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Roboter-Transporter „Hubert“ hilft Lageristen

Christoph Allmacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz, testet in einem Logistik-Umfeld das fahrerlose Transportsystem "Hubert". Foto: René Apitzsch für die TU Chemnitz

Christoph Allmacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz, testet in einem Logistik-Umfeld das fahrerlose Transportsystem “Hubert”. Foto: René Apitzsch für die TU Chemnitz

TU Chemnitz entwickelt autonomen Minitransporter für Fabriken

Chemnitz, 11. Juni 2019. Ein autonomer Karren namens „Hubert“ soll Logistik-Arbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen und unnötige Wege abnehmen. Die TU Chemnitz hat diesen Roboter-Wagen gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt. Nun soll Hubert seine Feuerprobe im Logistikzentrum des sächsischen Dienstleisters Komsa bestehen.

Karren soll Lageristen Arbeit abnehmen

Dort soll das Transportsystem autonom leere Kartons zu einem der Logistik-Mitarbeiter bringen und ihm dadurch Zeit für andere Aufgaben verschaffen, teilte die Uni Chemnitz mit. Während des Packvorgangs soll Hubert dem Mitarbeiter, der die Kartons mit Artikeln bestückt, folgen. Sind alle Kartons gepackt, fährt der beladene Wagen eigenständig zur Packstrecke.

Von Anfang an für Kollaboration mit Menschen konzipiert

Die Uni-Ingenieure hoffen, dass Hubert nach diesem Praxistest in Serie geht. Zwar gibt es auch heute schon autonom navigierende Transport-Systeme, aber bisher vor allem in den Fabriken großer Chipkonzerne und Autokonzerne. Hubert dagegen wurde gemeinsam mit den Mittelständlern entwickelt. Und: „Der Wagen wurde bewusst für die Zusammenarbeit mit Menschen konzipiert“, erklärt Christoph Allmacher von der Professur Werkzeugmaschinen-Konstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz. So kann Hubert mit 3D-Sensoren Menschen erkennen und mit über den üblichen autonomen Fahrmodus zusammenarbeiten.

Projektpartner waren mit die Sick AG aus Waldkirch, der IFD GmbH aus Chemnitz und der Livingsolids GmbH aus Magdeburg

Quelle: TU Chemnitz

Autor: hw