Alle Artikel mit dem Schlagwort: Arbeitsplätze

Künstliche Intelligenz (KI) gilt inzwischen als zentrale Schlüsseltechnologie des Digital-Zeitalters. Die Deutschen sehen die KI-technologie aber eher skeptisch und risikobehaftet. Foto: Geralt. Pixabay, CC0-Lizenz

3800 neue Jobs in Sachsens Hightech-Wirtschaft

Wirtschaftsministerium verweist am „Silicon Saxony“-Tag auf starkes Wachstum vor allem in sächsischen Software-Schmieden Dresden, 18. Juni 2019. Rund 3800 zusätzliche Jobs und 150 neue Unternehmen sind innerhalb eines Jahres in den elektroniknahen Industrien in Sachsen entstanden. Das geht aus einer Datenerhebung für das Jahr 2017 hervor, die das Wirtschaftsministerium heute während des Branchentreffens „Silicon Saxony Day“ im Flughafen Dresden vorgestellt hat. Der Arbeitplatz-Aufbau sei „in erster Linie auf den starken Beschäftigtenzuwachs von zirka 4100 Personen im Bereich der Software (+18 %) zurückzuführen“, heißt es im ministeriellen Bericht.

Abb.: hw

Mehr Jobs in der Industrie

Wiesbaden, 16. November 2015. Die deutsche Industrie hat für mehr Jobs gesorgt – vor allem der Automobilbau und die Elektronikindustrie. Das geht aus einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden hervor. So waren Ende September in größeren Industriebetrieben (über 50 Beschäftigte) in der Bundesrepublik insgesamt 5,4 Millionen Menschen beschäftigt. Dies entspricht einem Zuwachs um ein Prozent im Vergleich zum Stand ein Jahr zuvor.

CEWE baut den Anlagenpark in der Dresdner Online-Druckerei Saxoprint weiter aus - hier eine Heftmaschine Stitchmaster. Foto: Saxoprint

CEWE investiert erneut in Saxoprint

Dresdner Online-Druckerei mit deutlich mehr Umsatz Dresden/Oldenburg. Seien es nun die Visitenkarte für den Freiberufler, die Unternehmensbroschüre für den Messeauftritt oder das selbstgestaltete Buch für Opi: Immer mehr Privatkunden wie auch Firmen nehmen die Dienste von Online-Druckereien in Anspruch. Und von diesem Trend profitiert auch die Dresdner Online-Druckerei „Saxoprint“. Die ist unter der Regie des neuen Eigentümers „CEWE“ weiter gewachsen. So legte der CEWE-Geschäftsbereich „Online-Druck“ – der größtenteils aus der Dresdner Druckerei besteht – im vergangenen Jahr um 17,8 Prozent auf 70,5 Millionen Euro Umsatz zu. Der Online-Druck habe die hohen Wachstumserwartungen erfüllt, schätzte CEWE-Vorstandsvorsitzender Rolf Hollander ein. Das Unternehmen werde dieses Geschäftsfeld „weiter auszubauen“.

Die meisten IT-Unternehmen setzen Facebook-Stukturen auch firmenintern ein. Foto: Bitkom

Hightech-Branche will 10.000 neue Jobs schaffen

ITK wächst in Deutschland aber nur halb so schnell wie weltweit Berlin/Hannover, 9. März 2014: Rund 10.000 neue Arbeitsplätze wird die informationstechnologische und Telekommunikations-Wirtschaft (ITK) in der Bundesrepublik in diesem Jahr schaffen. Das hat der deutsche Hightech-Verband „Bitkom“ kurz vor der Eröffnung der „CeBit“ in Hannover eingeschätzt. Laut Verband wird die deutsche ITK 2014 rund auf 153,4 Milliarden Euro und damit 1,7 Prozent mehr Umsatz als im Vorjahr generieren – und damit nur etwa halb so schnell wachsen wie die internationalen Branchenkollegen.

Sunstrom-Insolvenz: Belegschaft halbiert, Hoffnung auf Investor

Dresden, 1. Oktober 2012: Die bankrotte Dresdner Solaranlagenfirma “Sunstrom” hofft nach einer Rosskur, durch die die Hälfte aller Arbeitsplätze flöten ging, auf einen Investor: Der vom Amtsgericht eingesetzte Insolvenzverwalter Rüdiger Wienberg von der Anwaltskanzlei “hww wienberg wilhelm” zeigte sich optimistisch, möglicherweise noch vor Ende Oktober einen neuen Eigentümer für das Unternehmen präsentieren zu können. Der Geschäftsbetrieb von Sunstrom solle vorerst fortgesetzt werden.

Energieversorger wollen Robotron-Datenbanken – Dresdner Softwareschmiede baut aus

Neun Millionen Euro Investitionen und 200 neue Jobs geplant Dresden, 13. August 2012: Die Dresdner Robotroner bauen wegen der Auftragsfülle aus der Energiewirtschaft aus: Die „Robotron Datenbank-Software GmbH“ (RDS), Nachfolger des DDR-Computerkombinats, zieht bis Ende 2013 für acht bis neun Millionen Euro einen neuen Gebäudekomplex hoch und richtet dort 200 Hightech-Arbeitsplätze ein. Das kündigte RDS-Chef Rolf Heinemann an. Möglich wurde dies, weil Bund, Land und Stadt nun das durch die Wismut AG verseuchte alte uranabrik-Gelände in Dresden-Gittersee erfolgreich saniert haben.

Globalfoundries Dresden sucht 250 neue Ingenieure

Dresden, 24.2.2012: In den Chipwerken von Globalfoundries (GF) Dresden sollen in den kommenden Monaten rund 250 neue Jobs entstehen. Derzeit sucht der Elektronik-Auftragsfertiger vor allem Entwicklungsingenieure, da durch den gewachsenen Kundenkreis immer mehr Produkte von Spezialisten betreut werden müssen, wie Standort-Sprecherin Karin Raths mitteilte.

Die Freiberg-Story: Der Stoff, aus dem Computer gemacht sind

Wo einst das “Berggeschrey” erklang, dominieren heute die Halbleiter Freiberg. Dort, wo einst das große „Berggeschrey“ ausbrach und nach einem Silberfund Bergleute aus dem ganzen Reich zusammenströmten, um das edle Metall dem Stein zu entreißen, ist heute einer der europaweit führenden Standorte für Halbleitermaterialien entstanden: Die Rede ist von Freiberg, der Bergstadt, der Siliziumstadt. Hier entwickelte vor der politischen Wende der VEB Spurenmetalle Technologien, um der rohstoffarmen DDR seltene Metalle und Halbleiter aus allen möglichen Ausgangsstoffen zu extrahieren, entwickelte sich ab den 60er Jahren eines der wichtigsten Zentren für Mikroelektronik-Silizium. Nach der Wende schien all dies den Bach herunterzugehen – und doch kam es ganz anders.

Ausrüster M+W gründet Firma in Dresden

Dresden (DNN). Der Chipfabrikausrüster „M+W Group” hat in Dresden eine neue Firma gegründet und schafft hier über 100 neue Arbeitsplätze. M+W-Mitarbeiter installieren in Reinraumkleidungeine Decke in einer Chipfabrik. Foto: M+W Der internationale Anlagenbauer will sein Geschäft mit Hightech-Dienstleistungen in Europa ausbauen – und hat die Schaltstelle dafür in Dresden eingerichtet. War das Stuttgarter Unternehmen bisher hier nur mit einer Geschäftseinheit mit 40 bis 50 Mitarbeitern vertreten, hat die Gruppe nun am Dresdner Airportcenter eine eigenständige Tochter „M+W Integrated Solutions GmbH” gegründet. In diesem Zuge wurde der feste Personalstamm auf 85 Mitarbeiter aufgestockt, inklusive fester freier Partner hat die Firma 150 Spezialisten in Lohn und Brot, wie Geschäftsführer Oliver Vogt mitteilte. „Mit Blick auf unser neues Geschäftsmodell werden wir noch immens aufstocken müssen”, schätzte er – allein in diesem Jahr soll die Belegschaft noch mal um zehn bis 15 Prozent wachsen. Denn die Dresdner sollen künftig für Hightech-Kunden zum Beispiel Chipfabriken bei laufender Produktion um- und ausbauen, in neuen Werken den Maschinenpark installieren und hochfahren, die kilometerlangen Rohrleitungssysteme moderner Fabriken warten, aber auch Zertifizierungen und Schulungen …