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Fabmatics siedelt sich im Ex-Leybold-Sitz Dresden an

HAP und Ortner Dresden, die inzwischen zur Fabmatics verschmolzen sind, haben auch InfineonChipwerke mit Robotern und anderer technik nachautomatisiert. Foto: Infineon/ Fabmatics

HAP und Ortner Dresden, die inzwischen zur Fabmatics verschmolzen sind, haben auch Infineon-Chipwerke mit Robotern und anderer Technik nachautomatisiert. Foto: Infineon/ Fabmatics

Automatisierer investieren zwei Millionen Euro

Dresden, 1. September 2016. Das Dresdner Automatisierungs-Unternehmen „Fabmatics“ wird den aufgegebenen Firmensitz von Leybold Optics Dresden in der „Micropolis“ am Flughafen zu seinem neuen Hauptsitz ausbauen. Das teilte Fabmatics-Sprecherin Kathrin Maletzki auf Oiger-Anfrage mit. Das Unternehmen wolle rund zwei Millionen Euro in das Projekt investieren.

Reinraum geplant

Dazu gehört auch der Einbau eines eigenen Reinraums. „Zusätzlich zu diesen Räumlichkeiten mieten wir noch Bürofläche auf der gegenüberliegenden Straßenseite“, informierte Maletzki. Der Umzug ist für Ende 2016 geplant. Die Fabmatics wird dann dort auf insgesamt rund 3.500 Quadratmetern Büro- und Produktionsfläche forschen und fertigen.

Micropolis: Militärgelände, DDR-Luftfahrt, Gewerbepark

Die Micropolis Dresden ist ein privat geführter Gewerbepark in einem Areal, das teilweise früher vom Militär, teilweise von der DDR-Luftfahrtindustrie genutzt wurde. Hinzu kamen diverse Neubauten nach der Wende.

Bühler machte Leybold Optics Dresden im Herbst 2013 dicht

In der ausgewählten Immobilie an der Straße Zur Steinhöhe 1 konstruierten bis vor drei Jahren Ingenieure von Leybold Optics Sondermaschinen sowie Anlagen für die Solarindustrie. Im Herbst 2013 machte das Schweizer Mutterunternehmen Bühler den Dresdner Standort dicht. Damals verloren hier rund 80 Mitarbeiter ihre Jobs.

Nicht mehr genug gefragt: Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik. Abb.: Leybold Optics

Nicht mehr genug gefragt: Beschichtungsanlagen für die Photovoltaik. Abb.: Leybold Optics

Neustart für altes Militärgebäude

Die Ansiedlung von Fabmatics in der Micropolis ist insofern ein Neustart in zweierlei Hinsicht: einerseits für die frühere Leybold-Dependance im alten Kasernengebäude, anderseits für das frischgeschmiedete Unternehmen, das aus den Dresdner Firmen HAP und Ortner hervorging (Wir berichteten). Autor: Heiko Weckbrodt

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