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Die FEP-Fraunhofer-Forscher produzierten in Dresden auch diese Rolle mit OLED- Lichtquellen und TREASORES -Logo im Rolle-zu-Rolle Prozess. Der Strom wird durch eine dünne transparente Silberelektrode geleitet. Foto: Fraunhofer FEP

Durchsichtige Organikelektronik von der Rolle rückt näher

Biegsame Solarzellen und Leuchten erlauben neue Bauformen für Hightech und Architektur Dresden/Dübendorf, 6. März 2016. Die Massenproduktion durchsichtiger und biegsamer organischer Leuchten und Solarzellen „von der Rolle“ rückt näher: In einem EU-geförderten Projekt „TREASORES“ (Transparent Electrodes for Large Area Large Scale Production of Organic Optoelectronic Devices) haben neun Unternehmen und sechs Technologieinstitute aus fünf Ländern gemeinsam dafür praxistaugliche Fertigungsprozesse entwickelt. Weil sie sehr leicht und flexibel sind, ermöglichen organische Leuchten und Energiesammler künftig ganz neue Bauformen für Öko-Häuser, Auto-Lichter, Smartphones und andere Geräte.

Plastic Logic präsentiert ein flexibles elektrophoretisches Display (EPD) in Form eines Armreifs Foto: Plastic Logic Germany

Sachsens Organikelektroniker suchen Partner in England

Dresdner Delegation in Cambridge Dresden/Cambridge, 3. Februar 2016. Sächsische Organikelektronik-Unternehmer wollen Partnerschaften in Großbritannien knüpfen, um von den Briten zu lernen, wie sie ihre Produktentwicklungen besser in bare Münze verwandeln können. Deshalb hat sich nun eine Delegation des Netzwerkes „Organic Electronics Saxony“ (OES) nach Cambridge aufgemacht, um dort die Konferenz „Innovations in Large Area Electronics” für Kontaktaufbau und -pflege zu nutzen. Der Fokus der Konferenz liegt auf dem Wissenstransfer zwischen Universitäten und Industrie.

Die organischen durchsichtigen Solarfolien werden in der Pilotfabrik von Heliatek in Dresden produziert. Foto: Heliatek

Sachsen wollen mit Japan Organikelektronik-Produktion anschieben

Dresden/Tokio, 25. Januar 2016. Die sächsischen Experten für organische Elektronik wollen den Japanern eine gemeinsame Produktion von Organikelektronik-Endprodukten schmackhaft machen – am besten in Sachsen, versteht sich. Deshalb ist nun eine Delegation des Netzwerkes „Organic Electronics Saxony“ (OES) nach Nippon gereist. Dort wollen die Forscher und Unternehmer aus Sachsen heute und in den nächsten Tagen Kontakte zu japanischen Großkonzernen und der Yamagata-Universität knüpfen, um gemeinsame Zukunftsprojekte vorzubereiten.

Ein Heliatek-Mitarbeiter prüft in der Dresdner Fabrik ein organisches Solarmodul. Seit zwei Wochen spuckt die Anlage funktionsfähige Muster aus, in zwei Monaten sollen verkaufsfähige Produkte bereit stehen. Abb.: Heliatek

Ökoenergie-Preis für Heliatek Dresden

Solarfolien inzwischen weltweit in Pilotprojekten installiert Dresden/London, 27. November 2015. Der Solarfolien-Hersteller Heliatek aus Dresden hat in London den „Renewable Energy Design Award 2015“ gewonnen. Mit dem Preis habe die Jury einerseits die umweltfreundliche Technologie von Heliatek gewürdigt, anderseits die Strategie der Sachsen, „mit Industrieglas- und Baumaterial-Herstellern zu kooperieren, um so zügiger die Technologie in nachhaltige Nullenergiegebäude adaptieren zu können“, teilte Heliatek mit.

Ganze Glasfassaden vbon Hochhäusern sollen künftig Sonnenstrom produzieren. Foto: AGC Glass Europe

Energiesammelnde Wolkenkratzer im Langzeittest

Organische Solarfolien kommen von Heliatek Dresden Dresden/Ulm, 26. Oktober 2015. Sie bieten ein bisher noch wenig genutztes Potenzial für die Energiewende: Europaweit werden jährlich rund 20 Millionen Quadratmeter Glasfassaden an Büro-Hochhäusern und anderen Gebäuden verbaut. Würde man diese Flächen mit transparenten organischen Solarfolien beziehen, könnten diese Wolkenkratzer erhebliche Mengen an Sonnenstrom sammeln. Wie das funktionieren könnte und wie haltbar solche neuartigen Ökostrom-Sammler langfristig bleiben, wollen nun Ingenieure und Wissenschaftler aus Dresden, Ulm und weiteren Partnern im Bundesforschungsprojekt „Transparente organische Photovoltaik-Glasfassade“ untersuchen. Das teilte der Organiksolarfolien-Hersteller Heliatek aus Dresden mit.

Dr. Hartmut Fröb erläutert im rohbaufertigen Photonikinstitut der TU Dresden die neue Forschungsprojekte der Physiker, darunter auch organische Mikro-Laser. Foto: Heiko Weckbrodt

Photoniker aus Dresden arbeiten an organischen Mikro-Lasern

Neue Technologie könnte mobile Diagnostik und Lebensmittel-Analyse Schub verleihen Dresden, 14. August 2015. Photoniker der TU Dresden wollen organische Laser-Chips entwickeln, die zum Beispiel die medizinische Diagnostik oder die Schnell-Analyse von Lebensmittel durch tragbare Mikrolabore verbessern könnten. Diese Mini-Laser sollen nur drei bis vier Tausendstel Millimeter (Mikrometer) messen und ähnlich wie heutige Laser-Dioden aufgebaut sein – nur dass die Lichtverstärker eben nicht aus dotiertem Silizium oder ähnlichen Materialien bestehen sollen, sondern aus Polymeren.

Dr. Hartmut Fröb (links) und Finanzminister Georg Unland entrollen schon mal eine der Solarfolien aus der Dresdner Helaitek-Fabrik, mit denen die Südfassade am Institutsneubau gepflastert werden sollen. Foto: Heiko Weckbrodt

Ein Mammut und ein Ufo für die Photophysiker

Neues Physikinstitut der TU Dresden wird von organischen Stromsammlern umrankt und saugt sich Wärme vom Superrechner Dresden, 13. August 2015. Das neue Physikinstitut der TU Dresden wird im Herbst 2016 bezugsbereit sein. Es soll dann neben Physikern und Elektronikforschern unter anderem auch ein „Ufo“ und ein „Mammut“ beherbergen. Seine Heizungswärme wird das Institut aus dem benachbarten Supercomputer der Uni saugen, einen Teil seines Stroms durch organische Solarzellen, die das Haus umranken. Das haben der sächsische Finanzminister Georg Unland (CDU) und Dr. Hartmut Fröb vom Institut für angewandte Photophysik (IAPP) angekündigt.

Organische Solarmodul mit Rekordausbeute. Abb.: Heliatek

Heliatek Dresden ist ein „Technologie-Pionier 2015“

Organiksolar-Firma vom Weltwirtschaftsforum ausgezeichnet Genf/Dresden, 5. August 2015. Eine Jury des Weltwirtschaftsforums in Genf hat das Dresdner Organiksolar-Unternehmen „Heliatek“ heute zu einem der 49 weltweit vielversprechendsten „Technologiepioniere 2015“ gekürt, wie Heliatek nun mitteilte. Dabei habe man sich unter einer Auswahl von mehreren 100 Bewerbern durchgesetzt.

Die am Firmensitz von Reckli in Herne installierte Probe-Solarwand. Foto: Reckli

Solarbeton für energie-autarke Häuser

Heliatek und Reckli beschichten Fassaden mit organischen Sonnenstrom-Folien Dresden/Herne, 20. Mai 2015. Deutsche Ingenieure haben heute in Herne (NRW) eine Solarbeton-Fassade vorgestellt, die in Zukunft energie-autarke Häuser ermöglichen soll. Die Betonelemente sind mit organischen Solarfolien von Heliatek Dresden versehen, die Sonnenstrom auch an schattigen Plätzen sammeln.

In das Glasdach des belgischen Expo-Pavillons sind organische Solarzellen aus Dresden integriert. Foto: expomilano2015.be

Organische Solarfolie aus Dresden versorgt Belgiens Expo-Pavillon mit Strom

Leichte Stromsammler von Heliatek direkt ins Glasdach integriert Mailand/Dresden, 2. Mai 2015: Der belgische Expo-Pavillon auf der Weltausstellung in Mailand präsentiert sich als ökologisches Hightech-Bauernhaus – und bezieht einen Teil seiner Energie aus organischen Solarfolien von Heliatek Dresden. Die dünnen Sonnenstrom-Sammler sind direkt in das Glasdach des Pavillons einlaminiert, wie das sächsische Unternehmen mitteilte.

"Das ist ein Riesenfortschritt": Der Dresdner Organikpapst freut sich nach seiner Rückkehr aus Arabien schon sehr auf "das neue Physikinstitut. Foto: Heiko Weckbrodt

Dresdner Organikpapst Leo will organische Elektronik auf 100-faches Tempo hochjagen

29,5 Millionen Euro teurer Instituts-Neubau für die TU-Photoniker ist nun rohbaufertig Dresden, 22. April 2015. Organische Elektronik hat noch viel Potenzial, um deutlich schneller zu rechnen als bisher. „Derzeit erreichen unsere organischen Transistoren einige Megahertz. Da können wir noch Faktor 10, vielleicht sogar 100 herausholen“, hat der Dresdner Organik-Papst Prof. Karl Leo am Rande des Richtfestes für den Physik-Neubau der TU Dresden eingeschätzt. Damit würde die organische Elektronik dann auf einige Hundert Megahertz (Millionen Rechenzyklen je Sekunde) Takttempo kommen und würde sich der Geschwindigkeit moderner siliziumbasierter Chips zumindest annähern.

Plastic Logic präsentiert ein flexibles elektrophoretisches Display (EPD) in Form eines Armreifs Foto: Plastic Logic Germany

Netzwerk-Chef: Organische Elektronik wird massenmarkttauglich

Dresden/München, 3. März 20115: Längere Zeit wurde organische Elektronik nur in wenigen Massenmarkt-Artikeln wie etwa Smartphone- Bildschirmen eingesetzt. Dies wird sich nun aber bald ändern, ist Dominik Gronarz, der Geschäftsführer des sächsischen Netzwerks „Organic Electronics Saxony“ überzeugt: „Die organische, gedruckte und flexible Elektronik ist an einem Punkt angekommen, an dem erste Anwendungen massentauglich sind. Wegen drastisch sinkender Modulpreise boomt auch die OLED-Beleuchtung.“

Eine der "Cleantech"-Gebäude in Singapur, das mit organischen Solarzellen aus Dresden verkleidet wird. Foto: JTC

Singapur beschichtet Häuser mit Solarfolien aus Dresden

Stadtstadt will mit sächsischer Hilfe Öko-Vorbild werden Singapur/Dresden, 2. März 2015: Um eine ökologische Stadtentwicklung in Singapur vorzubereiten, wird der asiatische Stadtstaat demnächst drei Gebäude versuchsweise mit organischen Solarfolien von Heliatek Dresden beschichten. Diese besonderen Stromsammler können biegsam und durchsichtig produziert werden, sind zudem viel leichter als siliziumbasierte Solarmodule. Daher eigen sie sich auf für gebogene Oberflächen, Stahl-, Glas- und Karbonat-Fassaden.

Organische Solarzellen werden in Dresden im Rolle-zu-Rolle-Verfahren hergestellt. Foto: Heliatek

Laser machen organische Solarzellen aus Dresden wetterfest

EU gibt 3,9 Millionen Euro für Entwicklungsprojekt unter Fraunhofer-Führung Dresden, 4. Februar 2015: Das internationale Konsortium „ALABO“ will organische Solarfolien aus Dresden mit Laser-Hilfe wetterfest machen, damit die biegsamen und transparenten Energiesammler nicht vorzeitig altern. Das teilte jetzt das Dresdner „Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik“ (IWS) mit, das zusammen mit der Firma „Heliatek“ die Projektführung übernommen hat. Die EU hält den Ansatz für so vielversprechend, dass sie 3,9 Millionen Euro aus ihrem strategischen Programm „HORIZON 2020“ für die Weiterentwicklung der organischen Solartechnologie aus Sachsen zugesagt hat.