Alle Artikel mit dem Schlagwort: USA

Deutsche und US-Studenten experimentierten gemeinsam an der TU Dresden. Foto: Bitzer

Der Ingenieur 2.0 konstruiert vernetzt

TU Dresden initiiert kooperative Sommerschule für junge Kältetechniker aus Sachsen und Indiana Dresden, 5. Juni 2016. Anspruchsvolle Maschinentechnik wird heute nicht mehr vom einsamen Genie konstruiert, sondern oft von großen Entwicklungsteams, die über den ganzen Erdball hinweg per Internet kooperieren. Angehende Kältetechnik-Ingenieure aus Sachsen und den USA sollen daher schon im Studium internationale Kontakte knüpfen und sich an globale Projektarbeit gewöhnen. Um dies zu üben, haben die Technische Universität Dresden (TUD) und die Purdue University aus West Lafayette im US-Bundesstaat Indiana nun eine gemeinsame „Summer School“ (Sommerschule) eingerichtet. „Die Studenten waren hellauf begeistert“, berichtet Organisatorin Dr. Christiane Thomas von der Bitzer-Professur für Kälte-, Kryo- und Kompressorentechnik der TUD über die Premiere im Mai. Gemeinsam lernen Das Prinzip in diesem „International Refrigeration and Compressor Course“: Je acht ausgewählte Studenten und Studentinnen aus Dresden und aus West Lafayette hören sich abwechselnd in Deutschland und in den USA zusammen Vorlesungen von führenden Kältetechnik-Experten an, unternehmen Experimente und Exkursionen und lösen in gemischten Arbeitsgruppen ingenieurtechnische Aufgaben. Arbeitsgruppen kooperieren per Skype Außerhalb der gemeinsamen Präsenz-Veranstaltungen halten sie Kontakt per Skype-Videokonferenz …

Danny Trejo jagt als reanimierter Azteken-Krieger die ganze Vampirbande. Abb.: WVG

„From Dusk Till Dawn“: Santanico saugt, der Regulator schießt

Zweite Staffel der TV-Serie zum Kultfilm auf DVD erschienen Das brachiale Kinowerk „From Dusk Till Dawn“ von Robert Rodriguez und Quentin Tarantino aus dem Jahr 1996 gilt längst als Klassiker und formend für das Versatzstück-Genre: Eben noch Roadmovie wird es zum Gangster-Streifen, um dann in einen absurden Vampirfilm umzukippen – ein inzwischen vielfach kopierte Konzept. 2014 entwickelten Rodriguez und sein Stab aus dem Film eine ganze Fernsehserie, von der nun die zweite Staffel in Deutschland auf DVD und Bluray erschienen ist.

Über Schuld oder Unschuld denkt Jennifer Hills (Sarah Butler) am ende ihres rachefeldzuges nicht mehr großartig nach. Foto: Tiberiusfilm

Bluray „Ich spucke auf dein Grab 3“: Sarah Butler im Rache-Exzess

Und wieder torkelt Jennifer Hills (Sarah Butler) leicht bekleidet durch eine Selbstjustiz-Orgie: Nach ihrer Vergewaltigung und ihrem Rachefeldzug im Wald hat sie sich in „Ich spucke auf dein Grab 3“ („I spit on your Grave“) in einer fremden Stadt unter falschem Namen eine neue Identität als Büroschnackse zugelegt. In ihrer Freizeit massakriert sie mit einer Freundin all jene Männer, die sich in ihren Augen sexueller Übergriffe an anderen Mädchen und Frauen schuldig gemacht haben. Mit Beweissicherung und Unschuldsvermutungen hält sich das mörderische Duo nicht lang auf, dafür umso mehr mit immer brutaleren Rachepraktiken…

Schon 2015 hatte Solarworld mehrere Megawattprojekte gewonnen, so auch diese 5,7-MW-Anlage in Meuselwitz. Foto: PFALZSOLAR

Großauftrag für Solarworld in der US-Wüste

Unternehmen lieferte Solar-Module für 17,5 Megawatt Bonn/Las Vegas, 12. April 2016. Der deutsche Photovoltaik-Konzern Solarworld hat in den USA einen neuen Großauftrag für ein Solarkraftwerk der Megawatt-Klasse erhalten: Die US-Tochter von Solarworld wird über 51.000 Module für ein Kraftwerk in der Mojave-Wüste westlich von Las Vegas liefern, teilte die Unternehmenszentrale in Bonn mit. Das Kraftwerk soll auf bis zu 17,5 Megawatt kommen.

Das Baby ist verseucht, lebt aber und schreit - und die Wissenschaftler wirken leicht überfordert. Abb.: Koch Media

Andromeda: Sonde verseucht die USA

Sci-Fi-Klassiker nach Michael Crichton erstmals auf Bluray Über New Mexico stürzt eine Sonde ab und kurz darauf stirbt in der Nähe eine ganze Kleinstadt. Das US-Militär setzt in einer festungsartig abgeriegelten Forschungsstation ein Team aus Alien-Spezialisten darauf an, die tödliche Bedrohung zu analysieren. Da der präventive Abwurf einer Atombombe droht, arbeiten die Wissenschaftler unter enormen Zeitdruck…

Der Weg zum Präsidentenpalast ist für Katniss Everdeen (Jennifer Lawrence) und ihre Mitstreiter mit tödlichen Fallen gespickt. Abb.: Studiocanal

Katniss wird zur Tyrannenmörderin

„Tribute von Panem – Mockingjay 2“ in der DVD-Fanedition Ergänzt um viel Zusatzfutter für die Freunde der „Tribute von Panem“ hat Studiocanal heute die Fan-Edition des vierten und letzten Films der dystopischen Filmabenteuer von Katniss Everdeen veröffentlicht. Neben dem Hauptfilm „Tribute von Panem – Mockingjay 2“ enthält diese üppig ausgestatte Heimkino-Box eine zweite DVD. Und die ist randvoll gefüllt mit Reportagen über die Dreharbeiten, die Kostüme, Stunts und optischen Effekte, das Schauspieler-Ensemble, die Kampfszenen und die Drehorte in den USA, in Deutschland und Frankreich.

Ella Arnhold Lewenz (1883-1954), die kamerabegeisterte Tochter des jüdischen Bankieres Georg Arnhold aus Dresden. Repro: Heiko Weckbrodt, aus: A Letter Without Words

Einstein scherzt, Hitler schreit

Dresdner Bankiersfamilie Arnhold im Fokus: Doku „A Letter Without Words“ über eine jüdische Filmemacherin in Deutschland heute im Lingnerschloss Dresden, 17. März 2016. Als Mädchen stieß Lisa Lewenz aus den USA auf einen Familienschatz: seltene und ausgesprochen faszinierende Dokumentaraufnahmen vom Leben einer prominenten deutschen Oberschicht-Familie in der Kaiserzeit, der Weimarer Republik und der Nazi-Zeit. Gemacht wurden sie – teilweise gegen ausdrückliche Verbote – von ihrer jüdischen Großmutter Ella Arnhold Lewenz (1883-1954). Als Tochter des wohlhabenden Dresdner Bankiers und Pazifisten Georg Arnhold (1859-1926) war Ella eine begeisterte Filmerin. Diese Kamerasucht hat auch ihre Enkelin geerbt. Inzwischen längst erwachsen und eine Multimedia-Künstlerin, hat Lisa Lewenz aus den Aufnahmen ihrer Großmutter, aus Tagebuchaufzeichnungen und Familieninterviews einen ganz besonderen Dokumentarfilm gemacht, der heute Abend, mitorganisiert von Prof. Marcus Köhler von der TU Dresden, im Lingnerschloss-Clubkino zu sehen ist: „A Letter Without Words“ (Brief ohne Worte).

Kummer, Wut, Angst, Ekel und Freude sind Riley - und die ist mit der neuen Heimat San Francisco und der neuen Schule emotional völlig überfordert. Szenenfoto aus "Alles steht Kopf": Disney

„Alles steht Kopf“ auf DVD: Menschsein aus der Sicht unsere Gefühle

Mädchen Riley zwischen Freude und Kummer: Origineller Pixar-Animationfilm spürt den emotionalen Fundamenten von Persönlichkeit nach „Alles steht Kopf“ erzählt über die Welt des Mädchens Riley aus einer eher ungewöhnlichen Perspektive: Aus der Sicht der Gefühle im Kopf der Elfjährigen, deren ganzes Leben mit dem Umzug der Familie an die US-amerikanische Westküste aus dem Gleichgewicht gerät. Und so kämpfen nun Freude, Kummer, Angst und Ekel um die Dominanz über Riley, um die emotionale Farbe der Kernerinnerungen, die das Mädchen nun anhäuft, die ihre künftige Persönlichkeit konstituieren. Erhältlich ist dieser einfallsreiche und in jeder Hinsicht emotionale Pixar-Animationsfilm ab heute auch fürs Heimkino.

Nur zu überleben ist nicht alles, sagt sich der junge Schotte Jay (Kodi Smit-McPhee, vorn) und reitet mit dem Kopfgeldjäger Silas Selleck (Michael Fassbender) gen Westen, um seine Rose wieder zu finden. Foto: Prokino

„Slow West“: Naiver Hase hoppelt durch den Wolfswald

Der straffe Western eines Schotten über das bitterlaunige Schicksal Jay Cavendish (Kodi Smit-McPhee) ist wie naiver Hase, der sich in den Wolfswald verirrt hat: Der 16-Jährige ist in die neue Welt aufgebrochen, um seine angebetete Rose (Caren Pistorius) wiederzufinden, die nach einem tödlichen Unfall aus Schottland fliehen musste. Unbedarft und schlecht bewaffnet, dafür voller Vertrauen in das Gute im Mitmenschen reitet Jay durch die wilde Prärie gen Westen – eingekreist von Indianern, Gelegenheits-Mördern und Kopfgeld-Jägern. Denn die wissen, was Jay nicht weiß: Auf Rose und deren Vater ist ein Kopfgeld von 2000 Dollar ausgesetzt. Und das wittert auch Silas Selleck (Michael Fassbender, “Prometheus”), als er sich dem jungen Jay gegen Honorar als Führer durch den Wilden Westen anbietet…

Ethan Hunt (Tom Cruise) rast einem Memory-Stick hinterher. Szenenfoto: Paramount

Bluray “Mission: Impossible – Rogue Nation”: Das Syndikat meuchelt überall

Tom Cruise entert Militär-Airbus und taucht um sein Leben Und wieder mal lässt es Tom Cruise (“Edge of Tomorrow”) in Personalunion als Produzent und Hauptdarsteller von „Mission Impossible: Rogue Nation“ richtig krachen: Als Agent Ethan Hunt bekämpft er diesmal das „Syndikat“. Dieser Bund ehemaliger Geheimdienstler aller Länder zieht weltweit immer wieder die Fäden, wenn Diktatoren eingesetzt oder gestürzt werden, wenn Wirtschaftsallianzen wachsen oder zerbrechen, wichtige politische Weichen gestellt werden. Nun aber hat Hunt nicht mehr die Ressourcen des IMF hinter sich, denn diese Sektion wurde vom Senat aufgelöst. Unser Superweltenretter muss also Allianzen mit undurchsichtigen, aber formschönen Doppelagentinnen wie Ilsa Faust (Rebecca Ferguson) schmieden und seine Ex-Kollegen dazu animieren, die CIA zu hintergehen…

Gezeichnet von einem Autounfall, an den er sich nur noch vage erinnert, sucht "Secret Service".Agent Ethan Burke (Matt Dillon, rechts), Hilfe beim Sheriff von Wayward Pines. Doch der erweist sich bald als ausgesprochen feindselig. Szenen-Foto: Fox

Kein Entkommen aus Wayward Pines

Starke US-Mystery-Serie über totalitär überwachtes Provinznest ist nun fürs Heimkino erschienen Mit „Wayward Pines“ ist nun eine ganz außergewöhnliche US-Serie in Deutschland auf DVD und Bluray erschienen. Stark besetzt und atmosphärisch dicht erzählt sie über ein totalitär überwachtes Kaff in den Vereinigten Staaten, in dem Seltsames vor sich geht – und aus dem es kein Entkommen zu geben scheint.

Abb.: hw

Blogger für Medienakademie gesucht

Im Fokus der Workshops: Was Mitteldeutschland und die USA verbindet Leipzig, 19. Oktober 2015. Die Verbindungen zwischen Mitteldeutschland und den USA stehen im Themenfokus der „Mitteldeutschen Medienakademie“, die der Verein „Jugendpresse Sachsen“ Ende November in Leipzig ausrichtet. Die Organisatoren suchen nun nach Bloggern beziehungsweise angehenden Online-Journalisten, die Lust haben, dafür zu recherchieren, zu schreiben, Podcasts oder Videos zu produzieren. Die Beiträge, die in den Workshops unter der Anleitung professioneller Dozenten entstehen, werden dann auf dem Blog usa.jugendpresse-sachsen.de veröffentlicht, verspricht die Jugendpresse.

Künstliche Diamanten, die Fraunhofer in den USA herstellt. Foto: Fraunhofer CCD

Fraunhofer Dresden auf Diamantensuche in den USA

IWS beteiligt sich an 5 Millionen $ teurem Technologiezentrum in Michigan Dresden/East Lansing, 16. Oktober 2015. Das Dresdner Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik (IWS) beteiligt sich an der Diamanten-Herstellung in den USA. Allerdings geht es den sächsischen Ingenieuren und Wissenschaftlern nicht um schmückende Halsketten: Sie beteiligen sich in East Lansing an einem neuen, fünf Millionen Dollar teuren Technologiezentrum für Beschichtungs- und Diamanttechnologien an der Universität von Michigan. Dort sollen künstliche Diamanten für superharte Werkzeuge und besonders belastbare Leistungselektronik synthetisiert werden.

FPGA-Schaltkreise von Xilinx. Der Chipdesigner setzt auf TSMCs kommende 7-nm-Technologie. Foto: Xilinx

Xilinx springt zu 7-nm-Chiptechnik

Logikchip-Firma aus USA schließt sich Kurs von Taiwans TSMC an San José, 11. Oktober 2015. Das kalifornische Logikchip-Unternehmen Xilinx wird sich gar nicht erst mit der aktuellen 10-Nanometer-Chipfertigungstechnologie aufhalten, sondern gleich zur nächsten Miniaturisierungs-Stufe, den 7-nm-Chips, springen. Das berichtet das Halbleiter-Internetforum „SemiWiki.com“ unter Berufung auf ein Symposium des weltweit größten Chip-Auftragsherstellers (Foundry) „TSMC“ in Taiwan. Dort haben demnach Xilinx-Vertreter diese Entscheidung damit begründet, dass eben auch ihre Foundry TSMC bereits ab 2017 erste Fabriken auf die 7-nm-Technologie umstellen will.

Pure Ingenieurs-Arbeit: Wird eine Androidin gemeuchelt, wird sie repariert, ist sie traumatisiert, folgt der Gedächtnis-Reset. Abb.: Universum Film

DVD „Vice“: Bruce Willis hält sich künstliche SM-Sklaven

Sci-Fi-Action bleibt an der Oberfläche Im Sci-Fi-Thriller „Vice“ darf Bruce Willis („Stirb Langsam“, „Der Schakal“) zur Abwechslung mal wieder den Bösewicht spielen: Als Raffsack Julian Michaels sperrt er fühlende, intelligente, aber eben künstliche Menschen in einem Unterhaltungspark ein. Dort darf dann die zahlende Kundschaft fröhlich drauflos morden, rauben und vergewaltigen, sich mit den Androiden vergnügen und alle Brutalo-Phantasien ausleben, auf die im „echten“ Leben harte Strafen stehen würden. Und die künstlichen Wesen werden ahnungslos gehalten: Alle 24 Stunden löschen Ingenieure das Gedächtnis der Androiden, die so die selbe Hölle Tag für Tag wiederholen, ohne dies zu wissen. Doch dann gelingt der Androidin Kelly (Ambyr C. Childers, „Gangster Squad“) eines Abends die Flucht – und Polizist Roy (Thomas Jane) wittert seine Chance, den ganzen Androiden-Schuppen dicht zu machen…