Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mindestlohn

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsminister: Niedrige Löhne sind kein Standortvorteil

Sächsischer Minister Dulig sieht in Mindestlohn ein Erfolgsmodell Dresden, 27. Dezember 2016. Der 2015 eingeführte Mindestlohn war und ist aus Sicht des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) ein Erfolg: Statt massenhaft Jobs zu vernichten, wie von Kritikern prognostiziert, habe sich die gesetzliche Lohnuntergrenze „auch positiv auf die übrige Lohnentwicklung auswirkt. Viele Unternehmen haben nicht nur Mindestlohn eingeführt, sondern generell die Stundensätze erhöht“. Sächsischer Minister Dulig sieht in Mindestlohn ein Erfolgsmodell Dresden, 27. Dezember 2016. Der 2015 eingeführte Mindestlohn war und ist aus Sicht des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) ein Erfolg: Statt…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Studie: Kaum Arbeitsplatzverluste durch Mindestlohn

Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht aus einer Studie des „Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung“ (IAB) im Auftrag des SPD-geführten Wirtschaftsministeriums in Dresden hervor. „Die befürchteten Arbeitsplatzverluste, vor allem im Dienstleistungsgewerbe, sind nicht einmal ansatzweise eingetreten“, kommentierte Arbeitsstaatssekretär Stefan Brangs die Befunde. Dresden, 28. Juli 2016. Der Mindestlohn von 8,50 Euro, der seit Anfang 2015 in Deutschland gilt, hat in Sachsen zu keinen spürbaren Job-Verlusten geführt, wie anfangs oft angenommen. Das geht…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

18 % höherer Stundensatz durch Mindestlohn

4 Millionen Jobs in Deutschland betroffen Wiesbaden. 6. April 2016. Das Mindestlohn-Gesetz hat ab dem 1. Januar 2015 deutschlandweit rund vier Millionen Jobs mit einer Lohnuntergrenze geschützt. Für die betroffenen Werktätigen hat dies im Durchschnitt zu 18 % höheren Stundensätzen geführt. Dies geht aus einer Auswertung hervor, die das Statistische Bundesamt (destatis) in Wiesbaden heute veröffentlicht hat. 4 Millionen Jobs in Deutschland betroffen Wiesbaden. 6. April 2016. Das Mindestlohn-Gesetz hat ab dem 1. Januar 2015 deutschlandweit rund vier Millionen Jobs mit einer Lohnuntergrenze geschützt. Für die betroffenen…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein gesetzlicher Mindestlohn von 8,50 € pro Stunde. Foito (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mindestlohn wirkt nirgends stärker als in Sachsen

Arbeitsagentur-Institut sieht kaum Jobverluste durch staatlichen Eingriff Dresden, 10. März 2016. Der Mindestlohn hat in Sachsen kaum Arbeitsplätze vernichtet. Aber er wirkt hier stärker als in allen anderen ostdeutschen Ländern. Das geht aus einer Studie „Mindestlohn in sächsischen Betrieben“ vom „Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung2 der Bundesarbeitsagentur (IAB) hervor. Demnach haben insgesamt 250.000 Beschäftigte und damit etwa jeder zehnte Mitarbeiter in Sachsen vom Mindestlohn profitiert: Sie bekommen seit dem Jahr 2015 nun mindestens 8,50 Euro Lohn pro Stunde. In Ostdeutschland liegt diese Quote dagegen bei nur 7 statt 10 %. „Und mit unsere Studie können wir auch einige Mythen beerdigen“, sagte Prof. IAB-Studienautor Prof. Lutz Bellmann. „Wir haben keine Hinweise auf größere Beschäftigungsverluste gefunden“, sagte er heute in Dresden. Arbeitsagentur-Institut sieht kaum Jobverluste durch staatlichen Eingriff Dresden, 10. März 2016. Der Mindestlohn hat in Sachsen kaum Arbeitsplätze vernichtet. Aber er wirkt hier stärker als in allen anderen ostdeutschen Ländern….

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

IfW: Mindestlohn vernichtet Mini-Jobs

Studie: 74.000 Stellen sind Beschäftigungsverlust durch Mindestlohn Kiel, 11. Februar 2016. Der Anfang 2015 eingeführte Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bleibt umstritten: Mindestlohn-Verfechter wie die SPD-Spitze betonen, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland seitdem nicht gestiegen sei. Andererseits verweist das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel in einer neuen Studie nun darauf, dass der Mindestlohn vor allem Mini-Jobs vernichtet beziehungsweise den Beschäftigungsaufbau verlangsamt habe. „Die Behauptung, es gäbe keine Hinweise für mindestlohnbedingte Beschäftigungsverluste, ist in jedem Fall nicht haltbar“, meint Studienautor Dominik Groll vom IfW. Studie: 74.000 Stellen sind Beschäftigungsverlust durch Mindestlohn Kiel, 11. Februar 2016. Der Anfang 2015 eingeführte Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde bleibt umstritten: Mindestlohn-Verfechter wie die SPD-Spitze betonen, dass die…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Wirtschaftsminister Dulig: Mindestlohn ist Erfolgsgeschichte

38.000 mehr echte Jobs in Sachsen, argumentiert der Minister Dresden, 28. Dezember 2015. Der sächsische Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat den vor einem Jahr eingeführten Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde als „klare Erfolgsgeschichte für die Menschen in unserem Land“ eingeschätzt. Dulig: „Die Einführung des Mindestlohnes war überfällig. Es handelte sich dabei nicht um eine soziale Wohltat, sondern um eine Sittlichkeitsgrenze.“ 38.000 mehr echte Jobs in Sachsen, argumentiert der Minister Dresden, 28. Dezember 2015. Der sächsische Arbeits- und Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) hat den vor einem Jahr eingeführten Mindestlohn von 8,50…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Deutsches Gastgewerbe wächst

Seit Mindestlohn in Kraft trat, stiegen Umsätze um 1,9 Prozent Wiesbaden, 17. September 2015. Die gestiegenen Personalkosten haben den Aufschwung im Gastgewerbe nicht sichtbar ausbremsen können, zumindest mit Blick auf den Umsatz: Seit der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde im Januar 2015 in Kraft getreten ist, haben die Gaststätten, Kneipen, Hotels, Pensionen und anderen Betriebe des deutschen Gastgewerbes preisbereinigt ihre Umsätze um 1,9 Prozent steigern können (Stand: Juli 2015). Seit Mindestlohn in Kraft trat, stiegen Umsätze um 1,9 Prozent Wiesbaden, 17. September 2015. Die gestiegenen Personalkosten haben den Aufschwung im Gastgewerbe nicht sichtbar ausbremsen können, zumindest mit Blick auf…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mindestlohn-Bürokratie nervt sächsische Wirte

Dehoha-Umfrage: Kleine Betriebe stärker in der Bredouille als große Hotels und Restaurants Dresden, 7. September 2015. Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde macht kleinen Hotels und Gaststätten mehr zu schaffen als großen Betrieben und sorgt für zuviel Bürokratie. Das geht aus einer Umfrage unter 300 sächsischen Unternehmen des Gastgewerbes hervor, die der Hotel- und Gaststättenverband Dehoga Sachsen bei der SRH-Hochschule Berlin in Auftrag gegeben hatte. Dehoha-Umfrage: Kleine Betriebe stärker in der Bredouille als große Hotels und Restaurants Dresden, 7. September 2015. Der Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde macht kleinen Hotels und Gaststätten mehr zu…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

IfW: Mindestlohn kostet anscheinend Mini-Jobs

Kiel, 10. Juni 2015. Der neue Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, der im Januar eingeführt wurde, hat anscheinend zu Jobverlusten geführt. Davon geht das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel in einer neuen Studie aus. Allerdings seien nicht Vollzeit-Arbeitsplätze weggefallen, sondern vor allem Mini-Jobs, für die eine Einkommensgrenze von 450 Euro im Monat gilt. Kiel, 10. Juni 2015. Der neue Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde, der im Januar eingeführt wurde, hat anscheinend zu Jobverlusten geführt. Davon geht das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in…

Immer mehr Sachsen arbeiten in mehr als einem Job - viele von ihnen, weil sie sonst nicht über die Runden kommen würden. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Immer mehr Sachsen sind Multi-Jobber

DGB-Sprecher: Wir sehen diese Entwicklung mit Sorge Dresden, 29. April 2015. Mehr und mehr Sachsen fristen ihren Lebensunterhalt, indem sie in mehreren Jobs arbeiten: Bei der letzten Zählung im September betraf dies rund 81.000 abhängig Beschäftigte und damit 2,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das geht aus einer Statistik der Bundesarbeitsagentur hervor. Und dabei noch nicht einmal eingerechnet ist das Heer der Freiberufler, die nicht freiwillig selbstständig sind, sondern sich mangels Festanstellung mit zahlreichen De-facto-Jobs über Wasser halten. Mangels verlässlicher Statistiken gibt es hier nur Schätzungen und die beziffern diese Zahl auf einige Zehntausend Berufstätige im Freistaat. „Wir sehen diese Entwicklungen mit Sorge: Offensichtlich gibt es in Sachsen zuviele Menschen, die mehrere Jobs annehmen müssen, um über die Runden zu kommen“, kommentierte der sächsische DGB-Bezirkssprecher Markus Schlimbach auf Oiger-Anfrage. Und dies gelte nicht nur für die Multi-Jobber in abhängigen Beschäftigungsverhältnissen, sondern auch in den freischaffenden Tätigkeiten. DGB-Sprecher: Wir sehen diese Entwicklung mit Sorge Dresden, 29. April 2015. Mehr und mehr Sachsen fristen ihren Lebensunterhalt, indem sie in mehreren Jobs arbeiten: Bei der letzten Zählung …

Gemessen am BIP je Areitsstunde, liegt Sachsens Produktivität im unteren Drittel. Grafik: Stat. LA Kamenz, Foto & Montage: hw

Sachsens Wirtschaft wächst über Bundes-Schnitt

BIP legt um 1,9 % zu Kamenz/Dresden, 29. April 2015: Die sächsische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent gewachsen und damit schneller als die gesamtdeutsche Wirtschaft (+ 1,6 %). Das teilte das Statistische Landesamt in Kamenz heute mit. Der wichtigste Wachstumsmotor war erneut die Industrie, die um 4,5 % zulegte. BIP legt um 1,9 % zu Kamenz/Dresden, 29. April 2015: Die sächsische Wirtschaft ist im vergangenen Jahr um 1,9 Prozent gewachsen und damit schneller als die gesamtdeutsche Wirtschaft (+ 1,6…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Mindestlohn für ostdeutsche Leiharbeiter erst Mitte 2016

4,5 % mehr Lohn ab 1. April Münster, 30. März 2015. Erst Mitte 2016 wird in der ostdeutschen Zeitarbeiter-Branche der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt. Das geht aus einer Mitteilung der IG Zeitarbeit in Münster hervor. 4,5 % mehr Lohn ab 1. April Münster, 30. März 2015. Erst Mitte 2016 wird in der ostdeutschen Zeitarbeiter-Branche der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 Euro eingeführt. Das geht aus einer…

Seit 1. Januar 2015 gilt in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 je Stunde - mit einigen Übergangs- und Ausnahmereglungen. Foto (bearbeitet): Heiko Weckbrodt

Jeder 2. Mindestlohn-Betrieb in Ostsachsen reagiert mit Preiserhöhungen

Bisher keine Entlassungswellen erkennbar / Laut einer IHK-Umfrage nehmen viele Betriebe Ertragseinbußen in Kauf Dresden, 28. Januar 2014: In Ostsachsen hat die neue gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde, die zum Jahresbeginn 2015 in Kraft trat, bisher anscheinend nicht zu den von Mindestlohn-Kritikern prognostizierten Massen-Entlassungen geführt. Vielmehr nimmt jedes zweite betroffene Unternehmen Ertragsrückgänge in Kauf. Ebenfalls etwa die Hälfte der Firmen hat die gestiegenen Lohnkosten zumindest teilsweise durch Preiserhöhungen ausgeglichen. Knapp jedes dritte Unternehmen erwägt allerdings noch einen Personalabbau. Rund 14 Prozent werden voraussichtlich keine Praktikums-Plätze mehr anbieten. Das geht aus einer Umfrage der „Industrie- und Handelskammer“ (IHK) Dresden unter 600 ostsächsischen Betrieben mit insgesamt zirka 32.000 Beschäftigten hervor. Bisher keine Entlassungswellen erkennbar / Laut einer IHK-Umfrage nehmen viele Betriebe Ertragseinbußen in Kauf Dresden, 28. Januar 2014: In Ostsachsen hat die neue gesetzliche Lohnuntergrenze von 8,50 Euro pro Stunde,…

Logo: DNN

Wegen Mindestlohn: DNN erhöht Abo-Preis

Zweite Teuerung binnen eines halben Jahres Dresden, 18. Januar 2015: Unter Verweis auf den Mindestlohn erhöhen die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (DNN) nun erneut die Abo-Preise: Statt bisher 25,90 Euro wird die in Dresden erscheinende Tageszeitung künftig im Abonnement monatlich 27,40 Euro kosten, also 5,8 Prozent mehr. Erst im August hatte die DNN ihre Abo-Preise bereits um 1,50 Euro monatlich erhöht, dafür hatte der Verlag vor allem steigende Energie- und Papierpreise verantwortlich gemacht. Zweite Teuerung binnen eines halben Jahres Dresden, 18. Januar 2015: Unter Verweis auf den Mindestlohn erhöhen die „Dresdner Neuesten Nachrichten“ (DNN) nun erneut die Abo-Preise: Statt bisher 25,90 Euro wird…

Prof. Joachim Ragnitz vom ifo-Institut Dresden sieht vor allem die Industrie und teils auch die Bauwirtschaft als Konkunjunkturlokomotiven. Foto (bearbeitet). Heiko Weckbrodt

Konjunkturhimmel in Sachsen hellt sich auf

Ifo Dresden sagt für Freistaat 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum voraus – mehr als der Bundesschnitt Dresden, 17. Dezember 2014: Der zuletzt befürchtete Abschwung in Sachsen fällt wohl aus: In diesem Jahr ist die sächsische Wirtschaft etwa um 1,8 Prozent gewachsen, im kommenden Jahr wird sie um weitere 1,8 Prozent zulegen. Damit dürfte sie sie sich sogar dynamischer entwickeln als die gesamtdeutsche Wirtschaft, für die in diesem und im nächsten Jahr etwa 1,5 Prozent Zuwachs zu kalkulieren sind. Diese Konjunkturprognose hat heute Prof. Joachim Ragnitz von der Dresdner Niederlassung des Wirtschaftsforschungs-Instituts „ifo“ vorgestellt. Ifo Dresden sagt für Freistaat 1,8 Prozent Wirtschaftswachstum voraus – mehr als der Bundesschnitt Dresden, 17. Dezember 2014: Der zuletzt befürchtete Abschwung in Sachsen fällt wohl aus: In diesem Jahr…