Alle Artikel mit dem Schlagwort: Industrie40

First Sensor in Dresden: First Sensor Microelectronic Packaging GmbH Reinraum. Foto: Foto: First Sensor

Schweizer TE will ostdeutsche „First Sensor“ kaufen

Elektronikkonzern bietet 292 Millionen Euro / Sensor-Unternehmen aus Berlin hat auch zwei Dresdner Standorte Dresden/Schaffhausen/Berlin, 14. Juni 2019. Der Schweizer Elektronikkonzern „TE Connectivity“ will den Berliner Sensor-Hersteller „First Sensor“ übernehmen, der unter anderem in Dresden eine Reinraumfabrik und ein Entwicklungszentrum betreibt. Der bisherige Haupteigner „Deutsche Private Equity“ (DPE) aus München hat angekündigt, dafür den Schweizern seine 40-prozentigen Anteile an „First Sensor“ zu verkaufen. TE bietet rund 292 Millionen Euro für den Deal und will die Übernahme bis Mitte 2020 abschließen – wenn die Kartellbehörden zustimmen.

Christoph Allmacher, Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur Werkzeugmaschinenkonstruktion und Umformtechnik der TU Chemnitz, testet in einem Logistik-Umfeld das fahrerlose Transportsystem "Hubert". Foto: René Apitzsch für die TU Chemnitz

Roboter-Transporter „Hubert“ hilft Lageristen

TU Chemnitz entwickelt autonomen Minitransporter für Fabriken Chemnitz, 11. Juni 2019. Ein autonomer Karren namens „Hubert“ soll Logistik-Arbeitern in kleinen und mittelständischen Unternehmen helfen und unnötige Wege abnehmen. Die TU Chemnitz hat diesen Roboter-Wagen gemeinsam mit Industriepartnern entwickelt. Nun soll Hubert seine Feuerprobe im Logistikzentrum des sächsischen Dienstleisters Komsa bestehen.

Ingenieur Sandro Jensch hat in der Wissenschaftsnacht 2017 den Besuchern vorgeführt, wie die hochautomatische und vernetzte "Industrie 4.0"-Lehrfabrik in der Berufsakademie Sachsen in Dresden funktioniert. auf dem Tablet behält er die Produktionsabläufe im Blick. Foto: Heiko Weckbrodt

Azubis sollen mit Digitalisierung wie Muttermilch aufsaugen

Ostdeutsche Maschinenbauer: Industrie 4.0 kommt in der Praxis an – und erfordert neue Ausbildungsprofile Leipzig/Gera, 27. Juni 2017. Der Facharbeiter in der vernetzten Fabrik von morgen muss mit voll digitalisierten und vernetzten Produktionsprozessen der „Industrie 4.0“ klar kommen. Bereits jetzt kommen solche Konzepte in der deutschen Industriepraxis an. Deshalb haben die ostdeutschen Maschinenbauer nun eine entsprechende Reform in der Facharbeiter-Ausbildung für die Industrie gefordert.

Für das Internet der Dinge werden Funktechnologien benötigt, die nur sehr wenig Strom verbrauchen. Abb.: Keysight

Internet der Dinge wächst schwächer als erwartet

IC Insights korrigiert Halbleiter-Umsatzprognose für 2020 auf 31 Mrd. $ herunter Scottsdale, 8. Juni 2017. Noch ist das vielzitierte „Internet der Dinge“ gar nicht richtig in Fahrt gekommen, da dämpfen sich schon die Umsatzerwartungen: Weltweit investieren Regierungen und Stadtverwaltungen doch nicht so viel in die Digitalisierung urbaner Infrastrukturen wie zunächst prognostiziert. Auch die Umsätze mit Computeruhren (Smart Watches), sensorgespickten Textilien und anderen vernetzten „Dingen“ hinken den Erwartungen hinterher. Daher haben nun die Analysten des Marktforschungsunternehmens „IC Insights“ aus Scottsdale in Arizona nun ihre Prognosen für die Halbleiter-Umsätze mit dem „Internet of Things“ (IoT) nach unten korrigiert.

Ifo-Chef: Maschinensteuer für Industrie 4.0 wäre absurd

Jeder fünfte Industrie-Arbeitsplatz könnte wegfallen – doch Massenarbeitslosigkeit hält Clemens Fuest für unwahrscheinlich Dresden, 8. Juni 2017. Die nahende vierte Industrielle Revolution („Industrie 4.0“) wird nicht nur Arbeitsplätze vernichten, sondern auch neue schaffen. „Ich halte die gelegentlich geäußerten Befürchtungen, dass dadurch massenhaft Jobs verloren gehen, für übertrieben“, sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest auf Oiger-Anfrage in Dresden.