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Deutsche spielen am liebsten auf dem Smartphone

Die Smartphones haben 2017 die PCs als beliebteste Spieleplattform der Deutschen abgelöst. In anderen Ländern war das schon länger so. Grafik: game
Die Smartphones haben 2017 die PCs als beliebteste Spieleplattform der Deutschen abgelöst. In anderen Ländern war das schon länger so. Grafik: Game

Computertelefone überholen nun auch in Deutschland den PC

Berlin, 18. Juli 2018. Das Smartphone hat den klassischen PC als beliebteste Spiele-Plattform in Deutschland abgelöst. Das geht aus Erhebungen des Marktforschungsunternehmens GfK hervor, die der deutsche Digitalspieleverband „Game“ nun veröffentlicht hat.

Demnach spielen 18,2 Millionen Deutsche auf ihren Computertelefonen. Das waren rund 900.000 Spieler beziehungsweise fünf Prozent mehr als im Vorjahr. Damit konnten das Smartphones den PC (17,3 Millionen Spieler) von der Spitzenposition verdrängen, den er – zumindest in Deutschland – noch lange Zeit gehabt hatte.

Chancen auch für kleine Entwicklungsstudios

„Das Smartphone erreicht besonders durch seine weite Verbreitung und die geringen Einstiegshürden auch viele Menschen, die zuvor wenig oder gar nicht gespielt haben“, sagt Felix Falk, Geschäftsführer des game. „Die wachsende Vielfalt an Spiele-Plattformen mit Millionenpublikum ist auch für Indie-Entwickler wichtig: Mit kleinen Budgets und großer Kreativität begeistern sie immer mehr Menschen mit ihren mutigen und überraschenden Spiele-Ideen.“

Spielekonsolen wie die Playstation 4 von Sony, Switch von Nintendo und Xbox One von Microsoft nutzen 16 Millionen Menschen in Deutschland – ein Prozent mehr als vor einem Jahr. Die Anzahl der Tablet-Spieler ist mit 11,5 Millionen gleich geblieben.

Knapp die Hälfte der Deutschen spielt digital

Insgesamt spielen 34,3 Millionen Menschen in Deutschland digitale Spiele. Insgesamt sind die umsätze mit Computer- und Videospielen sowie Spieletechnik 2017 um 15 Prozent auf über 3,3 Milliarden Euro gewachsen.

Quelle: game

Autor: hw

Repro: Oiger, Original: Madeleine Arndt

Heiko Weckbrodt

[caption id="attachment_177887" align="aligncenter" width="155"]Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski Heiko Weckbrodt. Foto: Katrin Tominski[/caption] Heiko Weckbrodt war 16 Jahre als Redakteur bei den "Dresdner Neuesten Nachrichten" tätig und betreute dort neben anderen Themen die Schwerpunkte Wirtschaft, Technologieunternehmen und Forschung sowie die Computerseite. Studiert hat er Publizistik und Geschichte mit dem Fokus DDR-Wirtschaftsgeschichte. Inzwischen ist er als freiberuflicher Journalist tätig und publiziert vor allem auf der Nachrichtenplattfom "Oiger", schreibt aber gelegentlich auch für andere Magazine und Publikationen. Lieblingsbeschäftigung: Lesen! Privat schreibt er über seine Ausflüge auf dem Blog "Reise-Oiger". Heiko Weckbrodt ist Autor der Sachbücher

Profile

Kurzvita:

•  Geboren 1970 • 1991-96 Studium der Geschichte und Publizistik an der Freien Universität Berlin • 1990-1997: zunächst nebenberuflich, später als Vollzeitjob freier Journalist (u. a. Siegener Zeitung, Sächsische Zeitung, Dresdner Neueste Nachrichten) • 1999-2000 Volontariat bei den Dresdner Neuesten Nachrichten • 2000-2014: Redakteur bei den Dresdner Neuesten Nachrichten (u.a. Gerichtsreporter, Sozialpolitik, Wirtschaft, Forschung) • seit 2015: freiberuflicher Journalist und Herausgeber des Nachrichtenportals Oiger