Alle Artikel mit dem Schlagwort: Speicher

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Junge Chipfirma FMC wächst im Dresdner Norden

TU-Ausgründung zielt mit innovativen Speicherzellen auf eine kleine Revolution in der Mikroelektronik Dresden, 24. April 2019. Damit Computeruhren, Smartphones und Chipkarten schneller arbeiten, gleichzeitig aber mit einer Akku-Ladung länger durchhalten, hat die Dresdner Uni-Ausgründung „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) neuartige Speicherzellen für Computerchips entwickelt. Diese vielversprechende Chiptechnologie wollen die TU-Ingenieure nun im Nanocenter an der Maria-Reiche-Straße zur Praxisreife führen. Dafür hat das Team um Geschäftsführer Stefan Müller dort 344 Quadratmeter Entwicklungslabore und -büros angemietet und möchte jetzt weitere Spezialisten anheuern: In diesem Jahr soll die Belegschaft des noch jungen Speicherchipunternehmens um vier auf 17 Mitarbeiter steigen – und das ist wohl erst der Anfang.

Solarwatt Dresden hat den Großspeicher am KIT Karlsruhe mit Batteriemodulen bestückt. Foto: Amadeus Bramsiepe/KIT

Solarwatt Dresden beliefert Megawatt-Speicher in Karlsruhe

KIT will neue Konzepte für Netz-Großspeicher untersuchen Dresden/Karlsruhe, 12. März 2019. „Solarwatt“ hat einen Großauftrag aus Karlsruhe bekommen: Das Dresdner Energietechnik-Unternehmen hat Batteriemodule mit einer Gesamtkapazität von rund 1,5 Megawattstunden (MWh) an das Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) geliefert, das daraus einen Strom-Großspeicher baut. Das hat Solarwatt heute mitgeteilt.

Die "Ferroelectric Memory Company" (FMC) hat ihren Sitz in Dresden. Foto: FMC

Ferroelektrik aus Sachsen: 1000 Mal schneller als Flash-Speicher

High-Tech-Gründerfonds steigt in junge Elektronikfirma FMC ein Dresden/Bonn, 26. Oktober 2017. Der deutsche „High-Tech-Gründerfonds“ (HTGF) beteiligt sich mit 600.000 Euro am jungen Nanoelektronik-Unternehmen „Ferroelectric Memory Company“ (FMC) in Dresden. Das hat der HTGF heute in Bonn mitgeteilt. Die FMC-Ingenieure wollen im kommenden Jahr innovative ferroelektrische Computer-Speicher auf den Markt bringen.

Die Nachfrage nach dRAM-Speichern schwankt sehr stark. Diese Vlotilität hat schon manchem Unternehmen das Genick gebrochen. Foto: Heiko Weckbrodt

Speicherchip-Markt wächst um 55 %

Scottsdale, 21. August 2017. Die verbliebenen Hersteller von klassischen Speicherchips können sich freuen: Der Markt legt kräftig zu. Die Analysten von „IC Insights“ haben ihre Prognosen revidiert und rechnen nun damit, dass die weltweiten Umsätze mit dRAMs in diesem Jahr um 55 Prozent zulegen. Damit werden diese Speicher die wachstumsstärkste Produktgruppe im Halbleiter-Segment sein.

Prototyp eines antiferromagnetischen magnetoelektrischen Speicherchips, der von Forschern aus Dresden und Basel entwickelt wurde. Er besteht aus einer dünnen Chromoxid-Schicht (Cr2O3) zum Speichern, auf der die Physiker eine weitere ultradünne Platinschicht aufbringen, die zum Auslesen genutzt wird. Abbildung: T. Kosub

Rossendorfer entwickeln neuen Magnet-Datenspeicher

Dresden/Basel, 3. Januar 2016. Physiker und Materialforscher aus Dresden und Basel haben den Prototypen für einen neuen magnetischen Speicher entwickelt, der sich Daten ohne ständige Stromzufuhr merken kann. Die Wissenschaftler wollen damit den Weg zu Smartphones und Rechenzentren eröffnen, die viel weniger elektrische Energie als Abwärme verpulvern als heutige Computer.

Wafer mit 3D-XPoint-Speichergittern. Foto: Intel

1000 Mal schneller als Chip-Festplatten

Intel und Micron stellen neue Gitter-Speichertechnologie vor Santa Clara, 29. Juli 2015. Eine neue nichtflüchtige Speichertechnologie, die 1000 Mal schneller als heutige Chipfestplatten auf NAND-Basis (“SSD”) sein soll, und auch deren Lebensdauer drastisch ausdehnt, haben nun Intel und Micron vorgestellt. Diese „3D XPoint“-Technologie habe das Potenzial, Gen-Analysen, Computerspiele, die Interaktionen in „Sozialen Netzwerken“ und die Abwehr digitaler Betrüger zu revolutionieren, sind die Vertreter der beiden US-Halbleiterkonzerne überzeugt. Die Produktion dieser völlig neuartigen Speicher habe bereits begonnen.

5 % Plus: Mikroelektronik-Industrie hat sich erholt

Speicherhersteller Micron gewinnt nach Elpida-Übernahme Marktanteile Englewood/Dresden, 4. Januar 2014: Nach einem 2,5-prozentigen Rückgang im Jahr 2012 hat sich die Halbleiterindustrie im vergangenen Jahr wieder erholen können. Das geht aus Analysen des kalifornischen Marktforschungsunternehmens „IHS iSuppli“ aus Englewood hervor. Demnach legten die globalen Chip-Umsätze im Jahr 2013 um 4,9 Prozent auf 317,9 Milliarden Dollar (233,9 Milliarden Euro) zu.

Physikgesellschaft DPG: Technische Basis für Energiewende fehlt auf Jahre

Transfer und Speicherung von Solar- und Windstrom ungelöst Bad Honnef, 20. Oktober 2013: Für die Energiewende in Deutschland werden über Jahre hinaus die technischen Voraussetzungen fehlen – soweit man unter Energiewende versteht, dass in naher Zukunft der überwiegende Teil des deutschen Energiebedarfs durch Solar- und Windkraftwerke oder andere „erneuerbare Energien“ gedeckt werden soll. Das geht aus einer Analyse der „Deutschen Physikalischen Gesellschaft“ (DPG) in Bad Honnef hervor.

Speicherpreise steigen durch Marktkonzentration und Tablet-Boom

Scottsdale, 16. Juli 2013: Weil sich die Produktion auf immer weniger Anbieter konzentriert und im Zuge des Tablettrechner-Booms die Nachfrage hin zu teureren Modulen verschiebt, sind die Weltmarktpreise für dRAM-Speicherchips in diesem Jahr um fast die Hälfte gestiegen – und haben ein Niveau wie zuletzt im Jahr 2010 erreicht. Das geht aus einem Rapport des US-Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale/Arizona hervor.

Imec und Globalfoundries entwickeln Spin-Magnetspeicherchips

STT-MRAMs sollen PCs und Handys schnelleres und größeres Gedächtnis verpassen Löwen/Dresden, 22. Mai 2013: Der Chip-Auftragsfertiger Globalfoundries (GF) und das belgische Hableiter-Forschungszentrum Imec in Löwen wollen gemeinsam eine neue Generation von Magnet-Chips entwickeln, die in Zukunft dank einer Spin-Steuerung mehr und schneller Daten speichern können sollen als herkömmliche Speicher-Bausteine, wie sie in heutigen Computern oder Handys verbaut werden. Das teilten GF Dresden und das Imec nun mit. Dabei handelt es sich um sogenannte STT-MRAMs, also Spintransfer-Drehmoment-Magnetspeicher. Leistungssprung durch Spintronik erwartet In solchen Chips werden Informationen nicht elektrisch, sondern magnetisch abgespeichert. Sie können sich die Daten auch ohne ständige Stromzufuhr „merken“. Umgeschaltet werden sie durch polarisierte Ströme, deren Elektronen alle das gleiche Quantendrehmoment („Spin“) haben. Bisher sind MRAMs kaum über Kleinserien hinausgekommen, da sie aufwendig zu produzieren und damit teuer sind. Zudem ließen ihre Schaltgeschwindigkeiten und ihre Speicherdichte in der Vergangenheit zu wünschen übrig. Durch die STT-Technologie soll sich das ändern: Imec und GF wollen unter anderem die Architektur und Fertigung von STT-MRAMs erproben, deren Strukturen weniger als zehn Nanometer (Millionstel Millimeter) messen und die in …

Apple pumpt iPad-Speicher auf und spielt LTE-Upgrade ein

Cupertino, 29. Januar 2013: Apples Tablettrechner “iPad 4” ist ab dem 5. Februar auch in einer Variante mit mehr Speicherplatz verfügbar. Das iPad in der 128-Gigabyte-Ausführung wird 799 Euro kosten, kündigte das Unternehmen an. Außerdem hat Apple nun die Version “iOS 6.1” seines iPad- und iPhone-Betriebssystems veröffentlicht. Damit sollen die Mobilgeräte nun mehr Anbieter und Netze für den neuen Datenfunkstandard “Long Term Evolution” (LTE) unterstützen. hw

Micron: Verluste steigen, Umsätze sinken

Boise, 21. Dezember 2012: Die US-Speicherchipfirma Micron macht weiter Verluste: Im vergangenen Quartal stieg das Minus im Jahresvergleich von 187 Millionen auf 275 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen in Boise in Idaho mitteilte. Gleichzeitig sanken die Umsätze von 2,1 auf 1,8 Milliarden Dollar. Wegen der rückläufigen PC-Nachfrage und der schwächelnden Weltkonjunktur sanken insbesonde die Verkäufe von Standardspeicher in dRAM-Technologie. hw

Dresdner entwickeln Warnchip für Gelenkprotesen und andere Implantate

Anvo, Fraunhofer und X-Fab kooperieren: Verschleißüberwacher im Körper hält sogar Gamma-Strahlen stand Dresden, 6. November 2012: Durch den demografischen Wandel steigt der Bedarf an künstlichen Hüftgelenken und anderen „Reparatur“-Implantaten für den Menschen. Und die sollen dann aber bitte schön auch lange halten, denn keiner will sich ständig auf den OP-Tisch legen. Helfen soll dabei ein elektronisches Verschleiß-Überwachungssystem, das das Dresdner “Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme” (IPMS) und die junge Chipdesign-Firma „Anvo-Systems Dresden“ entwickeln: Das „System on Chip“ (SoC) vereint Verschleißsensoren, Kontrollelektronik, „merkfähige“ Speicher und ein Funkmodul (RFID), die selbst die Gamma-Strahlung bei der Sterilisation vor der Operation wegstecken und jahrelang mit minimalen Stromverbrauch funktionieren. Hergestellt werden die Entwürfe von der Dresdner Chipfabrik von „X-Fab“.

Kingston: 2012 wird das Jahr der Chipfestplatten

Fountain Valley, 16.1.2012: Chipfestplatten (Solid State Drives = SSDs) werden im zweiten Halbjahr 2012 den großen Marktdurchbruch zur massenhaften Verbreitung schaffen. Diese Prognose hat John Tu abgegeben, der Präsident des Speicheranbieters „Kingston Technology“ im kalifornischen Fountain Valley. Eine steigende Nachfrage für Flash-Speicher sieht er auch durch Tablettrechner und Ultrabooks, während er für klassische dRAM-Speicherriegel belebende Impulse vor allem durch Computerspieler und ähnliche Enthusiasten sieht, die ihre PCs auf die neuen 1600-Megahertz-Riegel aufrüsten.