Alle Artikel mit dem Schlagwort: ITK

Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (ITK) in Deutschland wachsen gehen den Trend. Grafik: Bitkom

Deutsche IT-Branche schafft 42.000 neue Jobs

Softwareschmieden und IT-Dienstleister wachsen gegen den Trend Berlin, 31. Juli 2019. Die informationstechnologischen und Telekommunikations-Unternehmen (oft als „ITK“ abgekürzt) in Deutschland wachsen weiter gegen den allgemeinen Trend. Während sich in der Gesamtwirtschaft die Abschwung-Vorboten häufen, legen die deutschen Informationstechnik-Firmen, Softwareschmieden, IT-Dienstleister und Kommunikations-Unternehmen zu: Der Umsatz legt in diesem Jahr voraussichtlich um zwei Prozent auf 170,3 Milliarden Euro zu. Außerdem werden wahrscheinlich 42.000 neue Jobs entstehen, so dass dieser Sektor Ende 2019 etwa 1,19 Millionen Menschen beschäftigen wird. Das geht aus Umfragen und Erhebungen des deutschen Digitalwirtschafts-Verbandes „Bitkom“ aus Berlin hervor.

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

3800 neue Jobs in Sachsens Hightech-Wirtschaft

Wirtschaftsministerium verweist am „Silicon Saxony“-Tag auf starkes Wachstum vor allem in sächsischen Software-Schmieden Dresden, 18. Juni 2019. Rund 3800 zusätzliche Jobs und 150 neue Unternehmen sind innerhalb eines Jahres in den elektroniknahen Industrien in Sachsen entstanden. Das geht aus einer Datenerhebung für das Jahr 2017 hervor, die das Wirtschaftsministerium heute während des Branchentreffens „Silicon Saxony Day“ im Flughafen Dresden vorgestellt hat. Der Arbeitplatz-Aufbau sei „in erster Linie auf den starken Beschäftigtenzuwachs von zirka 4100 Personen im Bereich der Software (+18 %) zurückzuführen“, heißt es im ministeriellen Bericht.

Der Digitalindex bis zur Chip- und Finanzkrise zurückgerechnet. Grafik: Bitkom / Ifo

Digitalwirtschaft: Lage ist besser als die Stimmung

Ifo und Bitkom stellen neuen Geschäftsklima-Index vor Berlin/München, 4. Juni 2019. Die Geschäftslage in der deutschen Digitalwirtschaft ist gut, genauer gesagt: besser als die Stimmungslage in der Branche. Das geht aus dem neuen Geschäftsklima-Barometer „Digitalindex“ hervor, den das Wirtschaftsforschungs-Institut Ifo aus München und der Digitalwirtschaftsverband „Bitkom“ aus Berlin heute vorgestellt haben.

Virtueller Maschinenbau in einer Computerprojektions-Höhle (Cave) der TU Dresden. Foto: Jürgen Lösel, LHD Dresden

Bitkom: Digitalisierung ist Job-Motor statt Job-Killer

Deutsche Digitalwirtschaft rechnet mit Wachstum Berlin, 18. August 2017. Die meisten Unternehmen (82 %) aus der deutschen Digitalwirtschaft erwarten steigende Umsätze im zweiten Halbjahr 2017. Das hat eine Umfrage von „Bitkom Research“ unter Informationstechnologie- und Telekommunikations-Unternehmen ergeben. „In der Bitkom-Branche ist die Stimmung sogar noch besser als in der Gesamtwirtschaft“, betonte Präsident Achim Berg vom deutschen Digitalwirtschafts-Verband „Bitkom“ aus Berlin.

Abb.: hw

Mehr Jobs in deutsche Softwareschmieden

Prognose: 1,03 Millionen Infotech-Beschäftigte Ende 2016 Berlin, 4. August 2016. Die deutsche Informationstechnologie- und Telekommunikations-Wirtschaft (ITK) schafft mehr Jobs als zunächst angenommen: Ende 2015 habe die Branche bereits 1,01 Millionen Menschen beschäftigt und damit rund 7000 mehr als der „Bitkom“ ursprünglich angenommen hatte. Der Hightech-Verband aus Berlin hebt daher nun auch seine Prognose für 2016 an. Demnach werden die ITK-Betriebe in Deutschland Ende dieses Jahres 1,03 Millionen Mitarbeiter haben.

Hamburg ist Hauptstadt der IT-Spezialisten

Sachsen in Ostdeutschland vorn Berlin/Hamburg/Dresden, 28. Juli 2016. Deutschlands Informationstechnologen (IT) konzentrieren sich vor allem in Hamburg: In der Hansestraße sind 3,8 Prozent aller Arbeitnehmer Informatiker und haben eine ähnliche Tätigkeit. Das geht aus einer Statistik hervor, die der Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin basierend auf Arbeitsagentur-Zahlen erstellt hat.

Statt neue Groß-Energiespeicher (hier ein Blick in die Leitzentrale des Pumpspeicherwerks Dresden-Niederwartha) zu bauen, wollen Forscher und Energieversorger aus Ostsachsen bereits existeierende dezentrale Speicheröfen in Haushalten vernetzen, um Lastspitzen abzufangen. Foto: Heiko Weckbrodt

Stromverbrauch von Computertechnik um 15 % gesunken

PC-Krise hat auch was Gutes: Tablets und Smartphones sind sparsamer Berlin, 10. Dezember 2015. Vor allem seit den 1990er Jahren war der Stromhunger der Computer- und Telekommunikationstechnik immer mehr bedenklicher gewachsen, im Jahr 2007 war diese ITK-Technik bereits für ein Zehntel des deutschen Energiebedarfs verantwortlich. Inzwischen haben vermehrte Stromspar-Forschungen in der Chipindustrie, aber auch die vielgescholtene PC-Krise für eine Trendwende gesorgt: Von 2010 und bis heute ist der Energiebedarf der Informations- und Telekommunikationstechnik in der Bundesrepublik nämlich um 15 % gesunken: von 56 auf zuletzt 47,6 Terawattstunden (TWh) im Jahr. Das geht aus einer Studie „Entwicklung des IKT-bedingten Strombedarfs in Deutschland“ hervor, die das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) aus Berlin im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums erstellt hat.

Umsatz (äußerer Ring der Grafik) und Personal der ITK-Branche in Deutschland. Die Bundeststatistiker haben bisher aber erst die Zahlen für 2013 zusammengerechnet. Abb.: destatis

Über 1 Million Jobs in Informationstechnologie

Wiesbaden/Berlin, 4. November 2015. Die Informations- und kommunikations-technologische (ITK) Branche in Deutschland beschäftigte im Jahr 2013 über eine Million Menschen und damit 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die erwirtschaftete einen Umsatz von 298,8 Milliarden Euro (+ 1,1 %). Das hat das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden heute mitgeteilt. 

"Systems on Chip" heißt der Trend bei den abgespeckten "Thin Client"-Bürorechnern. Abb.: Bitkom

Deutsche Computertechnik-Exporte wachsen

Bundesrepublik bleibt aber per Saldo stark von IT-Importen abhängig Berlin, 22. Dezember 2014: Deutsche Hightech-Produkte sind weiter im Ausland gefragt: In den ersten neun Monaten des Jahres 2014 exportierte die Bundesrepublik informationstechnologische und Telekommunikations-Technik (ITK) im Wert von 22 Milliarden Euro und damit 3,1 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das teilte der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ in Berlin mit und berief sich dabei auf Daten des Statistischen Bundesamtes.

52 Prozent aller deutschen Personalchefs recherchieren über Stellenbewerber im Internet, Tendenz steigend. Abb.: Bitkom

Investitionsfreude deutscher Hightech-Firmen sinkt

2013 war das noch anders Dresden, 10. Oktober 2014: Fast jedes zweite Unternehmen (47 %) aus der Informationstechnologie und Telekommunikation (ITK) hat im Jahr 2013 mehr investiert als im Vorjahr, etwa ebensoviele haben ihre Investitions-Niveau gehalten. Das teilte der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ mit, der sich dabei auf eine Unternehmensbefragung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) stützt.

Verteilung der geplanten Marketing-Ausgaben für 2014 in der ITK-Branche. Grafik. Bitkom

Unternehmen stecken mehr in Internet-Werbung

Online-Anteil wächst von 24 auf 30 Prozent Berlin, 17. August 2014: Informationstechnologische und Telekommunikations-Unternehmen (ITK) in Deutschland verlagern ihre Vermarktungs-Budgets weiter ins Internet: 30 Prozent dieser Werbe-Etats fließen in diesem Jahr ins Online-Marketing – im Vorjahr waren es erst 24 Prozent. Das ermittelte „Bitkom Resarch“ in Branchen-Umfragen.

Abb.: Bitkom

IT-Mittelständler erwarten mehr Umsätze

Berlin, 1. August 2014: Der informationstechnologische (IT) Mittelstand in Deutschland erwartet bis zum Jahresende mit steigenden Umsätzen. Laut einer Umfrage von „Bitkom Research“ gehen 82 Prozent der Unternehmen von besseren Geschäften im zweiten Halbjahr aus – der Bitkom-Mittelstandsindex sei damit auf einen neuen Rekordwert von 75 Punkten gestiegen.

Briten wollen deutsche Informationstechnologie

UK löst Frankreich als Hauptabnehmer ab Berlin, 22. Juni 2014: Großbritannien hat Frankreich als Hauptimporteur für deutsche Informations- und Kommunikationstechnologie (ITK) abgelöst: Das Vereinigte Königreich kaufte im ersten Quartal 2014 aus der Bundesrepublik ITK-Produkte und –Dienstleistungen im Wert von 640 Millionen Euro ein, Frankreich und Tschechien folgen auf den Plätzen 2 und 3, wie der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ heute in Berlin mitteilte.