Alle Artikel mit dem Schlagwort: Marktanalyse

So stellt sich das US-Unternehmen Zunum seine künftige Modellpalette elektrischer Flugzeuge vor. Vislualisierung: Zunum

IDTechEx: Flugtaxi-Entwickler sollten vor dem Abheben erst mal gehen lernen

Analysten sehen gute Marktchancen für Mini-Senkrechtstarter – aber zunächst lange Durststrecken Cambridge, 5. August 2019. Elektrische Senkrechtstarter-Flugtaxis haben gute Marktchancen. Aber bis sie wirklich massenhaft durch die Städte fliegen, sind noch viele technische und rechtliche Probleme zu lösen. Das hat das britische Marktforschungs-Unternehmen „IDTechEx“ aus Cambridge eingeschätzt.

Samsung setzt u.a. seine 300-mm-Chipfabrik im koreanischen Giheung als Foundry ein. Foto: Samsung

Samsung will Marktposition mit massiven Chipwerk-Investitionen ausbauen

Jüngste Mega-Fab kostet fast 15 Milliarden $ Scottsdale/Seoul, 19. Oktober 2014: Samsung setzt auf einen massiven Investitionskurs, um seine Position als weltweit zweigrößter Halbleiter-Hersteller – nach Intel – zu behaupten und auszubauen. Pro Jahr investiert der südkoreanische Technologie-Konzern über elf Milliarden Dollar (8,6 Milliarden Euro) allein in den Auf- und Ausbau seiner Chipwerke, wie aus einer Analyse des US-Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale/Arizona hervorgeht. Jüngstes Beispiel ist die Samsung-Ankündigung, bis Mitte 2017 eine neue Mega-Fab für 14,7 Milliarden Dollar (11,5 Milliarden Euro) zu bauen – eine Rekordausgabe.

Klasissche MRAMs auf einem Wafer des US-Unternehmens Everspin. Foto: Everspin

7,2 Prozent Wachstum für Mikroelektronik

„Gartner“ rechnet mit Flut neuer Elektronik-Produkte zu erwarten Stamford, 5. Oktober 2014: Der weltweite Mikroelektronik-Umsatz wächst in diesem Jahr kräftig: Um 7,2 Prozent auf 338 Milliarden Dollar (270 Milliarden Euro), prognostiziert das US-Marktforschungs-Unternehmen „Gartner“ aus Stamford. „Bereiten Sie sich auf eine Flut neuer Produkte vor – von einfachen Niedrigpreis-Tablettrechnern bis hin zu Highend-Smartphones und ultramobilen Geräten“, erklärte Gartner-Forschungsdirektor Jon Erensen.

Blick in einer der 300-mm-Chipwerke von Foundry-Primus TSMC in Taiwan. Foto: TSMC

Spitzen-Chipfoundries vergrößern Abstand zur Konkurrenz

„IC Insight“ sieht 72 % Umsatzplus für Highend-Halbleiter von TSMC und Globalfoundries Scottsdale, 26. September 2014: Mit überalterten Chipwerken werden Halbleiter-Auftragsfertiger (Foundries) in den kommenden Jahren immer weniger imstande sein, einen Blumentopf zu gewinnen: Je moderner ausgerüstet eine Founrdy ist, um so schneller wächst sie und umso mehr Umsatz kann sie pro verkaufter Chip-Scheibe (Wafer) auch erlösen. Das hat eine Analyse von „IC Insights“ ergeben. Das Marktforschungs-Unternehmen aus Scottsdale/Arizona prognostiziert für die Spitzenprodukte technologisch führender Foundries wie TSMC und „Globalfoundries“ (GF) ein Umsatzwachstum von 72 Prozent für 2014 – während der restliche Foundry-Markt nur um vier Prozent zulegen wird.

Gartner: Videospielmarkt wächst um 18 Prozent

Vor allem Smartphone- und Tablett-Spiele sorgen für Plus Stamford, 3. November 2013: Die Videospiel-Industrie kann weiter auf gute Geschäfte zählen: Wie das amerikanische Marktforschungs-Unternehmen „Gartner“ aus Stamford prognostizierte, wird der weltweite Markt für Computerspiele in diesem Jahr um 18,3 Prozent auf 93,3 Milliarden Dollar (69,2 Milliarden Euro) wachsen. Für 2014 und 2015 erwartet Gartner ähnliche Zuwächse – vor allem getrieben durch die Spiele-Nachfrage für Computertelefone (Smartphones) und Tablett-Computer.

Chipfabrik-Investitionen seit 1990: USA und Asien rauf, Japan und Europa abgestürzt

Scottsdale, 11. September 2013: Seit 1990 haben sich die geografischen Schwerpunkte der globalen Halbleiter-Produktion drastisch verschobene: Gemessen an den Kapitalausgaben für Fabriken und Ausrüstungen ist der einstige Primus Japan mit seinerzeit 51 Prozent Marktanteil an den Kapitalausgaben spektakulär auf mittlerweile sieben Prozent abgestürzt, auch der 1990 ohnehin mit acht Prozent schon niedrige Anteil der europäischen Chip-Hersteller ist auf drei Prozent abgesackt. Die großen Aufsteiger sind hingegen vor allem die Asiaten, deren Anteil von zehn auf nun 53 Prozent stieg, und die USA, deren Anteil an den Chipfabrik-Kapitalausgaben immerhin von 31 auf 37 Prozent gestiegen ist. Das geht aus einer Analyse des US-Marktforschungsunternehmen „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona hervor. Diese Ausgaben-Entwicklung spiegelt sich längst auch in den Marktanteilen an der Chippropduktion.

Deutsche kaufen immer weniger klassische Heimelektronik

Tablet & Co. bedrängen einstiges Alphatier „Glotze“ in den Haushalten Berlin, 2. September 2013: In Deutschland sinken die Umsätze mit klassischer Unterhaltungstechnik stetig, Wachstumstreiber für Handel und Industrie sind fast nur noch große Fernseher (Smart-TVs) und Digitalkameras mit integriertem Internetzugang. Das geht aus einer Marktanalyse hervor, die der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ heute im Vorfeld der Internationalen Funkausstellung (Ifa, 6.-11. September 2013 in Berlin) vorgestellt hat.

„Phablets“: Trend in Asien geht zu Mini-Tablettrechnern

Erstmals mehr Phablets als Tablets verkauft Hongkong, 1. September 2013: In Asien entwickeln sich „Phablets“ zum Megatrend: Dort wurden im vergangenen Quartal erstmals mehr solcher Zwischenformen zwischen Smartphones und Tablets verkauft als klassische Tablettrechner, wie das Marktforschungs-Unternehmen “International Data Corporation” (IDC) berichtet.

Chipfirmen ohne eigene Fabriken wachsen schneller

„IC Insights“-Prognose: Bis 2017 wächst Weltmarktanteil fabrikloser Unternehmen auf ein Drittel Scottsdale, 2. Mai 2013: “Real men have Fabs” (Echte Männer haben Fabriken“, tönte AMD-Gründer Jerry Sanders noch in den 1990ern und traf damit den Nerv der Zeit. Und doch trennte sich AMD wenige Jahre später von seinen Fabriken in Texas und Dresden und wurde zum „fabriklosen Unternehmen“, zur „Fabless Company“. Nun ist es müßig zu spekulieren, ob es AMD ohne diesen Schritt heute noch gäbe – strategisch war er wohl richtig, wie jetzt eine Analyse von „IC Insights“ zeigt: Demnach sind – abgesehen von 2010 – die Mikroelektronik-Unternehmen ohne eigene Fabriken stärker gewachsen als die mit eigener Produktion. Und die Marktforscher aus Scottsdale (Arizona/USA) prognostizieren, dass der Marktanteil der „Fabless Companies“ bis 2017 von derzeit 27,8 Prozent auf ein Drittel wachsen wird – 1999 lag er noch gerade mal bei 7,7 Prozent.

Umsatzsprung: Globalfoundries arbeitet sich in die weltweite Top 20 vor

Scottsdale/Dresden, 8. November 2012: Der US-amerikanische Chipauftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF), dessen Leitwerke in Dresden und New York arbeiten, wird am Jahresende voraussichtlich einen enormen Wachstumssprung von 31 Prozent bilanzieren können und steigt damit erstmals in die Top 20 der größten Mikroelektronikkonzerne auf. Das prognostiziert das US-Marktforschungsunternehmen „IC Insight“ (Scottsdale/Arizona).

Kritisches Jahr für Europas Solarindustrie: Kapazitäten doppelt so hoch wie Nachfrage

San Jose, 16.3.2012: Angesichts massiver weltweiter Überkapazitäten und eher sinkender Nachfrage für Solarmodule wird 2012 ein sehr kritisches Jahr für die europäische Photovoltaik-Industrie sein: „Die Produktionskapazitäten sind doppelt so hoch wie die Nachfrage“, erklärte Henning Wicht, Photovoltaik-Chefanalyst beim Marktforschungsunternehmen IHS iSuppli. Er rechne damit, dass in diesem Jahr weltweit Solaranlagen mit einer Gesamtleistung von „nur“ 16 bis 20 Gigawatt installiert werden und damit etwas weniger als im Vorjahr – bei weiter steigenden Produktionskapazitäten.

Tablet-Markt wächst rasant, Preisverfall für eReader

Framingham, 15.9.2011: Frohe Kunde für all jene, die damit liebäugeln, auf elektronische Bücher (eBücher) umzusteigen: Das US-Marktforschungsunternehmen “International Data Corporation” (IDC) mit Sitz in Framingham rechnet damit, dass die Preise für eBuch-Lesegeräte (eReader) mit Schwarz-Weiß-Bildschirm in der zweiten Jahreshälfte unter 100 Dollar rutschen werden. Da die US-Hersteller ihre Preise für den europäischen Markt oft 1 zu 1 umrechnen, würde dies in Deutschland zu eReadern unter der 100-Euro-Grenze führen.