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Neuer Chef für Heliatek Dresden

Guido van Tartwijk. Foto: Tridonic

Guido van Tartwijk. Foto: Tridonic

Van Tartwijk soll Solarfirma zur Massenproduktion und aus den Verlusten führen

Dresden, 9. November 2018. Der niederländische Manager und Physiker Guido van Tartwijk ist neuer Chef von Heliatek. Das hat heute das Dresdner Solarunternehmen mitgeteilt. Der 51-Jährige ist Nachfolger des Franzosen Thibaud Le Séguillon, der bis zum Juli 2018 Geschäftsführer von Heliatek war.

Die organischen durchsichtigen Solarfolien werden in der Pilotfabrik von Heliatek in Dresden produziert. Foto: Heliatek

Die organischen durchsichtigen Solarfolien werden in der Pilotfabrik von Heliatek in Dresden produziert. Foto: Heliatek

Firma hat nun Doppelspitze

Van Tartwijk wird zusammen mit Jan Kiel, der im Sommer zu Heliatek gekommen war, das defizitäre Unternehmen in einer Doppelspitze leiten. Beide sollen die Serienproduktion organischer Solarfolien in Dresden aufbauen und „die damit verbundene strukturelle Veränderung und strategische Ausrichtung“ leiten, hieß es vom Unternehmen.

Heliatek-Solarfolien auf einer Glasfassade in Singapur. Foto: heliatekHeliatek-Solarfolien auf einer Glasfassade in Singapur. Foto: heliatek

Heliatek-Solarfolien auf einer Glasfassade in Singapur. Foto: Heliatek

Bisher nur Pilotprojekte

Heliatek entstand 2006 als Ausgründung der Unis Dresden und Ulm. Spezialisiert ist das Unternehmen auf organische Solarzellen, die im Vergleich zu klassischen Silizium-Solarzellen biegsam, dünn und bei Bedarf durchsichtig produziert werden können. Der langjährige Geschäftsführer Thibaud Le Séguillon hatte zwar einige Pilotanwendungen  – auch international – angekurbelt. Aber es war ihm nicht gelungen, das Unternehmen aus den roten Zahlen zu führen.

Über Guido van Tartwijk

Guido van Tartwijk wurde 1967 in Amsterdam geboren. Er ist Doktor der theoretischen Physik. Er war in der Telekommunikations- und Beleuchtungs-Industrie tätig, unter anderem in Niederlanden, in den USA und China. Er war zuletzt Chef des österreichischen LED-Unternehmens Tridonic GmbH.

Autor: hw