Alle Artikel mit dem Schlagwort: Infrarot

Die flexible Sensorfolie basiert laut TU Dresden auf kostengünstigen organischen Halbleitern. Sie erlaube es, die chemische Zusammensetzung einer Probe berührungslos und in Echtzeit zu bestimmen. Foto: Nature-Communations

Melone meldet sich zur Ernte

Photoniker der TU Dresden entwickeln hauchdünne Infrarot-Sensorfolien, die auch die Reife einer Frucht von außen erkennen Dresden, 6. Juni 2017. Unsichtbare künstliche Augen können künftig noch besser die Fruchtreife auf den Feldern oder den Zucker-Spiegel von Diabetes-Patienten überwachen. Möglich machen sollen dies transparente organische Infrarot-Sensorfolien, die ein Team um Prof. Koen Vandewal und Bernhard Siegmund vom Photonik-Zentrum der TU Dresden nun entwickelt hat. Das teilte die TU Dresden heute mit. Damit haben sich Dresdner Forscher erneut als Pioniere der organischen Elektronik bewiesen, nachdem sie sich bereits in der Entwicklung organischer Solarzellen (OPV) und Leuchtdioden (OLED) hervor getan hatten.

Der Dresdner Datentransfer per Licht könnte auch Wohnzimmer-Elektronik schnell vernetzen. Abb.: Fraunhofer IPMS

1 Gigabit pro Sekunde per Licht-Hotspot

Dresdner Photonikern zeigen „Li-Fi“ auf der „Elektronica“ Dresden/München, 25. Oktober 2014: Die gute alte Infrarot-Technik meldet sich zurück: Fraunhofer-Forscher des Dresdner Photonik-Instituts „IPMS“ wollen auf der Fachmesse „Electronica“ (11. bis 14. November 2014) in München ihren neuen Gigabit-Datenfunk per Licht vorstellen.

Dresdner Photoniker entwickeln Hi-Speed-Infrarot für Computertelefone

Neue Fraunhofer-Schnittstelle überträgt bis zu 5 Gigabit pro Sekunde Dresden, 29. November 2013: Datenübertragungen mit unsichtbarem Infrarot-Licht gelten in der Computertechnik inzwischen eigentlich als Sackgasse, selbst Erzverfechter wie Apple haben sich weitgehend von dieser einst weitverbreiteten, aber lahmen Schnittstelle für mobile Geräte verabschiedet. Fraunhofer-Photoniker aus Dresden wollen dieser Technik aber nun zu einer Renaissance verhelfen: Sie haben ein Infrarot-Modul entwickelt, das Daten mit bis zu fünf Gigabit je Sekunde (Gbs) zum Beispiel von Computertelefonen (Smartphones) zu Notebooks übertragen kann.

Schickes Klangwunder: 5.1-Lautsprechersystem „C6XD“ von Edifier im Test

Satter Sound und elegantes Design Wer seinen PC daheim in eine Multimedia-Zentrale verwandelt hat, kennt das Problem: Die 08-15-Stereoboxen halten da kaum Schritt, wer Spiele, Bluray-Heimkino und Musik in guter Tonqualität haben will, muss etwas tiefer in die Tasche greifen. Eine sehr empfehlenswerte Lösung ist da das 5+1-Lautsprechersystem „C6XD“ von Edifier: Das ist mit Preisen um die 240 Euro zwar nicht ganz billig, aber die Investition lohnt sich, wie unsere Langzeit-Tests gezeigt haben: Das System sorgt für einen satten Rundum-Sound, bietet zudem einigen Komfort, sieht chic aus und bietet zudem viele Anschlussmöglichkeiten.

Hubble schaut sich ätherisches Kosmos-Pferd an

Pferdekopfnebel, 20. April 2013: Schlechte Nachrichten für langlebige Astronomie-Fans: Eines der schönsten kosmischen Fotomotive, der Pferdekopfnebel, wird sich in zirka fünf Millionen Jahren auflösen. Denn der spektakuläre Nebel aus Wasserstoff und Sternenstaub ist eine Sternenwiege. Bei der Geburt neuer stellarer Objekte werden Gas und Staub aufgesaugt, außerdem schiebt der Strahlungsdruck der jungen Sterne die Wasserstoff-Teilchen auseinander.

IC Insights erwartet Umsatzschub für Autochip-Industrie durch neue Technologien

Gestensteuerung, Nachsicht und Unfallwarner halten im Markt Einzug Scottsdale, 27. Februar 2013: Gestensteuerung, Nachsichtgeräte, Kollisionswarner, frei konfigurierbare Bedienoberflächen und andere Technologien, die man bisher nur vom Militär und von Oberklassewagen kannte, werden in den nächsten Jahren im Auto-Massenmarkt Einzug halten und auch den Herstellern von Automobil-Schalkreisen zu einem ordentlichen Wachstumsschub verhelfen. Das geht aus einer Prognose des Marktforschungs-Unternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale, Arizona, hervor.    

Drahtlos mit Tempo 3 Gigabit: Dresdner Forscher entwickeln neue Optik-Schnittstelle

Dresden, 28. Oktober 2012: Fraunhofer-Forscher aus Dresden haben den kriechenden Fortschrittsbalken auf Notebooks und Computertelefonen den Kampf angesagt: Mit einer neuen optischen Datenfunktechnik des „Instituts für Photonische Mikrosysteme“ (IPMS) soll es künftig möglich sein, selbst ganze Videos binnen Sekunden drahtlos zu übertragen – mit Geschwindigkeiten bis zu drei Gigabit je Sekunde, also etwa 100 Mal schneller als bisher verfügbare drahtlose Techniken wie WLAN. Zusätzlicher Clou: Über die Lichtverbindung kann auch gleich noch Energie zu anderen Geräten übertragen werden, um diese aufzuladen.

Warme All-Kulisse kommt von vereinsamten Sternen

Intergalaktischer Raum, 28. Oktober 2012: Seit Jahren rätseln Astrophysiker über den Ursprung einer infraroten Hintergrundstrahlung im All. Kalifornische Forscher sind nun – basierend auf Daten des Weltraumteleskops „Spitzer“ – zu der Meinung gekommen: Diese Wärmestrahlen kommen von einsamen Sternen, die sich in den finsteren Weiten zwischen den Galaxien verirrt haben.