Alle Artikel mit dem Schlagwort: Raumfahrt

Aus der "Hoch Technologie Systems" (HTS) wird Ruag Space Germany: Ein Spezialist montiert im Reinraum der Coswiger Raumfahrttechnik-Fabrik ein Potenziometer, das später im All einem Satelliten helfen wird, seine Solarsegel richtig auszufahren. Foto: Heiko Weckbrodt

Schweizer Ruag baut Raumfahrttechnik-Fabrik Coswig aus

Staatskonzern Ruag sieht viel Potenzial auf dem deutschen Raumfahrt-Markt Coswig/Bern, 11. Juli 2018. Der staatliche Technologie-Konzern „Ruag“ aus der Schweiz will seine sächsische Raumfahrttochter stärken. Die „Ruag Space Germany“ in Coswig soll nach dem Willen der Konzernspitze aus Berrn ihr Produktportefeuille erweitern, neue Jobs und zusätzliche Produktionskapazitäten schaffen. Das hat Ruag-Konzernchef Urs Breitmeier heute vor Ort angekündigt.

Laviu-Gründerin Julia Ryssel zeigt eines der neuen Liebesspielzeuge aus intelligenten Materialien. Foto. Heiko Weckbrodt

50.000 Euro für Hightech-Sexspielzeug aus Dresden

Finanzierungsziel im Internetschwarm für Lovetoys von Laviu weit übertroffen Dresden, 2. Dezember 2016. Die neuartigen Hightech-Dildos von Laviu stoßen auf sehr großes Interesse in der Internetgemeinde: Schon jetzt haben die Dresdner Entwicklerinnen von Laviu auf der Crwodfunding-Plattform „Indiegogo“ über 50.000 Euro vom Internetschwarm gespendet bekommen. Damit haben sie ihr Finanzierungsziel von 20.000 Euro bereits weit übertroffen – obwohl die Kampagne erst in zwei Wochen endet.

Mit 3D-Druckern lassen sich heute nahezu beliebige Einzelteile aus Kunststoff kreieren. Günstige 3D-Drucker kosten nur noch zwischen 500 und 3000 Euro. Foto: Makerbot

Raumschiffe aus dem 3D-Drucker

Dresden soll Zentrum für industriellen 3D-Druck in der Raumfahrt werden Dresden, 16. Juni 2016. Dresden soll zu einem Kompetenzzentrum für 3D-Druck in der Raumfahrtindustrie werden. Dieses Ziel hat Wolfgang Göhler, der Vorstandsvorsitzender des „Kompetenzzentrums Luft- und Raumfahrttechnik Sachsen/ Thüringen“, am Rande des „11. Tag der deutschen Luft- und Raumfahrtregionen“ in Dresden ausgegeben.

Züricher RUAG-Mitarbeiter montieren Komponenten für die Raumfahrt. Hier bereiten sie einen "Sentinel-4"-Scanmechanismus auf einen Vibrationstest vor. Foto: RUAG

RUAG-Konzern übernimmt sächsische Raumfahrt-Firma HTS

Schweizer wollen gesamte Belegschaft in Coswig übernehmen Bern/Coswig, 31. Mai 2016. Die Raumfahrtsparte “RUAG Space” des Schweizer Technologiekonzerns RUAG übernimmt das sächsische Unternehmen „Hoch Technologie Systeme GmbH“ (HTS) aus Coswig bei Dresden. Das teilten die Schweizer heute mit. „Mit HTS erhalten wir einen besseren Zugang zum deutschen Raumfahrtmarkt und sind näher bei einigen unserer wichtigsten Kunden“, begründete RUAG-Chef Urs Breitmeier die Akquise. Das Schweizer Unternehmen war bisher nur Teilhaber an der Coswiger Firma gewesen.

Virgin Galactic hat ein neues SpaceShipTwo: sie "Unity". Foto: Jack Brockway

Neues Privatraumschiff „Unity“ vorgestellt

Gelähmter Star-Physiker Hawking tauft die Fähre – und hofft auf eigenen Flug ins All Mojave, 20. Februar 2016. Knapp anderthalb Jahre nach dem Absturz des Vorgänger-Modells hat das private Raumflug-Unternehmen „Virgin Galactic“ nun im kalifornischen Mojave ein neues Raumschiff vorgestellt: Der Gleiter „Unity“ („Einheit“) gehört zur SpaceShipTwo-Serie und soll in Zukunft vor allem Touristen in den Erdorbit bringen. Die Schiffstaufe übernahm der gelähmte Physiker Prof. Stephen Hawking, der darauf hofft, mit der „Unity“ ins All reisen zu können. „Wenn Richard mich lässt, wäre ich sehr stolz darauf, mit diesem Raumschiff zu fliegen“, erklärte er anlässlich der Namenstaufe.

Die dunklen Streifen auf diesem Fehlfarben-Bild vom Mars-Krater Hale deuten nach Ansicht der NASA-Analysten auf kürzlich geflossenes Wasser auf dem Mars hin. Abb.: NASA/JPL-Caltech/Univ. of Arizona

Wasser auf dem Mars

NASA-Sonde findet Hinweise auf fließendes Wasser Mars, 28. September 2015. Die NASA hat starke Hinweise darauf gefunden, dass es auf unserem Nachbarplaneten Mars flüssiges Wasser gibt. Wie die US-Raumfahrtbehörde mitteilte, geht dies aus Spektrometer-Bildern der Raumsonde „Mars Reconnaissance Orbiter“ (MRO) hervor. Darauf deuten unter anderem Streifen auf Marsabhängen hin, die offensichtlich durch kürzlich geflossenes Wasser gebildet wurden, und stets verschwinden, wenn die Temperaturen auf der Planetenoberfläche fallen.

Ernst Messerschmid im Raumlabor während seines Raumfluges bei der ersten deutschen D1-Spacelab-Mission 1985 mit dem Space-Shuttle "Challenger". Foto: Archiv Messerschmid

Ex-Astronaut: Raumfahrt ist immenser Zugewinn an Wissen für Menschheit

Raumfahrer Ernst Messerschmid stellt in Dresden Mars-Prohjekte von ESA und NASA vor Dresden, 28. Januar 2015: Trotz hoher Kosten ist und bleibt die Raumfahrt für die Menschheit ein Gewinn. Davon ist der frühere deutsche Astronaut Professor Ernst Messerschmid überzeugt. „Auf der „Ertragsseite“ steht ein immenser Zugewinn an Wissen und schafft eine neue Basis für wirtschaftlichen Erfolg“, betont der heute 70-Jährige. Am 2. Februar 2015 wird er im Rahmen der Reihe „Innovation“ an der TU Dresden in einem öffentlichen Vortrag über seine Erlebnisse als Raumfahrer berichten. Eingehen will er auch auf die Pläne der ESA und der NASA, Astronauten erneut zum Mond und dann weiter zum Mars fliegen zu lassen.

SpaceShipTwo zündet die Raketenmotoren. Foto: Virgin Galactic

Erneut Privat-Raumschiff zerstört

Testpilot stirbt in “SpaceShipTwo” Mojave, 31. Oktober 2014: Das für suborbitale Touristen-Flüge entwickelte Privat-Raumschiff „SpaceShipTwo“ ist bei einem Testflug am 31. Oktober 2014 zerstört worden. Einer der Piloten kam dabei um, der andere konnte sich mit einem Fallschirm retten und wird nun in einem Krankenhaus behandelt. Das teilte das Raumfahrt-Unternehmen „Virgin Galactic“ in Mojave in New Mexico (USA) mit.

Coole Gleiter: Supraleit-Schwebebahn auf der ILA. Foto: LHD

Supraleit-Technik soll Luftfahrt revolutionieren

Dresdner Ingenieure stellen Technologie-Konzepte auf der “ILA” vor Dresden/Berlin, 21. Mai 2014: Sächsische Forscher, Ingenieure und Politiker präsentieren in dieser Woche auf der internationalen Luftfahrt-Ausstellung „ILA“ in Berlin laut eigenen Angaben bahnbrechende Technologien vom Supraleit-Standort Dresden: Sie wollen elektrische Geräte für die Luftfahrt-Industrie konstruieren, die Strom widerstandslos leiten – und für eine erhebliche Energie-Ersparnis und neue Flugzeug-Bauweisen sorgen sollen.

DLR öffnet sein zwölftes Schülerlabor in Dresden

Superspeicher und Sonnenstrom unter der Gymnasiastenlupe Dresden, 12. November 2013: Für besonders wissbegierige Gymnasiasten eröffnen TU und Stadt Dresden sowie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) morgen (13.11.) in Dresden ein „DLR_School_Lab“. Die Schüler können in dem 250 Quadratmeter großen Labor in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD) künftig beispielsweise neuartige Superkondensatoren (Super-Caps) auf einer Rennbahn ausprobieren, an einem Kraftwerksmodell experimentieren und sich an Hightech-Verbundstoffen versuchen, wie sie in den neuesten Elektroautos und Düsenjets eingesetzt werden.

Bloß nichts im All versauen

Plädoyer für mehr Raumfahrt: Astronauten zu Gast in Dresden Dresden, 3. Juli 2013. Für eine bessere finanzielle Unterstützung der Raumfahrt haben die Astronauten und Naturwissenschaftler Dr. Ulf Merbold und Dr. Thomas David Jones heute während eines „Community Days“ der Raumfahrer-Assoziation in den Technischen Sammlungen Dresden (TSD) plädiert. Der Deutsche und der US-Amerikaner verwiesen darauf, wie stark diese Technologie unser aller Leben verändert habe, sei es nun durch Satelliten-Fernsehen, Umweltanalysen aus dem Orbit, Wettervorhersagen oder Auto-Navigationsysteme.

Kohlenstoff-Krater auf Proto-Planetoiden Vesta entdeckt

Brachten kosmische Wanderer die Grundbausteine des Lebens zu uns? Sonnensystem, 6. Januar 2013: Kosmische Wanderfelsen haben möglicherweise erst Kohlenstoff – und damit einen Grundbaustein des Lebens – ins innere Sonnensystem getragen. Das geht aus einer Auswertung von Raumsonden-Aufnahmen durch deutsche und US-amerikanische Forscher hervor, über die nun die Max-Planck-Gesellschaft (MPG) berichtet hat.

Auch Boeing will Privatraumschiff ins All schicken

Washington, 15. September 2012: Nach dem “Dragon” wird das “CST 100” wohl eines der nächsten Privat-Raumschiffe sein, das an der Internationalen Raumstation ISS andocken wird. Der Luftfahrt- und Rüstungskonzern hat jetzt wichtige Meilensteine in diesem Entwicklungsprogramm erreicht und der NASA glaubhaft machen können, das Programm zu bewältigen, wie die US-Raumfahrtbehörde nun mitteilte.

Kosmische Elektronenströme klingen wie Vogelzwitschern

Erdorbit, 18.2.2012: Wenn es einen Ort perfekter Stille gibt, dann das All: Wo Luft und Wasser fehlen, kann sich kein Schall fortpflanzen, auch wenn Science-Fiction-Regisseure da oft anderer Meinung sind. Im Vakuum hinterlässt selbst die größte Sternenexplosion nur eines: Ruhe. Oder? Ein Videoteam der europäischen Raumfahrtbehörde ESA ist jetzt der Frage nachgegangen: „Wie hört sich der Weltraum an?“