Alle Artikel mit dem Schlagwort: Braunkohle

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Fast jeder zehnte Steuer-Euro durch Öko-Abgaben

Kritik: Sachsen verzichtet auf Abgaben, um Braunkohle zu stützen Wiesbaden/Chemnitz, 9. Juni 2015. Rund 57,3 Milliarden Euro hat der deutsche Staat im vergangenen Jahr aus Umweltsteuern wie die Energie-, die Kfz- oder die Kernbrennstoffsteuer eingenommen – und damit rund 8,9 Prozent aller Steuereinnahmen öffentlicher Haushalte (in Summe knapp 644 Milliarden Euro). Das hat das Statistische Bundesamt in Wiesbaden ausgerechnet. Zugleich aber verzichten staatliche Stellen aber aus politischen auf Abgaben, die er eigentlich kassieren könnte, zum Beispiel von der Braunkohle-Wirtschaft, wie der sächsische Branchenbeobachter Prof. Martin Maslaton von der „Forschungsstelle Erneuerbare Energien und Recht“ (NEuR) in Chemnitz kritisierte.

Wenn sich die Sonne verdunkelt, fallen auch die Solarkraftwerke aus. Fotos: Vattenfall, ESA, Montage: hw

Durch Sonnenfinsternis bis zu 13 Gigawatt weg

Solarparks fallen aus – Vattenfall verstärkt ostdeutsche Pumpspeicher und Kohle-Kraftwerke Cottbus, 17. März 2015: Ein kosmisches Ereignis wirft im wahrsten Sinne des Wortes seine Schatten voraus: Der Energiekonzern Vattenfall rechnet wegen der partiellen Sonnenfinsternis am Freitag mit starken Schwankungen im Stromnetz und verstärkt deshalb die Besatzung seiner ostdeutschen Pumpspeicherwerke und Braunkohle-Kraftwerke. Im Extremfall könnten bis zu 13 Gigawatt Solarenergie binnen kurzer Zeit wegfallen, die normalerweise aus Photovoltaik-Parks eingespeist werden, wenn sich der Mond am 20. März 2015 vor die Sonne schiebt, kalkuliert das Unternehmen. Nach dem Ende der Eklipse könnten dann sogar bis zu 19 Gigawatt schlagartig in die Stromnetze zurückkehren, da die Sonne dann etwa im Zenit steht.