentlicht hat. Darauf hat die Technische Universität Dresden (TUD) hingewiesen.

Noch ist die Tiergartenstraße eine Sackgasse. Doch Stadt und DVB prüfen die Möglichkeit, von der Oskarstraße her eine Straßenbahntrasse bis zum Betriebshof Gruna (rechts) zu bauen - und später weiterzuführen. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden plant neue Technologiezentren

Die Forscher wollen mehr Firmen ausgründen. Die Wirtschaftsförderer drängen auf eine neue Straßenbahn-Trasse zum Fraunhofer-Campus Ost. Dresden, 4. Dezember 2019. Um mehr Ausgründungen aus Forschungs-Instituten zu ermöglichen und externe Tech-Firmen in Dresden anzusiedeln, will Wirtschaftsförderungs-Chef Robert Franke weitere Technologiezentren in der Stadt bauen. In diesem Zuge plädiert er auch für eine neue Straßenbahnlinie über die Tiergartenstraße zum Fraunhofer-Campus Strehlen und zum Wissenschaftspark Ost. „Die Nachfrage von Unternehmen nach Büros und Laboren ist sehr hoch, die Kapazitäten sind aber bereits stark ausgelastet“, betonte Franke. Selbst die Flächen im jüngst erst vergrößerten Nanocenter in Klotzsche seien inzwischen zu 90 Prozent belegt. „Das heißt: Wir müssen neu investieren.“

Um Messgeräte und andere Experimentiertechnik - hier ein Labor-Netzteil im Linguawerk Dresden - für komplexe Messungen zu koppeln, schreiben viele Forscher immer wieder neue eigene Software-Lösungen. Foto: Heiko Weckbrodt

SweepMe! Dresden entwirft Software-Assi für Experimentatoren

Computerprogramm von Uni-Ausgründung unterstützt Forscher dabei, neue Ideen auszumessen Dresden, 27. November 2019. Mit „SweepMe!“ hat das Photonikinstitut der TU Dresden eine Firma ausgegründet, deren zentrales Produkt eine Messgeräte-Software ist – die das Unternehmen kostenlos verschenkt. „Unser Programm ist in der Grundversion gratis“, betätigte Mitgründer Axel Fischer. Erlöse erhoffen sich er und sein Mitstreiter Felix Kaschura von bezahlpflichtigen Extras, etwa Datenbank-Verbindungen oder Zusatzmodulen beispielsweise im Auftrag von Mikroelektronik-Firmen.

Flexible Elektronik - hier eine biegsame OLED-Leuchte - eröffnet Wege zu neuen Produktkonzepten. Foto: Fraunhofer-FEP Dresden

Photoniker aus Dresden entwickeln leuchtende Speicher

Statt nur Nullen und Einsen können sich die neuen „PinMOS“-Zellen viele verschiedene Zahlen merken – und empfehlen sich für gehirnähnliche Computer Dresden, 26. November 2019. Kleine Leuchten mit eingebautem Gedächtnis könnten künftig helfen, künstlichen Intelligenzen das Denken beizubringen – oder wenigstens ein paar Tricks und Kniffe des menschlichen Gehirns. Dafür haben Photoniker der Technischen Universität Dresden (TUD) nun innovative Speicherzellen entwickelt. In diesen Zellen verheiraten sie die besonderen Fähigkeiten der organischen Welt mit klassicher Elektroniktechnik. Das haben das „Dresden Integrated Center for Applied Physics and Photonic Materials” (IAPP) sowie das “Center for Advancing Electronics Dresden” (Cfaed) mitgeteilt.

Die Visualisierung zeigt, wie sich der "Cube" aus dem neuen Leichtbaustoff Karbonbeton zwischen Fritz-Foerster-Platz (links) und Einsteinstraße (rechts) einfügen soll. Visualisierung: TUD-Institut für Massivbau

Extravagantes Karbonbeton-Haus entsteht am Unicampus Dresden

Der „Cube“ soll ab Ende 2020 ein Blickfang bei der Einfahrt in die sächsische Landeshauptstadt sein Dresden, 6. November 2019. Die Leichtbau-Experten der TU Dresden wollen ihre Karbonbeton-Forschungen nun endlich in ein komplettes Gebäude aus kohlenstofffaser-verstärktem Beton gießen. Den Bau eines solchen „Cube“ auf dem Dresdner Uni-Campus hat das TU-Institut für Massivbau jetzt öffentlich ausgeschrieben. Damit wollen die Dresdner Forscher den Beweis antreten, welche filigranen und innovativen Architekturen mit ihrem neuen Leichtbaustoff möglich werden.

Prof. Gianaurelio Cuniberti mit der Urkunde über die Mitgliedschaft in der European Academy of Sciences. Foto: EurASc)

Europäische Wissenschaftsakademie nimmt Cuniberti von der TU Dresden auf

EurASc würdigt damit Beiträge des Dresdner Materialwissenschaftlers über nanostrukturierte und biomolekulare Materialien und Systeme Dresden/Madrid, 23. Oktober 2019. Der Materialforscher Prof. Gianaurelio Cuniberti von der TU Dresden gehört nun zur „European Academy of Sciences“ (EurASc). Darauf hat Florian Pump von Cunibertis Lehrstuhl für Materialwissenschaft und Nanotechnik mit. Die Akademie habe dem Dresdner Professor die Mitgliedsurkunde auf ihrer Hauptversammlung am 22. Oktober 2019 in Madrid verliehen.

Die Brücke Naila wird mit Karbonbeton saniert. Foto: C³ - Jörg Singer.

Bahn finanziert Ingenieurbau-Lehrstuhl an der TU Dresden

Manager sind auch scharf auf neuen Karbonbeton aus Sachsen Dresden, 14. Oktober 2019. Die Deutsche Bahn bezahlt den Aufbau einer neuen Professur für Ingenieur-Bauten – wie zum Beispiel Bahnbrücken und Tunnel – an der TU Dresden. Das hat die Uni und die Bahn heute angekündigt. Demnach wird das Verkehrsunternehmen mindestens für die nächsten fünf Jahre jeweils einen sechsstelligen Euro-Betrag für den neuen Lehrstuhl zur Verfügung stellen.

Das Exzellenzcluster Ceti an der TU Dresden widmet sich dem intuitiven Miteinander von Mensch und Maschine. Foto: CeTI_Technisches-Design TU-Dresden.

„Hotspot der Digitalisierung“: TU Dresden plant neues Lehmann-Zentrum II

50 Millionen Euro teurer Software- und Hightech-Komplex soll 2024 fertig sein Dresden, 7. Oktober 2019. Nach dem Supercomputer-Komplex bekommt die TU Dresden ein zweites Lehmann-Zentrum für Digitalisierungsprojekte. „Lehmann II“ soll am Südende des Uni-Campus’, in zweiter Baureihe an der Nöthnitzer Straße entstehen. Das geht aus einer Ausschreibung des “Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement” (SIB) sowie einer Auskunft des sächsischen Finanzministeriums hervor. „Wir haben jetzt grünes Licht für die Planungen“, bestätigte auch Forschungs-Prorektor Prof. Gerhard Rödel auf Anfrage.