Alle Artikel mit dem Schlagwort: TUD

Prof. Gerald Gerlach zeigt eine Auswahl besonders gelungener Spickzettel. Foto: Karsten Eckold für die TU Dresden

TU Dresden stellt beste Spickzettel aus

Dresdner Elektronik-Professor hat Wettbewerb um schönste Prüfungshilfen ausgerufen Dresden, 12. September 2019. Spickzettel sind normalerweise in Schulen und Unis streng verboten. Doch sie vorzubereiten, erfordert eine intensive Auseinandersetzung mit der Frage: Was ist wirklich wichtig in diesem Fach? Und: Manche Exemplare sind zu schön gemacht um sie zu vernichten. Deshalb stellt der Elektronik-Professor Gerald Gerlach vom Institut für Festkörperelektronik der TU Dresden nun einige der besten Spickzettel, die ihm in seiner akademischen Laufbahn untergekommen sind, öffentlich im Penck-Hotel an der Ostra-Allee in Dresden aus. Darauf hat die TU Dresden hingewiesen.

ILK-Miarbeiter mustern eine Hutablage aus Recycling-Verbundstoffen: Trägt das Bauteil später einen schweren Subwoofer? Hält es den Kräften stand, die an Sicherheitsgurten zerren? Foto: Andreas Scheunert für das ILK der TU Dresden

Leichtbau-Professor: Klimaneutraler Autobau ist machbar

Ingenieure der TU Dresden zeigen erste Beispiel-Teile Dresden, 11. September 2019. Um Klimaschutz, Jobs und Wohlstand in Einklang zu bringen, hat Professor Maik Gude vom „Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik“ (ILK) der TU Dresden für revolutionäre Leichtbau-Technologien im Automobilbau und verwandten Branchen plädiert. Anzustreben sei ein „neutraler Leichtbau“ mit ausgeglichener Klimabilanz. Sprich: Was an Energie, Material und Treibhausgas aufgewendet wird, um ein leichtes Auto zu bauen, sollte bei einem „Neutralbau“ unterm Strich zu gleichwertigen Einsparungen – über ein Fahrzeugleben hinweg gerechnet – führen.

Prof. Giovanni Cuniberti (rechts) analysiert mit jungen Akademikern Messdaten. Foto: Thomas Lehmann für die TU Dresden

Jungakademiker suchen mit KI-Hilfe nach neuen Werkstoffen

Sommerschule der TU Dresden schlägt ab 2020 chinesische Pfade ein Dresden, 19. August 2019. Wie künstliche Intelligenz neuartige Werkstoffe in bekannten Materialdaten entdecken kann, ist ein Thema einer internationalen Sommerschule „Materials 4.0 – Deep Mechanics“ vom 18. bis zum 23. August 2019 an der TU Dresden. Darauf hat der Dresdner Nanotechnologe Prof. Giovanni Cuniberti hingewiesen.

Auf der 5G-vernetzten, digitalen Baustelle arbeiten Mensch und Maschine effizienter und machen weniger Fehler, hoffen die Forscher der TU Dresden, Foto: Oliver Koch für die TUD

TU Dresden richtet erste 5G-Baustelle in Deutschland ein

9 Millionen Euro teures Verbundprojekt soll Automatisierung und Vernetzung auf dem Bau vorantreiben Dresden, 1. August 2019. Ingenieure der TU Dresden wollen eine digital gesteuerte und durch den neuen 5G-Mobilfunk vernetzte Forschungs-Baustelle einrichten – die erste dieser Art in Deutschland. Das hat Professor Jürgen Weber vom Institut für Mechatronischen Maschinenbau heute angekündigt.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

KI mit menschlicher Erfahrung für Elektromotor-Entwurf gesucht

Dresdner Projekt zielt auf lernfähige Software, die elektrische Maschinen schnell designt Dresden, 29. Juli 2019. Dresdner Ingenieure wollen „Künstliche Intelligenzen“ (KI) einspannen, um neue Elektromotoren, Generatoren und andere elektrische Maschinen schneller und besser zu entwickeln. Lernfähige Programme könnten den E-Maschinen-Entwurf auf eine neue Stufe heben, hoffen Prof. Wilfried Hofmann und sein Team vom Elektrotechnischen Institut (ETI) der Technischen Universität Dresden. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor.

So sieht der prämierte Biersensor "Plan B" von Senorics aus. Foto: Senorics

Bier-Sensor „Plan B“ aus Dresden gewinnt AMA-Innovationspreis

TU-Ausgründung „Senorics“ will Trikorder à la „Enterprise“ später auch in Smartphones einbauen Dresden, 17. Juli 2019. Mit einem mobilen Bier-Sensor namens „Plan B“ hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Senorics“ den „Innovationspreis 2019“ des deutschen Branchenverbandes „AMA“ gewonnen. Zusätzlich haben die Dresdner Physiker auch den Sonderpreis in der Kategorie „Junges Unternehmen“ abgestaubt. Das haben das Unternehmen selbst und der „AMA Verband für Sensorik und Messtechnik“ aus Berlin bekannt gegeben.

Pils aus der Forschungs-Bierbrauerei der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Uni-Bier wird „Lohrmanns“ heißen

Brauerei-Start-up nach erstem Vorsteher der Bildungsanstalt benannt Dresden, 8. Juli 2019. „Lohrmanns Brew“ werden das Bier und die neue kommerzielle Brauerei der Technischen Universität Dresden (TUD) heißen. Diesen Namen hat nun die Chemikerin und Brauereiwirtin Sophia Witte verraten, die die Brauerei gemeinsam mit anderen Chemikerin aus der Uni ausgegründet hat – ein chemisches Start-up der genüsslichen Art gewissermaßen.

Haben sich um Nobelpreisträger Takaaki Kajita geschart, um den Pelletron-Ionenbeschleuniger im Felsenkeller Dresden zu starten: Dr. Daniel Bemmerer (l.), TU-Prorektor Prof. Gerhard Rödel (2.v.l.), Professor Kai Zuber von der TUD (r.) und Prof. Thomas Cowan vom HZDR (2.v.r.). Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Bier-Eisdrache spuckt Ionenfeuer

Nobelpreisträger Kajita startet unterirdischen Pelletron-Beschleuniger in der ehemaligen Felsenkeller-Brauerei Dresden, 4. Juli 2019. Am Anfang waren pure Energie und eine Protonensuppe. Und dann? Was geschah nach dem Urknall? Wie und wann kamen Kupfer und Eisen in die Welt, auch Kohlenstoff und Sauerstoff, ohne die unser Leben nicht vorstellbar wäre? Astrophysiker haben da schwer die Senioren unter den Sternen im Verdacht: Fangen die unter bestimmten Umständen an, die richtig schweren Elemente auszubrüten, wenn die ihren ganzen Protonen-Treibstoff aus der Urknall-Zeit verbraucht haben? Neutrinoforscher freut sich auf Datenfluten Antworten auf diese Fragen suchen Physiker nun mit einem unterirdischen, 2,5 Millionen Euro teuren Beschleuniger-Komplex im Plauenschen Grund, den der Neutrino-Nobelpreisträger Prof. Takaaki Kajita von der Uni Tokio am Donnerstag im Dresdner Eiswurmlager offiziell gestartet hat. „Als Neutrino- und Gravitationswissenschaftler freue ich mich sehr auf neue Daten aus dem Felsenkeller-Beschleuniger“, betonte er.

Das Konekt-Team: Dr.-Ing. Andreas Krause (Technologieentwicklung); Dipl.-Ing. Sebastian Lüngen (Anlagentechnik); M.Sc. Friedrich Hanzsch (kaufmännische Geschäftsleitung); Dipl.-Ing. Tobias Tiedje (technische Geschäftsleitung). Foto: Lukas Lorenz, www.lupics.com

Elektronik schmiegt sich in Gehäuse-Höhlen

Dresdner TU-Ausgründung „Konekt“ will als Auftragsfertiger für innovative 3D-Chipaufbauten punkten Dresden, 3. Juli 2019. Statt Computerchips, Sensoren und Mini-Sender auf eine kleine Leiterplatte zu löten und dann zu umhüllen, haben sich Elektronik-Ingenieure vom Institut für Aufbau- und Verbindungstechnik (IAVT) der TU Dresden ein neues Verfahren ausgedacht: Die Elektronik und Mikrotechnik verschwindet bei ihnen in kleinen „Höhlen“ („Kavitäten“) im Chipgehäuse. Die einzelnen Bauelemente vernetzt das „Konekt“-Team um Tobias Tiedje dann über Mikrokanäle im Gehäusematerial. Nun wollen die Dresdner Ingenieure eine GmbH aus der Uni ausgründen, um das Konzept kommerziell zu vermarkten. Das geht aus einer Mitteilung der TU Dresden hervor.

Das Pilzknicklicht der Dresdner Holzingenieure soll ab Ende 2020 im Handel erhältlich sein. Foto: Gille für die TUD

Fuchsfeuer für die Abendparty

Dresdner TU-Forscher entwickeln Leuchtpilz-Stäbe als Öko-Alternative zum ätzenden Knicklicht Dresden, 3. Juni 2019. Knicklichter haben schon manche Abendparty und Nachtwanderung aufgewertet, sind aber auch als Orientierungshilfen für Soldaten beliebt: Einmal knicken, die getrennten Flüssigkeiten im Innern vermischen sich und schon beginnen die durchsichtigen Plaste-Stäbe in Orange, Grün oder anderen Farben zu leuchten – zumindest ein paar Stunden lang. Allerdings sind die auf den Prinzipien der Chemilumineszenz basierenden Hingucker umstritten: Oft enthalten sie Stoffe, die Haut und Augen reizen können. Zudem können sich Kinder an den Glassplittern verletzen.

Die Neutrino-Nachweismaschine am "Sudbury Neutrino Oberservatory" - Blick auf die riesige Kugel mit schwerem Wasser in einer ehemalige Nickel-Mine. Foto: Ernest Orlando Lawrence Berkeley National Laboratory, SNO

Nobelpreisträger in Dresden

Spitzenforscher erklären Synapsen, die neutrinomasse und exotische Materialien Dresden, 16. April 2019. Vier Nobelpreisträger besuchen demnächst Dresden, um ihre Forschungen allgemeinverständlich einem breiten Publikum zu erklären. Den Auftakt bestreitet eine Chemie-Nobelpreisträgerin: Ada Yonath refeiert am 24. April ab 19 Uhr im TU-Hörsaalzentrum an der Bergstraße darüber, wie Ribosomen arbeiten – jene winzigen „Baumeister“ im Innern von Körperzellen, die aus Erbinformationen Proteine konstruieren.

Dr. Andreas Jäger will im neuen Labor die Forschungen an Energieanlagen, die mit superkritischem Kohlendioxid arbeiten, konzentrieren. Foto: Karsten Eckold

Strom vom superkritischen Gas

Neues Labor an der Uni Dresden soll aus einem Klimakiller eine hocheffiziente Energiequelle machen Dresden, 21. März 2019. An einem neugegründeten „Labor für superkritisches Kohlendioxid“ (suCOO-Lab) wollen Wissenschaftler an der Technischen Universität Dresden (TUD) neuartige Turbinen entwickeln, die bei gleichem Gewicht fünfmal mehr Leistung als normale Dampfturbinen haben. Das geht aus einer TUD-Mitteilung hervor.

Senorics-Verkaufschef Robert Langer zeigt beim "NKF-Summit 2019" in Dresden den Prototypen eines mobilen Universalscanners in Aktion. Das Gerät kann derzeit die Textilstoffe in T-Shirts und Hemden erkennen. Künftig soll das Tricorder-ähnliche Gerät auch die Nährstoffe in Speisen erkennen. Foto: Heiko Weckbrodt

Senorics Dresden entwickelt Tricorder à la Enterprise

Ingenieure der TU Dresden arbeiten an mobilen Scannern für Speisen, Klamotten und Bier Dresden, 20. März 2019. Da dampft sie nun vor uns auf dem Tisch in einer Hinterhof-Garküche in Saigon – eine undefinierbare Suppe, die im Hinterkopf vor allem den Gedanken wachsen lässt: Was hat uns die Köchin da gerade mit routiniertem Schwung in die Schale geschüttet? Was ist da wohl alles drin? Die Frage wird sich wohl schon mancher Vielreisende gestellt haben, um sich dann doch auf die „Surprise“ einzulassen. Für all jene jedoch, die Überraschungen nicht mögen, ist nun technologische Hilfe unterwegs: Die Dresdner Uni-Ausgründung „Senorics“ arbeitet an Hand-Scannern, die durch bloßes „Draufhalten“ erkennen, „was da drin ist.“

Fog Computing könnte der nächste große Trend werden. Abb.: Pixabay.com, NeuPaddy, CC0-Lizenz

Der digitale Nebel ist bald überall

Nach dem Cloud-Boom kommt das Fog-Computing Dresden, 4. Februar 2019. Im Cloud-Markt zeichnen sich neue Trends ab – und die gehen hin zur lokalen Rechnerwolke („Edge Cloud“) und zum verteilten Rechnen („Fog Computing“). Vor allem das autonome und vernetzte Fahren, die Hochautomatisierung in den „Industrie 4.0“-Fabriken, aber auch neue Unterhaltungskonzepte für den Endverbraucher werden diese Paradigmenwechsel erzwingen, weil diese Anwendungen allesamt zeitkritisch sind. „Letztlich werden diese neuen Konzepte aber überall wichtig sein“, in allen Szenarien, die Computern rasche Entscheidungen abverlangen, ist Professor Frank H. P. Fitzek überzeugt.

Das Senorics-Gründerteam: Dr. Ronny Timmreck, Robert Langer, Dr. Robert Brückner und Dr. Matthias Jahnel begutachten im Labor die Nir-Sensoren. Foto: Senorics

Biersensoren erschnüffeln die Maische

Thomas Bohn und andere Risikokapitalisten stecken 2,3 Millionen in Senorics Dresden Dresden, 19. Dezember 2018. Physiker aus Dresden haben hauchdünne organische Sensoren entwickelt, die erschnüffeln können, ob ein Bier richtig gebraut wird. Dafür setzt die Uni-Ausgründung “Senorics” die Nah-Infrarot-Spektroskopie (NIR) ein. Nun sind Risikokapitalisten auf das junge Unternehmen aufmerksam geworden und investieren 2,3 Millionen Euro.