Alle Artikel mit dem Schlagwort: Korea

Inae (Si-young Lee) kann es nicht leiden, wenn ihre Schwester entführt und zur Sexsklavin gemacht wird. Szenenfoto aus "No Mercy": Busch Media

Rache-Thriller „No Mercy“: Koreanische Kampfgrazie sieht rot

Schwester räumt mit Hammer, Faust und Elektroschocker im Heimkino auf Wer wissen will, wie Rache in Korea serviert wird, mag sich „No Mercy“ zu Gemüte führen: Der Revenge-Thriller aus Fernost zeigt eine schlagfertige Schwester, die in der Gangsterszene mit Hammer, Faust und Elektroschocker ziemlich gründlich aufräumt. Erschienen ist das Gemetzel nun in Deutschland fürs Heimkino.

Bertram Dressel (links) ist der Chef der städtischen Technologiezentren. Hier führt er Präsident Jung Hwan Lee vom KIMS-Institut durch die zum Techzentrum umgebauten "Universellen Werke" in Dresden. Foto. Heiko Weckbrodt

Sachsen und Südkoreaner kooperieren im Leichtbau

Korea-Technologiezentrum in Dresden gegründet Dresden, 26. Juni 2019. Um die sächsisch-südkoreanischen Wirtschaftsbeziehungen im Leichtbau anzukurbeln, mehr Technologiefirmen aus Asien an der Elbe anzusiedeln und die Marktchancen Dresdner Unternehmen in Korea und China zu verbessern, haben Ingenieure beider Länder heute ein „Deutsch-Koreanisches Technologiezentrum“ (DKTZ) in Dresden gegründet. Eine entsprechende Vereinbarung haben drei Partner nun in den „Universellen Werken“ unterschrieben: Dr. Jung Hwan Lee vom „Korean Institute for Material Sciences“ (KIMS) aus Changwon, Prof. Hubert Jäger vom Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik (ILK) der TU Dresden sowie Prof. Alexander Michaelis vom Fraunhofer-Keramikinstitut IKTS.

ILK-Miarbeiter mustern eine Hutablage aus Recycling-Verbundstoffen: Trägt das Bauteil später einen schweren Subwoofer? Hält es den Kräften stand, die an Sicherheitsgurten zerren? Foto: Andreas Scheunert für das ILK der TU Dresden

Koreaner gründen Leichtbauzentrum in Dresden

Seit 25 Jahren forscht das ILK für Europas Autoindustrie und Luftfahrt – Asiens Ingenieure wollen da auch mitmachen. Dresden, 25. Juni 2019. Der Leichtbau-Standort Dresden gewinnt durch zwei neue Zentren international an Gewicht: Einerseits eröffnet am 26. Juni ein „Deutsch-Koreanisches Technologiezentrum“ in den ehemaligen „Universellen Werken“ an der Zwickauer Straße. Die Koreaner wollen dort Dresdner Know-how für ihre Autoindustrie einspannen. Außerdem will das renommierte „Institut für Leichtbau und Kunststofftechnik“ (ILK) der TU Dresden, das in dieser Woche sein 25. Gründungsjubiläum feiert, gleich nebenan ein Leichtbau-Transferzentrum einrichten. Das hat ILK-Professor Maik Gude angekündigt.

Laborantin Cornelia Wuttke trennt im Novaled-Technikum die Dotierstoffe für Oleds. Foto: Heiko Weckbrodt

Samsung startet Oled-Forschungsfabrik in Dresden

Nach einem 30 Millionen Euro teuren Um- und Ausbau forscht die Dresdner Samsung-Tochter Novaled nun an der früheren Heersbäckerei an Oled-Zutaten Dresden, 12. Juni 2019. Novaled hat am Mittwoch seine neue Forschungsfabrik für organische Leuchtdioden (Oled) im Dresdner Norden offiziell in Betrieb genommen. In den vergangenen Jahren hatte der Mutterkonzern Samsung rund 30 Millionen Euro an der Elisabeth-Boer-Straße investiert. Mit dem Geld ließen die Koreaner die Mühle der früheren Heeresbäckerei zu einem modernen Firmensitz umbauen und durch ein 110 Meter langes Reinraum-Technikum ergänzen. 135 Spezialisten sorgen dort dafür, dass die Spitzen-Smartphones von Samsung, Apple, LG und Co. Bilder und Videos in immer satteren Farben zeigen.

Die Nachfrage nach dRAM-Speichern schwankt sehr stark. Diese Vlotilität hat schon manchem Unternehmen das Genick gebrochen. Foto: Heiko Weckbrodt

Südkoreas Halbleiterindustrie wächst rasant

62 % Umsatzplus erwartet Seoul, 10. Oktober 2017. Nach einem Bericht der „Korea International Trade Association“ werden die Halbleiterexporte Südkoreas in diesem Jahr voraussichtlich 90 Milliarden US-Dollar erreichen, was 62 % über dem Wert des Jahres 2016 liegt. Damit tragen die Halbleiterexporte mit rund der Hälfte zum Exportüberschuss Südkoreas bei.

Im Vordergrund der begonnene Technikums-Neubau für Novaled, im Hintergrund die alte Heeresmühle in der Dresdner Alberstadt. Foto: Heiko Weckbrodt

Mühle mahlt Moleküle statt Kommissbrot

Samsung investiert 25 Millionen Euro in neues Novaled-Hauptquartier Dresden, 12. Juni 2017. Wo einst Dampfmaschinen Mehl für Sachsens Heere mahlten, tüfteln Chemiker, Physiker und andere Spezialisten künftig an ganz anderen Rezepturen: an organischen Molekülen, die ein scharfes Bild auf superdünne Smartphone-Bildschirme zaubern. Denn in der 115 Jahre alten Heeresmühle in der Albertstadt richtet die Dresdner Samsung-Tochter Novaled nun ihr neues Hauptquartier ein. Gleich daneben lässt sie ein Reinraum-Technikum bauen. Gestern legte Novaled-Chef Gerd Günther gemeinsam mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Stanislaw Tillich (CDU) und Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) den Grundstein für die 25-Millionen-Euro-Investition.

Blick ins Nanoanalyse-Labor. Foto: DCN

Koreaner und Sachsen forschen gemeinsam an Zukunftsmaterialien

TU Dresden startet heute Nachwuchs-Schule iEGSEMP Dresden, 2. November 2016. Die Material- und Nanowissenschaftler der TU Dresden wollen künftig noch enger mit Top-Unis in Südkorea zusammenarbeiten und gemeinsam mit den koreanischen Kollegen an Zukunftsmaterialien forschen. Um dieser sächsisch-koreanischen Kooperation ein festeres Fundament für die Zukunft zu legen, startet heute eine neue internationale Graduiertenschule namens „iEGSEMP“ in Dresden.

Die TU-Ausgründung Novaled Dresden ist auf Organische Leuchtdioden spezialisiert. Abb.: Novaled

Organikelektronik-Standort Dresden vorbildlich

Deutsche Physikalische Gesellschaft zeichnet OLED-Technologietransfer der TU Dresden aus Dresden, 7. März 2016. Als besonders vorbildlich hat die „Deutsche Physikalische Gesellschaft“ (DPG) die Technologietransfer-Strategie der Technischen Universität Dresden (TUD) in der organischen Elektronik ausgezeichnet: Der erstmals vergebene „DPG-Technologietransferpreis“ geht im Jahr 2016 an das „Institut für Angewandte Photophysik“ (IAPP), an die TUD sowie an die Novaled GmbH. Dieses von der TUD ausgegründete und inzwischen von einer Samsung-Tochter aufgekaufte Unternehmen hat sich mit großem internationalem Erfolg auf die Leistungssteigerung von Organischen Leuchtdioden (OLED), Solarzellen und anderer organischer Elektronik spezialisiert.

Korea im Fokus

Thementag in Dresden über das geteilte Land Dresden, 19. November 2015. Nord- und Südkorea stehen im Fokus eines Thementages, zu dem am 28. November die „Gedenkstätte Bautzner Straße“ in Dresden einlädt. Forscher und Filmemacher beleuchten dabei die Geschichte des asiatischen Landes während der japanischen Fremdherrschaft und nach der Teilung. Die Referate, Diskussionen und Filmvorführungen beginnen 13.30 Uhr in der ehemaligen Stasi-Bezirkszentrale Dresden. Hier das Programm:

Lieferte im TÜV-Test Spitzenwerte: PV-Modul von Solarwatt Dresden. Abb.: Solarwatt

Sachsen entwickeln mit Korea und Japan neue Recycling-Verfahren

Gemeinschafts-Unternehmen mit Loser Chemie geplant Tokio/Langenweißbach, 12. April 2015: Das sächsische Umweltunternehmen „Loser Chemie“ aus Langenweißbach und die japanische Aufbereitungs-Firma „Asaka Riken“ wollen ein Gemeinschafts-Unternehmen gründen, das sich mit der Wasserreinigung und der Rohstoffgewinnung aus besonderen Abfallströmen beschäftigt. Das hat heute die Wirtschaftsförderung Sachsen mitgeteilt.

Samsung setzt u.a. seine 300-mm-Chipfabrik im koreanischen Giheung als Foundry ein. Foto: Samsung

Samsung will Marktposition mit massiven Chipwerk-Investitionen ausbauen

Jüngste Mega-Fab kostet fast 15 Milliarden $ Scottsdale/Seoul, 19. Oktober 2014: Samsung setzt auf einen massiven Investitionskurs, um seine Position als weltweit zweigrößter Halbleiter-Hersteller – nach Intel – zu behaupten und auszubauen. Pro Jahr investiert der südkoreanische Technologie-Konzern über elf Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro) allein in den Auf- und Ausbau seiner Chipwerke, wie aus einer Analyse des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale/Arizona hervorgeht. Jüngstes Beispiel ist die Samsung-Ankündigung, bis Mitte 2017 eine neue Mega-Fab für 14,7 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Euro) zu bauen – eine Rekordausgabe.

Gran Torino – Clint Eastwood als alter Kriegsveteran

Walt ist ein Kriegsveteran aus dem Koreakrieg. Nach dem Krieg arbeitete er 50 Jahre bei Ford und aus dieser Zeit stammt auch sein Schmuckstück: ein Ford Torino, der in seiner Garage steht. An dem Tag, an dem seine Frau beerdigt wird, ziehen in das Nachbarhaus Asiaten ein. Angewidert beobachtet Walt das Treiben und erinnert sich dabei an vergangene Schreckensmomente. Mit seinen unausstehlichen Launen zeigt er seinen neuen Nachbarn, was er von ihnen hält.