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Neue Schnellade-Säule für E-Autos am Dresdner Tor

Christoph Strecker von Ionity, Wirtschaftsminister Martin Dulig und VW-Sachsen-Geschäftsführer Reinhard de Vries weihen die Schnell-Ladesäule an der Autobahn-Raststätte "Dresdner Tor" ein. Foto: Volkswagen
Christoph Strecker von Ionity, Wirtschaftsminister Martin Dulig und VW-Sachsen-Geschäftsführer Reinhard de Vries weihen die Schnell-Ladesäule an der Autobahn-Raststätte „Dresdner Tor“ ein. Foto: Volkswagen

350-Kilowatt-Station am Dresdner Tor freigeschaltet

Dresden, 11. Juni 2019. Damit Elektroautos in und um Dresden künftig schneller „Saft tanken“ können, hat das Ladenetz-Unternehmen „Ionity“ am Dienstag neue Schnelllade-Säulen an der Autobahn-Raststätte „Dresdner Tor“ offiziell in Betrieb genommen. Das hat Volkswagen mitgeteilt, die neben BMW, Daimler und Ford zu den Eigentümern von Ionity gehört.

Üblich sind bisher 50-kW-Säulen

Der sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) nutzte die Chance, und versorgte damit einen E-Golf mit Strom. Die 350 Kilowatt-Säule soll es zukünftig – bei entsprechend ausgerüsteten Fahrzeugen wie dem Porsche Taycan – binnen acht Minuten die Batterien von E-Autos vollladen können. Solch energiestarke Ladestationen gibt es bislang noch nicht auf der Autobahn in Sachsen. Zum Vergleich: Heute üblich sind Ladesäulen, die für 50 Kilowatt Leistung ausgelegt sind.

Ladeinfrastruktur ist entscheidender Faktor für Entscheidng pro E-Auto

„Neben bezahlbaren E-Modellen mit einer guten Reichweite ist der Ausbau der Ladeinfrastruktur ein entscheidender Faktor, sich für ein Elektroauto zu entscheiden“, betonte Reinhard de Vries, der Geschäftsführer für Technik und Logistik bei Volkswagen
Sachsen. „Die beiden Ladeparks von Ionity sind enorm wichtig, da sie auch an
Autobahnen die Sichtbarkeit von Lademöglichkeiten erhöhen.“

Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Frank Grätz für die LHD
Robert Franke leitet die städtische Wirtschaftsförderung in Dresden. Foto: Frank Grätz für die LHD

„Wir begrüßen dieses Engagement außerordentlich“, unterstrich auch Robert Franke, der Chef der Dresdner Wirtschaftsförderer. Gemeinsam wollen wir Dresden zu einer Modellstadt für
Elektromobilität machen.“

Autor: hw

Quelle: VW Sachsen

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger