Alle Artikel mit dem Schlagwort: Weltkrieg

Aussschnitt aus "Großstadtmelodie" mit Hilde Krahl. Abb.: Farbfilmverleih

Die germanische Traumfabrik

Doku „Hitlers Hollywood“ beleuchtet die reiche Filmproduktion im Nazi-Reich Charismatische Leinwand-Stars, große Gefühle, schaurige Effekte: Über 1000 Kinofilme brachte die deutsche Filmindustrie zwischen 1933 und 1945 hervor, Millionen von Zuschauern wurden von ihnen mitgeprägt. Regisseur Rüdiger Suchsland hat ihnen einen faszinierenden, streitbaren Dokumentarstreifen voller Filmzitate und Analysen gewidmet: „Hitlers Hollywood – Das Deutsche Kino im Zeitalter der Propaganda 1933 – 1945“ startet heute in den deutschen Kinos – und versucht einen neuen Blick auf die braune Filmindustrie. Doku „Hitlers Hollywood“ beleuchtet die reiche Filmproduktion im Nazi-Reich Charismatische Leinwand-Stars, große Gefühle, schaurige Effekte: Über 1000 Kinofilme brachte die deutsche Filmindustrie zwischen 1933 und 1945 hervor, Millionen von Zuschauern…






Dr. Sebastian Braun. Foto: IFW

Erst Kinder der Flüchtlinge bekommen gleiche Chancen

IFW Kiel rechnet sehr langem Integrationsprozess wie nach dem II. Weltkrieg Kiel, 21. März 2016. Über 30 Jahre, also mindestens eine Generation wird es dauern, bis Flüchtlinge und eingeborene Deutsche gleiche Chancen auf Wohlstand, gute Jobs und hohen Lebensstandard haben. Dass die Einwanderer den Einheimischen die Arbeit wegnehmen, ist kaum zu erwarten. Das geht aus einer Prognose von Dr. Sebastian Braun vom Institut für Weltwirtschaft (IfW) hervor. Der Globalisierungsforscher hat dafür die heutige Situation mit der Integration heimatvertriebener Deutscher nach dem II. Weltkrieg verglichen. IFW Kiel rechnet sehr langem Integrationsprozess wie nach dem II. Weltkrieg Kiel, 21. März 2016. Über 30 Jahre, also mindestens eine Generation wird es dauern, bis Flüchtlinge und eingeborene Deutsche…






Archäologen legen den Boden rund um den Moscheebau frei. Im Vordergrund Fundamente einer Panzerhalle aus der NS-Zeit. Foto: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landemuseum/Prof. Dr. Susan Pollock, Freie Universität Berlin

Archäologen graben älteste Moschee Deutschlands aus

Berlin/Wünsdorf, 31. August 2015. Archäologen der FU Berlin haben die vermutlich älteste Moschee in Deutschland ausgegraben: In einem Meter Tiefe fanden sie in Wünsdorf nahe Berlin die Überreste Verspannungsdrähte und Eisenbolzen der Holzkuppel sowie grüne und blaue Glasscherben der Fenster des islamischen Gotteshauses. Berlin/Wünsdorf, 31. August 2015. Archäologen der FU Berlin haben die vermutlich älteste Moschee in Deutschland ausgegraben: In einem Meter Tiefe fanden sie in Wünsdorf nahe Berlin die Überreste Verspannungsdrähte und…






Richard Peter sen.: Tod über Dresden (Kunstakademie, Anatomiesaal), 1945, Foto: SLUB Dresden / Deutsche Fotothek

Köln und Dresden zerstört: Fotos aus der Nachkriegszeit im Stadtmuseum Dresden ausgestellt

Ausstellung erinnert an Kriegsende vor 70 Jahren – und zeigt Parallelen und Unterschiede in der fotografischen Rezeption der Verwüstung Dresden, 6. Juli 2015. Mit der Kapitulation Japans, die der Tenno am 15. August 1945 in einer Rundfunk-Ansprache bekannt gab, endete der II. Weltkrieg, das wohl größte Gemetzel, das die Menschheit bisher zuwege brachte. Das Stadtmuseum Dresden erinnert nun in einer Parallel-Ausstellung mit Fotos der kriegszerstörten Städte Dresden und Köln an diese Zäsur vor 70 Jahren. Ausstellung erinnert an Kriegsende vor 70 Jahren – und zeigt Parallelen und Unterschiede in der fotografischen Rezeption der Verwüstung Dresden, 6. Juli 2015. Mit der Kapitulation Japans, die der Tenno…






Foto: Eric Pawlitzky

Die Narben des I. Weltkriegs in Polen

„Und alles ist weg“: Eric Pawlitzky zeigt im Kraszewski-Museum Dresden Fotos einstiger Schlachtfelder Dresden, 9. Mai 2015. Es sind die Schützengräben an der Somme, die Blutpumpe vor Verdun oder die Senfgas-Angriffe bei Ypern, an die wir sofort denken, kommt die Rede auf den I. Weltkrieg. Doch ganz anders sah dieser Krieg im Osten aus, in Polen, Ostpreußen und Russland, wo er nie ganz zum Stellungskampf erstarrte, der Blutzoll – vor allem auf russischer Seite – aber dennoch sehr hoch war. Dem Fotografen Eric Pawlitzky war der Blick in die Geschichtsbücher und die Wikipedia nicht genug: Er reiste an die Schauplätze des „Großen Krieges“ im Osten, fing die einstigen Schlachtfelder in ihrem jetzigen Zustand ein. 30 Farbaufnahmen sowie 22 Eisenblaudrucke (Cyanotypien), die dabei entstanden, sind ab heute in einer Ausstellung „Und alles ist weg“ im Kraszewski-Museum Dresden zu sehen. „Und alles ist weg“: Eric Pawlitzky zeigt im Kraszewski-Museum Dresden Fotos einstiger Schlachtfelder Dresden, 9. Mai 2015. Es sind die Schützengräben an der Somme, die Blutpumpe vor Verdun oder die…






Deutsche Soldaten ergeben sich den Engländern - ein zeitgenössisches Stereofoto. Abb.: Neue Visionen

Der 1. Weltkrieg in 3D: Stereopuzzle aus der Hölle

3D-Bluray zeigt plastisch den Marsch in die Katastrophe 3D gilt vielen als neumodische Erfindung von blauen Kino-Wesen vom Planeten Pandora. Doch tatsächlich wurde die Kunst der Stereobilder schon vor über 150 Jahren erfunden. Und so entstand auch im technik- und kriegsbegeisterten Europa des frühen 20. Jahrhunderts eine große Zahl stereoskopischer Aufnahmen, die im Nachhinein oft von Hand nachcoloriert wurden – und heute Zeitzeugnisse von einzigartiger Dichte und Nähe für uns sind. Eine Auswahl solcher Stereofotos aus den Jahren 1914 bis 1918 hat Regisseur Nikolai Vialkowitsch nun in einem berührenden Dokumentarfilm verarbeitet: Die nun veröffentlichte 3D-Bluray „Im Krieg – Der 1. Weltkrieg in 3D“ komponiert die restaurierten Stereofotos, spätere 3D-Videos von den Kriegsschauplätzen, zeitgenössische 2D-Filmschnipsel, Auszüge aus damaligen Frontbriefen und Tagebüchern und symphonische Musik zu einem einzigartigen visuellen und akustischen Erlebnis. 3D-Bluray zeigt plastisch den Marsch in die Katastrophe 3D gilt vielen als neumodische Erfindung von blauen Kino-Wesen vom Planeten Pandora. Doch tatsächlich wurde die Kunst der Stereobilder schon vor über…






Auch das vielgezeigte Foto Blick vom Rathausturm nach Süden, 1945 von Richard Peter sen. wird in der "Dresden-Köln"-Schau im Stadmuseum zu sehen sein. Repro: Deutsche Fotothek / Städtische Museen Dresden

Städtische Museen Dresden zwischen Kriegsende und Jahrhundert des Photons

Auch ein neues Internet-Museum startet im Herbst Dresden, 29. Januar 2015: Mit Ausstellungen, Sonderveranstaltungen und einem Forschungstheater schauen die „Städtischen Museen Dresden“ in diesem Jahr zurück in die Vergangenheit und ein Jahrhundert in die Zukunft. So wird die Exposition „1945 – Köln und Dresden“ an die Zerstörungs Dresdens und das Kriegsende in Deutschland vor 70 Jahren erinnern – zu sehen sind ab 4. Juli im Stadtmuseum Fotografien von Herrmann Claasen und Richard Peter von den kriegszerstörten Städten Dresden und Köln. Andererseits wird insbesondere in den „Technischen Sammlungen Dresden“ (TSD) das von der UNO ausgerufene „Lichtjahr 2015“ mit der photonischen Schau „Hi Lights!“ (ab 20. Juni 2015) und einem Forschungstheaterstück für Jugendliche gewürdigt. „Dieses Jahrhundert wird das Jahrhundert des Photons* sein“, ist TSD-Direktor Roland Schwarz überzeugt. Auch der Aufbau eines Internet-Museums ist geplant. Auch ein neues Internet-Museum startet im Herbst Dresden, 29. Januar 2015: Mit Ausstellungen, Sonderveranstaltungen und einem Forschungstheater schauen die „Städtischen Museen Dresden“ in diesem Jahr zurück in die Vergangenheit und…






Eine Familie geht in der neuen Ausstellung des Verkehrsmuseums in Drseden auf Zeitreise. Foto: Peter Weckbrodt

Viertelmillion Gäste im Verkehrsmuseum Dresden

Mitmacht-Konzept sorgt 2014 für Besucherrekord Dresden, 15. Januar 2015. Der Schwenk hin zum Mitmachkonzept hat dem Verkehrsmuseum Dresden einen Besucherrekord beschert: Beachtliche 250.000 Besucher kamen 2014 in das Museum im Johanneum, das waren 5,5 Prozent mehr als im Vorjahr und der höchste Wert seit der politischen Wende 1989. Der seit einigen Jahren beobachtete Aufwärtstrend setzt sich damit fort. Mitmacht-Konzept sorgt 2014 für Besucherrekord Dresden, 15. Januar 2015. Der Schwenk hin zum Mitmachkonzept hat dem Verkehrsmuseum Dresden einen Besucherrekord beschert: Beachtliche 250.000 Besucher kamen 2014 in das Museum im…






Das Titelbild zeigt Jörg Immendorffs "Café Deutschland" (1978), Abb.: Aschendorff-Verlag

„Geschichtsbilder“: Buch zeigt deutsche Geschichte im Spiegel der Kunst

Reich bebilderter Band schlägt Bogen von der Malerei der industriellen Revolution bis zur Wiedervereinigung In den offiziellen Heeres-Bulletins und Propaganda-Filmen oder Ernst Jüngers veröffentlichten Tagebüchern war der I. Weltkrieg eine Abfolge patriotischer Heldentaten – in Otto Dix’ Gemälden und Erich Maria Remarques Büchern dagegen ein Inferno aus Schmerz, Hunger und zerfetzten Leibern. Jenseits offizieller Chroniken oder Pressepublikation haben Künstler eben zu allen Zeiten den Lebensalltag der Menschen um sie herum auf ihre ganze besondere, meist auch sehr subjektive Weise in ihren Werken reflektiert. Der westfälische Kunsthistoriker Klaus Kösters hat diese Perspektiven in einem reich bebilderten und eindrücklichen Überblicksband „Geschichtsbilder – Deutsche Geschichte im Spiegel der Kunst“ Revue passieren lassen. Reich bebilderter Band schlägt Bogen von der Malerei der industriellen Revolution bis zur Wiedervereinigung In den offiziellen Heeres-Bulletins und Propaganda-Filmen oder Ernst Jüngers veröffentlichten Tagebüchern war der I. Weltkrieg eine…






Kurt Vonnegut (1922-2007). Foto: vonnegut.com

US-Autoren suchen in Dresden nach Vonneguts Spuren

Dresden, 15. Dezember 2014: Eine Gruppe junger amerikanischer Schriftsteller besucht am Mittwoch Dresden, um sich auf Einladung des Goethe-Instituts und des deutschen Außenministeriums über die jüngere Geschichte der Stadt zu informieren. Dabei sind unter anderem Kristin Cashore, Marianna Mancus, Pierce Brown , Julie Murphy und andere Autoren im Alter zwischen 35 und 37 Jahren, die in den USA als hoffnungsvolle Nachwuchstalente gelten. Dresden, 15. Dezember 2014: Eine Gruppe junger amerikanischer Schriftsteller besucht am Mittwoch Dresden, um sich auf Einladung des Goethe-Instituts und des deutschen Außenministeriums über die jüngere Geschichte der Stadt zu…






Abb.: Goodmovies

DVD „Alois Nebel“: Die Dämonen des Studetenlandes nachgezeichnet

Indie-Filmemacher tauchen stilistisch interessante in die tschechische Vergangenheit 1989: Alois Nebel ist Vorsteher an einem einsamen Bahnhof im ehemaligen Studetenland, im Altvatergebirge nahe der polnischen Grenze. Das kommunistische Regime ist schon halb in Auflösung begriffen und so verschieben tschechische Schmuggler und sowjetische Offiziere unter den angestrengt zugedrückten Augen der Polizei fleißig Zigaretten und Konserven. Doch Nebel plagen nachts, wenn die Züge vorbeigedampft sind, ganz andere Dämonen: Blitzartige Erinnerungen an die Zeit kurz nach dem Kriege, als er noch ein kleiner Junge war und die deutschstämmigen Einwohner aus dem Sudetenland vertrieben wurden: Von tschechischen Freischärlern in Viehwaggons verfrachtet, oft auch brutal misshandelt, vergewaltigt, manche auch kurzerhand erschossen. Nebel flieht vor seinen alten Albträumen in eine Irrenanstalt, in der er den „Stummen“ kennenlernt, der irgendetwas mit den Ereignissen damals zu tun hat… Indie-Filmemacher tauchen stilistisch interessante in die tschechische Vergangenheit 1989: Alois Nebel ist Vorsteher an einem einsamen Bahnhof im ehemaligen Studetenland, im Altvatergebirge nahe der polnischen Grenze. Das kommunistische Regime ist…






Foto: V & R

DDR-Botschaftsflüchtlinge waren Zündfunke der tschechischen Revolution

Dresdner Hannah-Arendt-Institut internationalisiert Totalitarismus-Forschungen Dresden/Prag, 7. August 2014. Das Dresdner Hannah-Arendt-Institut (HAIT) wird seine Forschungen verstärkt auch auf Englisch publizieren, um international präsenter zu werden. Das betrifft vor allem vergleichende Untersuchungen zu diktatorischen und autokratischen Regimen, aber auch den Vergleich von Transformationsprozessen ehemaliger sozialistischer Herrschaftssysteme und ihren Übergang in Demokratien. Entsprechende länderübergreifende Forschungen wurden bereits veröffentlicht oder sind im Gange. Das gilt gleichermaßen für die zeitgeschichtliche wie politikwissenschaftliche Forschung, betonte HAIT-Direktor Professor Günther Heydemann. Dresdner Hannah-Arendt-Institut internationalisiert Totalitarismus-Forschungen Dresden/Prag, 7. August 2014. Das Dresdner Hannah-Arendt-Institut (HAIT) wird seine Forschungen verstärkt auch auf Englisch publizieren, um international präsenter zu werden. Das betrifft vor allem vergleichende…






Foto. Koch Media

Bluray „Ruhelos“: Doppelspione dirigieren den Weltkrieg

TV-Zweiteiler spannt Bogen von 1940er bis in die 70er In den 70er Jahren scheint der große Krieg bereits weit weg: Man trägt bunte Schlaghosen, hört Abba, fährt Ente, freut sich über die Entspannung zwischen den Supermächten und sorgt sich über die RAF in Deutschland. Doch plötzlich erfährt die junge Mutter und Doktorandin Ruth Gilmartin (Michelle Dockery), dass ihre eigene Mutter (Charlotte Rampling, „Die Mühle und das Kreuz„, „Melancholia„) gar nicht Sally heißt, sondern Eva Delectorskaya und im Weltkrieg als Agentin für einen ultrageheimen britischen Dienst Desinformationen im Dritten Reich wie in den USA gestreut hat. Der britische TV-Zweiteiler „Ruhelos“, der nun fürs Heimkino erschienen ist, erzählt über diese Schatten der Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reichen. TV-Zweiteiler spannt Bogen von 1940er bis in die 70er In den 70er Jahren scheint der große Krieg bereits weit weg: Man trägt bunte Schlaghosen, hört Abba, fährt Ente, freut sich…






Vor und während des I. Weltkriegs entstand eine Flut von teils handkolorierten Stereofotografien. Repro: MM-Filmpresse

Der I. Weltkrieg kommt zurück – im Original-3D

Handkolorierte Stereofotografien in Dokfilm verarbeitet Hass, Hunger und wilde Zerstörungsorgien in 3D – da denkt man sofort an neueres Hollywood-Katastrophenkino. Doch die Stereobilder von der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die demnächst über die deutschen Leinwände flimmern, sind tatsächlich 100 Jahre alt: Regisseur Nikolai Vialkowitsch hat für seinen Dok-Film „Im Krieg – Der 1. Weltkrieg in 3D“ den wohl ältesten 3D-Schatz der Welt gehoben und verarbeitet. Dabei handelt es sich um eine Flut handkolorierten Stereofotografien, die zwischen 1880 und dem Ende des I. Weltkriegs entstanden, nun aufbereitet und mit Zitaten aus zeitgenössischen Tagebüchern und Briefen „vertont“ wurden. Handkolorierte Stereofotografien in Dokfilm verarbeitet Hass, Hunger und wilde Zerstörungsorgien in 3D – da denkt man sofort an neueres Hollywood-Katastrophenkino. Doch die Stereobilder von der Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts, die…






Gasmaske aus dem I. Weltkrieg. Foto: Sebastian Ahlers, DHM

Der tägliche Schrecken des Maschinenkrieges

Sonderausstellung in Berlin widmet sich 100 Jahre nach dem Kriegsausbruch dem „I. Weltkrieg“ Berlin, 5. Juni 2014: „KSCH-Ksch-ksch… KSCH-Ksch-ksch…“ Ein auf- und abschwellendes Knarren trägt durch den schwach beleuchteten Zeughauskeller in der Mitte Berlins. Nervtötend. Beunruhigt wie der Atem eines lungenkranken Riesens. „Gas!“, rasselt die Ratsche. Reibt dieses Geräusch schon die Nerven des sicheren Besucher im Heute und Jetzt auf, um wieviel schlimmer muss es für die frierenden, hungrigen, müden Soldaten in den Schützengräben bei Ypern oder Verdun gewesen sein? Maske auf, sonst frisst sich das Gas durch deine Lungen, blendet dich, tötet dich… Es sind vor allem die Schrecken und der Alltag des industrialisierten Krieges, die die neue Sonderausstellung „Der Erste Weltkrieg“ 100 Jahre nach dem Kriegsausbruch im Deutschen Historischen Museum zeigen will. Sonderausstellung in Berlin widmet sich 100 Jahre nach dem Kriegsausbruch dem „I. Weltkrieg“ Berlin, 5. Juni 2014: „KSCH-Ksch-ksch… KSCH-Ksch-ksch…“ Ein auf- und abschwellendes Knarren trägt durch den schwach beleuchteten Zeughauskeller…