Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vergleich

Sechs vietnamesische künftige Berufsschullehrer haben am 8. Juli 2016 ihre Prüferzertifikate von der IHK Dresden bekommen. Foto: Sven Ellger

Lehrer sollen sich bei Finnen eine Scheibe abschneiden

Ifo-Studie: Schüler sind so gut wie ihre Pädagogen München, 2. Juli 2018. Wenn Deutschland und andere Staaten bei den Pisa-Schultest besser abschneiden wollen, müssen sie zu allererst das Qualifikationsniveau der Lehrer weiter heben. Darauf weist eine Studie des Wirtschaftsforschungs-Instituts „Ifo“ aus München hin. „Die großen internationalen Leistungsunterschiede bei Schülern, wie sie etwa in den PISA-Studien beobachtet werden, entstehen auch durch Unterschiede in den Kompetenzen der Lehrer“, schätzte ifo-Wissenschaftler Marc Piopiunik ein.

Ein Essel-Mitarbeiter stellt eine Maschine der neuen Schnelllauf-Linie in der Tubenfanrik in Dresden ein. Foto: Essel Deutschland

Sachsen arbeiten etwas weniger

Statistiker sehen vor allem Teilzeit-Effekte wirken Kamenz, 7. Dezember 2017. Die Sachsen haben 2016 etwa elf Stunden weniger gearbeitet als im Vorjahr. Sie liegen mit 1411 Arbeitsstunden aber immer noch über dem deutschen Durchschnitts-Pensum von 1359 Stunden. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz mitgeteilt. In Ostdeutschland betrug das jährliche Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen 1419 Stunden.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

20 % weniger Lohn im Osten

Differenzen im Industrie-Sektor besonders hoch Hamburg, 21. Februar 2017. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung klaffen deutliche Lohn-Differenzen zwischen Ost und West: Ostdeutsche Fachkräfte bekommen auf ansonsten vergleichbaren Posten rund 20 Prozent weniger Lohn oder Gehalt. Dies hat das Internetportal „gehalt.de“ aus Hamburg ermittelt. „Je nach Beruf und Branche kann die Lohnlücke noch größer ausfallen“, betonen die Autoren.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Private Altersvorsorge: Sind Sparpläne eine Alternative zur Lebensversicherung?

Die Aktie hat in Deutschland einen zweifelhaften Ruf: Mit 46 Prozent der Bundesbürger sieht fast die Hälfte aller Deutschen Aktien als reine Spekulationsobjekte. 51 Prozent sind der Meinung, Aktien seien nur eine Geldanlage für Reiche und immerhin 61 Prozent vermuten gar die Banken als größte Profiteure des Wertpapierhandels. Dabei ist der Aktienmarkt insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen interessant. Im Unterschied zu festverzinslichen Geldanlagen lassen sich durchaus stattliche Renditen erzielen. Sind Wertpapiersparpläne also eine solide Alternative zu Lebensversicherung und Festgeld?

Foto: Heiko Weckbrodt

Lohnabstand zwischen Stadt und Land in Sachsen bleibt deutlich

Sachsen bekamen 2013 im Schnitt 25.138 Euro brutto Kamenz, 3. Dezember 2015. Wer in Sachsen in der Großstadt lebt, kann im Schnitt mit einem spürbar höherer Lohn rechnen als ein Landbewohner – und die Unterschiede ebnen sich nur sehr langsam ein. Das geht aus einer Übersicht des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Demnach bekamen Arbeitnehmer in den kreisfreien Städten im Jahr 2013 im Schnitt 27.187 Euro brutto als Lohn oder Gehalt, in den Landkreisen dagegen nur 23.783 Euro. Der Durchschnittslohn im Freistaat lag bei 25.138 Euro.

Abb.: AK VWGSR

Aufholprozess Ost-West eingeschlafen

Nur Sachsens Wirtschaft wächst überdurchschnittlich, Sachsen-Anhalt trägt mit nur 0,4 % die rote Laterne Halle/Dresden, 1. Mai 2015: Der Aufholprozess der ostdeutschen Bundesländer zum gesamtdeutschen Wirtschafts-Niveau stockt noch immer: Mit Ausnahme von Sachsen ist es im vergangenen Jahr keinem einzigen dieser Länder gelungen, ein Wirtschaftswachstum über dem deutschen Durchschnitt (1,6 % im Jahr 2014) zu steigern. Das geht aus der aktuellen Gesamtrechnung des „Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ hervor.

Voerst noch allein, da ein Prototyp: Der "SLUB Outdoor Lounger" as Karbon-Beton soll Lesenden Entspannung verschaffen. Abb.: Paulsberg OHG

SLUB darf Wettiner-Bücher behalten

Vergleich von Freistaat und Ex-Fürsten betrifft auch 8500 Bücher Dresden, 20. Juli 2014: Die Nachfahren der Wettiner-Könige werden nicht alle Kunstgegenstände, die ihnen im jüngsten Vergleich mit dem Freistaat Sachsen zugesprochen wurden, auf Sothebys, E-Bay & Co. verticken, sondern viele Bücher in der Sächsischen Landes und Uni-Bibliothek SLUB in Dresden zur Verwahrung belassen. „Zu den prominentesten Büchern und Handschriften Wettiner Provenienz, die in der SLUB verbleiben, gehören Bücher aus der Dante-Bibliothek König Johanns oder Musikhandschriften aus dem Besitz der Kaisertochter Maria-Antonia“, betonte SLUB-Generaldirektor Thomas Bürger. „Diese Kulturgüter haben einen unschätzbaren Wert für Sachsen.“

Fast 3 % des Bruttoinlandsproduktes fließen in Sachsen in Forschung und Entwicklung - wobei der Staat anteilig mehr invesitiert als die Wirtschaft. Diese Innovationsausgaben haben wohl beigetragen, dass Wirtschaftskraft und Exportquote im ostdeutschen Vergleich vorn liegen. Abb.: SMWA

Sachsens Wirtschaft in Ostdeutschland top, in EU nur Mittelmaß

Ministerium legt Standortvergleich vor Dresden, 2. März 2014: Sachsen hat sich im ostdeutschen Vergleich erneut als wirtschafts- und forschungsstärkstes Bundesland behauptet und die De-Industrialisierung, die nach der politischen Wende eingesetzt hatte, anscheinend nachhaltig gestoppt. Der Nachholebedarf bleibt indes groß: Im EU-Vergleich ist die Wirtschaftskraft des Freistaats – ähnlich wie die der anderen „Neuen Bundesländer“ – höchstens mittelmäßig, liegt noch hinter den vielgescholtenen Krisenländern Spanien und Griechenland. Das geht aus einem Standortvergleich vor, den heute das sächsische Wirtschaftsministerium veröffentlicht hat.

Deutsche geben im Schnitt 1477 Euro für Computer & Co. aus

Bundesbürger liegen über EU-Durchschnitt Berlin, 2. Januar 2013: Statistisch gesehen, gibt jeder Deutsche pro Jahr durchschnittlich 1477 Euro für Computer, Telefone und andere informationstechnologische Produkte aus. Damit liegen die Bundesbürger deutlich über dem EU-Schnitt von 1197 Euro. Das hat eine Erhebung des „European Information Technology Observatory“ (EITO) ergeben, einer Tochter des deutschen Hightech-Verbandes „Bitkom“ in Berlin.

Kino in Weimar am teuersten

Deutschland-Schnitt für Samstags-Vorstellung und 2 Erwachsene: 14,96 Euro Weimar/Leipzig, 21. November 2013: Die Weimarer müssen in Deutschland am tiefsten in die Tasche greifen, um einen Kinobesuch zu bezahlen: Zwei Erwachsene löhnen in der Stadt von Goethe und Schiller im Schnitt 18,20 Euro für eine Samstagsvorstellung. Das hat eine vergleichende Erhebung des Leipziger Reiseportals „Ab in den Urlaub“ unter 115 Städten und 448 Kinos ergeben. Demnach sind bundesweit durchschnittlich 14,96 Euro für zwei Erwachsenen-Kinokarten an Sonnabenden fällig. Am billigsten kommen die Chemnitzer mit 10,76 Euro weg. Auch Dresden, wo Kindodichte und damit Konkurrenzdruck besonders hoch sind, gehört mit 12,92 Euro zu den günstigen Filmtheater-Städten.