Alle Artikel mit dem Schlagwort: Display

Die Entwickler vom Fraunhofer-Institut FEP in Dresden schmelzen organische Farb-Mikrobildshcirme mit dem elektronenstrahl. Foto: Fraunhofer FEP

Fraunhofer Dresden schneidert mit E-Strahlen organische Farbbildschirme

Mini-Displays sollen für leichtere und brillantere Datenbrillen sorgen Dresden, 6. August 2018. Fraunhofer-Ingenieure aus Dresden haben einen Weg gefunden, besonders brillante Mini-Farbbildschirme aus organischen Materialien mit Elektronenkanonen zu erzeugen. Vor allem für leichtere Datenbrillen, digitale Medizintechnik und elektronisch aufgerüstete Textilien wären solche dünnen und leistungsstarken Displays sinnvoll einsetzbar, schätzten die Forscher des „Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik“ (FEP) aus Dresden ein.

Die nanobeschichteten Scheiben sollen künftig quadratmetergroße und sehr flache 3D-Bildschirme ermöglichen. Foto: Jürgen Lösel, Fraunhofer FEP Dresden

Dresdner entwickeln flache 3D-Bildschirme auf Laser-Basis

Neue Nanoschicht-Scheiben projizieren Holobilder ganz ohne 3D-Brille Dresden, 11. Mai 2015: Dresdner Ingenieure arbeiten an flachen Laser-Bildschirmen, die holografische Bilder, Filme und Spiele ganz ohne 3D-Brillen darstellen können. Die Basis-Technologie dafür wurde zwar bereits Mitte der 1990er Jahre an der TU Dresden erforscht und wird nun in der Firma „SeeReal Technologie“ weiterentwickelt. Ein Problem war aber bisher, die dünnen Laserstrahlen, die die 3D-Bilder erzeugen, ohne sperrige Linsensysteme so zu vergrößern, dass sie auch Großbildschirme ausleuchten können. Dafür hat das “Fraunhofer-Institut für Organische Elektronik, Elektronenstrahl- und Plasmatechnik” (FEP) in Dresden nun aber eine Lösung gefunden: Die Forscher haben Glasscheiben mit reflexionsarmen Nano-Schichten versehen, die den Laserstrahl auffächern, ohne das Licht dabei zu verschlucken.

Gummi-Pflanzen daheim könnten demnächst zu Tewlefonen mutieren. Abb.: Exzellenzcluster Multimodal Computing and Interaction

Zimmerpflanze wird zum Telefon

Saarbrücker Planck-Forscher drucken hauchdünne Gesten-Bildschirme Saarbrücken, 18. Oktober 2014: Schon bald soll es möglich sein, zum Beispiel mit Kunst-Zimmerpflanzen zu telefonieren: Saarbrücker Forscher haben eine Technik entwickelt, mit der sich hauchdünne interaktive Bildschirme mit gewöhnlichen Tintenstrahldruckern erzeugen lassen. Die kann man dann in leuchtende individuelle Grußkarten verwandeln oder eben auf Pflanzenblätter auftragen, die dann wie ein Tablet-Display bedienbar werden.

Dehnbar, ja sogar im laufenden Betrieb durchlöcherbar und durchschneidbar: Flexible farbbildschirme aus Dresden, die auch Videos darstellen können. Foto: Plastic Logic

Plastic Logic will Dresdner ePapier-Fabrik mit EU-Millionen ausbauen

Werk soll neben Bildschirmen künftig auch großformatige flexible Leuchten, Sensoren und Transponder herstellen Dresden, 3. Oktober 2014: Plastic Logic will seine Dresdner Fabrik für elektronisches Papier (ePapier) mit Förder-Millionen aus Brüssel um- und ausbauen. Das geht aus einer förmlichen „Interessensbekundung“ des Unternehmens für das EU-Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ hervor. Demnach wollen die Engländer ihr sächsisches Werk so umrüsten, dass es neben elektronischem Papier – wie es beispielsweise für eBuch-Lesegeräte, digitale Haltstellen-Aushänge oder iPhone-Zweitbildschirme eingesetzt wird – auch andere biegsame Elektronik auf Kunststoffbasis herstellen kann, zum Beispiel intelligente Kleidung, flexible Leuchtdioden, Sensoren und Funkchips.

Prototyp der biegsamen Bildschirme für Videoarmbänder. Foto: PL

Videos auf dem Handgelenk: „Plastic Logic“ zeigt flexible Display-Armbänder

Technologie-Spritze aus Dresden ermöglicht voll organische Bildschirme Dresden/Cambridge/San Diego, 2. Juni 2014: Rollbare Video-Bildschirme, die man ums Handgelenk trägt, und die zum Beispiel Youtube-Filme, den Facebook-Strom oder den E-Mail-Ticker anzeigen, sind keine Zukunftsmusik mehr: Das deutsch-britische Technologie-Unternehmen „Plastic Logic“ (PL) führt derzeit auf der Messe „SID Display Week“ (1. bis 6. Juni 2014 in San Diego/Kalifornien) erste Prototypen solcher biegsamer Bildschirme vor, die vollständig aus organischer Elektronik konstruiert wurden.

Blick ins Plastic-Logioc-Labor. Foto: Plastic Logic

Auffaltbare Bildschirme für Handys nahen

Dresdner Novaled und Plastic Logic stellen voll organisches, faltbares Organik-Display vor Dresden/Cambridge, 7. Februar 2014: Organische Leuchtdioden (OLEDs) sind zwar von Natur aus biegsam, doch um daraus Bildschirme für Computertelefone und Fernseher zu machen, setzen die großen asiatischen Hersteller wie Samsung und LG weiterhin auf Ansteuerelektronik aus starrem Silizium. Die Dresdner Firma “Novaled” und Plastic Logic (PL) aus Cambridge haben nun erste Muster eines voll organischen – und damit frei biegsamen – OLED-Bildschirms vorgestellt. Letztlich soll diese Technologie zum Beispiel Computertelefone ermöglichen, deren Bildschirme man bis zur Größe eines A4-Blattes auffalten kann.

Plastic Logic und Serelec entwickeln digitale Haltestellen-Aushänge

Lyon/Cambridge/Dresden, 28. Januar 2013: Elektronisches Papier soll künftig klassisches Papier an Bus- U-Bahn- und Bahnhaltestellen ersetzen und dort zum Beispiel Verspätungen, Fahrplanänderungen und andere Fahrgast-Informationen in Echtzeit anzeigen – und dies bei nahezu null Stromverbrauch. Entsprechende „digitale Schilder“ entwickeln derzeit die französische Ingenieurfirma „Serelec“ und das englisch-deutsche Unternehmen „Plastic Logic“ (PL).

Epson und Plastic Logic wollen eBook-Bildschirme Industrie schmackhaft machen

Dresden, 12. November 2012: Plastic Logic (PL) und Epson wollen künftig kooperieren, um der eBuch-Bilschirmtechnologie neue Anwendungsfelder vor allem in der Industrie zu erschließen. Epson Europe wird dafür Bildschirm-Kontrollelektronik beisteuern, PL die biegsamen Kunststoff-Displays. Neben dem Einsatz in der Industrie hoffen die Partner auch auf neue Produkte wie großflächige Video-Werbebildschirme und bildschirmbestückte Armbänder.

Kunststoff-Bildschirme: “Plastic Logic” stoppt Fabrikneubau in Russland

  Selenograd/Dresden, 5.7.2012: Der Kunststoff-Bildschirmhersteller “Plastic Logic” (PL) hat den Bau seiner neuen Fabrik in Selenograd bei Moskau gestoppt. Das bestätigte der Dresdner PL-Manager Konrad Herre auf Anfrage. Als Grund nannte er das geänderte Geschäftsmodell des Unternehmens, das künftig nicht mehr selbst Lesegeräte für elektronische Bücher herstellen will, sondern seine biegsamen Farbbildschirme anderen Endprodukt-Herstellern verkaufen will – damit fällt die zunächst geplante Display-Massenproduktion in Dresden und Selenograd vorerst flach.

Preis für OLED-Datenbrille von Comedd Dresden

Dresden/Boston, 14.6.2012: Die neue OLED-Datenbrille des Dresdner Fraunhofer-Technikums COMEDD ist auf der Bildschirm-Messe “SID” in Boston mit dem Preis „Best in Show Award“ ausgezeichnet worden. Das teilte das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) Dresden als Träger des COMEDD mit. Der Preis werde von der der “Society of Information Display” (SID) für besonders neuartige und innovative Displayanwendungen verliehen.

Plastic Logic steigt aus eReader-Produktion aus und baut Personal in Dresden ab

Dresden/Cambridge, 16.5.2012: Das Plastikelektronik-Unternehmen „Plastic Logic“ (PL) hat sich unter seinem neuen Chef Indro Mukerjee nun aus der Produktion eigener eBuch-Lesegeräte (eReader) zurückgezogen und will sich künftig auf die Fertigung organischer Bildschirme und Kunststoffelektronik sowie die Lizenzierung dieser Technologie an Dritte konzentrieren. Diese Änderung des Geschäftsmodells hat PL heute bekannt gegeben.

Samsung spaltet Display-Sparte ab: weltgrößter Bildschirm-Hersteller entstanden

Seoul, 3.4.2012: Der südkoreanische Mischkonzern Samsung hat seine Bildschirm-Sparte ausgegliedert und damit über Nacht den größten Display-Hersteller der Welt geschaffen. Das neue Unternehmen “Samsung Display Co., Ltd.”, das heute das operative Geschäft aufnahm, hat rund 20.000 Mitarbeiter und fünf Fabriken. Die bisherige Samsung-Sparte “Samsung Electronics LCD Business” hatte im Jahr umgerechnet rund 15,2 Milliarden Euro Umsatz realisiert.

iPad 3 kommt Mitte März mit HD-Bildschirm und Spracherkennung

San Fransisco/Cupertino, 7.3.2012: Apple hat heute seinen neuen Tablettrechner “iPad 3” vorgestellt, der ab 16. März 2012 auch in Deutschland in die Läden kommen soll. Das iPad 3 wird einen höheraufgelösenden Bildschirm (2048 mal 1536 Bildpunkte), einen schnelleren A5X-Prozessor und eine bessere Kamera (5 Megapixel) haben. Außerdem unterstützt das Tablet die mit dem iPhone 4s eingeführte Siri-Spracherkennung – damit wird eine Diktierfunktion eingeführt – und den Datenfunkstandard LTE, der deutlich höhere Bandbreiten als HSDPA und UMTS ermöglicht. Wegen inkompatibler Frequenzen in den USA und in Europa wird Apple das iPad 3 in Deutschland allerdings nicht mit LTE anbieten.

Samsung zeigt durchsichtigen Kühlschrank

Seoul, 18.1.2012: Mal eben nachgucken, ob noch Bier im Kühlschrank rumlungert, aber zu faul, um die Tür zu öffnen? Kein Problem mit Samsungs neuer Transparenz-Technologie: Der südkoranische Elektronikkonzern hat einen Bildschirm mit Durchblick entwickelt, der unter anderem für durchsichtige Kühlschranktüren, Informationsfenster und transparente U-Bahn-Türen eingesetzt werden soll. Die Idee: Der Besitzer kann zum Beispiel in den Kühlschrank glotzen, ohne die Tür zu öffnen und damit Wärme ins Gerät zu lassen. Gleichzeitig könnte die Tür aber auch Zusatzinformationen wie Temperatur, Verfallsdaten oder sogar den Weg zum nächsten Supermarkt beziehungsweise den aktuellen Terminkalender anzeigen. Die Produktion des transparenten 46-Zoll-LCD-Displays soll in diesem Monat beginnen.

Samsung investiert in Dresdner Technologiefirma Novaled

Dresden/Seoul, 28.9.2011: Der koreanische Elektronikkonzern Samsung beteiligt sich finanziell an der Dresdner Technologiefirma “Novaled“, die auf Organische Leuchtdioden (OLEDs) spezialisiert ist. Das teilte Novaled heute mit, nannte allerdings nicht die Höhe der Investition. Nach unseren Informationen handelt es sich aber nicht um eine Übernahme, also wohl keine Mehrheitsbeteiligung.