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Jeder Vierte interessiert sich für Cyber-Sex

Etwas unbeholfene Cybersex-Szene aus "Demolition Man". Szenenfoto: Warner
Etwas unbeholfene Cybersex-Szene aus „Demolition Man“. Szenenfoto: Warner

Frauen weit weniger fasziniert

Ingolstadt, 1. September 2016. 28 Prozent aller männlichen Internetnutzer und 15 Prozent der weiblichen Nutzer interessieren sich für Sex in virtuellen Welten („Virtual Reality“). Das hat eine Umfrage der russischen Sicherheits-Softwarefirma Kaspersky und des Statistikportals „Statista“ unter 500 deutschen Internetnutzer ab 18 Jahre ergeben.

Brille "Oculus Rift" für 3D-Erkundungen in der "Virtueller Realität" (VR). Foto: Oculus
Brille „Oculus Rift“ für 3D-Erkundungen in der „Virtueller Realität“ (VR). Foto: Oculus

„Demolition Man“ lässt grüßen

Bisher kennen wir solche Sex-Szenen nur aus Science-Fiction-Filmen wie „Demolition Man“: Da setzen sich Sandra Bullock und Silvester Stallone Datenbrillen auf, berühren sich kein bisschen – erleben aber eine Simulation von gemeinsamem Sex in virtuellen Räumen.

Jeder vierte Mann, aber nur 15 % der weiblichen Netznutzer interessieren sich für Cyber-Sex. Abb.: Kaspersky
Jeder vierte Mann, aber nur 15 % der weiblichen Netznutzer interessieren sich für Cyber-Sex. Abb.: Kaspersky

Seit der jüngsten Spielemesse „Gamescom“ in Köln sind virtuelle Welten nun auch einem breiterem Publikum bekannt geworden. Die Begeisterung dafür hält sich generell aber noch eher in Grenzen: „Die Mehrheit (52 Prozent) der deutschen Nutzer geht nicht davon aus, dass sie sich in den kommenden drei Jahren in der virtuellen Welt bewegen wird“, informierte Kaspersky über die Umfrage-Befunde. „Lediglich 20 Prozent sehen sich künftig in der Virtual Reality, 28 Prozent sind noch unschlüssig.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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