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Endzeit-Spektakel „Fallout“ bekommt 2. Staffel

Der Ghul, Lucy und Möchtegern-Ritter Maximus im nuklear zerstörten Kalifornien. Abb.: MGM/Amazon

Der Ghul, Lucy und Möchtegern-Ritter Maximus im nuklear zerstörten Kalifornien. Abb.: MGM/Amazon

Amazon: Videospiel-Verfilmung ist meistgestreamte Staffel seit ,Die Ringe der Macht’“

Vault 33, 19. April 2024. Die Videospiel-Verfilmung „Fallout“ bekommt eine zweite Staffel. Das hat Amazon Prime mitgeteilt, das die Serie gemeinsam mit Kilter, MGM und Bethesda produziert hat. „Die erste Staffel zählt zu den Top 3 der meistgeschauten Titel bei Prime Video und ist die meistgestreamte Staffel seit ,Die Ringe der Macht’“, teilte Amazon mit. Wann die zweite Staffel startet, teilten die Partner aber noch nicht mit.

Postapokalyptische Vorlage

Die Videostrom-Serie „Fallout“ lehnt sich an die postapokalyptische Videospielreihe „Fallout“ an, die durch ihre ganz eigene Optik und Stilistik, aber auch durch teils drastische Gewalt eine breite Fan-Gemeinde hat. Die nun bei Amazon Prima veröffentlichte Serie orientiert sich insbesondere an „Fallout 3“.

"Fallout 4" erzählt einen alternativen Geschichtsverlauf, in dem die USA in vielerlei Hinsicht in den 1950er Jahren steckengeblieben sind, technologisch aber ganz stark auf die Atomkraft gesetzt haben - bis hin zu nuklear angetriebenen Autos. Doch im Jahr 2077 zerstört ein Atomkrieg das Land völlig. Konzeptgrafik: Bethesda

„Fallout 4“ erzählt einen alternativen Geschichtsverlauf, in dem die USA in vielerlei Hinsicht in den 1950er Jahren steckengeblieben sind, technologisch aber ganz stark auf die Atomkraft gesetzt haben – bis hin zu nuklear angetriebenen Autos. Doch im Jahr 2077 zerstört ein Atomkrieg das Land völlig. Konzeptgrafik: Bethesda

Die Story: Über 200 Jahre nach einem Atomkrieg leben wenige auserwählte in Schutzbunkern („Vaults“), die sie vor der Strahlung draußen schützen und ihnen eine heile Welt im Stile der USA in den1950er und 1960er Jahre vorgaukelt. Im Mittelpunkt der ersten Folge stehen die naive Lucy McLean (Ella Purnell, „Maleficent“) und ihr Vater (Kyle MacLachlan, „Twin Peaks“). Doch der Anstrich einer stabilen und moralisch unfehlbaren Unterwelt voller Übermenschen platzt ab, als Räuber in „Vault 33“ eindringen, Lucys Vater entführen und damit eine Odyssee der jungen Frau durch die radioaktive Ödnis da draußen auslösen. Dabei stößt Lucy auf brutale Geschöpfe wie den zum Ghul mutierten ehemaligen Holywood-Star Cooper Howard (Walton Goggins, „Deep State“) oder den Knappen Maximus, der einer degenerierten Ritterbruderschaft folgt. Für sie beginnt ein ernüchternder Kampf auf Leben und Tod…

Die aufwendige, comic-artige Verfilmung stieß auf ein breites Echo unter der Prime-Zuschauerschaft. Zudem hat die erste Staffel ein offenes Ende. Daher nun die Entscheidung vom Amazon, eine zweite Staffel zu bestellen.

Autor: hw

Quelle: Amazon, MGM

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt