Alle Artikel mit dem Schlagwort: Recycling

Magnetquirle sollen Solarzellen verbilligen

Dresdner Helmholtz-Forscher koordinieren EU-Projekt „SIKELOR“ Dresden, 6. November 2013: Ein neues elektromagnetisches Rührverfahren für Siliziumabfälle soll dafür sorgen, dass Solarmodule aus Europa gegen die Konkurrenz aus Fernost konkurrenzfähiger werden, indem sie künftig billiger produziert werden können. Für dieses Entwicklungsprojekt „SIKELOR“ haben sich das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) sowie Forscher und Firmen aus Sachsen, Italien und Großbritannien zusammen getan. Die EU fördert das Vorhaben mit 1,4 Millionen Euro.

Forscher suchen in Asche und Müll nach strategischen Elementen

Freiberg/Dresden/Berlin, 6. Mai 2013: Um Deutschland unabhängiger von strategisch wichtigen Elementen wie Indium, Germanium oder Tantal zu machen, durchwühlen Forscher des Freiberger Verbundprjektes „r³“ auch Hausasche, Elektronikschrott und alte Bergbauhalden. In einer Veranstaltung im sächsischen Freiberg präsentierten Wissenschaftler aus Dresden, Berlin und anderen Städten erste Ergebnisse, wie das federführende Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf mitteilte.

Fraunhofer-Forscher saugen strategische Werkstoffe wie Neodym aus Hightech-Schrott

Dresden, 26. Februar 2013: Seit China in der Hochtechnologie-Liga mitspielt, dreht die dortige Partei- und Staatsführung gern mal den Lieferhahn für strategisch wichtige Rohstoffe gen Westen zu. Auch Seltene Erden wie Neodym und Samarium, die für die Fertigung besonders leistungsfähiger Magnete zum Beispiel in Elektromotoren, Windturbinen, Festplatten und Lautsprechern benötigt werden, haben sich dadurch auf dem Weltmarkt verknappt. Dresdner Fraunhofer-Forscher um Dr. Marcus Tegel haben nun laut eigenen Angaben ein besonders effizientes Recycling-Verfahren entwickelt, um diese Schlüsselrohstoffe aus Elektroschrott zurückzugewinnen.

Forschngsrat bewilligt 1,42 Millionen Euro für Dresdner Phosphor-Forscher

Dresden, 25. Februar 2013: Der europäische Forschungsrat hat 1,42 Millionen Euro für die Suche nach neuen Ansätzen für die Synthese und die Rückgewinnung von Phosphor bewilligt, die der Chemiker Prof. Jan Weigand an der TU Dresden verfolgt. Das Geld aus dem “ERC Starting Grant“ ist auf fünf Jahre angelegt, wie die TU mitteilte.