Alle Artikel mit dem Schlagwort: Mobilfunk

Ingenieure und Besucher testen im Mondrian-Raum im Barkhausen-Institut Dresden aus, wie sich abstrakte Entwürfe variieren lassen - und was passiert, denn der Datenschutz bröckelt. Das Zimmer ist teil des "Open Labs". Foto: Robert Arnold für die LHD

Dresdner Ingenieure reanimieren den Geist von Piet Mondrian

Mit einem „Open Lab“ wollen Barkhausen-Forscher der TU Dresden einen heißen Draht zwischen Wissenschaftler und Laien spannen. Dresden, 22. Juli 2020. Viele Grundlagenforscher finden nur mühsam den rechten Draht zum „nur“ allgemeingebildeten Bürger, der letztlich ihre Arbeit bezahlt. Beim noch jungen Barkhausen-Institut der TU Dresden liegt die Populärkommunikation dagegen quasi in den Genen: Die Idee, mit Laien allgemeinverständlich über ein sichereres Internet, verlässliche Roboter und digitale Laster-Horden ins Gespräch zu kommen, wurde von Anfang an in die Organisation und Innenarchitektur des 2018 gegründeten Instituts eingebettet.

5G-Antennenmast von Vodafone an der Overbeckstraße in Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Sachsen bietet Landesgrundstücke für 4G- und 5G-Mobilfunk an

Freistaat und Funkturm-Gesellschaft schließen Rahmenvereinbarung Dresden, 17. Mai 2020. Damit sich die Mobilfunk-Versorgung auf dem Land verbessert und in Sachsen zudem rasch ein Mobilfunknetz der 5. Generation (5G) entsteht, bietet der Freistaat der Deutschen Funkturm GmbH (DFMG) Funkstations-Standorte auf ihren Landes-Grundstücken an. Das sieht eine Rahmenvereinbarung vor, die der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und DFMG-Chef Bruno Jacobfeuerborn nun haben.

Blick in das Mobilfunk-Testlabor der Messeveranstalter, das Bernd Theiss leitet. Foto: Weka Media

Technologiemesse „Connect EC“ in Dresden wegen Corona-Virus verschoben

Veranstalter: Ansteckungsrisiko Aussteller, Besucher und Mitarbeiter ist zu hoch Dresden/Haar bei München, 6. März 2020. Wegen des Corona-Virus verschiebt die Weka-Verlagsgruppe die „Connect EC“ in Dresden. Statt Ende April, wie zunächst geplant, soll die Technologiemesse diesmal erst im Herbst stattfinden. Das hat Mitveranstalter Marc-Oliver Bender, der Chefredakteur der Zeitschrift „Connect“, nun mitgeteilt.

Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

Gipfeltreffen der 5G-Funkforscher in Dresden

450 Experten wollen zum „IEEE 5G Summit“ im Kongresszentrum Weichen für Mobilfunk der Zukunft stellen Dresden, 11. August 2016. Über 450 Forscher, Ingenieure und Manager aus der weltweiten Mobilfunkbranche kommen Ende September zum Gipfeltreffen „IEEE 5G Summit“ nach Dresden. Sie wollen auf Einladung des hiesigen „5G Labs Germany“ gemeinsam ausloten, welche technologischen, wirtschaftlichen und Standardisierungs-Probleme auf dem Weg zum Mobilfunk der 5. Generation („5G“) noch zu lösen sind und wo die Branche derzeit steht. „Hier in Dresden wird festgelegt, wie 5G entwickelt wird“, betonte Koordinator Dr. Rico Radeke vom Dresdner „5G Lab Germany“ den hohen Stellenwert der Tagung. Ähnlich äußerte sich Professor Gerhard Fettweis von der TU Dresden: Das „IEEE 5G Summit“ sei die „wohl international bisher bedeutendste Ansammlung von Entscheidungsträgern zum Thema 5G-Technikentwicklung“.

Foto: Vodafone

9 Terabyte zu Weihnachten in Dresden versandt

Vodafone rechnet mit neuer Spitze im Mobilfunknetz zu Silvester Dresden, 29. Dezember 2015. Weil am liebsten jeder Bilder von seinem Weihnachtsbraten und seinen Geschenken per Internet breittragen und natürlich die lieben Anverwandten mit festlichen Wünschen beglücken will, musste das Mobilfunknetz von Vodafone zu Weihnachten in Dresden Spitzenbelastungen aushalten: Insgesamt 9 Terabyte Daten rauschten an den drei Weihnachtstagen durch das Vodafone-Mobilfunknetz. Das entspricht 9 Millionen Megabyte beziehungsweise 1500 vollgepackten Film-DVDs. „Für die Silvesternacht erwartet Vodafone wieder neue Höchstwerte“, teilte der Telekommunikationskonzern heute mit.

Grafik: hw

Bell Labs und TU Dresden wollen Rettungsdienste gegen Netzausfälle absichern

Alcatel-Lucents kooperiert mit 5G Lab in Dresden für Mobilfunk der Zukunft Dresden, 15. Juni 2015. Um Rettungsdienste, Verkehrs-Dispatcher und Geschäftsleute bei wichtigen Gesprächen besser gegen Netzausfälle abzusichern, wollen die TU Dresden und die US-amerikanischen „Bell Labs“ bei der Entwicklung des Mobilfunks der fünften Generation (5G) zusammenarbeiten. Dabei sollen mehrere 5G- und LTE-Funkverbindungen in einem Smartphone gekoppelt werden, um mehr Ausfallsicherheit zu erzielen. Einen entsprechenden Vertrag haben beide Partner nun unterzeichnet, wie die Uni heute mitteilte. Außerdem wollen die Ingenieure im Standardisierungs-Verfahren für den 5G-Mobilfunk kooperieren.

Wenn ein Facebook-Freund plötzlich eine neue Freundschaftsanfrage stellt und nach der Handy-Nummer fragt, ist Vorsicht geboten. Montage: hw

Falsche Facebook-Freunde zocken mit neuer Masche ab

Betrüger ergaunern Handy-Nummer und Bezahl-Codes per Freundschaftsanfrage Leipzig/Plauen, 22. Mai 2015. Betrügerbanden sind derzeit dabei, Facebook-Nutzer mit einer neuen Masche abzuzocken, mit sie sich die Handy-Nummer und Bezahlcodes von den Opfern ergaunern. Davor hat die Verbraucherzentrale Sachsen in Leipzig gewarnt. Die Geprellten bleiben dann auf hohen Mobilfunk-Rechnungen sitzen.

Statt die Abwärme beim Rechnen teuer wegzukühlen, nutzen die Server von Cloud & Heat diese Energie, um Gebäude zu beheizen und mit Warmwasser zu versorgen. Miteinander vernetzt, bilden sie große Cloud-Rechenzentren, die auch für den 5G-Mobilfunk eingesetzt werden sollen. Abb.: Cloud & Heat

Rechnerwolke für 5G-Funk kalkuliert im Keller

TU Dresden und „Cloud & Heat“ wollen Mobilfunk der Zukunft mit Heiz-Computern antreiben Dresden, 18. Mai 2015. Stellen Sie sich eine typische europäische Großstadt in vielleicht 20 Jahren vor: Der Autoverkehr hat womöglich sogar noch zugenommen (obwohl es da auch ganz andere Prognosen gibt), aber viele dieser Wagen werden nicht mehr durch Menschen, sondern durch Computer gesteuert. Plötzlich rennt ein Schulkind unbedacht auf die Straße. Aber als ob es durch eine unsichtbare Blase geschützt wäre, nähert sich doch keines der Autos dem Kinde mehr als ein paar Meter, quietschen keine Bremsen. Wie von einer Geisterhand geschoben, sucht sich die Blech- und Karbon-Lawine simultan einen neuen Weg in weitem Bogen um den Stromer herum. Möglich machen soll dies eine extrem reaktionsschnelle Vernetzung all dieser Zukunfts-Automobile durch den Mobilfunk der 5. Generation („5G“) mit hochautomatisierten Verkehrsleitsystemen. Und um diesen 5G-Mobilfunk zackig mit Rechen-Power zu versorgen, sollen Hochleistungs-Computer als engmaschiges Netz über das ganze Land verteilt und zum Beispiel in Heizkellern in Eigenheimen stationiert werden. Das zumindest ist die Vision Dresdner Ingenieure und Forscher, die derzeit dabei sind, …

Der Standort Dresden des Fraunhofer-Instituts IWU an der Technologiemeile Nöthnitzer Straße. Foto: Heiko Weckbrodt

IWU-Maschinenforscher wollen in Dresden ausbauen

Intelligente Anlagen-Komponenten im Fokus von Fraunhofer, TU & Co. Dresden, 23. April 2015: Um die Dresdner Forschungen an „intelligenten“ Maschinen zu bündeln, will Professor Welf-Guntram Drossel das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik (IWU) am Standort Dresden gerne ausbauen. Das bestätigte Institutsleiter Drossel auf Oiger-Anfrage. Er rechne mit einem Personalbedarf von 30 bis 50 Mitarbeitern und etwa fünf Millionen Euro Investitions-Kosten, um einen Anbau an der Nöthnitzer Straße am TU-Campus zu realisieren.

Durch kurze Reaktionszeiten von 1 ms soll der 5G-Handyfunk auch für Echtzeit-Wanderungen durch virtuelle Welten per Datenbrille geeignet sind. Die Dresdner 5G-Entwickler denken da zum Beispiel an simulierte Zeitreisen von Schulklassen ins alte Rom. Foto: 5G Lab Germany, TU Dresden

Industrie unterstützt 5G-Mobilfunkforschung in Dresden

Nun auch Ericsson an Bord, jährlich eine Million Euro Drittmittel für „5G Lab“ in Sachsen Dresden, 23. März 2015: Das „5G Lab Germany“ an der TU Dresden hat inzwischen über eine Million Euro Drittmittel pro Jahr zur Verfügung, um den Mobilfunk der fünften Generation („5G“) zu entwickeln. Das teilte Labor-Chef Prof. Gerhard Fettweis auf Oiger-Anfrage mit. Die Gelder seien insbesondere aus der Wirtschaft eingeworben worden, die großes Interesse an der Dresdner 5G-Forschung zeige. „Wir haben jetzt alle wichtigen europäischen Ausrüster an Bord“, betonte Gerhard Fettweis. Neben Vodafone, Alcatel-Lucent, National Instruments und „Rohde & Schwarz“ sei nun auch „Ericsson“ dabei. Keine andere 5G-Forschungsstelle weltweit habe eine derart breite Unterstützung im Rücken, schätzte der Professor ein. Er geht davon aus, dass die ersten 5G-Handyfunknetze im Jahr 2022 scharf geschaltet werden.

Immer mehr deutsche spielen mit dem Smartphone. Foto: Bitkom

Internet überholt Telefonie als Umsatzprimus in Mobilfunknetzen

Verband sieht bedeutende Umwälzung im Markt Berlin. Die deutschen Mobilfunkkonzerne werden in diesem Jahr voraussichtlich erstmals mehr Umsätze mit Daten- als mit Sprachdiensten in den Handy-Netzen machen. Das kündigte heute der „Bitkom“ in Berlin mit. Der Branchenverband berief sich dabei auf Prognosen seiner Marktforschungs-Tochter „European Information Technology Observatory” (EITO). „Wir erleben in diesem Jahr eine bedeutende Umwälzung auf dem Mobilfunkmarkt“, kommentierte dies Bitkom-Präsidiumsmitglied Jens Schulte-Bockum. „Das mobile Internet ist zur treibenden Marktkraft geworden.“

Die Zugvögel sollen Sender bekommen, die nur 5 Gramm wiegen, um damit in den Weltraum zu funken. Foto: Christian Ziegler / MPI für Ornithologie

Pieps gen Weltall

Ornithologen wollen Zugvögel aus dem Orbit überwachen Dresden/Radolfzell. Zugvögel haben die Menschheit seit Urzeiten fasziniert, haben Poeten zu wehmütigen Gedichten inspiriert, Fernweh in reiselustige Zeitgenossen gepflanzt. Im Herbst, so haben wir in der Schule gelernt, zieht es Gänse und Kraniche in den Süden, ins warme Afrika. Doch welche Routen die Zugvögel eigentlich genau nehmen, ob sie zwischendurch auch mal ein wenig trödeln, zickzackfliegen oder Abstecher zu diversen „Sehenswürdigkeiten“ am Rande ihres Weges einlegen, wissen die Ornithologen, die Vogelkundler, trotz aller Beringungs-Versuche immer noch nicht so ganz genau. Dresdner Uni-Ausgründung „Inradios“ steuert Vogelfunk bei Mit dem Projekt „ICARUS“ („International Cooperation for Animal Research Using Space“) wollen Forscher des Max-Planck-Instituts für Ornithologie aus Radolfzell nun ändern: Sie planen, Tausende Vögel mit winzig kleinen GPS-Sendern und Beschleunigungssensoren ausrüsten und dann von der Internationalen Raumstation ISS aus genau überwachen, wo und wie die fliegenden Wanderer eigentlich langziehen. Sie erhoffen sich davon aus Erkenntnisse darüber, wie sich Krankheitserreger global ausbreiten. Dabei bekommen sie Hilfe von der russischen Raumfahrtbehörde ROSKOSMOS – und der Dresdner TU-Ausgründung „Inradios“.

Foto: Heiko Weckbrodt

Verivox rechnet mit steigenden Mobilfunk-Preisen

Weniger Konkurrenz nach Fusion zwischen E-Plus und O2 Heidelberg, 2. Januar 2014: Die Fusion zwischen den Netzbetreibern E-Plus und O2 könnte zu steigenden Preisen im Mobilfunk-Markt sorgen. Damit rechnet zumindest Sven Ehrmann vom Heidelberger Verbraucherportal „Verivox“. „Wer einen Tarifwechsel anstrebt, sollte deshalb nicht zu lange warten. Es ist unklar, ob das derzeit niedrige Preisniveau auf breiter Basis gehalten werden kann“, meint Sven Ehrmann.

Beim Lichtfest in Leipzig setzen MDR und Vodafone heute erstmals HD-TV-Übertragungen per "LTE Livestream" ein. Fotos: Vodafone / Punctum, Kober, Montage: Heiko Weckbrodt

Premiere für „LTE Livestream“: HDTV-Übertragung vom „Lichtfest“ per Mobilfunk

Vodafone setzt Dresdner Technik auf Leipzigs Wende-Feier ein Leipzig/Dresden, 9. Oktober 2014: Seit Äonen streiten die Dresdner und Leipziger darum, wer im Wendeherbst 1989 revolutionärer und revolutions-entscheidender war. Nun schleichen sich die Dresdner durch die hochtechnologische Hintertür in die Leipziger Wende-Party ein: Ausgerechnet während der Revolutionsfeiern in Leipzig setzen Vodafone und der MDR heute erstmals eine zu großen Teilen an der TU Dresden entwickelte Technologie ein: „LTE Livestream“. Dabei werden hochaufgelöste Fernsehsignale (HDTV) von den mobilen MDR-Kameras, die heute Abend auf dem Leipziger „Lichtfest“ unterwegs sind, per Handyfunk in die zwei Kilometer entfernte Sendezentrale übertragen.

Vodafone-CTO Eric Kuisch und Vodafone-Sprecher Dirk Ellenbeck vor dem Barkhausen-Bau der TU Dresden. Foto: Heiko Weckbrodt

Testnetz für 5G-Mobilfunk der Zukunft soll in Dresden entstehen

Vodafone-Technikchef Kuisch setzt auf Dresdner Handy-Guru Fettweis Dresden, 25. September 2014: „Vodafone“ wird wahrscheinlich in Dresden in den nächsten Jahren ein Testnetz für den Mobilfunk der nächsten Generation aufbauen. Das bestätigte Eric Kuisch, der Technikchef von Vodafone Deutschland, am Rande der „5G Lab“-Eröffnung und eines Industriepartner-Symposiums (IPP) an der TU Dresden.