Alle Artikel mit dem Schlagwort: Kosten

Die arabische Version des Gesundheits-Ratgebers für Asylsuchende. Abb.: BM f. Gesundheit

Gesundheits-Ratgeber für Flüchtlinge

Sachsen gibt zudem Tipps für Ärzte und Apotheker Berlin/Dresden, 1. Februar 2016. Damit sich Asylbewerber im nicht gerade unkomplizierten deutschen Gesundheitssystem zurechtfinden, hat das Bundesgesundheitsministerium ein Ratgeberheft „Gesundheit für Asylsuchende in Deutschland“ veröffentlicht. Umgekehrt gibt es für Ärzte und Apotheker inzwischen einen Ratgeber, was bei der Betreuung von Flüchtlingen zu beachten ist. Darauf hat die sächsische Landesapothekerkammer hingewiesen.

Sieht aus wie ein vollkommen verdrehter Schmalzkringel und wurde von einem Supercomputer als ideales Magnetfeld für eine Kernfusion errechnet: Die Feld-Brennkammer für den Wendelstein 7x. Abb.: IPP

Zahlen & Fakten zum Wendelstein 7x

Grundprinzip: Kernfusionsreaktor Standort: Greifswald Design: Stellarator (Plasma wird ausschließlich durch äußere Magnetfelder in der Schwebe gehalten, kein Stromfluss im Plasma) Magnetspulen: aus Supraleit-Spulen (tiefgekühlt auf ca 4 Kelvin = ca. – 269 Grad Celsius, bis zu 13.000 Ampere Stromstärke) Plasma-Volumen: ca. 30 Kubimeter Plasma-Temperatur: ca. 100 Millionen Grad Plasma-Druck: ca. 2 Bar (etwas weniger als der Druck in einem Autoreifen) Reaktor-Masse: ca. 750 Tonnen Reaktor-Durchmesser: 16 Meter Bau- und Anlagenkosten: ca. 520 Millionen Euro Betriebs- und Personalkosten für 20 Jahre: ca. 1/2 Mrd. € Gesamtkosten: ca. 1,06 Milliarden Euro Zum Weiterlesen: Die Sonne auf Erden in Greifswald

Der "Cinector" soll künstlerische Techniken am Computer simulieren, die sonst nur mit professioneller Kameratechnik möglich sind. Foto: Cinector

Videospiel-Technik hilft Regisseuren von morgen

„Cinector“ aus Mittweida will Filmproduktionen für jedermann erschwinglich machen Mittweida/Hannover, 4. März 2015: Um Animationsfilme mit cineastischem Anspruch zu produzieren, waren in der Vergangenheit meist Supercomputer und Experten-Crews erforderlich, die sich nur richtig große Filmstudios leisten konnten. Informatiker und Mediendesigner aus dem sächsischen Mittweida wollen diese Technologien nun auch für junge Kreative und kleine Studios in greif- und bezahlbare Nähe rücken: Zur „CeBit“ in Hannover stellt die Hochschul-Ausgründung „Cinector“ eine Software vor, die Technologien aus der Videospiel- und der Kinobranche kombiniert. Sie soll es ermöglichen, Animationsfilme rasch und zu vergleichsweise geringen Kosten zu produzieren.

Handwerkskammer Dresden: Neue Fernseh-Steuer gehört in einem Jahr auf den Prüfstand

Filial-Unternehmen klagen über steigende Kosten Dresden, 11. Januar 2012: Die Handwerkskammer (HWK) Dresden fordert, die neue Rundfunk- und Fernsehsteuer für die öffentlich rechtlichen Sender nach einem Jahr auf den Prüfstand zu stellen. „Während ARD-Verantwortliche davon sprechen, dass sich für 90 Prozent der Gebührenpflichtigen nichts ändert, klagen insbesondere Betriebe mit mehreren Filialen über steigende Kosten“, kritisierte die Kammer heute in einer Mitteilung.

BHG: Für dubiose Internet-Branchenbücher muss man nicht zahlen

Karlsruhe/Dresden, 3.8.2012: Handwerker und andere Unternehmer müssen für Einträge in dubiose Internet-Branchenbücher nicht bezahlen, wenn es sich dabei um Abzock-Fallen handelt. Das hat jetzt der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden. Im konkreten Fall hatte die Betreiberin eines solchen Netz-verzeichnis Gewerbetreibenden ein Formular als “Eintragungsantrag Gewerbedatenbank” übersandt, dafür sollte der Betrieb 773,50 euro brutto zahlen – was aber nur im im Kleingedruckten stand. Die Richter erklärten die Forderung für nichtig, da auf die Kostenpflicht nicht deutlich hingewiesen wurde.

Globalfoundries Dresden: 450-mm-Chipfabrik in Europa nur mit Staatshilfe denkbar

Dresden, 21.6.2012: Ohne staatliche Subventionen ist die nächste große Chipfabrik-Generation, in denen Elektronik auf 450 statt 300 Millimeter großen Siliziumscheiben (Wafer) erzeugt wird, angesichts der hohen Investitionssummen in Dresden oder an anderen europäischen Standorten kaum vorstellbar. Das erklärte der Dresdner Globalfoundries-Sprecher (GF) Jens Drews auf Anfrage. „Ohne eine solche Public-Private-Partnerschaft ist im Moment ein hochvolumiges 450-mm-Werk in Europa kaum denkbar“, betonte er. Das Dresdner 300-mm-Werk von GF sei aber jedenfalls nicht unmittelbar auf 450-mm-Technik umrüstbar. In diesem Fall würde man eine neue Fab benötigen.

Mehr Rechenzentren in Deutschland: Stromverbrauch sinkt, Kosten steigen

Berlin, 21.5.2012: In Deutschland werden immer mehr Server und Rechenzentren installiert: Zwischen 2008 und 2011 ist die Zahl der Server um sieben Prozent auf etwa 2,3 Millionen gestiegen, teilte der Hightech-Verband “Bitkom” in Berlin mit. Beflügelt wurde diese Entwicklung in jüngster Zeit vor allem durch den Trend zum “Cloud Computing”, also zur Auslagerung von Hard- und Software aus den Unternehmen auf per Internet abrufbare und anmietbare Rechenkapazitäten.

Dresden liebäugelt mit eigener Internet-Endung “.dresden”

 Dresden, 2.11.2011: Die Landeshauptstadt Dresden erwägt, eine eigene Internet-Endung („Top Level Domain”) zu beantragen und zu betreiben. Dann könnte die Stadt und die Dresdner Institutionen solche Internetadressen verwenden wie www.stadt.dresden – statt der deutschlandweit üblichen Endung „.de”. Die Stadt sei „nicht uninteressiert”, entschieden sei aber noch nichts, betonte Karl Schuricht vom Presseamt auf Anfrage des “Oigers”. „Bei den Top Level Domains sind wir in den Abstimmungen”, teilte er mit. An diesen Beratungen seien unter anderen der informationstechnologische Eigenbetrieb der Stadt und das Presseamt beteiligt.

Google-Karten werden für Profis kostenpflichtig

Mountain View, 28.10.2011: Google wird für seine Kartenmaterial künftig von Profianwendern Geld verlangen, wenn sie “Google Maps” in ihre Dienste und Internetseiten einbinden und über 25.000 Kartenaufrufe pro Tag generieren. Das hat Google nun in einem Entwickler-Blog bekannt gegeben. Pro 1000 Aufrufe sollen vier bis zehn Dollar fällig werden.

Neue Internet-Endungen nahen – über 600.000 € Startkosten pro Domain

Berlin, 26.10.2011: Die neuen Internet-Endungen wie xy.firma und zz.berlin (Top Level Domains) sollen Anfang 2013 freigeschaltet werden. Das teilte der deutsche Hightech-Branchenverband “Bitkom” unter Berufung auf die Internetverwaltungs “Icann” mit. Wer statt .de oder .com eine tolle eigene Endung für seine Internetadresse haben will, muss tief in die Tasche greifen, Privatpersonen sind ganz ausgeschlossen.

Belgier planen 450-mm-Chipfabrik mit Röntgenlicht ab 2015

Leuven, 11.10.2011: Das europäische Nanoelektronikzentrum IMEC im belgischen Leuven will ab 2015 eine Versuchs-Fabrik einrichten, die Chips auf 450 Millimeter großen Scheiben (Wafer) mittels weichem Röntgenlicht erzeugt (so genannte EUV-Technologie). Das berichtet der Branchendienst “EE Times” unter Berufung auf IMEC-Chef Luc van den Hove.