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Preis für OLED-Datenbrille von Comedd Dresden

Deutlich komakter (und hübscher) als bisherige Bildschirmbrillen à la "Cinemizer": Die interaktive OLED-Brille soll für den Durchblick in der realen wie der virtuellen Welt sorgen. Abb.: IPMS
Die interaktive OLED-Brille soll für den Durchblick in der realen wie der virtuellen Welt sorgen. Abb.: IPMS

Dresden/Boston, 14.6.2012: Die neue OLED-Datenbrille des Dresdner Fraunhofer-Technikums COMEDD ist auf der Bildschirm-Messe „SID“ in Boston mit dem Preis „Best in Show Award“ ausgezeichnet worden. Das teilte das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme (IPMS) Dresden als Träger des COMEDD mit. Der Preis werde von der der „Society of Information Display“ (SID) für besonders neuartige und innovative Displayanwendungen verliehen.

Die Dresdner Datenbrille basiert auf interaktiven Organischen Leuchtdioden (OLEDs), die Bildschirm und Bilderfasser in einem sind. Dadurch können die Träger sowohl die reale Welt sehen wie auch computergenerierte Zusatzinfos, die durch Augenbewegungen wie mit einer Maus gesteuert werden. Im Vergleich zu früheren Prototypen (zum Beispiel Cinemizer von Carl Zeiss) ist die OLED-Brille deutlich kompakter und funktioneller. hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

Heiko Weckbrodt hat Geschichte studiert, arbeitet jetzt in Dresden als Wirtschafts- und Wissenschaftsjournalist und ist Chefredakteur und Admin des Nachrichtenportals Oiger. Er ist auch auf Facebook, Twitter und Google+ zu finden.