Alle Artikel mit dem Schlagwort: Förderpolitik

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Sachsens Software-Industrie fordert mehr digitale Bildung

Branche sieht sich in Positionspapier als „Wachstumsmotor Nummer 1 für attraktive Jobs in Sachsen“ Dresden, 25. April 2019. Eine bessere Internet-Anbindung und digitale Lernmedien für die Schulen in Sachsen, informationstechnologische (IT) Weiterbildungen und Tablets für Lehrer und weitere Verbesserungen im Bildungssektor haben die Software-Industrie und mehrere IT-Verbände heute in einem Positionspapier „Softwareland Sachsen – Digitalisierung nutzen, Zukunft gestalten“ von den Landespolitikern gefordert. Dies sei notwendig, damit sich Sachsen an die Spitze der Digitalisierung setzen und genug Fachkräfte für seine technologischen Schlüsselbranchen gewinnen könne.

Sachsen pumpt Hunderte Millionen Euro in seine Mikroelektronik

Kabinett spekuliert auf Hebeleffekt: Etwa 1,6 Milliarden Euro für „schlaue“ Chip-Pilotlinien locken Dresden, 14. Januar 2014: Der Freistaat wird in den nächsten sieben Jahren einen dreistelligen Millionenbetrag in die Modernisierung und Neuausrichtung der sächsischen Mikroelektronik pumpen. Über diesen Kabinettsbeschluss hat gestern Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) in Dresden informiert. Das Landesgeld ist als Hebel gedacht, um durch das mit insgesamt 4,8 Milliarden Euro dotierte ECSEL-Programm weitere Millionen von der EU, vom Bund und aus der Privatwirtschaft zu akquirieren.

Semicon Europe: Halbleiter-Branche optimistisch

Hinter den Kulissen tobt indes Wettlauf von Franzosen und Sachsen um EU-Fördertöpfe Dresden 8. Oktober 2013: Zum heutigen Auftakt der Halbleitermesse „SEMICON Europe“ (8.-10. Oktober 2013) in Dresden blickt die Mikroelektronik-Branche optimistisch in die Zukunft, rechnet für 2014 mit mehr Umsatz und Kapazitätsausbau. Zugleich droht im Zuge der neuen EU-Mikroelektronik-Strategie ein neuer Verteilungskampf zwischen den europäischen Chipstandorten – der zu Ungunsten von Dresden ausgehen könnte.

Branchendebatte nach Sachsen-Schwenk in Chip-Förderung erwartet

Dresden, 27. September 2013: In der Halbleiter-Branche ist der jüngste Schenk in der Förderpolitik des sächsischen Wirtschaftsministeriums auf Interesse, teils auf Überraschung gestoßen. Der Plan von Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP), sich an der nationalen Kofinanzierung der neuen, milliardenschweren EU-Mikroelektronikprogramme mit Landesmitteln zu beteiligen, aber auch der weitgehende Verzicht auf jobträchtige Massenfertigung und das 450-mm-Projekt, werde im Vorfeld und während der Halbleitermesse „Semicon“ (8.-10. Oktober 2013 in Dresden) zweifellos für Diskussionen sorgen, hieß es aus Branchenkreisen.

Infineon Villach: Von der Werkbank zum Technologiepionier

Innovations-Fab in Österreich bietet mehr Jobs als Produktionsstandort Dresden Villach/Dresden, 20. Februar 2013: Villach versteht sich als Innovation-Fab von Infineon, als Forschungsfabrik, in der neue Technologien wie die blattdünnen Stromchip-Scheiben entwickelt werden, wie sie kürzlich zum Schwesterstandort nach Dresden transferiert wurde. Doch wie in einer kuschligen Entwicklungsfabrik, in der ab und zu ein Chip-Wafer für ein paar oberschlaue Ingenieure prozessiert werden, sieht es in dem österreichischen Werk gar nicht aus: In den 20.000 Quadratmeter großen Reinsträumen reiht sich eine superteure Anlage an die andere, arbeiten rund 1500 Österreicher und internationale Experten in rollender Woche rund um die Uhr. Rechnet man die Chip-Entwickler dazu, kommt der Standort auf rund 2500 Beschäftigte – mehr als in Infineons Massenproduktions-Werken in Dresden mit seinen rund 2250 Mitarbeitern.

Globalfoundries baut für zwei Milliarden Dollar Chipforschungszentrum bei New York

Dresden verliert Rolle als Leitstandort im Konzernverbund New York/Dresden, 9. Januar 2012: Der US-Auftragsfertiger „Globalfoundries“ (GF) wird im Bundesstaat New York neben seiner Chipfabrik 8 ein knapp zwei Milliarden Dollar (1,5 Milliarden Euro) teures Forschungszentrum für neue Halbleitertechnologien errichten. Das kündigten Globalfoundries und der New Yorker Gouverneur Andrew M. Cuomo heute an. Damit verliert Dresden seine Rolle als Leitstandort im Unternehmensverbund.

SEMICON in Dresden eröffnet: Halbleiter-Industrie rechnet für 2013 mit mehr Wachstum

Dresden, 9. Oktober 2013: Nach einem letztlich doch eher schwachem Jahr 2012 wird die Halbleiterindustrie im kommenden Jahr voraussichtlich wieder stärker wachsen – um mindestens sechs Prozent. Das hat SEMI-Präsident Denny Mc Guirk heute zum Auftakt von Europas größter Mikroelektronik-Messe „SEMICON Europe“ (9.-11. Oktober 2012) in Dresden prognostiziert. Als Markttreiber sieht er die hohe Nachfrage nach Computertelefonen („Smartphones“), Tablettrechnern und “Mikroeletromechanischen Systemen” (MEMS) sowie den Aufschwung von Auftragsfertigern wie Globalfoundries und TSMC.

“Silicon Europe”: Europas größte Mikroelektronik-Allianz in Dresden gegründet

Dresden, 8. Oktober 2012: Die Sachsen, Franzosen, Niederländer und Belgier haben heute in Dresden die wohl größte Hightech-Allianz auf dem Kontinent gegründet: „Silicon Europe“ vereint vier Mikroelektronik-Wirtschaftskerne (neudeutsch: „Cluster“), die rund 800 Unternehmen und Forschungseinrichtungen mit insgesamt über 100.000 Beschäftigten repräsentieren. Österreich will am Mittwoch als vierter Partner beitreten.

Technologieexperte: Europa muss Forschungsförderung industrienah umbauen

München, 27.2.2012: Für eine Umschichtung der EU-Forschungsförderung zu Gunsten anwendungs- und industrienaher Entwicklungsprojekte hat sich Gabriel M. Crean, Technologiedirektor der französischen Atomenergiekommission CEA, auf dem europäischen Industriestrategie-Symposium „ISS“ Ende Februar in München ausgesprochen, wie aus jetzt zugänglichen Unterlagen hervorgeht.

Sachsen rechnet mit Wende der EU bei Hightech-Förderung

  Dresden, 21.10.2011. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) geht davon aus, dass die EU-Kommission ihre bisher restriktive Subventionspolitik bei Schlüsseltechnologien wie der Mikroelektronik demnächst teilweise liberalisieren wird. „Im Juni 2012 wird die EU-Kommission voraussichtlich ihre neue Strategie für die Key Enabling Technologies vorstellen“, sagte er gestern in Dresden. Dabei berief er sich auf einen Treffen in Straßburg mit EU-Wettbewerbskommissar Joaquin Almunia.

Minister: 2020 kann jeder 2. Sachse mit 100 Mbs ins Netz

Dresden, 20.7.11: Der Freistaat Sachsen will seine Breitbandstrategie ab 2012 neu ausrichten: Bis zur Jahreswende 2011 werde man sich darauf konzentrieren, “weiße Flecken” zu tilgen, erklärte Wirtschaftsminister Sven Morlok (FDP) – bisher sind immer noch vier Prozent der Haushalte technisch außerstande, mit mehr als Modem-Tempo ins Netz zu gehen. Danach werde man die Landesförderung auf Hochleistungsnetze umstellen. Ziel: Bis 2014 sollen 75 Prozent aller Haushalte im Land für Internetzugänge mit bis zu 50 Megabit je Sekunde (Mbs) ausgerüstet sein, 2020 soll dann die Hälfte der Sachsen mit 100 Mbs ins Netz gehen können. Gemeint sind hier allerdings nur die technischen Voraussetzungen, um per Telefon- und TV-Glasfaserkabel ins Netz zu gehen – wieviele Haushalte dann tatsächlich auch die oft recht teuren Breitband-Anschlüsse bestellen, steht auf einem anderen Blatt. hw Ein Überblick zu Breitband-Technologien gibt’s in der Wikipedia, dort ist auch die neue Datenfunktechnik LTE beschrieben, die gegen die “weißen Flecke” eingesetzt werden soll.

Bitkom: Indien wird zu Hightech-Lokomotive

Berlin, 10.6.11: Wenn es um aufstrebende Hightech-Länder geht, wird meist zuerst China genannt. Doch jenseits aller Hypes um “Computer-Inder” in Deutschland mausert sich die Volkswirtschaft auf dem fernöstlichen Subkontinent. Laut Prognosen des deutschen Branchenverbands “Bitkom” wird der indische Markt für Hightech-Waren in diesem Jahr um 17,5, im kommenden Jahr um 14 Prozent wachsen. Allerdings sind der Nachholebedarf und die Schere zwischen Arm und Reich dort immernoch immens. http://www.bitkom.org/