Alle Artikel mit dem Schlagwort: Carsharing

Betriebsleiterin Petra Wolf vom Autohaus Holm Wirthgen übergibt an „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter die ersten zwei von 200 neuen VW-Kleintransportern. Innovationschef Marco Weiß (rechts) von der VW-Manufaktur will mit „Carl und Carla“ bald auch Elektro-Transporter im Carsharing testen. Foto.:Volkswagen

Carsharing: „Carl und Carla“ verdoppeln Transporter-Flotte

Dresdner Unternehmen investiert wegen hoher Nachfrage sieben Millionen in die Expansion Dresden, 25. März 2019. Weil immer mehr Studenten, Spediteure und andere Kunden kurzfristig Kleinbusse und Kleintransporter von „Carl und Carla“ mieten wollen, verdoppelt das Dresdner Carsharing-Unternehmen nun seine Fahrzeugflotte. Das hat Mitgründer Richard Vetter heute in der gläsernen VW-Manufaktur Dresden angekündigt.

e-Golf-Produktion in der Gläsernen VW-Manufaktur Dresden. Foto: VW Dresden

Elektrischer Auftrag für VW-Manufaktur Dresden

Gläserne Fabrik liefert e-Golfs für VWs Einstieg ins elektrische Carsharing Dresden/Berlin, 23. August 2018. Die Bemühungen der VW-Spitze, den Autokonzern elektrischer und moderner umzuformen, beschert der gläsernen Manufaktur von Volkswagen einen konzerninternen Auftrag – und eine bessere Auslastung: Unter der Marke „We Share“ wollen die VW-Manager ein rein elektrisches Carsharing-Angebot mit zunächst 2000 Stromern in Berlin aufbauen. „Sie umfasst mit Start des Dienstes zum zweiten Quartal 2019 zunächst 1.500 e-Golf, später folgen zusätzlich 500 e-up!“, kündigte das Unternehmen an. Und ein Großteil dieser elektrischen Golfs wird in Dresden produziert, kündigte Manufaktur-Sprecher Carsten Krebs an.

Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter (l.) Wirtschaftsförderer Robert Franke und Marco weiß (VW, r.) mit den Miettransportern vor de Goldenen Pfote des Rathauses in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresden verknüpft Carsharing und ÖPNV

Stadt und VW helfen „Carl und Carla“, gewerbliches und privates Carsharing mit Straßenbahnen zu verbinden Dresden, 26. Juni 2018. Damit die Deutschen künftig mehr mit Bus und Straßenbahn, dafür weniger mit Autos durch die Städte gondeln und zugleich Kleintransporter besser auslasten, erprobt das Dresdner Carsharing-Unternehmen „Carl und Carla“ ein neues Mobilitätskonzept: Wer bei ihnen einen Kleinbus oder Transporter leiht und zum Übergabepunkt mit dem „Öffentlichen Personennahverkehr“ (ÖPNV) anreist, bekommt einen Euro Rabatt auf die Mietkosten. Das hat „Carl und Carla“-Mitgründer Richard Vetter angekündigt. „Wir wollen den ÖPNV integrieren, den Nutzern weitere Vorteile bieten und damit das klassische Carsharing noch attraktiver gestalten“, kündigte er an.

Martin Wesner und Richard Vetter von "Carl und Carla" erproben im Inkubator der VW-Manufaktur Dresden neue Geschäftsmodelle für ihren Nutzfahrzeug-Carsharing-Dienst. Foto: Anja Schneider

Aus Carl mache Carla

Dresdner Kleinbus-Verleihdienst expandiert ins Firmenkunden-Geschäft Dresden, 28. Dezember 2017. Nachdem sich das junge Dresdner Unternehmen „Carl und Carla“ bereits mit innovativen Vermiet-Modellen für Nutzfahrzeuge einen Namen gemacht hat, wollen die Gründer nun ein neues Geschäftsmodell draufsatteln: Damit Kleintransporter und Busse nicht mehr unnütz auf Parkplätzen herumgammeln, erproben sie im VW-Inkubator Dresden ein hybrides Konzept. Dabei teilen sich private und betriebliche Fahrer zeitversetzt in die Nutzfahrzeuge hinein. Dies könnte Vorbildcharakter für die gesamte „Carsharing“-Branche haben.

Carsharing erfreut sich wachsender Beliebtheit: Der Dienst teilAuto zum Beispiel begann 1992 mit einem geteilten Vereins-Skida. Heute hat das Unternehmen rund 20.000 Nutzer in ganz Mitteldeutschland. Foto: teilAuto

Nach Bund plant auch Sachsen ein Carsharing-Gesetz

Gratis-Parkplätze für Autoteiler Dresden, 1. September 2017. Heute ist das Bundes-Carsharing-Gesetz in Kraft getreten. Es soll die gemeinsame Nutzung von Autos fördern. Das neue Gesetz räumt Kommunen unter anderem die Möglichkeit ein, ihre an Bundesstraßen gelegenen Parkplätze speziell für Autoteiler kostenlos anzubieten. Sachsen will mit ähnlichen Regeln für Landstraßen im Frühjahr 2018 nachziehen.