Alle Artikel mit dem Schlagwort: Ausbeute

Christoph Schubert leitet Compled Dresden. Er will auf den Hightech Venture Days 2018 Dresden Risikokapital einsammeln, um seine Cannabis-Tagesleuchten auch in den USA zu vermarkten. Foto: Heiko Weckbrodt

Strahlende Aussichten für Drogenbauern

LED-Tageslicht von Compled Dresden sorgt für 50 Prozent mehr Hasch-Ernte Dresden, 17. Oktober 2018. Das Dresdner Unternehmen „Compled“ hat ein LED-Tageslichtsystem entwickelt, das die Cannabis-Ernte in Haus-Plantagen deutlich steigert. „Unsere Forschungspartner erreichen damit 50 Prozent mehr Ertrag, zum Beispiel die Uni Prag“, teilt Christoph Schubert, einer der Compled-Gründer, mit. Gedacht ist das spezielle Leuchtensystem allerdings nicht für die Heimplantagen von Neustadt-Kiffern, sondern für den medizinischen Einsatz. Bei den „Hightech Venture Days“ in Dresden wollen Schubert und seine Kollegen nun rund 1,5 Millionen Euro Risikokapital einsammeln, um mit ihren Cannabis-Leuchten bald auch den US-Markt aufrollen zu können.

Tridonic Dresden meldet Effizienzrekord für Organikleuchten

OLEDs erreichen 50 Lumen pro Watt Dresden, 12. Februar 2013: Tridonic Dresden hat laut eigenen Angaben einen neuen Effizienz-Rekord für Organikleuchten aufgestellt. Wie die auf Organische Leuchtdioden (OLEDs) spezialisierte Sparte des österreichischen Unternehmens „Tridonic” mitteilte, ist es den Sachsen gelungen, weiße OLED-Kachelleuchten herzustellen, die einen Lichtfluss von 50 Lumen pro eingesetztem Watt erreichen.

12 % Ausbeute: Organische Solarzellen nähern sich Effizienz ihrer Kristallbrüder an

Dresden, 18. Januar 2013: Organische Solarzellen nähern sich in ihrer Effizienz zunehmend ihren kristallinen Brüdern an. Wie die Dresdner Firma „Heliatek“ mitteilte, hat sie nun organische Solar-Module mit zwölf Prozent Ausbeute hergestellt. Dies ist zwar noch ein Stück weg von kristallinen und Dünnschicht-Solarzellen, die typischerweise auf etwa 15 Prozent Effizienz kommen, entspricht aber für organische Energiesammler einem neuen Weltrekord.

Spitzenausbeute für Solarwatt-Module im TÜV-Test

Dresden, 16. November 2012: Die Photovoltaik-Module der Dresdner Solarwatt AG gehören zu den technisch und qualitativ besten, die derzeit auf dem deutschen Markt verfügbar sind. Das hat laut Solarwatt-Angaben nun ein Ausbeute-Test des “TÜV Rheinland” ergeben. Unter 14 gestesteten Modulen (darunter Yingli, Bosch Solar, Trina Solar, Suntech und Solarworld) lieferten die Modelle aus Dresden demnach im einjährigen Praxistest unter freiem Himmel Spitzenwerte: Statt wie die meisten Module pro Jahr um ein halbes bis ein ganzes Prozent Leistungskraft durch technische Alterungsprozesse zu verlieren, alterten die Solarwatt-Modelle nur um 0,2 Prozent. Zudem brachten sie in der Praxis mehr Leistung als vom Hersteller angegeben, nämlich 246,73 statt nomineller 245 Watt Spitzenleistung – die Unternehmenleistung wertete dies als Bestätigung für die Solarwatt-Politik der sogenannten “Plussortierung” als auch für den hohen Qualitätsanspruch im Hause.

Chipausbeute nun im Griff: Globalfoundries-Boss belobigt Dresdner

Dresden, 7.8.2012. Nachdem die Dresdner Chip-Fabrik von Globalfoundries (GF) noch im vergangenen Jahr wenig verbrämte Rüffel von der Konzernleitung und dem Hauptkunden AMD wegen zu niedriger Ausbeute kassiert hatte (Wir berichteten), hat sich das Blatt unter dem neuen Standort-Chef Rutger Wijburg anscheinend gewendet: Die Leistungsfähigkeit der sächsischen „Fab 1“ habe sich insgesamt deutlich verbessert, belobigte GF-Konzernboss Ajit Manocha die Dresdner.

Dresdner Globalfoundries-Chef Wijburg: Jetzt geht es um den 28-nm-Knoten

Deutsche Ingenieurskunst, Ausbeute und Investitionen –  Standort-Chef Rutger Wijburg im Oiger-Kurzinterview Sie sind seit Herbst 2011 Chef bei Globalfoundries Dresden. Welchen Eindruck haben Sie von Werk und Leuten gewonnen? Rutger Wijburg: Die Mannschaft in Dresden besteht aus sehr kompetenten Leuten, die deutsche Ingenieurskunst und Facharbeit hoch halten. Technologisch ist das Werk hier Weltspitze, das kann ich als Holländer und Europäer gar nicht anders sagen.

Globalfoundries Dresden bügelt AMD-Rüffel aus: 32-nm-Ausbeute erhöht

Dresden, 21.3.2012. Nach der harschen AMD-Kritik an der Dresdner Chipfabrik von „Globalfoundries“ (GF) im vergangenen Herbst herrscht nun wieder eitel Sonnenschein – zumindest nach außen. Denn GF Dresden hat seine Ausbeute für die neueste Prozessorgeneration von AMD verdoppelt und nun die 250.000. Siliziumscheibe mit 32-Nanometer-Chips in der so genannten HKMG-Technologie ausgeliefert, wie das Unternehmen heute mitteilte.

Globalfoundries Dresden erhöht nach AMD-Kritik Ausbeute

Dresden, 30.11.2011: Das zuletzt vom Hauptkunden AMD wegen seiner zu niedrigen Ausbeute kritisierte Dresdner Chipwerk von Globalfoundries (GF) vermeldet nun Erfolge. „Wir haben unsere Ausbeute steigern können“, teilte Standort-Sprecherin Karin Raths auf Anfrage mit, ohne indes genaue Zahlen zu nennen. AMD habe diese Fortschritte inzwischen in einer Analystenkonferenz anerkennt. Zu jüngst aufgetauchten Gerüchten, AMD wolle GF im kommenden Jahr einen Teil der Prozessoraufträge für die 28-Nanometer-Generation entziehen, wenn sich die Ausbeute nicht verbessere, wollte sie sich nicht äußern.

Gerücht: AMD will Globalfoundries Aufträge entziehen

Sunnyvale, 23.11.2011: Laut unbestätigten Berichten will AMD seiner Minderheitstochter Globalfoundries (GF) im kommenden Jahr Prozessor-Aufträge entziehen und diese an die taiwanesische Großfoundry TSMC geben. Das teilen unter anderem EETimes, Extremtech und Golem unter Berufung auf ungenannte Quellen mit. Grund dafür seien die Ausbeute-Probleme bei GF. Von AMD und GF liegen uns derzeit keine Stellungnahmen zu diesen Nachrichten vor.