Alle Artikel mit dem Schlagwort: Vergleich

Mit dem Mobilfunk der 5. Generation (5G) verbinden vor allem Autohersteller und Automatisierungsindustrie große Hoffnungen. Foto: Heiko Weckbrodt

5G-Funk: Dänemark im Europa führend

Deutschland bleibt ein Bummelant London/Kopenhagen/Berlin, 11. Juni 2019. Beim Mobilfunk der 5. Generation (5G) hinkt Europa ohnehin schon hinter Asien hinterher. Und innerhalb Europas ist nicht etwa das industrie- und forschungsstarke Deutschland vorn, sondern kleine Staaten wie Dänemark, Portugal, die Schweiz, Finnland und die Niederlande. Das geht aus einer Analyse des britischen Marktforschungs-Unternehmens „Global Data“ aus London hervor.

Im ostdeutschen Maschinenbau brummen die Geschäfte derzeit. Hier im Foto sind gerade zwei Mitarbeiter von Niles-Simmons Chemnitz mit der Qualitätskontrolle einer großen Kurbelwelle beschäftigt. Foto: Wolfgang Schmidt, VDMA Ost

Deutschland in EU auf Platz 6 bei Arbeitskosten

Jede Arbeitsstunde im Industriesektor kostet die Arbeitgeber im Schnitt 35 Euro Wiesbaden, 29. April 2019. Jede geleistete Arbeitsstunde in Industrie und im wirtschaftlichen Dienstleistungssektor kostet deutsche Unternehmen im Schnitt 35 Euro. Damit lagen die Arbeitskosten in Deutschland im Jahr 2018 rund ein Drittel über dem EU-Durchschnitt. Dies entspricht Platz 6 innerhalb der EU – hinter Dänemark, Luxemburg, Belgien, Schweden und Frankreich. Das geht aus einer Übersicht des statistischen Bundesamtes (Destatis) in Wiesbaden hervor.

Ruf der Dresdener Werkstoff-Wissenschaftler wächst

TU-Forscher steigen im „QS World University Ranking“ auf Dresden, 27. Februar 2019. Die Dresdner Werkstoff-Forschung gewinnt international an Gewicht: „In der heute veröffentlichten Rangliste des ,QS World University Ranking by Subject 2019’ hat die TU Dresden in der Kategorie ,Materials Science’ den Sprung in die Top 50 der gelisteten Universitäten geschafft“, informierte die Uni.

Sechs vietnamesische künftige Berufsschullehrer haben am 8. Juli 2016 ihre Prüferzertifikate von der IHK Dresden bekommen. Foto: Sven Ellger

Lehrer sollen sich bei Finnen eine Scheibe abschneiden

Ifo-Studie: Schüler sind so gut wie ihre Pädagogen München, 2. Juli 2018. Wenn Deutschland und andere Staaten bei den Pisa-Schultest besser abschneiden wollen, müssen sie zu allererst das Qualifikationsniveau der Lehrer weiter heben. Darauf weist eine Studie des Wirtschaftsforschungs-Instituts „Ifo“ aus München hin. „Die großen internationalen Leistungsunterschiede bei Schülern, wie sie etwa in den PISA-Studien beobachtet werden, entstehen auch durch Unterschiede in den Kompetenzen der Lehrer“, schätzte ifo-Wissenschaftler Marc Piopiunik ein.

Ein Essel-Mitarbeiter stellt eine Maschine der neuen Schnelllauf-Linie in der Tubenfanrik in Dresden ein. Foto: Essel Deutschland

Sachsen arbeiten etwas weniger

Statistiker sehen vor allem Teilzeit-Effekte wirken Kamenz, 7. Dezember 2017. Die Sachsen haben 2016 etwa elf Stunden weniger gearbeitet als im Vorjahr. Sie liegen mit 1411 Arbeitsstunden aber immer noch über dem deutschen Durchschnitts-Pensum von 1359 Stunden. Das hat das Statistische Landesamt in Kamenz mitgeteilt. In Ostdeutschland betrug das jährliche Arbeitsvolumen je Erwerbstätigen 1419 Stunden.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

20 % weniger Lohn im Osten

Differenzen im Industrie-Sektor besonders hoch Hamburg, 21. Februar 2017. Auch ein Vierteljahrhundert nach der Wiedervereinigung klaffen deutliche Lohn-Differenzen zwischen Ost und West: Ostdeutsche Fachkräfte bekommen auf ansonsten vergleichbaren Posten rund 20 Prozent weniger Lohn oder Gehalt. Dies hat das Internetportal „gehalt.de“ aus Hamburg ermittelt. „Je nach Beruf und Branche kann die Lohnlücke noch größer ausfallen“, betonen die Autoren.

Sachsens Hightech-Gründer leiden unter Risikokapital-Lücken. Foto: Heiko Weckbrodt

Private Altersvorsorge: Sind Sparpläne eine Alternative zur Lebensversicherung?

Die Aktie hat in Deutschland einen zweifelhaften Ruf: Mit 46 Prozent der Bundesbürger sieht fast die Hälfte aller Deutschen Aktien als reine Spekulationsobjekte. 51 Prozent sind der Meinung, Aktien seien nur eine Geldanlage für Reiche und immerhin 61 Prozent vermuten gar die Banken als größte Profiteure des Wertpapierhandels. Dabei ist der Aktienmarkt insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen interessant. Im Unterschied zu festverzinslichen Geldanlagen lassen sich durchaus stattliche Renditen erzielen. Sind Wertpapiersparpläne also eine solide Alternative zu Lebensversicherung und Festgeld?

Foto: Heiko Weckbrodt

Lohnabstand zwischen Stadt und Land in Sachsen bleibt deutlich

Sachsen bekamen 2013 im Schnitt 25.138 Euro brutto Kamenz, 3. Dezember 2015. Wer in Sachsen in der Großstadt lebt, kann im Schnitt mit einem spürbar höherer Lohn rechnen als ein Landbewohner – und die Unterschiede ebnen sich nur sehr langsam ein. Das geht aus einer Übersicht des Statistischen Landesamtes in Kamenz hervor. Demnach bekamen Arbeitnehmer in den kreisfreien Städten im Jahr 2013 im Schnitt 27.187 Euro brutto als Lohn oder Gehalt, in den Landkreisen dagegen nur 23.783 Euro. Der Durchschnittslohn im Freistaat lag bei 25.138 Euro.

Abb.: AK VWGSR

Aufholprozess Ost-West eingeschlafen

Nur Sachsens Wirtschaft wächst überdurchschnittlich, Sachsen-Anhalt trägt mit nur 0,4 % die rote Laterne Halle/Dresden, 1. Mai 2015: Der Aufholprozess der ostdeutschen Bundesländer zum gesamtdeutschen Wirtschafts-Niveau stockt noch immer: Mit Ausnahme von Sachsen ist es im vergangenen Jahr keinem einzigen dieser Länder gelungen, ein Wirtschaftswachstum über dem deutschen Durchschnitt (1,6 % im Jahr 2014) zu steigern. Das geht aus der aktuellen Gesamtrechnung des „Arbeitskreises Volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen der Länder“ hervor.