Alle Artikel mit dem Schlagwort: Chipindustrie

Bernd Junghans. Foto: privat

Jablonski-Medaille für Dresdner Elektronikexperten Bernd Junghans

  Leibniz-Sozietät würdigt Verdienste des Megabitchip-Entwicklers um Mikroelektronik und Halbleiterphysik Dresden/Berlin, 24. November 2021. Für seine Verdienste um die ostdeutsche Mikroelektronik, seine wissenschaftlichen Beiträge zur Halbleiterphysik und seine Tätigkeit für das Leibniz-Instituts für Interdisziplinäre Studien in Berlin bekommt der Dresdner Unternehmer und Halbleiterexperte Prof. Bernd Junghans die Daniel-Ernst-Jablonski-Medaille. Das hat die Präsidentin Prof. Gerda Haßler von der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin mitgeteilt.

Foto: NXP

Europas Mikroelektronik-Anteil sinkt weiter

IDTechEx: China holt weiter auf Scottsdale, 18. Juli 2021. Der Weltmarktanteil der europäischen Mikroelektronik ist weiter gesunken: Lag er vor einer Dekade noch bei etwa zehn Prozent, sank er in den vergangenen Jahren zunächst auf sieben Prozent, Ende 2020 waren es dann nur noch 5,7 Prozent. Das geht aus einem aktuellen Bericht des US-Marktforschungsunternehmens „IDTechEx“ aus Scottsdale hervor.

Eine Fraunhofer-Mitarbeiterin kontrolliert im Reinraum des Dresdner Photonik-Institut, der für 45 Millionen Euro modernisiert werden soll. Abb.: IPMS

Bund und Sachsen paktieren bei Fördergeld-Akquise für Chipindustrie

Partner legen jeweils 200 Millionen Euro in den Topf Dresden/Berlin, 10. Juli 2014: Die Sachsen haben nun auch offiziell die Zusage in Berlin bekommen, dass der Bund bis zu 200 Millionen Euro beisteuert, um das milliardenschwere Mikroelektronik-Programm „ECSEL“ der EU anzuzapfen. In Summe könnten dadurch bis zu 1,6 Milliarden in die Chip-Forschung und neue Pilotlinien im Freistaat fließen. Eine entsprechende Vereinbarung haben heute Bundesforschungsministerin Johanna Wanka und Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (beide CDU) in Berlin unterschrieben.

Dresdner Wirtschaftsmotor Industrie stottert

Umsätze um 4,5 % gefallen – und doch stellen die Betriebe ein Dresden, 8. Juli 2013: Der sonst so erfolgverwöhnte Motor der Dresdner Wirtschaft, die Industrie, lief 2012 gar nicht rund: Euro- und Solarkrise, der schleichende Tod des PCs sowie eine schwächelnde Weltwirtschaft bescherten den Betrieben sinkende Umsätze. Doch die haben kaum Mitarbeiter vor die Tür gesetzt, sondern im Gegenteil sogar etwas mehr Jobs geschaffen. Das Jahr 2013 dürfte für die Dresdner Industrie indes rosiger verlaufen.

„EE Times“: Globalfoundries-Chef kritisiert Industriepolitik der EU

San Francisco/Brüssel, 22. Dezember 2012: Globalfoundries-Chef Ajit Manocha hat laut einem Bericht des Technik-Nachrichtenportals „EE Times“ die Industriepolitik der EU als „fatalen Fehler“ kritisiert. Die Kommission fokussiere ihre Förderpolitik zu sehr auf Innovationen, unterstütze die Produktionsüberführung dieser Erfindungen aber, zitiert das Portal den Chef des US-Auftragsfertigers, der in Dresden auch einen großen Chipproduktions-Standort in Europa betreibt.

SEMICON in Dresden eröffnet: Halbleiter-Industrie rechnet für 2013 mit mehr Wachstum

Dresden, 9. Oktober 2013: Nach einem letztlich doch eher schwachem Jahr 2012 wird die Halbleiterindustrie im kommenden Jahr voraussichtlich wieder stärker wachsen – um mindestens sechs Prozent. Das hat SEMI-Präsident Denny Mc Guirk heute zum Auftakt von Europas größter Mikroelektronik-Messe „SEMICON Europe“ (9.-11. Oktober 2012) in Dresden prognostiziert. Als Markttreiber sieht er die hohe Nachfrage nach Computertelefonen („Smartphones“), Tablettrechnern und „Mikroeletromechanischen Systemen“ (MEMS) sowie den Aufschwung von Auftragsfertigern wie Globalfoundries und TSMC.

Ifo Dresden: 2012 wird Sachsens Wirtschafts-Boom ausgebremst

Dresden, 20.12.2011: In Sachsen und ganz Ostdeutschland wird sich der Wirtschaftsaufschwung im kommenden Jahr deutlich verlangsamen. Das geht aus der neuen Konjunkturprognose des Wirtschaftsforschungsinstituts „ifo“ hervor. Laut Berechnung vorn „ifo Dresden“ ist das Bruttoinlandprodukt (BIP) im Freistaat in diesem Jahr im 2,7 Prozent geklettert, 2012 ist jedoch nur noch ein Plus von 0,4 zu erwarten. In ganz Ostdeutschland betrug das BIP-Wachstum in diesem Jahr 2,5 Prozent, für 2012 werden plus 0,5 Prozent vorausgesagt.

IHK-Umfrage: Rekordstimmung in ostsächsischer Wirtschaft

Dresden, 28.10.2011: In der ostsächsischen Wirtschaft läuft es so gut wie lange nicht mehr. Das hat die Herbst-Konjunkturumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Dresden in 525 Firmen ergeben. Vor allem Export und gute Binnennachfrage kurbeln die Geschäfte an. Allerdings schauen die Unternehmer zunehmend skeptisch in die Zukunft, sie fühlen sich durch Euro-Krise und die gesenkten Konjunkturprognosen der Wirtschaftsforscher verunsichert, sagte IHK-Hauptgeschäftsführer Detlef Hamann. Zudem verliert Dresden langsam seinen Status als industrielles Zugpferd im Freistaat.

Infineon erwartet sinkende Umsätze und legt 150 Mio. € Qimondageld zurück

Neubiberg, 14.10.2011: Die sich anbahnende Flaute in der Halbleiterbranche macht sich nun auch in Europa bemerkbar: Infineon hat für das nun beendete Geschäftsquartal stagnierende Umsätze (etwa eine Milliarde Euro) und sinkende Gewinne 195 Millionen Euro) vermeldet und rechnet für das nächste Quartal mit sinkenden Umsätzen. Zudem muss das Unternehmen nun weitere 150 Millionen Euro auf die hohe Kante legen, um mögliche Nachforderungen wegen der Pleite der Speichertochter Qimonda zu decken.