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Heliatek Dresden pflastert Schule in Frankreich mit organischer Solarfolie

Dachinstallation mit organischen Solarfolien aus Dresden in La Rochelle. Foto: Heliatek GmbH I Olivier Benoit
Dachinstallation mit organischen Solarfolien aus Dresden in La Rochelle. Foto: Heliatek GmbH I Olivier Benoit

Weltweit größte Installation dieser Art

Dresden, 15. November 2017. Das Dresdner Technologie-Unternehmen Heliatek hat das Dach eines Gymnasiums in der südwestfranzösischen Hafenstadt La Rochelle mit organischen Solarfolien überzogen. Es handele sich um die weltweit größte Installation auf organischer Basis, schätzte das Unternehmen ein.

Die organischen durchsichtigen Solarfolien werden in der Pilotfabrik von Heliatek in Dresden produziert. Foto: Heliatek
Die organischen durchsichtigen Solarfolien werden in der Pilotfabrik von Heliatek in Dresden produziert. Foto: Heliatek

Selbstklebefolien für zackige Installation

Die Monteure hatten dafür eine neue Technologie eingesetzt: Zu sechst verlegten sie binnen acht Stunden rund 500 Quadratmeter dünne und selbstklebende  „HeliaSol“-Folie mit vorkonfigurierter Verkabelung – auch diese kurze Installationszeit sei ein neuer Rekord, betonte Heliatek. Die Folie auf dem „Pierre Mendes France College“ basiert auf biegsamer organischer Elektronik und wandelt auch düsteres Tageslicht recht effektiv in Strom. Die Anlage hat eine Spitzenleistung bis zu 22,5 Kilowatt. Pro Jahr soll sie rund 23,8 Megawattstunden liefern und damit etwa 15 % des jährlichen Strombedarfes des Gymnasiums decken.

Heliatek-Chef Thibaud Le Séguillon. Foto: Heliatek

Viel leichter als klassische Silizium-Solartechnik

„Leichte Dachkonstruktionen, die normalerweise keine Photovoltaik-Technologie erlauben, können mit HeliaSol jetzt grünen Strom produzieren“, betonte Heliatek-Chef Thibaud Le Séguillon. „Diese Schule reduziert ihren Co2-Fußabdruck und  leistet damit einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Energieproduktion.“

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger

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