Alle Artikel mit dem Schlagwort: Scanner

Neue 10-Euro-Banknote in verschiedenen Wellenlängenbereichen. Foto: Fraunhofer-IPMS

Kampf gegen Geldfälscher: Fraunhofer Dresden entwickelt „Blüten“-Fresser

Scanner-Elektronik zieht Fälschungen im Supermarkt automatisch ein Dresden, 18. Oktober 2014: Damit falsche und zerschlissene Banknoten gar nicht erst weiter im Geldumlauf weiter zirkulieren, entwickelt das Dresdner Photonik-Institut IPMS der Fraunhofer-Gesellschaft gemeinsam mit sechs europäischen Partnern derzeit eine Box, die solche „Blüten“ gleich an der Supermarktkasse erkennt und verschluckt. Das Gerät durchleuchtet Banknoten wie den neuen Zehn-Euro-Schein unter anderem auf verschiedenen Wellenlängen, ein Spezialprozessor entscheidet dann, ob die Note gleich vor Ort automatisch eingezogen wird.

Optischer Scankopf einer 3D-Kamera für Roboter. Foto: Fraunhofer IPMS

Roboter lernen Weltbilderflut „verstehen“

Dresdner Photoniker stellen anpassungsfähige 3D-Augen vor Dresden/San Francisco, 21. Januar 2014: Fabrik- und Sicherheits-Roboter sollen lernen, die Welt mit menschlichem Auge und Verstand zu sehen und zu „verstehen“. Das ist das Ziel des europäischen Forschungsprojektes „TACO“, in dessen Zuge das Dresdner Fraunhofer-Photonikinstitut IPMS im Februar eine Schlüsselkomponente auf der Messe „Photonics West“ in San Francisco vorstellen will: Ein 3D-Kamerasystem, mit dem Roboter wie ein Mensch ihre Umgebung zunächst flüchtig mustern, um sich dann auf interessante Beobachtungen schärfer zu fixieren – ohne gleich ihr Elektronenhirn zu überlasten.

Scan den Joghurt, Spock! Fraunhofer bastelt an Trikordern fürs Computertelefon

Dresden/Nürnberg, 7. Mai 2013: Dresdner Fraunhofer-Forscher haben ein würfelzuckergroßes Spektrometer entwickelt, mit dem Nutzer die chemische Zusammensetzung zahlreicher Stoffe berührungslos und ohne Probenentnahme ermitteln können. Das Bauelement könnte sogar in Computertelefone (Smartphones) integriert werden. Diese würde es jedermann ermöglichen, zum Beispiel im Supermarkt Lebensmittel wie mit einem „Enterprise-Trikorder“ durchzuchecken oder im Urlaub auf einem exotischen Markt zu erkunden, was da Fremdländisches vor ihm ausgebreitet ist.

„Norton Internet Security“: Schlankes und leistungsstarkes Schutzpaket

Mit der neuen Edition seines Sicherheitspakets „Norton Internet Security“ aus Firewall und Virenwächter hat Symantec unter anderem auf die wachsenden Angriffsrisiken in sozialen Netzwerken reagiert. Eingebaut sind nun Module gegen „Like Jacking“ (Manipulationen am Facebook-Knopf „Gefällt mir“, um Zugriffe auf Betrugsseiten zu generieren) und betrügerische Pinnwand-Einträge. Außerdem hat Symantec das Norton-Paket für „Windows 8“ und die Finger-Bedienung per „Touchscreen“ vorbereitet. Ansonsten haben die Programmierer von allem an Geschwindigkeit und Ressourcen-Sparsamkeit herumgefeilt.

“Trikorder”-Handy erkennt Matschbirnen und Autolackschäden

Dresden, 5.5.2012: Ob eine Birne vom Obststand saftig oder mehlig ist, merkt man leider oft erst daheim, wenn man reinbeißt. Um Lack-Retouchen am Gebrauchtauto zu erkennen, ist gar ein Experte gefragt. Da wünscht man sich manchmal einen handlichen “Trikorder” wie auf dem TV-Raumschiff “Enterprise”, mit dem die Weltraumerkunder so oft fremdartige Artefakte durch bloßes Draufhalten analysieren konnte. Wenn es nach den Forschern des Dresdner Fraunhofer-Instituts für Photonische Mikrosysteme (IPMS) geht, ist es bis dahin aber gar nicht mehr so weit: Sie haben jetzt mittels Technologien aus der Chipindustrie ein nur Würfelzucker-großes Spektrometer entwickelt, mit denen der Kunde verborgene Schäden mittels Infrarotdurchleuchtung an Lebensmitteln und Konsumgütern erkennen kann. Und sie glauben, ihren Analysator noch so verkleinern und billig produzieren zu können, dass er bald in Computertelefone (Smartphones) integriert werden kann.

Highend-Scanner von Pentacon Dresden weltweit gefragt

Dresden, 11.4.2012: Die Traditionsmarke „Pentacon“ mag keine große Nummer mehr im Kamera-Massenmarkt sein wie noch im vergangenen Jahrhundert – doch das Unternehmen aus Dresden hat sich längst mit ganz anderen Highend-Lösungen international einen Namen gemacht: Wo gewöhnliche Scanner versagen, da tritt Pentacon-Technik in Aktion. Restauratoren, Wissenschaftler und Archivare in aller Welt nutzen hochauflösende Pentacon-Scanner zum Beispiel, um neue Pflanzenarten zu identifizieren, Kulturschätze für die Nachwelt zu digitalisieren oder Gemälde zu analysieren.

Nicht mal jedes dritte Smartphone in Europa mit Virenschutz

Moskau/Ingolstadt, 7.2.2012: Obwohl Netzattacken vor allem auf Android-Computertelefone stark zunehmen, sind nur 30 Prozent der Computertelefone (Smartphones) in Europa virengeschützt. Das hat eine – nicht repräsentative – “YouGov”-Umfrage für die Moskauer Sicherheitssoftware-Firma “Kaspersky” ergeben. Und dabei wurden in der Befragung sogar nur technisch versierte Computernutzer berücksichtigt.

Raumfahrttechnik rettet alte Bücher des Vatikans

Vatikanstadt/Paris, 21.12.2011: Noch nie was vom Bildformat „FITS“ gehört? Dann sind Sie vermutlich weder Raumfahrer, Astronom noch päpstlicher Scherge. Der Vatikan hat jedenfalls jetzt beschlossen, eben dieses in den 1970er Jahren von den Raumfahrtagenturen NASA und ESA entwickelte Format einzusetzen, um alte Bücher aus der vatikanischen Bibliothek für die Nachwelt digital zu sichern.

Wie der „ePuzzler“ die Stasi-Akten rekonstruiert

Berlin, 15.12.2011: Als die Stasi im Herbst 1989 begann, Akten in großen Stil zu vernichten, stießen die wenigen verfügbaren Schreddermaschinen schnell an ihre Grenzen. Daraufhin zerrissen die Schlapphüte ihre Unterlagen von Hand – manchmal nur in je vier Teile, oft aber auch sorgfältiger. Insgesamt entstanden so rund 600 Millionen Schnipsel, die nun zusammengesetzt werden sollen.

Neue Version des Norton-Sicherheitspakets

Symantec hat sein Sicherheitspaket aus Firewall, Viren-Scanner und weiteren Diensten nun in einer neuen Version vorgestellt. Neu ist im “Norton Internet Security 2012” die Unterstützung für Cloud-Dienste – man kann jetzt seine Passwörter und Sicherheitseinstellungen in der Symantec-Rechnerwolke ablegen, wenn einem denn wohl dabei ist. Ansonsten handelt es sich eher um Weiterentwicklungen und Fein-Tuning des recht bewährten Sicherheitspaketes.

QR-Codes – wozu die Pixellotsen gut sind

Was sind eigentlich diese komischen schwarz-weißen Pixel-Bilder, die man jetzt immer öfter auf Plakaten, Zeitschriften und anderswo im Stadtbild sieht? Gastautor Holger Grigutsch erklärt, was diese “QR-Codes” sind, wie man sie nutzt und erstellt. Eigentlich sind sie ein alter Hut und zum Beispiel in Japan und Nordamerika weit verbeitet – kleine quadratische Bildchen, deren Inhalt entfernt an das „Rauschen“ erinnert, das es früher auf dem Fernsehbildschirm zu sehen gab, wenn kein Sender eingestellt war. Die so genannten QR-Codes speichern Informationen, die über entsprechende Scanner in elektronische Geräte (z. B. Computer oder Handys) eingelesen und dort weiterverarbeitet werden können. Verwandt sind sie mit den Barcodes, die Artikelnummern so verschlüsseln, dass die Kasse im Supermarkt den Preis erkennt. Hinweis: Rechts unten auf dieser Seite findet Ihr den QR-Code, mit dem ihr den Computer-Oiger auf Euer Smartphone holen könnt. OR-Codes können jedoch mehr Informationen verschlüsseln. Ihr Inhalt kann eine Telefonnummer sein, eine Internetadresse, eine elektronische Visitenkarte, ein wichtiger Termin oder auch ein kurzer Text. Ihr wichtigstes Anwendungsfeld ist das „Mobile Tagging“ – ein Handy, mit dessen eingebauter Kamera …