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DLR siedelt Gutachter-Außenstelle in Dresden an

Die Gutachter vom DLR-Projektträger ziehen in diesen Bürokomplex an der Könneritzstraße in Dresden. Foto: DLR-PT
Die Gutachter vom DLR-Projektträger ziehen in diesen Bürokomplex an der Könneritzstraße in Dresden. Foto: DLR-PT

15-köpfiges Team begutachtet Forschungsanträge von Mittelständlern

Dresden, 6. Mai 2021. In Dresden hat sich ein neues Forschungsgutachter-Büro angesiedelt: Die Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) hat eine DLR-Projektträger-Außenstelle in der sächsischen Landeshauptstadt gegründet. Das geht aus einer DLR-Mitteilung hervor.

Experten begutachten Unternehmer-Anträge

Demnach ziehen zunächst bis zu 15 Experten in ein Büro an der Könneritzstraße. Die ersten Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen der „Bescheinigungsstelle Forschungszulage“ (BSFZ) wechseln in den nächsten Wochen von Bonn beziehungsweise Berlin nach Dresden. Sie werden hier Anträge von Unternehmen – insbesondere von sächsischen und ostdeutschen Mittelständlern – auf staatliche Forschungszulagen begutachten.

DLR bereits mit Software-Institut in Dresden vertreten

Mit dieser Standortwahl unterstreiche der DLR-Projektträger (DLR-PT) „die wachsende Bedeutung von Deutschlands Osten für die Forschungs-, Bildungs- und Innovationslandschaft“, hieß es vom DLR. Und: „Wir wollen in Dresden sichere und hochwertige Arbeitsplätze schaffen“, kündigte DLR-PT-Leiter Klaus Uckel an. Darüber freut sich auch – trotz seiner aktuellen Corona-Erkrankung – Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP): „An nur wenigen Orten in Europa wird so intensiv geforscht wie in Dresden“, betonte er. „DLR-PT hat also eine ausgesprochen gute Wahl getroffen und ergänzt die Präsenz des DLR e.V., welcher mit dem Institut für Softwaremethoden zur Produkt-Virtualisierung einen festen Platz in der Dresdener Wissenschaftslandschaft hat.“

So etwa kann ein "Digitaler Zwilling" für ein Flugzeug im Supercomputer aussehen. Abb.: DLR, CC3-Lizenz
Das DLR unterhält in den Universellen Werken Dresden bereits ein Software-Institut, das sich unter anderem mit „digitalen Zwillingen“ für Flugzeuge im Supercomputer beschäftigt. Abb.: DLR, CC3-Lizenz

Über den DLR-PT

Der „DLR Projektträger“ ist nach eigenen Angaben einer der größten Projektträger Deutschlands. Er ist Teil des DLR-Geschäftsfeldes „Wissenschafts-, Innovations- und Bildungsmanagement“. Insgesamt beschäftigt der DLR-PT rund 1400 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Bonn, Berlin, Düsseldorf, Brüssel und nun auch Dresden. Sie betreuen jährlich rund 12.000 Vorhaben mit einem Fördervolumen von über 2,3 Milliarden Euro.

Autor: hw

Quelle: DLR-PT

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger