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Kinderbuch „Lina und der Albatros“: Warum landen, wenn man purzeln kann?

So gefällt es Lina: Scheinbar liegt sie im Bett, doch in Wirklichkeit geht sie mit dem Büchermännchen Erwin auf Reisen zu den Albatrossen. Abb.: Silke Ottow

So gefällt es Lina: Scheinbar liegt sie im Bett, doch in Wirklichkeit reist sie mit dem Büchermännchen Erwin zu den Albatrossen. Abb.: Silke Ottow

Dresdner Autorin Ottow publiziert im Eigenverlag unterhaltsames Taschenbuch für kleine Forscher

Warum schlagen Albatrosse Purzelbäume, wenn sie landen? Wie kann ich in ein Ei schauen, ohne es kaputt zu machen? Solche und andere Fragen, wie sie kleine Mädchen und Jungen gerne stellen, wenn Mama oder Papa abends vorlesen, beantwortet das Kinderbuch „Lina und der Albatros“. Die Dresdner Autorin Silke Ottow will mit ihrem selbstillustrierten Taschenbuch, das sie nun im Eigenverlag publiziert hat, die kindliche Neugier an den Dingen der Natur wachhalten.

Die Story

Ottow erzählt darin über die kleine Lina, die mit einem gar wunderlichen Büchermännchen abends durch die Welt reist und tagsüber mit Experimenten überprüft, was sie in der Heimat der Albatrosse gehört und gesehen hat. Das manchmal etwas freche, dann wieder ganz scheue Büchermännchen Erwin hilft Lina auch, sich mit einer Albatrosfamilie anzufreunden. Linas Eltern haben zwar keine Ahnung, dass Edwin überhaupt existiert. Aber ihr Tagespapa Robert weiß um das Geheimnis – und hilft gemeinsam mit Linas Teddy dabei, all das zu durchschauen, was Lina nachts von den Albatrossen erfährt.

Das Büchermännchen Erwin landet eines Abends auf dem Kinderzimmer-regal neben Teddy. Abb.: Silke Ottow

Das Büchermännchen Erwin landet eines Abends auf dem Kinderzimmer-Regal neben Teddy. Abb.: Silke Ottow

Die Extras: Viele Selbstmach-Experimente

In die Story eingebaut sind viele Einschübe mit Zusatzinformationen. Außerdem beschreibt Ottow ausführlich viele Experimente zur Story, die Kinder – notfalls mit etwas elterlicher Hilfe – daheim selbst unternehmen können. Das 128 Seiten fassende Kinderbuch ist mit zahlreichen Bildern aus der Hand der Autorin illustriert.

Fazit: Kinderbuch voll Forschergeist

Abb.: Silke Ottow

Abb.: Silke Ottow

„Lina und der Albatros“ atmet Forschergeist und eine tiefe Faszination für die Zusammenhänge in der Natur. Ein guter Gedanke sind die vielen eingestreuten Selbstmach-Experimente. Man merkt dem Buch an, dass die Autorin jahrelange Erfahrungen als Öffentlichkeitsarbeiterin für Forschungsinstitute gearbeitet hat. Da und dort hätte sie die Erzählung vielleicht auch etwas straffen können, aber das ist Geschmackssache. Wir dürfen gespannt sein, ob aus Lina und ihren magischen Begleitern vielleicht eine ganze Kinderbuch-Reihe wird. Heiko Weckbrodt

Zum Weiterlesen:

„Kinder mögen Superlative“ – Interview mit Autorin Silke Ottow

Silke Ottow: „Lina und der Albatros“, Kinderbuch, Dresden 2015, Taschenbuch, 128 Seiten, publiziert im Eigenverlag, ISBN 978-1519449658, ca. 20 Euro, eine Leseprobe gibt es hier

Werbung: verfügbar ist „Lina und der Albatros“ u.a. über Amazon:

Lina und der Albatros: Erwin, Lina und die Wunder der Welt

 

-> Als digitale Ergänzung zum Buch hat Silke Ottow einen Blog miteinander-buecher.de gestartet. Dort finden Kinder und Eltern zum Beispiel neue Geschichten, Bastelanleitungen und Experimente von und mit Lina & Co.

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